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Anwalt EDV Recht

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Die EDV ist heute die IT

Anwalt EDV Recht Das IT-Recht ist kein eigenständiges Rechtsgebiet, sondern eine Materie, die zahlreiche weitere Bereiche berührt. Es ist der schnellen Entwicklung in diesen Technologien geschuldet, dass das das IT-Recht einem andauernden Wandel unterliegt. Neue Technologien, neue Produkte und neue Geschäftsmodelle geben den Takt vor - die Rechtsprechung zieht nach.

Aufgaben des EDV-Rechts

Ein wesentlicher Teil des Wandels, der durch die neuen Technologien ausgelöst wurde, betrifft das Konsumverhalten: Das Internet ist zu einer quicklebendigen Verkaufsplattform geworden, Tag und Nach geöffnet und von enormer Strahlkraft. Jeder kann hier zu jeder Zeit kaufen und verkaufen, Daten und Software herunterladen, Informationen recherchieren und kopieren. Die Aufgabe des IT-Rechts / EDV-Rechts ist unter anderem, den Internet-Aktivitäten einen angemessenen rechtlichen Rahmen zu liefern. Wo Licht ist, ist auch Schatten: Neben den schier unendlichen Chancen und Annehmlichkeiten gibt es längst auch das "dunkle" Internet mit immer wieder neuen Geschäftsmodellen für Betrug, Datenmissbrauch und andere Vergehen. Rechtsfragen, die daraus entstehen, sind beim Fachmann am besten aufgehoben.

Datenschutz ist ein Kernbereich des EDV-Rechts

Datenschutz gab es bereits vor dem Internet, doch hat er durch die neuen Technologien erst richtig an Bedeutung gewonnen. Die Digitalisierung bietet unendliche Speicher- und Zusammenführungsmöglichkeiten für Daten. Die Versuchung ist groß, sie zu nutzen und damit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu unterlaufen. Datenschutz gilt für personenbezogene Daten; jeder Betroffene hat ein weit gehendes Recht an seinen eigenen Daten. Ohne seine Zustimmung dürfen sie nicht erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Erhobene Daten müssen gelöscht werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden und jeder Betroffene hat zudem ein grundsätzliches Auskunftsrecht: Er darf wissen, welche Daten wo, wie lange und zu welchem Zweck über ihn gespeichert sind. Wer auch immer Daten speichert, hat Auskunft auf eine solche Anfrage zu erteilen. Unternehmen müssen also sehr gut Bescheid darüber wissen, was sie mit den Daten von Kunden und Mitarbeitern tun dürfen und was nicht. Sie müssen ebenfalls wissen, wozu sie IT-technisch verpflichtet sind, wenn es um die sichere Aufbewahrung von Daten geht. Bestimmte Branchen sind zusätzlich verpflichtet, Datenmissbrauch und Datendiebstahl durch aktive Überwachung ihrer IT-Struktur vorzubeugen bzw. zu verhindern. Missachtung kann empfindliche Strafen für die Verantwortlichen zur Folge haben.

Bei Verträgen müssen Besonderheiten beachtet werden

Ein ebenfalls nah an das IT-Recht grenzender Rechtsbereich ist das Vertragsrecht: Ohne Verträge (Kaufverträge. Softwareverträge, Leasing-Verträge usw.) geht im Internet nichts. Dabei müssen Verträge für Internet-Geschäfte Besonderheiten berücksichtigen: Hier gilt ein erweiterter Verbraucherschutz mit erweiterten Informationspflichten, einem speziellen Widerrufsrecht und Besonderheiten bei den Preisangaben, usw.

Datenschutz - wichtig für Verbraucher und für Unternehmen

Das Internet vereinfacht nicht nur das Einkaufen sondern auch das Herunterladen von Daten, Informationen, Bildern, Musik etc. Die Versuchung ist groß, das Angebot riesig. Leider übersieht man dabei leicht, dass solche Daten zwar frei verfügbar, aber doch möglicherweise geschützt sind (Urheberrechte, Markenrechte usw.) . Dritte dürfen fremde Werke und Erzeugnisse nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Urhebers (oder Rechteinhabers) benutzen. Bei missbräuchlicher Verwendung drohen (teure) Strafen, von der Unterlassungserklärung bis hin zum Schadenersatz. Als aktiver Internetnutzer tut man also gut daran, sich nach den Rechten zu erkundigen bzw. eine Verwendung bestimmter Inhalte von vornherein zu vermeiden ("Filesharing"). Das Versenden von Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen ist inzwischen ein beliebtes Internet-Geschäftsmodell. Datenschutz, Vertragsangelegenheiten, Urheber- und Markenrechte, die Gestaltung individueller AGBs, arbeitsrechtliche Fragen - nur ein kleiner Ausschnitt von Rechtsbereichen, die eng mit dem EDV- bzw. IT-Recht verzahnt sind. Ein Anwalt, der sich auf das IT-Recht spezialisiert hat, muss also auch ein Generalist sein und ein gerüttelt Maß an technischem Verständnis mitbringen. Einen Anwalt für IT-Recht finden Sie gleich hier bei uns.

Letzte Aktualisierung am 2015-11-04

Weiterführende Informationen zu EDV Recht

Das Rechtsgebiet IT-Recht steht dem EDV Recht nahe. Lesen Sie dazu:

Wer Ihre Daten besitzt, kann damit erheblichen Schaden anrichten. Er kann in Ihrem Namen Rechtsgeschäfte abschließen, strafbare Handlungen begehen und Rufmord begehen. Den Tätern ist oft kaum beizukommen; umso wichtiger, dass Sie Ihre Daten wirksam schützen. (vom 14.03.2017) mehr...
Für Verbraucher bequem und komfortabel, für Verkäufer und Händler ein attraktives Geschäft mit hohen Zuwachsraten: der Internethandel. Verbraucher genießen hier besondere Rechte, die von Händlern dringend zu beachten sind; Händler finden vereinfachte Absatzmöglichkeiten, die aber rechtlich hoch komplexen Bedingungen unterliegen. (vom 08.08.2016) mehr...
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Expertentipps zu EDV Recht
Online-Auktionen: Was tun bei Ärger mit ebay & co.? © sma - topopt
Kategorie: Anwalt Internetrecht 2010-07-22 (1723 mal gelesen)

Versteigerungen im Internet sind nach wie vor beliebt. Bei ebay oder unzähligen anderen Auktionsplattformen wird vom Auto über die Examensarbeiten bis zum angelutschten Promi-Kaugummi auf alles geboten, was sich versteigern lässt. Welche Rechte und Pflichten sind bei der Online-Auktion zu beachten?

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2011-12-13 (461 mal gelesen)

Nie war der Weihnachtseinkauf einfacher als in der heutigen Zeit. Das Internet bietet nahezu alles, was das Herz begehrt und das bequeme Shoppen von zu Hause aus wird immer beliebter. Doch beim scheinbar so unkomplizierten Einkauf im Internet ist auch Vorsicht geboten. Deshalb sollte man mit offenen Augen auf Shopping-Tour im Netz gehen.

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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2012-11-16 (436 mal gelesen)

Privates Surfen im Internet während der Arbeitszeit ärgert den Chef und ist für manchen Arbeitgeber ein Grund zur Abmahnung, oder sogar zur fristlosen Kündigung. In welchen Fällen die private Internetnutzung am Arbeitsplatz erlaubt ist und in welchem Ausmaß, zeigen einige Urteile, die wir Ihnen in unserem Tipp zum Arbeitsrecht zusammengestellt haben.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2009-09-07 (987 mal gelesen)

Das Internet hat sich zur primären Informationsquelle für nahezu alle Lebensbereiche entwickelt. Bei fast allen Entscheidungsfragen wendet sich der Nutzer vertrauensvoll an die weltumfassende Gemeinde. Für viele Fälle eine gute Hilfe, doch bei manchen Bereichen ist Vorsicht geboten. Das Internet ist keine Einbahnstraße.

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Internet und Arbeitsplatz © mko - topopt
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2014-04-28 (830 mal gelesen)

Das Internet ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Mit seiner Nutzung entstehen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aber auch neue Rechtsprobleme und Frage wie: Darf der Arbeitgeber die privaten Emails seiner Arbeitnehmer lesen? Dürfen Arbeitnehmer privat im Internet surfen?

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2011-02-17 (210 mal gelesen)

Käufer und Verkäufer von Autos werden immer häufiger Opfer von Internet-Betrügern. Da 90 Prozent aller Gebrauchtwagen online angeboten werden, tummeln sich auf dem virtuellen Marktplatz zahlreiche Gauner. Sechs Millionen deutsche Internet-Nutzer wurden laut BKA bei Online-Einkäufen bereits betrogen.

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Das Internet boomt! Jeder, der etwas auf sich hält, seien es Unternehmen, Institutionen oder Behörden, in zunehmenden Masse aber auch Privatpersonen, verfügt inzwischen über eine eigene Internetseite. Der Gestaltungsvielfalt sind dabei ebenfalls kaum Grenzen gesetzt. Alles, was der Aufwertung der Homepage dient, wird ins Netz gestellt. Häufig wird dabei auch auf bereits im Internet „vorhandenes Material“ wie Bilder, Texte, Grafiken u. a. zurückgegriffen.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2012-02-29 (127 mal gelesen)

Online-Shopping im Internet mit der Kreditkarte: Einfach und bequem von zu Hause aus – rund um die Uhr. Wenn Sie einige wichtige Regeln beachten ist die Einkaufstour per Mausklick nicht nur bequem, sondern auch sicher.

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Wenn ein Vertrag unterschrieben wurde, darf davon ausgegangen werden, dass der Unterschreiber mit seiner Wirksamkeit einverstanden ist - so entschied zumindest das Bundesarbeitsgericht (BAG). Dies gilt auch dann, wenn einer der Vertragspartner der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wie ein Arbeitnehmer leidvoll erfahren musste: Das BAG hielt an der Wirksamkeit eines auf Deutsch verfassten Vertrages fest, den der Arbeitnehmer trotz mangelnder Sprachkenntnisse unterschrieben hatte. Denn durch die Unterschrift sei er verpflichtet, die Konsequenzen des wirksamen Vertrages auf sich zu nehmen (5 AZR 252/12 (B)).

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Kategorie: Anwalt Immobilienrecht Ingo Schleypen 2017-09-15 (305 mal gelesen)

Kann bei Immobilienkaufverträgen ohne weiteres der Rücktritt erklärt und der Vertrag rückabgewickelt werden? Wann besteht ein Recht zur Anfechtung des Immobilienkaufvertrages?

Soweit der notarielle Vertrag über eine gebrauchte Immobilie (Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus, Wohnung etc.) einmal geschlossen wurde, kann er nicht mehr ohne weiteres rückabgewickelt werden. Vielmehr bedarf es hierfür in der Regel besonderer Gründe. In Betracht kommen z .B. ein vertraglich vereinbartes Rücktrittsrecht, ein gesetzliches Rücktrittsrecht oder ein Recht zur Anfechtung des Kaufvertrages.

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