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Anwalt Kindesmissbrauch

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Rechtsinfos zum Thema Kindesmissbrauch

Dem berührenden Thema Kindesmissbrauch muss man sich offen stellen. Um die Komplexität des Themas zu beleuchten, vorab einige Informationen:

Vorab-Informationen

  • Am häufigsten findet sexueller Missbrauch in der unmittelbaren Umgebung statt. Typischerweise sind Täter Familienmitglieder, Verwandte, Vertrauenspersonen.
  • Kinder sind wehrlos; sie begreifen oft nicht, was da mit ihnen geschieht. Täter schaffen ambivalente Situationen; sie verkaufen ihre Übergriffe als Zuneigung und Liebkosung.
  • Sexueller Missbrauch ist Machtmissbrauch.
  • Täter: Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen findet durch Männer wie Frauen statt. Übergriffe von Frauen sind mit Sicherheit sehr viel seltener.
  • Opfer: Jungen werden häufiger missbraucht als Mädchen.
  • Die Folgen sexuellen Missbrauchs können gravierend sein. In der Regel benötigen Missbrauchsopfer therapeutische Hilfe, um ihr Leben zu meistern, oft auch lebenslang. Viele schaffen es nicht, ihre Traumata zu überwinden. Ihnen drohen Depression und Selbstmord.
  • Statistiken sprechen von 15.000 Kindern unter 15 Jahren, die jährlich in Deutschland missbraucht werden. Die Dunkelziffer ist enorm. Wegen der Nähe zum Täter werden viele Fälle niemals bekannt bzw. kommen erst Jahre später ans Licht.
  • Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen unterliegt extremer gesellschaftlicher Ächtung. Wer als Täter bekannt wird, ist in der Regel erledigt, gleichgültig ob er schuldig ist oder nicht.
  • Täter haben häufig pädophile Neigungen, die sie zu diesen Taten treiben, auch wiederholt. Pädophilie ist jedoch eine Neigung, mit der Menschen geboren werden; sie entscheiden sich nicht dafür. Das nützt den Opfern nichts und kann Missbrauchstaten nicht rechtfertigen. Doch auf dieses Problem haben weder Gesellschaft noch Justiz bisher eine Antwort.
  • Eine zusätzliche Schwierigkeit, der sich die Justiz zu stellen hat: Renommierte Rechtsmediziner nehmen für den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen eine hohe Zahl von Falschbezichtigungen an (wie im Übrigen auch bei anderen Sexualstraftaten). Die Justiz hat die hier die besonders schwere Aufgabe, falsche Verdächtigungen eindeutig von tatsächlichen Fällen zu unterscheiden.

Sexueller Missbrauch und Strafen

Sexuelle Handlungen mit Kindern stehen unter Strafe, weil das Gesetz die freie sexuelle Entwicklung von Kindern schützt, ebenso das Recht eines Kindes auf Selbstbestimmung. Sexuelle Handlungen an Kindern, die unter 14 Jahre alt sind, sind mit empfindlichen Strafen belegt. Dabei ist es unerheblich, ob ein Kind an Handlungen direkt beteiligt ist / wird, dazu aufgefordert oder gezwungen wird, sie sich anschaut / anschauen muss, mit pornografischen Schriften oder Medien in Kontakt gebracht wird usw. Bereits der Versuch solcher Handlungen ist strafbar. Freiheitsstrafen sind die Regel.

Sexueller Missbrauch und Verjährung

Da der Kindesmissbrauch in sehr vielen Fällen nicht unmittelbar sondern erst mit langer Verzögerung (oft Jahre bis Jahrzehnte später) bekannt und angezeigt wird, sieht der Gesetzgeber - wie auch für andere Sexualdelikte - lange Verjährungsfristen vor. Sie orientieren sich an der Schwere einer Straftat und weiteren anderen Faktoren und sind kompliziert zu errechnen.

Was als sexuelle Handlung zu bewerten ist

Als Missbrauch gewertet werden sexuelle Handlungen an einem Kind unter 14 Jahren. Dazu zählen Berührungen an Kindern mit dem Ziel, sich selbst oder eine andere Person sexuell zu stimulieren. In der Regel sind dies Handlungen, die nicht altersgemäß oder situationsadäquat sind. Mit dem Argument, das Kind hätte doch zugestimmt, kann sich der Täter nicht herausreden. Auch Berührungen und entsprechende Handlungen bei schlafenden Kindern sind verboten. Sie gelten ebenso als Missbrauch.

Missbrauchsverfahren sind schwer zu führen

Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs können für Anklage wie Verteidigung schwer zu führen sein. Der Druck auf die Beteiligten ist hoch; Täter und Opfer bewegen sich so gut wie ausschließlich in einer 1 zu 1 Situation, Zeugen gibt es in der Regel keine, Aussage steht gegen Aussage. Wegen der drohenden sozialen Stigmatisierung leugnen Täter ihre Taten häufig so lange sie können; ein schwaches Kind steht mit seiner Aussage einem starken Erwachsenen gegenüber.

Verfahrensfehler

Auf der anderen Seite platzen Missbrauchsprozesse, weil bei der Beweiserhebung oder der Befragung schwere Fehler gemacht werden. Kinder sind höchst suggestibel und voller Fantasie; es ist einfach, ihnen die Handlung oder den Ablauf einer Tat mehr oder weniger "vorzuschlagen". Andererseits kann man ein schwer traumatisiertes Kind nicht wieder und wieder befragen, um an klare Aussagen zu kommen.

Angeblicher Kindesmissbrauch beim Sorgerecht

Vor allem wenn es um das Sorgerecht geht, berichten Anwälte von Falschbezichtigungen eines Elternteils wegen angeblichen Kindesmissbrauchs. Das Ziel: die Sorgerechtsfrage im eigenen Sinn zu beeinflussen. Diese und weitere Aspekte verdeutlichen die Problematik; ohne Fachkenntnis und Sorgfalt kann ein solches Verfahren in einer persönlichen oder sozialen Katastrophe enden.

Am besten zu einem erfahrenen Anwalt

Wenn Sie wegen eines Missbrauchsdeliktes anwaltliche Unterstützung benötigen ( als Opfer wie auch als Täter), wenden Sie sich bitte an einen erfahrenen Anwalt, der Ihre Belange umsichtig vertritt. Bei uns finden Sie einen Anwalt ganz in Ihrer Nähe!

Web-Link zum Thema Kindesmissbrauch Tagesspiegel 20.01.2016

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