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Anwalt Mediation im Erbrecht

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Mediation im Erbrecht - es geht um das friedliche Vererben

In einem Leben ohne Kriege, Wirtschaftsflauten, Geldentwertung war es möglich, ungeheure Werte aufzubauen. Verbände schätzen das Vermögen, das künftig auf die Erbengeneration übergeht, auf 260 Milliarden EUR - jedes Jahr. Das entspricht den Haushaltseinnahmen eines mittelgroßen europäischen Staates. Bei solchen Summen bleiben Auseinandersetzungen nicht aus. Eine Mediation bzw. ein juristischer Mediator kann helfen.

Erbrechts-Mediationen basieren auf einem gemeinsamen Interesse

Mediationen / Mediationsverfahren ebnen den Weg in die außergerichtliche Lösung von Streitigkeiten. Sie kommen nicht nur in Erbrechtsangelegenheiten zum Einsatz sondern auch im Familienrecht (Scheidungen usw.), im Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht usw. Ein Mediationsverfahren ist an Voraussetzungen gebunden, deren wichtigste der Wille der Streitparteien ist, zu einer gemeinsamen, einvernehmlichen Lösung zu kommen. Nur dann ist eine Einigung sinnvoll und möglich, die die Interessen beider Parteien berücksichtigt. Dabei sind Mediationen nicht immer auch ein bequemer Weg.

Mediationen sind gesetzlich normiert

Das Mediationsverfahren ist inzwischen gesetzlich normiert. Der Gesetzgeber hat die Rahmenbedingungen für das Verfahren von Mediationen im Mediationsgesetz festgeschrieben - nicht nur, um einen geregelten Ablauf solcher Verfahren zu sichern sondern auch um durch gelungene außergerichtliche Streitbeilegungen die Justiz zu entlasten. Im Falle von Erbrechtsmediationen kann das besonders wichtig sein. Nur ein kleiner Teil der Erbschaftsangelegenheiten ist derart geregelt, dass der Wille des Erblassers eindeutig und unmissverständlich umgesetzt werden kann. 70 Prozent aller Vererbenden hinterlassen nicht einmal ein Testament. Wenn ein Testament vorhanden ist, fehlen häufig klare Regelungen zur Erbaufteilung. Die Folge: jede Menge Konfliktpotenzial, das es zu bearbeiten gilt.

Erbrechts-Mediationen eignen sich auch für komplexe Lösungen

Während Gerichte lediglich Recht sprechen, lassen Mediationsverfahren auch Lösungen für Themen zu, die viel weiter gehen. Wenn es zum Beispiel darum geht, Aufgaben und Nutzen am Erbe eines Familienunternehmens sinnvoll zu verteilen, kann ein guter Mediator mit Parteien, die zu einer Lösung geneigt sind, wahre Wunder vollbringen. Und zwar dergestalt, dass am Ende eine Vereinbarung steht, die dauerhaft ist und die alle guten Gewissens unterschreiben können.

Der Mediator und das Mediationsverfahren

Ein guter Mediator verbindet Sachkenntnis mit Erfahrung; die Parteien müssen ihn gleichermaßen als kompetent und vertrauenswürdig empfinden. Er agiert stets von einer neutralen Position aus und steuert den Mediationsprozess. Themen und Inhalte dagegen werden von den Streitenden bestimmt. Ein Mediator hat sozusagen eine Katalysator-Funktion; er ermöglicht Ergebnisse, die Streitende niemals erreichen könnten.

Regeln und Ablauf

Regeln und Ablauf eines erbrechtlichen Mediationsverfahrens sind nicht fest vorgegeben. Sie werden von den Parteien erarbeitet. Am Ende dieses ersten Prozess-Schrittes steht üblicherweise der Mediationsvertrag. Er wird neben allgemeinen Regeln zum Verfahren auch Honorarvereinbarungen, Schweigepflichtklauseln und Informationen zu Rechten und Pflichten der Parteien enthalten. Ein Mediationsverfahren ist und bleibt während der gesamten Dauer freiwillig. Wird das Verfahren ordentlich durchgeführt, so ist das gemeinsam erzielte Ergebnis rechtsgültig, allerdings nur in Verbindung mit einer Rechtsberatung. Viele Rechtsanwälte für Erbrecht sind auch erfahrene Mediatoren. Sie sind in der Lage, ihre Mediationserfahrung mit ihrer Sachkenntnis im Erbrecht zu koppeln und eine Mediation so zum Erfolg zu führen. Erarbeiten Sie eine dauerhafte erbrechtliche Lösung mit einem unserer Anwälte. Hier finden Sie kompetente Unterstützung gleich in Ihrer Nähe!

Letzte Aktualisierung am 2015-11-24

Weiterführende Informationen zu Mediation im Erbrecht

Anwaltsmediator
Ein Anwaltsmediator spart Zeit, Nerven und Geld - nicht nur in der grauen Theorie, sondern nachweislich und lösungsorientiert in vielen Rechtsbereichen wie Familienrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht oder Wirtschaftsrecht. Voraussetzung: Beide Seiten wollen noch sachliche Gespräche führen. (vom 2016-10-18)  mehr ...

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Expertentipps zu Mediation im Erbrecht
Vorteile einer Mediation im Erbrecht © fairith - Fotoliafairith - Fotolia
Kategorie: Anwalt Familienrecht 2017-04-03 (33 mal gelesen)

Erstrittene Gerichtsurteile können die Wunden unter streitenden Erben nur selten heilen. Zudem haben die Konfliktparteien vor Gericht kaum die Chance auf ein klärendes Gespräch. Eine Alternative zu (schwelenden) Erbstreitigkeiten ist die Mediation.

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Wann ist eine Mediation im Arbeitsrecht sinnvoll? © Creativa Images - Fotolia
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2017-04-03 (17 mal gelesen)

Kündigung, Überstunden oder Mobbing: Vielfältige Konflikte bestimmen für Chefs und Mitarbeiter den Arbeitsalltag. Eskaliert ein Konflikt vor Gericht wird das oft teuer und kann ein Unternehmen unter Umständen lahm gelegt werden. Eine Mediation im Arbeitsrecht kann hier ein geeigneter Weg sein, den Konflikt schnell und kostengünstig zu lösen.

Kategorie: Anwalt Erbrecht 2016-06-20 (1078 mal gelesen)

Friedlich erben ist gar nicht so einfach. Gründe für Erbstreitereien gibt es viele; sie erreichen mit Leichtigkeit die maximal mögliche Eskalationsstufe. Besser (und sehr viel klüger), sich guten Rat und aktive Unterstützung durch einen Erbrechts-Mediator zu holen. Das ist billiger und langfristig nervenschonender als erbrechtliches Gerichtsverfahren.

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Kategorie: Anwalt Wirtschaftsrecht 2013-05-27 (277 mal gelesen)

Vor deutschen Zivilgerichten wurden noch im Jahr 2011 rund 2,2 Millionen erstinstanzliche Verfahren geführt. Immerhin rund 200.000 dieser Verfahren gingen sogar in die zweite Instanz, womit ein erheblicher Kostenmehraufwand verbunden ist. Und damit nicht genug: Erst vor kurzem beschloss der Bundestag mit dem "Kostenrechtsmodernisierungsgesetz", dass die gesetzlichen Gebühren für anwaltliche Leistungen ab der Jahreshälfte um durchschnittlich 12% steigen werden.

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Arbeitsrecht: Mediation vor Druckkündigung erforderlich? © Marco2811 - Fotolia
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2017-01-13 (163 mal gelesen)

Muss ein Arbeitgeber, bevor er eine Druckkündigung ausspricht, zunächst versuchen die Konfliktparteien zu einer Mediation zu bewegen? Das Bundesarbeitsgericht hat sich unlängst mit dieser Frage beschäftigt.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht GKS Rechtsanwälte 2012-07-12 (641 mal gelesen)

Bereits im Jahre 2008 begann der deutsche Gesetzgeber, die Mediation als außerordentlich wichtiges und fördernswertes Mittel der außergerichtlichen Streitbeilegung zu erkennen. Nach zähen Verhandlungen steht nun ein letzter Entwurf mit 9 Paragraphen, der vor seinem Inkrafttreten noch einmal in den Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat muss. Wir erklären schon jetzt die wichtigsten Merkmale des Entwurfs, von denen Mandanten zukünftig profitieren werden.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht Sebastian Windisch 2010-03-10 (448 mal gelesen)

Kommt es zu einer Trennung von Eheleuten stellt sich die stets die Frage, ob die zu klärenden Punkte (Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt, Zugewinnausgleich, Umgangs-/Sorgerechte bezüglich der Kindern) streitig mit jeweils einem Anwalt zu regeln sind oder aber ob nicht eine so genannte Mediation durchgeführt wird, bei der die Parteien mithilfe eines Mediators die vorbezeichneten Punkte selbst und damit einvernehmlich regeln.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht 2009-05-11 (676 mal gelesen)

Mittlerweile wird in Deutschland mehr als jede dritte Ehe geschieden. Die finanziellen und emotionalen Kosten sind dabei in der Regel enorm hoch.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht GKS Rechtsanwälte 2014-01-30 (302 mal gelesen)

Die gemeinsame elterliche Sorge darf nicht allein deshalb aufgelöst werden, weil es Kommunikationsprobleme zwischen den geschiedenen Kindeseltern gibt. Etwas anderes gilt lediglich dann, wenn das Kindeswohl eine solche Auflösung erfordert. Dies geht aus einem Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm (OLG) (Beschluss vom 23.07.2013 - Az.: 2 UF 39/13) hervor.

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Kategorie: Anwalt Handelsrecht 2012-06-04 (1049 mal gelesen)

Vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission über die Frage, wie das internationale Erbrecht der einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union besser aufeinander abgestimmt und das Nachlassverfahren in grenzüberschreitenden Angelegenheiten, insbesondere durch Einführung eines europäischen Nachlasszeugnisses, vereinfacht werden könnte. Herausgekommen ist ein Kompromiss, der bisher bestehende Rechtsunsicherheiten beseitigt, aber auch für Betroffene im Einzelfall unliebsame Überraschungen mit sich bringen kann.

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