Logo anwaltssuche.de

Anwalt Privates Baurecht

Zum Anwalt für Privates Baurecht bitte Anfangsbuchstaben Ihres Ortes auswählen
A B D E F G H I K L M N P R S V W Ü

Das private Baurecht - Regeln für Bauvorhaben

Bauen ist teuer. Ein Bautraum sollte juristisch auf sicheren Füßen stehen

In aller Regel ist der Bauherr so klug, einen Bauvertrag mit seinen Auftragnehmern abzuschließen. Hier wird detailliert beschrieben, welcher Auftragnehmer exakt welche Leistung zu erbringen hat (und bis wann, denn Termine sind das A und O beim Bau, weil die verschiedenen Gewerke sich miteinander abstimmen müssen). Der Bauvertrag verzeichnet präzise alle Leistungen und Kosten, die für die Durchführung des Bauvorhabens veranschlagt werden. Tipp: Der Bauvertrag ist der Grundstein des Hausbaus. Wer selbst kein Fachmann ist, sollte sich bereits hier fachliche Unterstützung holen (z.B. bei einem Anwalt für Baurecht). In Bauverträgen werden allzu gerne Kosten unterschlagen, die für die Baudurchführung absolut notwendig sind. Zur großen Verwunderung des Bauherrn tauchen sie dann später als Extra-Kosten mit Aufschlag auf der Rechnung auf. Der Bauvertrag ist außerdem auch wichtig, weil er gegen Baupfusch / Baumängel schützen kann. Das Baurecht betrifft auch andere Verträge wie zum Beispiel den Architektenvertrag.

Baumängel: Verlangen Sie Qualität!

Wenn die Qualität der Arbeit oder die Beschaffenheit der verwendeten Materialien von der Vereinbarung abweicht (Bauvertrag!), kann ein Baumangel vorliegen. Prinzipiell haftet das ausführende Unternehmen für aufgetretene Baumängel. Mit anderen Worten: Selbstverständlich muss das Dach dicht sein und der Pitch Pine-Boden im Wohnzimmer darf kein Lärchenfußboden sein. Oft entbrennt allerdings bereits darüber Streit, ob überhaupt ein Baumangel vorliegt. Im Zweifel empfiehlt sich dann der Rat eines Anwalts für Baurecht oder eines Bausachverständigen, die Klarheit in die Angelegenheit bringen können.

Der Baumangel ist offensichtlich - das sollten Sie tun

Bei einem offensichtlichen Baumangel muss der Bauherr/Auftraggeber dem Bauunternehmen / Auftragnehmer die Gelegenheit zur Nachbesserung geben. Die richtigen Schritte sind in dieser Reihenfolge einzuleiten: 1. Mangel feststellen und dokumentieren 2. Den Auftragnehmer schriftlich zur Nachbesserung auffordern. 3. Eine Frist setzen, bis zu der die Nachbesserung zu erledigen ist. Erst nach Ablauf dieser Frist können sie weitere Schritte unternehmen, also z.B. Schadenersatz geltend machen. Haben die Handwerker derart böse gepfuscht, dass Nachbesserungen nicht möglich sind (z.B. Mauerrisse, schiefe Wände, unvollständige Isolierungen), sollten Sie sich als Bauherr externe Hilfe holen. Denn in diesem Fall gelten andere Rechte als zuvor.

Wenn Nachbarn einander die Suppe versalzen

Das Baurecht greift auch in wichtige Grenzen und Freiheiten nachbarlichen Handelns ein, ob es um die Hausisolierung, den Carport oder den Bau eines Wintergartens geht. Wer zum Beispiel bauliche Veränderungen an seinem Haus vornimmt, sollte sich mit seinem Nachbarn ins Benehmen setzen, auch dann, wenn es sich um eine nicht genehmigungspflichtige Grenzbebauung handelt. Streitlustige Nachbarn finden immer einen Grund, ein Bauvorhaben zu torpedieren. Dann wird es wahrscheinlich anstrengend: das Bauprojekt liegt auf Eis oder wird niemals verwirklicht. Reden ist deshalb die beste Idee, streiten kann man danach immer noch. Eine weitere gute Idee ist es, von Anfang an einen Anwalt für Baurecht beratend mit in die Planungen einzubeziehen. Sein Einsatz zahlt sich immer aus, weil er mit Sicherheit kostspielige Auseinandersetzungen vermeiden hilft. Bei allen Fragen des Baurechts sind Sie bei einem Anwalt für Baurecht in guten Händen. Hier finden Sie einen gleich in Ihrer Nähe.

Letzte Aktualisierung am 2015-11-26

Weiterführende Informationen zu Privates Baurecht

Das Rechtsgebiet Baurecht steht dem Privates Baurecht nahe. Lesen Sie dazu:

Bauabnahme (Baurecht)
Gerade in der Phase vor der Bauabnahme werden entscheidende Fehler gemacht. Wer es jetzt zu eilig hat, schießt unter Umständen ein Eigentor. (vom 2016-08-08)  mehr ...

Baubetreuung (Baurecht)
In Deutschland ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ungebrochen. Um diesen Traum verwirklichen zu können, kalkulieren viele Bauherren sehr eng und verzichten beispielsweise auf eine professionelle Baubetreuung. Die Praxis zeigt jedoch: Eine begleitende Kontrolle ist besser als nachträgliches Rechtsstreiten. (vom 2016-09-13)  mehr ...

Baugutachter (Baurecht)
Ein Baugutachter ist nicht nur im Schadensfall eine für Bauherren sinnvolle Investition. Bereits beim Erwerb von Immobilien sollte ein sachverständiges Auge hinter alle Türen und in alle Ecken blicken. Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist, hilft ein Anwalt für Baurecht auch offiziell Recht zu bekommen. (vom 2016-11-15)  mehr ...

Baumängel (Baurecht)
Viele Bauherren können ein Lied davon singen: Die Leistungsbeschreibung im Bauvertrag beschreibt eine Sache nicht eindeutig, die Interpretationen gehen auseinander. Wann handelt es sich aber eindeutig um einen Baumangel und wie müssen Sie dann vorgehen? (vom 2016-08-11)  mehr ...

Bauordnung (Baurecht)
Die Art und Weise, wie Sie neu bauen oder umbauen dürfen, wird in der Bauordnung geregelt. Jedes Bundesland verfügt über eine eigene Bauordnung. Dabei finden auch geografische Einflüsse wie Meernähe, Berglandschaften oder Regenhäufigkeit Berücksichtigung. (vom 2016-11-16)  mehr ...

Bausanierung (Baurecht)
"Bausanierung" hört sich bereits danach an, dass es am Ende mehr kostet, als vorab ausgemacht war. Doch wer muss die Mehrkosten für Material, Personal und Nebenkosten aufbringen? Anwälte für Baurecht bringen realistisches Licht in bauliche Dunkelecken. (vom 2016-11-17)  mehr ...

Bauträger (Baurecht)
Bauträger bieten den kompletten Rund-um-Service an: Über sie kaufen Bauherren Grundstück und Immobilie, leisten die entsprechenden Zahlungen und müssen sie weder mit Behörden noch mit Baufirmen herumärgern - wenn beim Bau alles so läuft wie vereinbart... (vom 2016-11-17)  mehr ...

Bauvertrag (Baurecht)
Hier sind sich Architekten, Bauherren, Bauunternehmen und Bausachverständige einig: Nichts geht ohne Bauvertrag. Theoretisch kann man einen Bauvertrag auch mündlich abschließen. Tun Sie das nicht, selbst dann nicht, wenn der Bauunternehmer ein dicker Freund ist. (vom 2016-08-11)  mehr ...

Bebauungsplan (Baurecht)
Der Bebauungsplan entscheidet oftmals darüber, ob das Traumhaus wie gewünscht realisiert werden darf – oder eben mit schmerzlichen Abstrichen. Doch nicht für jedes Bauvorhaben kommt ein Bebauungsplan zur Anwendung - das gilt es zu prüfen. (vom 2016-11-22)  mehr ...

Bestandsschutz (Baurecht)
Der Begriff Bestandsschutz kann sich auf unterschiedliche Rechtsbereiche beziehen. Am häufigsten gebraucht wird er allerdings im Baurecht – und auch hier in verschiedenen Zusammenhängen. Im Baurecht kennt man den passiven und den aktiven Bestandsschutz. (vom 2016-02-08)  mehr ...

Carport Baugenehmigung (Baurecht)
Entgegen landläufiger Meinung darf ein Carport nicht einfach überall genehmigungsfrei errichtet werden. Man hat vielmehr die örtlichen Gegebenheiten und Vorschriften zu beachten. Die können sich regional stark unterscheiden. (vom 2016-10-04)  mehr ...

Grenzabstand (Baurecht)
Der Grenzabstand regelt, wie weit ein Gebäude von der Grundstücksgrenze entfernt sein muss. Je nach Bundesland, Landesbauordnung und Baubehörde bekommen Nachbarn mal mehr, mal weniger Distanz zwischen einander vorgeschrieben. (vom 2016-08-08)  mehr ...

Handwerkerpfusch (Baurecht)
Handwerkerpfusch - Er kommt nicht so häufig vor wie in den Medien dargestellt. Und in der Praxis müssen Sie sich als Bauherr oder Baufirma ohne TV-Kamera helfen. Ihnen helfen entsprechenden rechtlichen Regeln und Experten, die diese zu Ihren Gunsten auslegen. (vom 2016-10-04)  mehr ...

Nutzungsänderung (Baurecht)
Wer eine bauliche Anlage anders als für ihren ursprünglich vorgesehenen Zweck nutzt, muss dies bei der zuständigen Baubehörde genehmigen lassen. Was im Sinne des Baurechts eine Nutzungsänderung darstellt, kann überraschen. (vom 2016-02-12)  mehr ...

Was?
Wo?
Expertentipps zu Privates Baurecht
Kategorie: Anwalt Mietrecht GKS Rechtsanwälte 2014-12-16 (526 mal gelesen)

So langsam sinkt die Außentemperatur und die Heizungen in den Wohnungen werden wieder angeschmissen. Dadurch entsteht ein sehr großer Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenwänden.

3.2 / 5 (5 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2012-06-14 (140 mal gelesen)

Viele Bundesbürger entscheiden sich für den Neubau ihrer eigenen vier Wände. Der Neubau einer Immobilie birgt allerdings viele Risiken. Die richtige Vertragsgestaltung hilft, diese zu minimieren.

3.5 / 5 (6 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2011-01-19 (309 mal gelesen)

Wer seine eigenen vier Wände baut, sollte auf Nummer sicher gehen. Denn manche Bauträger locken mit der Ersparnis von Vertragsnebenkosten, wenn Grundstück und Haus in zwei getrennten Verträgen erworben werden. So sollen vermeintlich Grunderwerbsteuer und Notarkosten reduziert werden. Doch das sogenannte verdeckte Bauherrenmodell kann den Bauherren am Ende teuer zu stehen kommen. Oft wird der Traum vom Eigenheim dann zum Albtraum.

4.0 / 5 (18 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2008-03-04 (109 mal gelesen)

Vertragsangebote und vollmundige Versprechungen erwecken oft den Anschein, dass man sich als künftiger Bauherr um nichts mehr kümmern muss. Ein Trugschluss, der im Extremfall zur finanziellen Kraftprobe werden kann.

3.0 / 5 (5 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht Sebastian Windisch 2010-09-03 (183 mal gelesen)

Kann auch die für die erforderliche Mängelbeseitigung bei einem Bauvertrag anfallende Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) als Schadensersatz verlangt werden?

2.8 / 5 (5 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2009-06-18 (169 mal gelesen)

Das wissen alle Bauherren: Kein Eigenheimbau ohne Ärger. Viele ahnen nicht, dass sie sich manche Aufregung ersparen könnten. Verschiedene Versicherungsmöglichkeiten für die Baufamilie, aber auch für die bauausführenden Unternehmen ermöglichen umfassenden Schutz vor unangenehmen Ereignissen.

4.125 / 5 (16 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2009-07-15 (340 mal gelesen)

Architektenvertrag: Entgeltlicher Auftrag oder (unentgeltliche) Akquisition? OLG München bestätigt Beweislast des Architekten

3.4 / 5 (15 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2008-04-29 (197 mal gelesen)

Notare sind verpflichtet, Bauherren auf mögliche Risiken bei der Übernahme der Erschließungs- und Anschlusskosten an das öffentliche Leitungs- und Straßennetz durch den Bauträger hinzuweisen.

3.6363636363636362 / 5 (11 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht Joachim Germer 2011-04-18 (412 mal gelesen)

Dieser Artikel befasst sich mit der Frage der Erkennung und Vermeidung von Baumängeln.

3.375 / 5 (16 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2007-05-14 (656 mal gelesen)

Werkvertragsrecht: Mangelhafte Handwerker-Arbeit: Nachbesserung schriftlich einfordern

3.3529411764705883 / 5 (17 Bewertungen)
Weitere Expertentipps