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Autounfall: Sie sollten wissen, was Sie zu tun haben

Letzte Aktualisierung am 14.12.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Ob (mit)verschuldet oder nicht: Wissen Sie, was zu tun ist, wenn Sie an einem Autounfall beteiligt sind? Auf jeden Fall steht Ärger ins Haus: Protokolle, Zeugenaussagen, Versicherungsschreiben, Gutachterbesuche - die Liste ist lang. Wenn es hart kommt, wachen Sie im Krankenhaus auf. Alles ist zwar halbwegs gut gegangen, aber was sind jetzt ihre Rechte und Pflichten?

Das Wichtigste zuerst: Bleiben Sie am Unfallort!

Das Wichtigste sind natürlich Sicherungsmaßnahmen an der Unfallstelle und die Versorgung von verletzten Personen. Erst dann kommt alles andere. Wenn Sie an einem Autounfall beteiligt sind (egal wie), dürfen Sie den Unfallort keinesfalls verlassen. Sie haben die Verpflichtung, dem / den Unfallbeteiligten oder der Polizei Ihre Personalien mitzuteilen. Verursachen Sie einen Blechschaden (den berühmten Parkrempler), müssen Sie warten, bis der Geschädigte zu seinem Fahrzeug zurückkommt, bzw. für eine "angemessene" Zeit - auch dann, wenn Sie selbst keinen Schaden erkennen können. Taucht der Geschädigte nicht auf, müssen Sie die Polizei verständigen.

Das Zweitwichtigste: Keine vorschnellen Aussagen

Vorsicht mit Angaben zum Unfallhergang. Sie können alles schlimmer machen, als es ist. Selbst gegenüber der Polizei sind Sie nicht zur Aussage verpflichtet. Sie haben das Recht, diese zu verweigern. Ebenso: Unterschreiben Sie auf keinen Fall irgendetwas! Gewiefte Unfallgegner nutzen die Schock-Situation schon mal aus und präsentieren ein vorbereitetes Papier, auf dem Sie Ihre Unfall-Schuld eingestehen. Finger weg, auch wenn Sie sich vielleicht schuldig fühlen! Wenn Sie unterschreiben, können Sie sogar Ihren eigenen Versicherungsschutz verlieren!

Das Drittwichtigste: Anwalt einschalten

Tun Sie sich selbst einen Gefallen: Schalten Sie nach einem Autounfall einen Anwalt ein, selbst dann, wenn Sie nicht schuld sind, oder meinen, es nicht zu sein. Die Versicherung Ihres Unfallgegners wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen (oft mit einem netten Schreiben), und Ihnen etwas anbieten, das wie eine großzügige Regulierung aussieht. Sie wird Sie aber nicht darüber aufklären, was Ihre tatsächlichen Ansprüche sind. Vermeiden Sie jegliche Aussage gegenüber der gegnerischen Versicherung, besonders dann, wenn es um einen Personenschaden geht. Merksatz: Der Versicherer Ihres Gegners wird niemals Ihre Interessen vertreten, auch wenn die nette Sachbearbeiterin am Telefon noch so viel Mitgefühl für Ihr lädiertes Knie zeigt. Ihre Interessen vertritt einzig Ihr eigener Anwalt. Und den brauchen Sie.

Verzichten Sie nicht auf erfahrenen Sachverstand

Die Regulierung des Unfallschadens und der Kontakt mit der gegnerischen Versicherung ist das eine. Das andere sind Gutachter, Autowerkstätten, Abschleppunternehmen, Mietwagenfirmen, Ihre eigene Versicherung. Bei einem Autounfall ebenfalls geltend gemacht werden können Verdienstausfall, Erwerbsschäden, Rentenansprüche, Heilungskosten. Und weil das längst nicht alles ist, raten wir Ihnen zu einem Anwalt, der die Lage überblickt und der in Ihrem Sinne handelt. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Ihrer Nähe!