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Rechtliches zur Baulast

Letzte Aktualisierung am 15.11.2016 / Lesedauer ca. 1 Minute
Eine Baulast ist die Verpflichtung eines Grundstückeigentümers, mit seinem Grund und Boden entsprechend umzugehen oder darauf etwas zu unterlassen. Meistens wird eine Baulast dann gewählt, wenn der Eigentümer eines Grundstücks bauen möchte, aber dafür keine Baugenehmigung erhält (Grundstück zu klein, Abstandsflächen zu gering o.ä.). Dann hat er die Möglichkeit, den Nachbarn um eine Baulastübernahme zu bitten. Beispielsweise könnte sich der Nachbar dazu verpflichten, die notwendigen Abstandsflächen zu übernehmen und selbst dort kein Gebäude zu errichten, da dieses das aktuelle Bauprojekt nachträglich quasi zum Schwarzbau machen würde. Ob der Nachbar sich darauf einlässt und unter welchen Bedingungen, ist offen. Denn die Zustimmung zu einer Baulast kann nur freiwillig erfolgen. Eine Baulast kommt übrigens dann nicht in Betracht, wenn bereits entsprechende Vorschriften, etwa durch einen Bebauungsplan, existieren. Baulasten können nicht einseitig gelöscht werden und gehen nach dem Tod des betroffenen Eigentümers auf die Erben über. Käufer von Grundstücken müssen genauestens prüfen, ob eine Baulast eingetragen wurde. Wurde ihnen das Vorhandensein einer solchen vom Verkäufer vorenthalten, können sie zwar Ansprüche in Form von Schadensersatz geltend machen, die Baulast ist aber dennoch bindend! Ihre Frage zum Thema Baulast stellen Sie am besten an einen Anwalt für Baurecht.

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