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Wenn ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert

Letzte Aktualisierung am 02.05.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Anwalt Bußgeldbescheid Bei vielen Autofahrern ist er schon einmal ins Haus geflattert: ein Bußgeldbescheid. Diesen erhält man bei Verkehrsdelikten, wie z.B. zu schnellem Fahren oder Fahrten unter Alkoholeinfluss. In welchen Fällen es sinnvoller ist, den Bescheid zu akzeptieren und in welchen die Chancen für einen Einspruch gut stehen, kann man als Laie oftmals schwer beurteilen.

Gründe für den Bußgeldbescheid

Ein Bußgeld verhängen Behörden dann, wenn gegen eine Verkehrsregel verstoßen wurde. Meistens wird dem Fahrzeughalter folgendes zur Last gelegt:
  • Überfahren einer roten Ampel
  • Überhöhte Geschwindigkeit
  • Fahrt unter Alkoholeinfluss
  • zu geringer Abstand auf der Autobahn

Akzeptieren oder Einspruch einlegen?

Ob man den erhaltenen Bußgeldbescheid akzeptieren soll oder nicht, kann man nicht für jeden Fall eindeutig beantworten. Generell gilt: Wer den Bußgeldbescheid akzeptiert, wird nicht länger strafrechtlich verfolgt. Dies ist normalerweise dann anzuraten, wenn Sie wissen, dass der Bescheid richtig ist. Es empfiehlt sich jedoch immer, alle Angaben im Bescheid genauestens zu prüfen. Viele Bußgeldbescheide sind nämlich inhaltlich falsch. Denn anders als beim Unfall ist der Bescheid in der Regel das einzige Beweismittel. Ein Beispiel: Es ist nicht erkennbar, welche Person auf dem übersandten Foto abgebildet ist. Zugegeben: Bei den heutigen technischen Möglichkeiten ist dies nur noch sehr selten der Fall. Aber beispielsweise ist der Umgang mit falschen Bußgeldbescheiden aufgrund falscher Geschwindigkeitseinstellungen am Blitzgerät sehr wohl eine Sache, die unter Verkehrsrechtsexperten immer wieder heiß diskutiert wird. Sollten Sie also berechtigte Zweifel an der Richtigkeit des Bescheids haben - zum Beispiel, wenn Sie sehr sicher wissen, dass Sie nicht so schnell unterwegs waren - kann es sich lohnen, diesen inhaltlich von einem Anwalt überprüfen zu lassen. Gegebenenfalls kann es auch von Vorteil sein, einen Anwalt einzuschalten, wenn es sich um die Fahrt mit einem Mietwagen, Leasingwagen oder einem Geschäftswagen handelt.

Beispiel Wuppertal

In Wuppertal gibt es einen berühmt gewordenen Rotblitzer an der Südstraße (Ecke Viehhofstraße). Lokale Anwälte beschäftigt diese Anlage bereits seit Jahren. Ihrer Argumentation nach führt die Ampelschaltung zu einer erhöhten Anzahl an Augenblicksversagen der Verkehrsteilnehmer. Meint: Das Überfahren der roten Ampel ist wohl nicht auf eine bewusste Handlung zurückzuführen, sondern passiert unwillentlich aufgrund einer unglücklichen / falschen Ampeleinstellung. Fazit nach vielen diesbezüglichen Urteilen: Ob Bußgeld und ggf. Fahrverbot bestehen oder aufgehoben werden, hängt stark vom verhandelnden Richter ab. Von Vorteil kann es dennoch sein, sich an Anwälte zu wenden, die den Standort, an dem Sie geblitzt wurden, bereits kennen.

Wenn Punkte drohen

Drohen Ihnen Punkte Flensburg bzw. steht ein vorübergehendes Fahrverbot im Raum? Dann sollten Sie den Bußgeldbescheid besonders genau prüfen. Tipp: Sollte ein Fahrverbot nicht abzuwenden sein, hilft ein Anwalt auch dabei, den geeigneten Zeitraum durchzusetzen, wann das Auto in der Garage bleiben muss.

Bedenken Sie aber: Sie haben nur zwei Wochen nach der Zustellung für den Einspruch Zeit! Danach ist der Bescheid rechtskräftig und in der Regel nicht mehr anfechtbar. Kontaktieren Sie jetzt unverbindlich einen Anwalt für Verkehrsrecht vor Ort.