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Gewaltschutzrecht: Schutz der Opfer im privaten Bereich

Letzte Aktualisierung am 2016-04-14 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Inhalt des Gesetzes

Anlass für das 2002 verabschiedete Gesetz zum Gewaltschutzrecht war, mit Gewaltaktionen im häuslichen Bereich rechtlich besser umgehen zu können. Neben der Anschuldigung häusliche Gewalt bezieht das Gesetz auch ausdrücklich den Schutz vor Belästigung und Stalking mit ein. Das Gesetz gilt für alle Personen, die in einem privaten Haushalt leben, also Ehemann/ Ehefrau, Lebenspartner, Kinder und sonstige Familienmitglieder.

Stärkung der Opferrechte

Wichtig ist, dass das Opfer einen entsprechenden Antrag stellt. Damit kann das Gericht dem Täter bestimmte Auflagen erteilen, z.B. Aufenthaltsverbot, Kontaktverbot oder Näherungsverbot. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann das Gericht den Täter auch der gemeinsamen Mietwohnung verweisen. Dieser Schutzaspekt ist sicherlich die herausragende Neuerung gegenüber vorher: Wer Gewalt ausübt, muss gehen, das Opfer bleibt. Das heißt: Vor 2002 musste das Opfer in den meisten Fällen aus der gemeinsamen Wohnung flüchten, um sich wieder sicher fühlen zu können, nun muss der Täter die Wohnung verlassen. Dabei ist übrigens unerheblich, wem die Wohnung oder das das Haus gehört.

So verhalten Sie sich als Opfer häuslicher Gewalt

Ist Ihnen Gewalt widerfahren bzw. werden Sie belästigt, sollten Sie zunächst schnellstmöglich ein vertrauliches Gespräch mit einem Anwalt führen. Auf seine Diskretion bzw. Verschwiegenheit können Sie sich in jedem Fall verlassen. Er wird alles daransetzen, damit Ihre Interessen gegenüber Täter, Polizei und Gericht optimal wahrgenommen werden und Sie sich wieder absolut sicher fühlen können. Sie haben ein Recht darauf! Kontaktieren Sie gleich hier unverbindlich einen erfahrenen Anwalt, damit er Ihnen schnell sagen kann, wie er Ihnen helfen kann.

Weiterführende Informationen
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