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Anwalt Totschlag

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Auch vorsätzliche Unterlassung kann Totschlag sein

Wer vorsätzlich tötet oder im entscheidenen Fall nicht hilft, muss sich wegen Totschlag verantworten. Kommt ein Mensch im Straßenverkehr ums Leben, muss der entsprechende Autofahrer sind hingegen nicht wegen Totschlags sondern ggf. wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Klar ist in jedem Fall: Ist ein Mensch zu Tode gekommen und stehen Sie damit in Verbindung, sollten Sie schnellstmöglich einen Anwalt kontaktieren.

Unterscheidung zwischen Totschlag und Mord

Wer einen Menschen aktiv tötet, der hat eine schwere Straftat begangen. Aber: Wer einen Menschen bewusst keine Hilfe zuteilwerden lässt, auch der muss sich gegebenenfalls mit dem Vorwurf des Totschlags auseinandersetzen. Vom Mord unterscheidet sich der Totschlag dabei, dass die so genannten Mordmotive fehlen (Habgier, Hass, Grausamkeit, Mordlust etc.)

Das Strafmaß

Das Strafmaß für einen Totschlag ist je nach Fall sehr unterschiedlich: es reicht von fünf bis 15 Jahren; bei einer besonderen Schwere der Tat können Richter auch eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängen. Wer ein Geständnis ablegt oder ein entsprechendes Gutachten vorlegen kann, kann auf eine geringere Strafe hoffen. Auch ein versuchter Totschlag senkt im Normalfall die Höhe der Strafe, also die Dauer des Freiheitsentzugs. Ähnlich ist es, wenn Notwehr nachgewiesen werden kann.

Mildener Umstände nur mittels Anwalt

Grundvoraussetzung für ein milderes Strafmaß oder gar einen Freispruch ist der schnelle Gang zum Rechtsanwalt. Aber auch am Totschlag beteiligte Menschen / Zeugen, aber natürlich auch das Opfer oder die Hinterbliebenen benötigen unbedingt anwaltlichen Beistand. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Strafrecht gleich in Ihrer Nähe.

Letzte Aktualisierung am 2015-11-30

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