Logo anwaltssuche.de

Anwalt Altersrente

Hinweis: Wir haben Ihre Suche nach Altersrente der Kategorie Rechtsanwalt Sozialversicherungsrecht zugeordnet.

Zum Anwalt für Sozialversicherungsrecht bitte Anfangsbuchstaben Ihres Ortes auswählen
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T W Z

Die Altersrente aus rechtlicher Sicht

Altersrente ist ein Teil des sozialen Netzes

Hinterbliebenenrente, Erwerbsunfähigkeitsrente, Altersrente - Rentenarten gibt’s viele. Die genannten (es gibt noch mehr) sind Teil des gesetzlich regulierten Sozialversicherungssystems in Deutschland. Unter „Rente“ versteht der Volksmund gemeinhin die Altersrente. Wer "in Rente geht" hört in aller Regel auf zu arbeiten und setzt sich zur Ruhe. Um Rente zu bekommen, muss man allerdings zuvor eingezahlt haben. Arbeiter und Angestellte zahlen ihr gesamtes Arbeitsleben lang regelmäßig monatlich einen Anteil ihres Gehalts in die Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung. Was sich in den Rententöpfen befindet, wird benutzt, um daraus die Renten der aktuellen Rentnergeneration zu bestreiten. Der Rententopf wird also ständig geleert und aus den Versicherungsbeiträgen der aktuell berufstätigen Beitragszahler wieder gefüllt. Die Beitragszahlergeneration kommt für die Renten der Rentnergeneration auf (Generationenvertrag). Die gesetzliche Rentenversicherung bildet nur begrenzte Rücklagen für die Altersrenten.

Das (Generationen-)Problem mit den Altersrenten

Über die Altersrenten wird viel diskutiert. Die Leistungen wurden gekürzt um das System vor dem Kollaps zu retten. Leicht zu ermessen, warum der Generationenvertrag auf tönernen Füßen steht: Durch Veränderungen in der Altersstruktur der Gesellschaft stehen immer mehr Rentner immer weniger Beitragszahlern gegenüber. Die Gesellschaft vergreist, die Menschen werden immer älter und beziehen länger Rente. Was sich in den Rententöpfen befindet, reicht für die Altersrenten der aktuellen und kommenden Rentnergenerationen nicht mehr aus. Der Gesetzgeber hat daher die Regelaltersgrenze für den Rentenbezug erhöht. Früher konnte Altersrente beantragen und beziehen, wer das 65. Lebensjahr erreicht hatte. Ab 2012 wird die Altersgrenze von 65 Jahren für den Rentenbezug in kleinen Schritten erhöht. Ab dem Jahr 2029 beträgt die Regelaltersgrenze dann 67 Jahre.

Wie hoch ist meine Altersrente?

Die Höhe der Altersrente, die ein Beitragszahler mit Erreichen der Regelaltersgrenze erhält, wird in einem komplexen Verfahren ermittelt (Pflichtbeitragszeiten, Entgeltpunkte, Kindererziehungszeiten). Wichtigster Faktor ist die Zeit: Die Höhe der Altersrente ist direkt abhängig von Anzahl (und der Höhe) der monatlichen Beiträge, also davon, wie lange und wieviel man eingezahlt hat. Wer genau wissen möchte, wie hoch die spätere Rente sein wird, wird enttäuscht. Genaue Voraussagen sind nämlich nicht möglich. Die Rentenhöhe ist (unter anderem) abhängig von der künftigen Gehaltsentwicklung (nicht nur von der eigenen sondern auch von der Entwicklung des Durchschnittseinkommens aller Versicherten). Einfluss haben auch künftige gesetzliche Änderungen, die sind naturgemäß nicht vorauszusehen. Eine möglichst exakte Hochrechnung der künftigen Altersrente ist bei den zuständigen Rentenversicherungsträgern erhältlich.

Altersrente muss beantragt werden

Wer die Regelaltersgrenze erreicht und damit Anspruch auf Altersrente hat, wartet vergeblich auf die Überweisung der Rentenversicherung. Die kommt nicht freiwillig. Altersrenten (wie auch andere Rentenarten) müssen beim zuständigen Rentenversicherungsträger beantragt werden. Wenn der Antrag gestellt ist, kann es bis zur Zustellung des Rentenbescheids erfahrungsgemäß ein Weilchen dauern. Man sollte sich also um eine rechtzeitige Antragstellung kümmern. Ein Antrag ist nur dann möglich, wenn man die Mindestvoraussetzungen für den Bezug von Altersrente erfüllt hat: Man muss das Rentenalter (also die Regelaltersgrenze) erreicht und mindestens fünf Jahre lang Beiträge gezahlt haben.

Altersrente: Hinzuverdienst

Langzeiteinzahler in die gesetzlichen Rententöpfe sind in der Minderheit. Nur wenige erreichen die Traumgrenze von 45 Beitragsjahren. Entsprechend wenige Bürger erhalten damit die volle abschlagsfreie Altersrente. Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente in Deutschland fällt daher oft mager aus. Eine Möglichkeit, Altersarmut zu verhindern oder hinauszuzögern ist der Hinzuverdienst. Wer nur eine schmale Altersrente bekommt, oder wer aus anderen Gründen nicht „in Rente“ gehen möchte, bleibt berufstätig. Das Gesetz besagt, dass jeder Bürger, der die Regelaltersgrenze erreicht hat, unbegrenzt zur Rente hinzuverdienen darf. Vorsicht: Wer die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat und bereits eine Altersrente bezieht (Frührente, Altersteilzeit), kann nicht unbegrenzt hinzuverdienen. Hier bestehen Hinzuverdienstgrenzen; es drohen evtl. Kürzungen der Altersrente. Wer vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze bereits (Alters-)Rente bezieht, muss (und sollte) mit seinem Rentenversicherungsträger reden.

Was tun, wenn Rentenärger droht?

Gesetzlich Rentenversicherte haben ihrem Rentenversicherungsträger gegenüber durchaus Rechte. Ablehnende Rentenbescheide oder eine nicht erwartungsgemäße Anrechnung der Versicherungszeiten sind nicht einmal selten. Ein Rentenbescheid ist niemals in Stein gemeißelt; es wird empfohlen, ihn nach der Zustellung entsprechend genau zu überprüfen. Irrtümer sind immer möglich - ein Widerspruch gegen den Rentenbescheid für Ihre Altersrente daher auch. Der will allerdings begründet und fristgerecht eingereicht sein. In Fragen des Rentenrechts / der Altersrente holen Sie sich am besten Unterstützung bei einem Anwalt für Sozialversicherungsrecht. Bei uns finden Sie einen gleich in Ihrer Nähe.

Letzte Aktualisierung am 2016-10-24

Was?
Wo?
Das könnte Sie auch interessieren
Kategorie: Anwalt Versicherungsrecht 2016-11-30
Berufsunfähigkeitsversicherungen sind dazu da, bei Berufsunfähigkeit finanzielle Absicherung zu bieten. Sie sind besonders wichtig für Menschen, für die hoch spezialisiert sind und für die kaum berufliche Alternativen oder Umstiegsmöglichkeiten gibt, sollten sie in ihrem angestammten Beruf nicht mehr arbeiten können.
Kategorie: Anwalt Sozialversicherungsrecht 2015-11-26
Mediale Aufmerksamkeit bekommt "die" Rente meist dann, wenn dessen Höhe mal wieder angepasst werden muss: Man muss länger arbeiten, bis man Rente bekommt, beispielsweise. Geregelt werden Fragen rund um die Rente im Rentenrecht.
Kategorie: Anwalt Familienrecht 2016-04-28
Wer gerade mitten in der Scheidung steckt, denkt vermutlich an alles, bloß nicht an die Rente. Wie gut, dass es den so genannten Versorgungsausgleich gibt. Damit sollen Versorgungseinbrüche - meist eines Partners - im Alter vermieden werden.
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2016-05-24
Wer lange gearbeitet hat, kann sich ein Leben als Rentner nur schwer vorstellen. Die Altersteilzeit soll eine Brücke in den Ruhestand sein und schlimme Folgen im ach so schönen Ruhestand vermeiden helfen. Dazu stehen zwei Modelle zur Verfügung.
Kategorie: Anwalt Strafrecht 2016-09-27
Wenn gegen Sie ermittelt wird, benötigen Sie eine gute Verteidigung. Viele Beschuldigte sparen am falschen Ende und verzichten auf einen Strafverteidiger. Ein Fehler, der oft erst bemerkt wird, wenn es - fast - zu spät ist.
Kategorie: Anwalt Markenrecht 2016-06-07
Das Deutsches Patent- und Markenamt ist für den Schutz von Marken im Inland - also innerhalb Deutschlands - zuständig. Wer seine Marke schützen möchte, muss den Schutz dort beantragen. Erfüllt Ihre Marke die erforderlichen Kriterien, erhalten Sie in aller Regel Markenschutz.
Kategorie: Anwalt Markenrecht 2016-05-30
WIPO ist das zuständige Amt für die Gewährung von Markenschutz auf internationaler Ebene. Es arbeitet eng mit den assoziierten Ämtern auf Landesebene zusammen. Internationaler Markenschutz wird nur dann gewährt, wenn Basisschutz im Ursprungsland bereits vorhanden ist.
Kategorie: Anwalt Erbrecht 2016-06-13
Als Erbe haften Sie grundsätzlich für den gesamten Nachlass und damit auch für alle Verbindlichkeiten - mit Ihrem gesamten Privatvermögen. Es sei denn, Sie entscheiden sich, das Erbe nicht anzutreten (Erbverzicht). Denn Erben müssen Sie nicht.
Kategorie: Anwalt Erbrecht 2016-06-16
Als Erbe oder Nachlassnehmer können Sie für alle Verbindlichkeiten haftbar gemacht werden, die im Zusammenhang mit dem Nachlass stehen. Das bedeutet im Klartext: Besteht das Erbe nur aus Schulden, müssen Sie diese begleichen.
Expertentipps zu Altersrente
Kategorie: Anwalt Steuerrecht GKS Rechtsanwälte 2016-05-18 (534 mal gelesen)

Viele Rentner werden die Nachricht mit Freude aufgenommen haben: Zum 01.07.2016 steht seit langer Zeit erstmals eine deutliche Erhöhung der Renten in Deutschland an. In den westlichen Bundesländern beträgt diese Rentensteigerung 4,25%. Erscheint die Rentenerhöhung für so manchen Ruheständler zunächst als Glücksfall, so besteht die große Gefahr einer sich schnell anschließenden Hiobsbotschaft: In einer Vielzahl von Fällen wird befürchtet, dass die Rente durch die Steigerung einkommensteuerpflichtig wird. In der Folge müssen Rentner sodann eine Steuererklärung abgeben und gegebenenfalls Nachzahlungen an das Finanzamt leisten. Wir erklären, worauf es bei der möglichen Steuerpflicht im Zusammenhang mit der Rentenerhöhung 2016 ankommt und welche Angebote Rentner nutzen können, um ihr Risiko einzuschätzen.

3.933333333333333 / 5 (30 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Steuerrecht GKS Rechtsanwälte 2016-08-06 (871 mal gelesen)

Zum 01.07.2016 wurden in Deutschland erstmals seit langer Zeit die Renten wieder erhöht – in Westdeutschland um 4,25%. Wir machten bereits darauf aufmerksam, dass sich die Freude über den Mehrbetrag bei den Renteneinkünften für viele Rentner alsbald in Ärger wandeln könnte:

3.9814814814814814 / 5 (54 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Steuerrecht 2008-12-01 (229 mal gelesen)

Rentner können Zinsen und andere Kapitaleinkünfte über den Sparer-Freibetrag hinaus steuerfrei einnehmen. Voraussetzung ist, das jährliche Einkommen überschreitet nicht den Betrag von derzeit 7.802 € (Grundfreibetrag 7.664 € zuzüglich Werbungskosten-Pauschbetrag 102 € zuzüglich Sonderausgaben-Pauschbetrag 36 €).

3.7 / 5 (10 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Steuerrecht 2009-12-07 (219 mal gelesen)

Rentner können Zinsen und andere Kapitaleinkünfte über den Sparer-Pauschbetrag hinaus steuerfrei einnehmen. Voraussetzung ist, dass das jährliche Einkommen nicht den Betrag von derzeit 7.972 € (Grundfreibetrag 7.834 € plus Werbungskostenpauschale 102 € plus Sonderausgaben-Pauschbetrag 36 €) überschreitet.

3.727272727272727 / 5 (11 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Steuerrecht GKS Rechtsanwälte 2012-11-14 (512 mal gelesen)

Rentner mit Nebeneinkünfte müssen aufpassen, sich nicht wegen Steuerhinterziehung strafbar zu machen.

3.533333333333333 / 5 (15 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Steuerrecht 2010-12-20 (96 mal gelesen)

Rentner sollten bei ihrer Steuererklärung genau rechnen. Denn sie können Zinsen und andere Kapitaleinkünfte steuerfrei einnehmen – und das über den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro hinaus. Voraussetzung: Das jährliche Einkommen darf den Betrag von derzeit 8.142 Euro (Grundfreibetrag 8.004 Euro plus Werbungskostenpauschale 102 Euro plus Sonderausgaben-Pauschbetrag 36 Euro) nicht überschreiten.

3.25 / 5 (4 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Steuerrecht 2012-04-18 (134 mal gelesen)

Rentner und nicht berufstätige Kinder können Zinsen und Dividenden oft über den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro hinaus steuerfrei einnehmen. Voraussetzung ist, dass die jährlichen Einkünfte den steuerlichen Grundfreibetrag (derzeit 8.004 Euro zuzüglich Sonderausgaben-Pauschbetrag von 36 Euro) nicht überschreiten.

3.857142857142857 / 5 (7 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Familienrecht GKS Rechtsanwälte 2014-06-23 (538 mal gelesen)

Zum Geburtstag, Jahrestag oder Weihnachten - gerne machen wir mit kleinen oder größeren Geschenken unseren Partnern eine Freude. Doch was passiert, wenn die Beziehung in die Brüche geht? Können Geschenke zurückgefordert werden? Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst zwischen Geschenken und unbenannten Zuwendungen differenziert werden.

3.0833333333333335 / 5 (12 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Verwaltungsrecht 2014-07-08 (150 mal gelesen)

Zum ersten Juli sind einige wichtige Gesetzesänderungen in Deutschland in Kraft getreten. Die Verbraucherinsolvenz wurde reformiert, das Rentenpaket trat in Kraft und die Warnweste ist im Straßenverkehr nun Pflicht.

3.6666666666666665 / 5 (6 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Sozialrecht 2015-01-22 (267 mal gelesen)

Autofahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat, die mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet wird. Kommt es dabei zu einem Unfall, der aufgrund der Verletzungen zu einer Erwerbsminderung beim Straftäter führt, kann dies zusätzlich zum Verlust der Erwerbsminderungsrente führen.

3.3 / 5 (10 Bewertungen)
Weitere Expertentipps