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Rentenrecht: Es gibt nicht nur eine Rente

Die Rente rückt immer mal wieder ins Zentrum der Medien-Aufmerksamkeit. Mit "der" Rente ist dann üblicherweise die Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gemeint. Sie ist eine der wesentlichen Säulen unseres Sozialsystems, doch es gibt noch viele andere Rentenformen. Unter den Begriff "Rentenrecht" kann man auch das private Versicherungsrecht mit Rentenleistungen aus privaten Versicherungsverträgen (Unfallrente, Altersvorsorge aus privaten Lebens- / Rentenversicherungen, EU und BU-Renten usw.) und das Betriebsrentenrecht (zumindest technisch) dazu zählen.

Die wesentliche Eckpunkte im Rentenrecht

Rente bekommt man nicht "vom Staat", so wie das oft geschrieben und gesagt wird. Die Rente wird aus Beiträgen und nicht aus Steuern finanziert. In die Rentenkasse der gesetzlichen Rentenversicherung haben Sie (und Ihre Arbeitgeber) Ihr ganzes Arbeitsleben lang eingezahlt. Durch Ihre Beiträge sind Sie Mitglied der Solidargemeinschaft aller Versicherten - und haben damit auch das Recht auf Leistungen aus dem gemeinsamen Topf erworben. Was heute in diesem Topf ist, ist allerdings nicht Ihr (angespartes) Geld. Bei aktuell ca. 20 Millionen Rentenbeziehern muss der Topf immer wieder gefüllt werden. Er wird nur deshalb nicht leer, weil eine Generation für die andere einsteht. Die Altersrente, die Sie heute erhalten, wird aus den Beiträgen der aktuellen Einzahler finanziert. Was Sie heute an Rente bekommen, zahlen also Ihre Kinder und Enkel in den Topf ein.

Wann können Sie in Rente gehen?

Rente (die so genannte Regelaltersrente) gibt’s immer später - das Geld im Topf muss für immer mehr Rentner ausreichen, die auch immer älter werden und damit länger Rente beziehen. Aktuell wird daher das Rentenalter in Stufen von 65 auf 67 Jahre angehoben.

Die Rente kommt nicht von alleine

Wenn Sie das Rentenalter erreicht haben, oder wenn Sie Anrecht auf eine andere Rentenart nach dem Sozialversicherungsrecht haben, müssen Sie selbst aktiv werden. Die Rente kommt nicht etwa von alleine; sie müssen bei Ihrem Rentenversicherungsträger einen Antrag stellen. Bis Sie dann den Rentenbescheid von Ihrem Rentenversicherungsträger bekommen, kann einige Zeit ins Land gehen. Eine frühzeitige Antragstellung ist daher zu empfehlen. Diese Mindest-Voraussetzung müssen Sie für die Regel-Altersrente allerdings erfüllen: Sie müssen das Rentenalter erreicht und mindestens fünf Jahre lang Beiträge gezahlt haben.

Welche Rechte haben Sie?

Sie haben den Rentenantrag gestellt und erhalten einen ablehnenden Bescheid. Gegen den können Sie Widerspruch einlegen (wie in anderen Bereichen des Sozialrechts auch). Ein solcher Bescheid ist also nicht endgültig - auch die Höhe der gewährten Rente ist es nicht. Irrtümer gibt’s überall. Wenn Sie Zweifel haben, dass Ihre Altersrente, Erwerbsminderungsrente / Frührente, Erwerbsunfähigkeitsrente oder Hinterbliebenenrente usw. korrekt berechnet wurde, widersprechen Sie! Ihr Widerspruch braucht allerdings eine Begründung und muss schriftlich und fristgerecht erfolgen. Als weiteres Rechtsmittel bleibt der Gang zum Sozialgericht, wenn Ihr Widerspruch abgelehnt wird.

Unterstützung durch einen Fachmann - eine gute Idee!

Eine Rente muss immerhin Ihr Auskommen bis zum Lebensabend sichern. Da summieren sich schon ein paar fehlende Euro im Laufe der Zeit zu einer erklecklichen Summe (wenn zum Beispiel Beitragszeiten nicht korrekt erfasst wurden o.ä.) - Geld, das Ihnen fehlt. Holen Sie sich am besten Unterstützung - lassen Sie sich in Fragen des Rentenrechts von einem Fachmann beraten. Der kann nicht nur Ihren Rentenbescheid kompetent überprüfen sondern auch Ihre anderen Fragen im Rentenrecht fachlich sicher beantworten oder Ihnen schon bei der Antragstellung zur Seite stehen. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt in Ihrer Nähe!

Letzte Aktualisierung am 2015-11-26

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