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Auch Diebstahl kann zur Freiheitsstrafe führen

Vorab: Diebstahl ist eine Straftat, ganz gleich wo, wann und von wem sie begangen wurde. Er gehört zu den Eigentums- bzw. den Vermögensdelikten. Das Gesetz kennt unterschiedlich schwere Formen des Diebstahls, die auch mit entsprechend unterschiedlichen Strafen belegt sind: Wer aus einem unbewachten Rucksack im Freibad ein Handy klaut, begeht in der Regel einen einfachen Diebstahl; wer allerdings das Handy aus einer Wohnung klaut und dabei die Türe aufbricht, einen schweren Diebstahl bzw. einen Einbruchdiebstahl. Diebstahl ist wahrscheinlich das bekannteste Delikt überhaupt. Er ist in Deutschland mit vergleichsweise milden Strafen belegt (außer im Wiederholungsfall); in anderen Ländern dagegen werden bestimmte Formen des Diebstahls auch heute noch drastisch geahndet, unter Umständen sogar mit der Todesstrafe.

Der Tatbestand des Diebstahls

Der Tatbestand Diebstahl bezieht sich auf so genannte "bewegliche Sachen", die zudem auch noch "fremd" sind, also jemand anderem gehören. Der Dieb muss sie sich absichtlich aneignen wollen, das heißt, er handelt mit Vorsatz. Bereits der Versuch des Diebstahls ist strafbar. Juristisch wird fein unterschieden, was Diebstahl ist und was nicht. Die Abgrenzung zu anderen Delikten kann entscheidend sein - auch für das Strafmaß. Besonders für junge Menschen ist entscheidend, ob ein Diebstahl nach Erwachsenenstrafrecht oder Jugendstrafrecht verhandelt wird. Erwachsenenstrafrecht soll grundsätzlich bestrafen, Jugendstrafrecht erziehen - was sich in aller Regel mindernd auf das Strafmaß auswirkt.

Am häufigsten ist der Ladendiebstahl

Die unbestrittene Nummer 1 unter den Diebstählen ist der Ladendiebstahl. Wer hier beim ersten Mal erwischt wird, kommt meist mit einer erträglichen Strafe davon - als Schuss vor den Bug, sozusagen. Häufig trifft es Jugendliche, die einer lockenden Versuchung nicht wiederstehen können. In aller Regel erstattet der Inhaber Strafanzeige, was natürlich die Behörden auf den Plan ruft. Wer wiederholt klaut oder sich gar professionalisiert (und häufiger erwischt wird), dem verordnen Richter und Staatsanwalt spätestens ab dem zweiten Mal mindestens Sozialstunden, Einsicht und Geständnis vorausgesetzt.

Freiheitsstrafe meist im Wiederholungsfall

Als Bagatelldelikt sehen Gerichte den Diebstahl im Wiederholungsfall nicht an. Hier wird auch schon mal eine Freiheitsstrafe angesetzt. Besonders bei Jugendlichen heikel: Bekommt der Arbeitgeber Wind von der belasteten Vergangenheit eines (potenziellen) Arbeitnehmers, kann dies eine Kündigung Arbeitsvertrag bzw. eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Man sollte zudem nach Kräften und mit der kundigen Unterstützung eines Anwaltes einen Eintrag in den entsprechenden Registern (Führungszeugnis, Zuverlässigkeitsüberprüfung) zu vermeiden suchen. Denn neben dem verlorenen Job wird das Finden einer neuen Arbeitstelle so schwierig.

Schwere Formen des Diebstahls

Spätestens wenn ein Diebstahl unter Mitführung einer Waffe begangen wird, ist für die Staatsanwaltschaft der Spaß vorbei. Für den Tatbestand "Diebstahl mit Waffen" genügt es unter Umständen bereits, wenn man ein Taschenmesser mit sich führt - man muss es nicht einmal verwenden (wollen). Hier - wie auch bei Bandendiebstahl, Einbruchdiebstahl und räuberischem Diebstahl - kann ein Gericht auf Freiheitsstrafen von 10 Jahren und mehr erkennen.

Diebstahl oder Raub?

Eine feine Unterscheidung besteht zwischen Diebstahl und Raub. Wer einen Menschen bestiehlt, ohne Gewalt anzuwenden (zum Beispiel das unbemerkte Entwenden der Geldbörse, Taschendiebstahl), ist ein Dieb. Entreißt der Dieb dem Bestohlenen jedoch die Geldbörse, weil der Diebstahl bemerkt wird, so ist der Tatbestand des Raubes erfüllt.

Nicht alles, was man wegnimmt, ist auch gestohlen

Für den Tatbestand eines Diebstahls muss eine so genannte "Zueignungsabsicht" bestehen. Vereinfacht: Der Dieb ist nur dann ein Dieb, wenn er sich den entwendeten Gegenstand vorübergehend aneignet mit dem Vorsatz, ihn dauerhaft zu behalten. Erwischt man zum Beispiel am Schirmständer statt des eigenen Regenschirms (versehentlich) den einer anderen Person, so ist das in aller Regel kein Diebstahl.

Auf jeden Fall zum Anwalt

Wer bei einem Diebstahl erwischt wird, sollte sich auf jeden Fall an einen Anwalt wenden - und das bitte ohne lange Bedenkzeit. Der wird zunächst überprüfen, ob der Tatbestand des Diebstahls überhaupt gegeben ist und dann weitere geeignete Schritte unternehmen, die zu einer Entlastung führen oder beitragen können. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt für Strafrecht in Ihrer Nähe!

Letzte Aktualisierung am 2016-09-26

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