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Anwalt Mediation im Familienrecht

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Mediation im Familienrecht - friedliche Lösungen für einen Konflikt

Mit dem Mediationsverfahren im Familienrecht steht für Trennung und Scheidung eine außergerichtliche, einvernehmliche Lösung zur Verfügung. Sofern sich die Ehepartner gemeinsam auf diesen Weg begeben und in ein solches Verfahren einwilligen, können Ehescheidungen in der Regel friedlich und unproblematisch ablaufen. Gute Voraussetzungen dafür, dass der häufig übliche Rosenkrieg mit seinen für alle Beteiligten nervigen, kräftezehrenden Kollateralschäden ausfällt. Mediation ist eine (inzwischen gesetzlich normierte), außergerichtliche Form der Streitschlichtung, die nicht nur in Familienrechts-Angelegenheiten Anwendung findet. So werden häufig im Arbeitsrecht (zur Schlichtung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, bei Mobbing), im Baurecht (zwischen den Vertragsparteien des Bauvertrages) bei Nachbarschafts-Streitigkeiten oder in Erbangelegenheiten Mediationsverfahren eingesetzt.

So funktioniert eine Familienrechts-Mediation

Eine gute Mediation braucht einen noch besseren Mediator: Hier zahlt es sich aus, eine erfahrene, sachkundige Fachfrau oder einen Fachmann zu engagieren, der das Vertrauen beider Parteien genießt. Die Person des Mediators ist und handelt "allparteilich": Sie behält während des gesamten Verfahrens ihre Position der Neutralität bei. Sie ist verantwortlich für den Prozess der Mediation, den sie anleitet und lenkt. Die Konfliktparteien dagegen sind verantwortlich für die Inhalte.

Das Mediationsverfahren - handeln im gemeinsamen Interesse

Einsichtig, dass eine Mediation nur dann klappen kann, wenn sie freiwillig und im gemeinsamen Interesse durchgeführt wird. Der Mediator wird die Parteien zunächst über das Verfahren, seinen Ablauf und seine Regeln aufklären. Stimmen die Parteien zu, schließen sie einen Mediationsvertrag ab. Hier sind typischerweise Verhaltens- und Verfahrensregeln, Vereinbarungen zum Honorar des Mediators und zur Schweigepflicht niedergelegt. Der Vertrag enthält in der Regel auch Informationen über die rechtliche Tragweite der Mediation. Stets enthalten ist eine Klausel, nach der die Mediation jederzeit unterbrochen oder beendet werden kann.

Das Mediationsgesetz

Seit dem Jahr 2012 gibt es ein Mediationsgesetz. Es schreibt die Rahmenbedingungen fest, unter denen ein Mediationsverfahren abläuft. Das Gesetz bietet Rechtssicherheit: Wird das Verfahren ordentlich durchgeführt und kommen die Parteien am Schluss zu einer Vereinbarung, so ist diese Vereinbarung rechtswirksam. Eine Einschränkung: Die Rechtswirksamkeit der Mediationsvereinbarung wird nur in Verbindung mit einer Rechtsberatung erreicht. Das eventuell bereits laufende Gerichtsverfahren wird für die Dauer der Mediation ausgesetzt.

Der Ablauf der Mediation obliegt den Parteien

Das Mediationsgesetz schreibt keinen zwingenden Ablauf des Verfahrens vor. Seine Regeln und sein Ablauf werden allein von den Parteien verhandelt und vereinbart. Damit sind die Parteien frei in der Wahl ihrer Mittel; auch solche Techniken und Werkzeuge können zur Anwendung kommen, die (zum Beispiel aus Sicht und Erfahrung des Mediators) sicher und schnell zum Ziel führen. Es sind lediglich die gesetzlichen Rahmenbedingungen einzuhalten. Zahlreiche unserer Rechtsanwälte sind zu Mediatoren ausgebildet und haben sich auf Mediation im Familienrecht spezialisiert. Der entscheidende Vorteil: Sie kennen beide Seiten, sowohl das Recht mit seinen Hürden, als auch die Besonderheiten der Mediation als erfolgreiches außergerichtliches Lösungsverfahren. Es gibt einfache, aber auch schwierige Scheidungssituationen, die eine solche Qualifikation unbedingt erfordern. Erarbeiten Sie eine familienrechtliche Lösung mit einem erfahrenen Anwalt, der auch ein erfahrener Mediator ist. Hier finden Sie kompetente Unterstützung gleich in Ihrer Nähe!

Letzte Aktualisierung am 2015-11-24

Weiterführende Informationen zu Mediation im Familienrecht

Scheidung ohne Rosenkrieg – Mit Hilfe einer Scheidungsmediation kann das funktionieren! Voraussetzung ist allerdings, dass beide Ehepartner eine einvernehmliche Trennung ohne eine gerichtliche Auseinandersetzung wollen. (vom 04.04.2017) mehr...
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Expertentipps zu Mediation im Familienrecht
Vorteile einer Mediation im Erbrecht © fairith - Fotoliafairith - Fotolia
Kategorie: Anwalt Familienrecht 2017-04-03 (48 mal gelesen)

Erstrittene Gerichtsurteile können die Wunden unter streitenden Erben nur selten heilen. Zudem haben die Konfliktparteien vor Gericht kaum die Chance auf ein klärendes Gespräch. Eine Alternative zu (schwelenden) Erbstreitigkeiten ist die Mediation.

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Wann ist eine Mediation im Arbeitsrecht sinnvoll? © Creativa Images - Fotolia
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2017-04-03 (48 mal gelesen)

Kündigung, Überstunden oder Mobbing: Vielfältige Konflikte bestimmen für Chefs und Mitarbeiter den Arbeitsalltag. Eskaliert ein Konflikt vor Gericht wird das oft teuer und kann ein Unternehmen unter Umständen lahm gelegt werden. Eine Mediation im Arbeitsrecht kann hier ein geeigneter Weg sein, den Konflikt schnell und kostengünstig zu lösen.

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Kategorie: Anwalt Erbrecht 2016-06-20 (1093 mal gelesen)

Friedlich erben ist gar nicht so einfach. Gründe für Erbstreitereien gibt es viele; sie erreichen mit Leichtigkeit die maximal mögliche Eskalationsstufe. Besser (und sehr viel klüger), sich guten Rat und aktive Unterstützung durch einen Erbrechts-Mediator zu holen. Das ist billiger und langfristig nervenschonender als erbrechtliches Gerichtsverfahren.

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Kategorie: Anwalt Wirtschaftsrecht 2013-05-27 (290 mal gelesen)

Vor deutschen Zivilgerichten wurden noch im Jahr 2011 rund 2,2 Millionen erstinstanzliche Verfahren geführt. Immerhin rund 200.000 dieser Verfahren gingen sogar in die zweite Instanz, womit ein erheblicher Kostenmehraufwand verbunden ist. Und damit nicht genug: Erst vor kurzem beschloss der Bundestag mit dem "Kostenrechtsmodernisierungsgesetz", dass die gesetzlichen Gebühren für anwaltliche Leistungen ab der Jahreshälfte um durchschnittlich 12% steigen werden.

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Arbeitsrecht: Mediation vor Druckkündigung erforderlich? © Marco2811 - Fotolia
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2017-01-13 (173 mal gelesen)

Muss ein Arbeitgeber, bevor er eine Druckkündigung ausspricht, zunächst versuchen die Konfliktparteien zu einer Mediation zu bewegen? Das Bundesarbeitsgericht hat sich unlängst mit dieser Frage beschäftigt.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht GKS Rechtsanwälte 2012-07-12 (651 mal gelesen)

Bereits im Jahre 2008 begann der deutsche Gesetzgeber, die Mediation als außerordentlich wichtiges und fördernswertes Mittel der außergerichtlichen Streitbeilegung zu erkennen. Nach zähen Verhandlungen steht nun ein letzter Entwurf mit 9 Paragraphen, der vor seinem Inkrafttreten noch einmal in den Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat muss. Wir erklären schon jetzt die wichtigsten Merkmale des Entwurfs, von denen Mandanten zukünftig profitieren werden.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht Sebastian Windisch 2010-03-10 (466 mal gelesen)

Kommt es zu einer Trennung von Eheleuten stellt sich die stets die Frage, ob die zu klärenden Punkte (Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt, Zugewinnausgleich, Umgangs-/Sorgerechte bezüglich der Kindern) streitig mit jeweils einem Anwalt zu regeln sind oder aber ob nicht eine so genannte Mediation durchgeführt wird, bei der die Parteien mithilfe eines Mediators die vorbezeichneten Punkte selbst und damit einvernehmlich regeln.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht 2009-05-11 (693 mal gelesen)

Mittlerweile wird in Deutschland mehr als jede dritte Ehe geschieden. Die finanziellen und emotionalen Kosten sind dabei in der Regel enorm hoch.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht GKS Rechtsanwälte 2014-01-30 (314 mal gelesen)

Die gemeinsame elterliche Sorge darf nicht allein deshalb aufgelöst werden, weil es Kommunikationsprobleme zwischen den geschiedenen Kindeseltern gibt. Etwas anderes gilt lediglich dann, wenn das Kindeswohl eine solche Auflösung erfordert. Dies geht aus einem Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm (OLG) (Beschluss vom 23.07.2013 - Az.: 2 UF 39/13) hervor.

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Kategorie: Anwalt Familienrecht Sebastian Windisch 2010-07-12 (2389 mal gelesen)

Grundsätzlich sollten bei einer Trennung die Parteien versuchen, Vermögen einverständlich aufzuteilen und die Aufteilung in einem Vertrag zu fixieren.

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