Logo anwaltssuche.de

Anwalt Mieterhöhung

Hinweis: Wir haben Ihre Suche nach Mieterhöhung der Kategorie Rechtsanwalt Mietrecht zugeordnet.

Zum Anwalt für Mietrecht bitte Anfangsbuchstaben Ihres Ortes auswählen
A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T V W Z Ü
Mieterhöhung Bad Homburg vor der Höhe Mieterhöhung Bad Kissingen Mieterhöhung Bad Kreuznach Mieterhöhung Bad Neustadt Mieterhöhung Bad Oeynhausen Mieterhöhung Bad Soden Mieterhöhung Bad Wörishofen Mieterhöhung Baden Baden Mieterhöhung Ballenstedt Mieterhöhung Bamberg Mieterhöhung Bammental Mieterhöhung Bannewitz Mieterhöhung Bensheim Mieterhöhung Bergisch Gladbach Mieterhöhung Bergrheinfeld Mieterhöhung Berlin Charlottenburg Mieterhöhung Berlin Friedrichshain Mieterhöhung Berlin Hellersdorf Mieterhöhung Berlin Hohenschönhausen Mieterhöhung Berlin Köpenick Mieterhöhung Berlin Kreuzberg Mieterhöhung Berlin Lichtenberg Mieterhöhung Berlin Marzahn Mieterhöhung Berlin Mitte Mieterhöhung Berlin Neukölln Mieterhöhung Berlin Pankow Mieterhöhung Berlin Prenzlauer Berg Mieterhöhung Berlin Reinickendorf Mieterhöhung Berlin Schöneberg Mieterhöhung Berlin Spandau Mieterhöhung Berlin Steglitz Mieterhöhung Berlin Tempelhof Mieterhöhung Berlin Tiergarten Mieterhöhung Berlin Treptow Mieterhöhung Berlin Wedding Mieterhöhung Berlin Weißensee Mieterhöhung Berlin Wilmersdorf Mieterhöhung Berlin Zehlendorf Mieterhöhung Bielefeld Brackwede Mieterhöhung Bingen Mieterhöhung Bischberg Mieterhöhung Bitburg Mieterhöhung Blankenfelde Mieterhöhung Bobingen Mieterhöhung Böblingen Mieterhöhung Bocholt Mieterhöhung Bochum Mitte Mieterhöhung Bochum Süd Mieterhöhung Bochum Südwest Mieterhöhung Bonn Bad Godesberg Mieterhöhung Bonn Beuel Mieterhöhung Bonn Stadtbezirk Mieterhöhung Bornheim Mieterhöhung Braunschweig Mieterhöhung Bremen Mitte Mieterhöhung Bremen Ost Mieterhöhung Bremen Süd Mieterhöhung Buchenberg Mieterhöhung Bühl Mieterhöhung Bühlertal Mieterhöhung Bünde Mieterhöhung Burg Stargard Mieterhöhung Butzbach
Weitere Orte >>>

Mieterhöhung: Wann ist sie zulässig, wann anfechtbar?

Anwalt Mieterhöhung Der Mietzins geht aus dem Mietvertrag hervor. Während der Mieter wegen etwaiger Schäden (Schimmel, Wohnungstüre schließt nicht) eine Mietminderung geltend machen kann, darf der Vermieter den vereinbarten Mietzins mittels einer Mieterhöhung anheben. Unterschied: Eine Mietminderung gilt nur solange bis der Schaden behoben ist, eine Mieterhöhung dagegen gilt unbegrenzt. Deshalb gibt es für eine Erhöhung auch strenge Auflagen:

Die verschiedenen Möglichkeiten

  • angepasste Mieterhöhung: Der vereinbarte Mietzins ist niedriger als vergleichbare Mieten in der Umgebung. Dafür wird normalerweise ein örtlicher Mietspiegel herangezogen. Meist möchte der Vermieter diesen Schritt dann vornehmen, wenn eine Miete längere Zeit konstant geblieben, das Mietniveau vergleichbarer Wohnungen durch Mietwechsel jedoch gestiegen ist. Denn die Alternative für eine höhere Mieteinnahme bestünde nur in Form eines Mieterwechsels - was bekanntlich für Vermieter eher schwierig ist.
  • Mieterhöhung aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen: Modernisiert ein Vermieter die Mietsache, etwa durch Anbringung eines Balkons oder einer besseren Dämmung, oder durch Installation eines Aufzugs, darf er die entstandenen Kosten in Form einer Mieterhöhung an den Mieter weitergeben. Denn: Der Mieter profitiert im Gegenzug von einer höheren Mietqualität. Allerdings muss die Modernisierung nötig und sinnvoll sein, gegebenenfalls hat ein Mieter die Möglichkeit, sich dagegen zu wehren.
  • Staffelmiete: Bei Staffelmieten wird im Mietvertrag genau vereinbart, zu welchem festgelegten Zeitraum sich die Miete um wie viel Prozent erhöht. Um es vorweg zu nehmen: Staffelmietverträge sind die sicherste Methode der Mieterhöhung. Hat der Mieter einen solchen unterschrieben, hat er eigentlich nur eine Möglichkeit, den höheren Mietzins zu vermeiden: Er muss vor der automatischen Mieterhöhung ausziehen.

Zulässigkeit von Staffelmieten

Ist eine Mieterhöhung im Mietvertrag, in der Regel in Form einer Staffelmiete, fest geregelt und wurden darin keine Formfehler gemacht – zum Beispiel eine falsche Berechnung – muss der Mieter den erhöhten Mietzins auch fristgerecht leisten. Kommt er dieser Leistung nicht oder verspätet nach, kann der Vermieter dagegen vorgehen, gegebenenfalls kann der Vermieter auch eine Kündigung des Mietverhältnisses in Erwägung ziehen.

Zulässigkeit sonstiger Mieterhöhungen

Eine Mieterhöhung ist grundsätzlich nur einmal pro Jahr zulässig. Zudem darf der Vermieter auch nicht einseitig erhöhen, sondern der Mieter muss einer Erhöhung zustimmen. Auch muss die Mieterhöhung schriftlich erfolgen und darin ausreichend begründet sein. Prinzipiell müssen Oberwerte eingehalten werden, da ansonsten Mietwucher vorliegen könnte.

Was Vermieter tun können

Eine Mieterhöhung ist immer eine heikle Sache, die Sie wohl überlegen sollten, gerade wenn das Verhältnis zum Mieter gut ist und / oder Sie mit ihm in einem Wohnkomplex wohnen. Ein Rechtsanwalt kann helfen, die Mieterhöhung schriftlich so zu formulieren, dass diese nicht nur "wasserdicht", sondern für den Mieter auch nachvollziehbar ist.

Was Mieter tun können

Einer Mieterhöhung, die nicht im Mietvertrag geregelt wurde, müssen Sie als Mieter zustimmen. Dazu gilt es Formalien zu beachten und alle Möglichkeiten zu kennen, die ein entsprechendes Schreiben zulässig oder nichtig macht. Sollten Sie sich hierbei unsicher sein, wenden Sie sich gleich nach Erhalt des Schreibens an einen Anwalt, denn die Praxis zeigt: Versäumte Fristen lassen sich so gut wie nicht ausbügeln.

Hilfe vom Anwalt

Anwälte mit Spezialisierung auf Mietrecht und insbesondere Mieterhöhungen prüfen die Zulässigkeit von Preisanhebungen für beide Seiten. Sollten Sie berechtigte Zweifel haben, wenden Sie sich unbedingt an einen Anwalt. Kontaktieren Sie einen kompetenten Anwalt gleich hier bei anwaltssuche.de.

Letzte Aktualisierung am 2016-07-14

Was?
Wo?
Das könnte Sie auch interessieren
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-07-21
Vermieter dürfen aus der Tatsache, dass sie ein Mietobjekt "übrig" haben, keinen Profit herausschlagen. Das gilt als Mietwucher und ist in Deutschland per Gesetz verboten. So genannte Miethaie droht sogar eine Freiheitsstrafe - wenn sie angezeigt werden.
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-07-19
Ein gutes Mietverhältnis gelingt - neben einem klar formulierten Mietvertrag - dann, wenn eine nachvollziehbare Miethöhe festgesetzt wird. Wie gut, dass es mit dem Mietspiegel Richtwerte gibt, an denen man sich orientieren kann.
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-07-19
Wenn Mieter und Vermieter einen Mietvertrag unterschreiben, ist für Juristen automatisch ein Mietverhältnis zustande gekommen. Daraus ergeben sich für beide Seiten Rechte und Pflichten, die im Mietvertrag stehen, aber auch anders begründet sein können.
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-09-12
Die Miete für Wohnungen und Häuser ist ein viel diskutiertes Thema, das einen großen Teil der deutschen Bürger betrifft. Hierzulande gelten, im Vergleich zu andern Ländern, ausgedehnte Mieterschutzrechte, die es zu kennen bzw. zu beachten gilt.
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-07-07
In Gewerbemietverträge sind oftmals Klauseln wie eine sehr lange Mietdauer oder eine Staffelmiete enthalten, die später weh tun können. Doch auch wenn im Geschäftsleben vieles verbindlicher ist, ist es möglich, aus einem solchen Vertrag vorzeitig herauszukommen.
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-07-20
Wie gut ein Mietvertrag wirklich ist, zeigt sich erst, wenn ein Mieter auszieht. Dann werden (vermeintliche) Lücken in den Vertragsklauseln gesucht, um Geld zu sparen oder die Kaution einbehalten zu können. Wie sollte ein Mietvertrag also formuliert sein?
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-09-13
Eine Mietwohnung kann ein Traum sein, wenn die Umstände stimmen. Dazu gehören nicht nur Ausstattung und Lage, auch das rechtliche Drumherum muss passen. Mieter und Vermieter haben Rechte und Pflichten, die durch das Mietrecht und den Mietvertrag festgelegt werden, den die beiden abgeschlossen haben.
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-07-11
Alle Bewohner müssen sich grundsätzlich an die Hausordnung halten. Trotzdem gilt es zu prüfen, ob diese überhaupt rechtsverbindlich ist. Dem Vermieter kann ein formaler Fehler unterlaufen oder einzelne Regelungen können unzulässig sein.
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-07-18
Die so genannte Mietpreisbremse hat zum Ziel, der Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt Einhalt zu gebieten. Sie gilt in besonders ausgewiesenen Regionen und begrenzt die Mieterhöhung bei Mieterwechsel.
Expertentipps zu Mieterhöhung
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-11-01 (552 mal gelesen)
© fotodo - Fotolia

Nachdem das Amtsgericht Lichtenberg als erstes deutsches Gericht ein Urteil zur sogenannten Mietpreisbremse gefällt hat, verurteilte nun auch das Amtsgericht Neukölln einen Vermieter zu Rückzahlung von überhöhter Miete.

3.918918918918919 / 5 (37 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2008-05-29 (1428 mal gelesen)

57 Prozent der Deutschen wohnen zur Miete. Täglich werden bundesweit tausende Mietverträge neu abgeschlossen - viele von ihnen enthalten unwirksame Klauseln oder sind sogar insgesamt unwirksam. Gerade private Vermieter sind oft unsicher, welche Pflichten wie im Mietvertrag geregelt werden sollten und welche Klauseln grundsätzlich unwirksam sind.

3.791208791208791 / 5 (91 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2012-10-11 (553 mal gelesen)

Mieter fürchten sie wie Schüler einen blauen Brief: die Mieterhöhung! Die Miete von freifinanzierten Wohnungen darf im laufenden Mietverhältnis auf die ortsübliche Vergleichsmiete angepasst werden. Nicht selten werden aber beim Mieterhöhungsverlangen Fehler gemacht, die letztlich zur Unwirksamkeit der Mieterhöhung führen. Hier erfahren Sie die zehn typischsten Fehler eines Mieterhöhungsverlangen:

3.9743589743589745 / 5 (39 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2013-06-13 (598 mal gelesen)

Die Erhöhung der Miete ist eins der häufigsten Streitthemen zwischen Vermieter und Mieter. Im Mieterhöhungsverlangen machen Vermieter häufig unnötige Fehler, die zur Unwirksamkeit der Mieterhöhung führen können.

3.717948717948718 / 5 (39 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2015-10-22 (596 mal gelesen)

Vermieter haben das Recht in einem laufenden Mietverhältnis die Miete auf die ortsübliche Miete anzuheben. Doch aufgepasst: Nicht jede Mieterhöhung ist rechtlich wirksam!

3.9 / 5 (20 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2016-03-14 (572 mal gelesen)

Klassisch für Konflikte zwischen Mieter und Vermieter ist die Erhöhung der Miete. Hier kommt es immer wieder vor, dass Vermieter im Mieterhöhungsschreiben Fehler machen, die letztlich zur Unwirksamkeit der Mieterhöhung führen. Wir haben die zehn typischen Fehler bei der Mieterhöhung für Sie zusammengestellt.

3.75 / 5 (44 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht GKS Rechtsanwälte 2013-10-07 (564 mal gelesen)

Mieter werden nicht dadurch benachteiligt, dass Vermieter eine Mieterhöhung früher als gesetzlich vorgeschrieben ankündigen und hierzu die Zustimmung der Mieter verlangen. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 25.09.2013 hervor (Az.: VIII ZR 280/12).

4.0 / 5 (25 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2012-08-30 (137 mal gelesen)

Führt der Vermieter eine Modernisierung der Mietwohnung durch, so kann er grundsätzlich bis zu 11 Prozent der Gesamtkosten der Modernisierung auf die Jahresmiete umlegen. Das kann für Mieter eine erhebliche Erhöhung der monatlichen Miete bedeuten.

3.0 / 5 (5 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht GKS Rechtsanwälte 2014-02-11 (380 mal gelesen)

Schon die einmalige Zahlung der vom Vermieter geforderten erhöhten Miete, jedenfalls jedoch die mehrmalige Überweisung darf als stillschweigende Zustimmung zur Mieterhöhung verstanden werden. Dies entschied das Amtsgericht München (AG) in seinem Urteil vom 14.08.2013 (Az.: 452 C 11426/13). Eine schriftliche Zustimmung zur Mieterhöhung ist nicht notwendig.

4.333333333333333 / 5 (3 Bewertungen)
Kategorie: Anwalt Mietrecht 2015-11-24 (507 mal gelesen)

Eine Mieterhöhung muss auf der Grundlage der tatsächlichen Wohnfläche erfolgen - egal, ob und wie hoch die im Mietvertrag angegebene Wohnfläche abweicht. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden und damit seine bisherige Rechtsprechung zum Teil aufgegeben.

3.5416666666666665 / 5 (24 Bewertungen)
Weitere Expertentipps für Mieten & Vermieten