anwaltssuche

Rechtsanwälte und Kanzleien für Kaufrecht in Bonn finden

Rechtsanwälte aus Bonn für das rechtliche Fachgebiet Kaufrecht. Wählen Sie schnell und einfach einen persönlichen Anwalt für Ihren Rechtsfall.



Black Friday: Ihre Rechte bei der Schnäppchenjagd! © freepik - mko
Expertentipp vom 18.11.2020 (555 mal gelesen)

Der Black-Friday gehört zu den größten Shopping-Events des Jahres. Der Einzelhandel startet damit Ende November in das Weihnachtsgeschäft und verspricht Super-Angebote und Extra-Rabatte. Doch worauf sollten Kunden bei den Black-Friday-Verkaufsaktionen achten? Wann lohnt sich der Kauf? Kann reduzierte Ware umgetauscht werden? Und was ist mit mangelhafter Ware?

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.8 / 5 (34 Bewertungen)
Online-Auktionen: Was tun bei Ärger mit ebay & co.? © sma - topopt
Expertentipp vom 18.04.2017 (2036 mal gelesen)

Versteigerungen im Internet sind nach wie vor beliebt. Bei ebay oder unzähligen anderen Auktionsplattformen wird vom Auto über die Examensarbeiten bis zum angelutschten Promi-Kaugummi auf alles geboten, was sich versteigern lässt. Welche Rechte und Pflichten sind bei der Online-Auktion zu beachten?

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.0 / 5 (105 Bewertungen)
Weitere Expertentipps
Infos über Anwälte für Kaufrecht in Bonn
fröhliche Frau mit vielen bunten Einkaufstüten
fröhliche Frau mit vielen bunten Einkaufstüten ©freepik - mko

Kaufen und das Kaufrecht

Grundsätzlich gilt für Kaufverträge, dass sie keiner besonderen Form bedürfen. Der Kaufvertrag nach § 433 I BGB bildet die Basis des deutschen Kaufrechts. Das Kaufrecht legt also fest, welche Rechte und Pflichten beide Vertragsparteien haben. Gegenstand eines Kaufvertrages können sowohl bewegliche Güter als auch Forderungen oder ähnliches sein. Der Kauf eines Hauses bzw. einer Immobilie hat erweiterte besondere Vorgaben.

Rechte und Pflichten genauer betrachtet

Schließen Käufer und Verkäufer einen Kaufvertrag, entstehen beiden damit gegenseitige Rechte und Pflichten. Das bedeutet nichts anderes als dass der Verkäufer die Ware dem Kunden übergibt und mit der Ware auch der Eigentumsanspruch auf den Kunden übergeht. Voraussetzung ist natürlich, dass die Ware mängelfrei sein muß. Und der Käufer wiederum ist verpflichtet, die Ware mit dem vereinbarten Preis zu bezahlen. Sind beide Parteien Privatpersonen so haben sie in manchen Dingen andere Regelungen als Geschäftspartner. Hier kann der Verkäufer eine Gewährleistung für den verkauften Gegenstand ausschließen. Einem Geschäftspartner ist dies nicht möglich, bzw. kann er die Gewährleistung auf max. ein Jahr herunterschrauben. Allerdings ist auch dies nur möglich wenn es sich um ein gebrauchtes und kein neues Produkt handelt, für diese besteht nämlich eine Mindestgewährleistungspflicht von zwei Jahren.

Rechte bei Mängeln

Fehlt der Ware eine im Vertrag zugesicherte Eigenschaft, so nennt man dies einen Mangel. Was kann ein Käufer tun wenn er mangelhafte Ware oder Dienstleistung feststellt? Er kann den Verkäufer zum Umtausch, oder zur Nachbesserung auffordern. Er kann vom Kauf zurücktreten. Eine weitere Möglichkeit wäre die Minderung des ursprünglichen Warenpreises. Das Gesetz schützt aber auch den Verkäufer. Eine Nachbesserung, bzw. Reparatur muss ihm immer gestattet werden. Weist der gekaufte Gegenstand keinerlei Mängel auf, kann der Käufer nicht grundsätzlich einfach vom Vertrag zurücktreten. In diesem Fall kann er auf Vertragserfüllung bestehen. Hier gibt es jedoch auch Ausnahmen nämlich bei Internetkäufen oder Haustürgeschäften. Vertrauen Sie sich einem Anwalt für Kaufrecht an und setzen Sie mit seiner Hilfe Ihre Rechte durch.