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Rechtsinfos zur Trunkenheitsfahrt

Letzte Aktualisierung am 17.05.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Anwalt Trunkenheitsfahrt Aufgrund der vielen Unfälle, die sich wegen Alkohol am Steuer ereignen, sind die Strafbemessungsgrenzen herabgesetzt und die Geld- und Punktestrafen heraufgestuft worden. Anders formuliert: Eine Trunkenheitsfahrt hat heutzutage schneller und schmerzvollere Konsequenzen als früher noch.

Auswirkungen der Trunkenheitsfahrt im Verkehrsrecht

Geht es um die Konsequenzen, die eine alkoholisierte Fahrt hat, kann man zwischen zwei Umständen unterscheiden:
  • der Trunkenheitsfahrt an sich: Alleine die Tatsache, dass ein Fahrer mit einem bestimmten Alkoholwert im Blut unterwegs ist, ist strafbar. Dies kommt meist durch die Messung des Atemalkohols beispielsweise bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu Tage. Die Folge sind Bußgeld, Fahrverbot und ggf. das aktive Bestehen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).
  • der Unfallverursachung unter Alkoholeinfluss: Besonders gravierend für andere Verkehrsteilnehmer ist, wenn ein alkoholisierter Fahrer einen Verkehrsunfall verursacht. Die Strafen sind entsprechend hart, neben einer Geldstrafe bleibt es in den meisten Fällen nicht beim Fahrverbot, sondern es wird ein Führerscheinentzug (= man muss den Führerschein gänzlich abgeben) verhängt. Nach Ablauf einer Sperrfrist muss der Führerschein neu beantragt werden; meist ist das aktive Bestehen einer MPU Bedingung für die Neuaustellung. Unter Umständen muss der ehemalige Verkehrsteilnehmer auch eine neuerliche Fahrprüfung bestehen.

Auswirkungen der Trunkenheitsfahrt im Arbeitsrecht

Viele Autofahrer kennen den Zusammenhang zwischen Alkoholfahrt und ihrem Arbeitsplatz nicht. Fakt ist: Eine unüberlegte Fahrt unter Drogeneinfluss kann durchaus den Arbeitsplatz kosten. So entschied beispielsweise das Hessische Landesarbeitsgericht (Aktenzeichen 10 Sa 245/11). Im zugrundeliegenden Fall verlor ein Autofahrer seinen Arbeitsplatz, nachdem er bei einer privaten Autofahrt mit 1,36 Promille Alkohol erwischt worden war.

Anwalt hilft abzuwenden oder abzumildern

Vor allem wer privat oder beruflich auf das Auto angewiesen ist, für den können solche Strafen existenziell sein. Eine sehr gute Rechtsberatung kann hier entscheidend zur Abmilderung oder Abwendung dieser Strafen beitragen.

Und was ist mit den Opfern?

Gleiches gilt natürlich für Opfer von Trunkenheitsfahrten: Beim Geltend machen von Schadensansprüchen und ähnliches kann Sie ein ausgewiesener Anwalt für Verkehrsrecht bestmöglich unterstützen. Als Opfer/Geschädigter werden diese Beratungskosten in der Regel von der Versicherung des Unfallverursachers übernommen - sprechen Sie darüber mit Ihrem Anwalt.


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