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Anwalt Internetrecht

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Internetrecht - so vielfältig wie die Möglichkeiten des Internet

Anwalt Internetrecht Bald nutzen 90 Prozent aller Mitbürger das Internet - als Supermarkt, Verkaufsplattform, Auktionshaus, Informationsdienst, Datenquelle, Musikladen, Filmverleih, Beratungsportal. Das sind nur einige wenige Nutzungsmöglichkeiten, die angeboten werden. Kommerziell ist das Internet in erster Linie interessant als Einkaufsplatz für günstige, schnelle, bequeme Geschäfte - mit allen rechtlichen Fragen, die den Handel betreffen: Bestellung, Lieferung, Zahlung, Mängel, Rücknahme usw. Auf der anderen Seite ist das Internet eine Informationsdrehscheibe mit höchster Dynamik: Hier wird Kommunikation betrieben, werden Datenpakete verschickt und Daten gehostet, Verträge abgeschlossen, Dokumente und Grafiken kopiert.

Vertragsrecht - einer der wichtigsten Aspekte des Internetrechts

Dass das Vertragsrecht innerhalb des Internetrechts einen wichtigen Platz einnimmt, ist leicht zu verstehen. Über das Internet wird gekauft und verkauft, gemietet, geleast usw. - allesamt Geschäfte, die nur auf der Basis von (gültigen) Verträgen zustande kommen. Käufer wie Verkäufer benötigen Verträge, die beiden Seiten Rechtssicherheit bieten. Hier greift das Fernabsatzgesetz, gelten besondere Informationspflichten gegenüber dem Käufer, ein eigenes Widerrufsrecht und spezielle Vorschriften bei den Preisangaben. Fast ebenso wichtig: Jeder professionelle Internetverkäufer benötigt individuelle, allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für seinen Shop, ohne die ein Verkauf in der Regel nicht rechtsgültig zustande kommen kann. Hier - und in allen weiteren Rechtsfragen, die das Kaufen und Verkaufen betreffen, kann ein Anwalt für Internetrecht wirksam unterstützen.

Das Urheberrecht im Internet

Mal schnell eine Grafik kopieren und auf der eigenen Webseite oder in einem Flyer einsetzen - das geht gar nicht. An kaum einer anderen Stelle ist man näher dran an einer Urheberrechtsverletzung als im Internet. Nirgendwo ist es leichter, an urheberrechtlich geschütztes Material zu kommen - und nirgendwo ist die Versuchung größer. Klar, dass sich die Rechte-Eigentümer zur Wehr setzen, denn oft leben sie von ihren Werken. Was ist durch das Urheberrecht geschützt und was nicht, wer hat die Rechte und wie kann man sich selbst gegen Missbrauch oder Diebstahl eigener Materialien wehren? Wie kann man sich auf der anderen Seite gegen urheberrechtliche Anschuldigungen und Forderungen schützen und zur Wehr setzen, die nicht berechtigt sind? Kompetente Antworten auf diese Fragen gibt ein Anwalt für Internetrecht.

Daten im Internet müssen geschützt werden

Hackerangriffe sind für Unternehmen beinahe alltäglich geworden, es existiert ein florierender Schwarzmarkt für persönliche Daten aller Art. Das Datenschutzrecht verpflichtet daher jedes Unternehmen, geeignete Maßnahmen zum Schutz intern gespeicherter Kunden- und Mitarbeiterdaten zu treffen und gegebenenfalls nachzuweisen. Zum Datenschutzrecht zählen auch korrekte (individuelle!) Datenschutzerklärungen auf der Unternehmens-Website, Informationen über die Verwendung von Analysetools, Angaben zur Verwendung von Kundendaten usw. In besonders sensiblen Branchen (Banken, Versicherungen, Gesundheitsbranchen) gelten verpflichtende Compliance-Vorschriften, nach denen die Unternehmens-IT von aktiven Überwachungssystemen geschützt werden muss.

Wie man sich am besten gegen Abmahnungen wehrt

So gut wie jeder, der im Internet eine Webseite betreibt, hat bereits ihre Bekanntschaft gemacht: Jene Schreiben, mit denen Mitbewerber, Abmahnvereine oder Hobby-Abmahner per Anwalt (und Unterlassungserklärung!) dazu auffordern, eine gewisse Summe zu zahlen. Aktuell ist die Abmahnpraxis zu einem florierenden Internet-Geschäftsmodell geworden. Wenn Sie ein solches Schreiben erhalten, ist die schlechteste Lösung, sich irgendwie ertappt zu fühlen und deshalb einfach zu zahlen. Die allerschlechteste ist, gar nichts zu tun. Auch Privatleute sind in großem Stil von Abmahnungen betroffen. Der Sohn, der unerlaubt Musikstücke aus dem Internet herunterlädt, die Tochter, die mit ihren Freundinnen einen Film illegal kopiert - in beiden Fällen flattert eine Abmahnung ins Haus, meist mit engen Fristen für eine Reaktion. Ob geschäftliche oder private Abmahnung, die weitaus beste Wahl ist der Gang zum Anwalt für Internetrecht. Der wird zunächst überprüfen, ob die Abmahnung überhaupt berechtigt ist oder nicht und dann weitere notwendige Schritte einleiten.

Weitere relevante Rechtsgebiete im Internetrecht

Zu einem Internetgeschäft gehört eine passende Internetadresse (Domainnamen), möglichst eine, die Assoziationen zum Geschäftszweck des Unternehmens weckt. Hier drohen leicht Verletzungen fremder Namens- oder Markenrechte mit Unterlassungsklagen im Kielwasser. Voller juristischer Fallstricke ist auch das Wettbewerbsrecht: Fehler im Impressum, allzu kühne Werbeaussagen, fehlerhafte Preisangaben, eine lückenhafte Datenschutzerklärung -die Konkurrenz (oder Massenabmahner) nehmen solche Steilvorlagen gerne wahr. Ein Anwalt für Internetrecht berät Sie in allen Fragen, die dieses weit gefächerte Rechtsgebiet betreffen. Hier finden Sie einen Anwalt direkt in Ihrer Nähe.

Letzte Aktualisierung am 2015-11-16

Weiterführende Informationen zu Internetrecht

Abmahnung Internet
Abmahnungen, die gegen Rechtsverstöße im Internet ausgesprochen werden, erleben einen nie gekannten Boom. Mag das Gros dieser Abmahnungen rein juristisch berechtigt sein, so trifft es häufig Privatleute, die einen Verstoß eher unbeabsichtigt begehen. (vom 2016-09-19)  mehr ...

Blog
Blogs sind Internet-Foren, in denen Meinungen frei geäußert werden können und die bestimmten Interessengruppen zum Austausch von Informationen dienen. Für Blogs gelten zwar die Regeln der Pressefreiheit, aber auch entsprechende Einschränkungen. (vom 2016-05-30)  mehr ...

Datenhehlerei
Datendiebstähle werden häufiger, die Aufklärungsquoten dabei geringer. Die Gefahr, dass jemand Ihre Daten bereits hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass Datendiebstahl und Datenhehlerei strafbar ist, stört die Hacker wenig. (vom 2017-03-23)  mehr ...

Domain
Sie haben für Ihren neuen Web-Shop eine noch verfügbare Internet-Adresse (= Domain) gefunden und registriert, der genauso heißt, wie Ihr Firmenname. Das sind natürlich gute Voraussetzungen für die Kundengewinnung. Und ein Stück Glück ist es auch, denn fast alle Domainnamen sind bereits vergeben. (vom 2016-08-02)  mehr ...

Domainrecht
Das Domainrecht beschäftigt sich mit den wichtigsten Fragen rund um die Vergabe, das Hosting und den Verkauf einer Domain. Es ist kein eigenständiges Rechtsgebiet; die meisten Streitigkeiten im Domainrecht betreffen Rechtsnormen aus dem Namensrecht, dem Markenrecht und dem Wettbewerbsrecht. (vom 2017-01-23)  mehr ...

Filesharing
Wer in einer Internet-Tauschbörse geschützte Inhalte anbietet oder herunterlädt ("Filesharing"), macht sich strafbar. Solche "kostenlosen" Downloads sind besonders für Jugendliche verlockend. Die Folgen bleiben dann an den Eltern oder Erziehungsberechtigten hängen. (vom 2017-01-18)  mehr ...

PayPal
PayPal: Prinzipiell eine attraktive Sache. Folgt man allerdings den Meinungen in einschlägigen Blogs, scheint es bei vielen Nutzern (Kunden wie Händlern) schwere Reibungen mit dem Unternehmen zu geben. Grund, einen Anwalt zu beauftragen? (vom 2016-05-30)  mehr ...

Spam
Spam ist lästig, die E-Mail-Postfächer sind regelmäßig voll davon. Dabei ist Spamming verboten und kann geahndet werden. Allerdings ist den Spammern kaum beizukommen. (vom 2016-05-30)  mehr ...

eBay-Betrug
Kriminelle Aktivitäten von Betrügern rund um den Internet-Einkauf werden oft als "Ebay-Betrug" bezeichnet - auch dann, wenn der Betrug gar nicht bei eBay stattgefunden hat. Das Gros der Betrugsfälle beim Online-Einkauf könnte vermieden werden, wenn die Käufer kritischer wären. (vom 2015-12-01)  mehr ...

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Expertentipps zu Internetrecht
Kategorie: Anwalt Internetrecht 2010-07-22 (1508 mal gelesen)

Versteigerungen im Internet werden immer beliebter. Beim Marktführer ebay und unzähligen anderen Auktionsplattformen wird vom Auto über die Examensarbeiten bis zum angelutschten Promi-Kaugummi auf alles geboten, was sich versteigern lässt.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2011-12-13 (410 mal gelesen)

Nie war der Weihnachtseinkauf einfacher als in der heutigen Zeit. Das Internet bietet nahezu alles, was das Herz begehrt und das bequeme Shoppen von zu Hause aus wird immer beliebter. Doch beim scheinbar so unkomplizierten Einkauf im Internet ist auch Vorsicht geboten. Deshalb sollte man mit offenen Augen auf Shopping-Tour im Netz gehen.

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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2012-11-16 (383 mal gelesen)

Privates Surfen im Internet während der Arbeitszeit ärgert den Chef und ist für manchen Arbeitgeber ein Grund zur Abmahnung, oder sogar zur fristlosen Kündigung. In welchen Fällen die private Internetnutzung am Arbeitsplatz erlaubt ist und in welchem Ausmaß, zeigen einige Urteile, die wir Ihnen in unserem Tipp zum Arbeitsrecht zusammengestellt haben.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2009-09-07 (942 mal gelesen)

Das Internet hat sich zur primären Informationsquelle für nahezu alle Lebensbereiche entwickelt. Bei fast allen Entscheidungsfragen wendet sich der Nutzer vertrauensvoll an die weltumfassende Gemeinde. Für viele Fälle eine gute Hilfe, doch bei manchen Bereichen ist Vorsicht geboten. Das Internet ist keine Einbahnstraße.

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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2014-04-28 (774 mal gelesen)

Das Internet ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Mit seiner Nutzung entstehen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aber auch neue Rechtsprobleme und Frage wie: Darf der Arbeitgeber die privaten Emails seiner Arbeitnehmer lesen? Dürfen Arbeitnehmer privat im Internet surfen?

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2011-02-17 (172 mal gelesen)

Käufer und Verkäufer von Autos werden immer häufiger Opfer von Internet-Betrügern. Da 90 Prozent aller Gebrauchtwagen online angeboten werden, tummeln sich auf dem virtuellen Marktplatz zahlreiche Gauner. Sechs Millionen deutsche Internet-Nutzer wurden laut BKA bei Online-Einkäufen bereits betrogen.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2008-11-14 (299 mal gelesen)

Das Internet boomt! Jeder, der etwas auf sich hält, seien es Unternehmen, Institutionen oder Behörden, in zunehmenden Masse aber auch Privatpersonen, verfügt inzwischen über eine eigene Internetseite. Der Gestaltungsvielfalt sind dabei ebenfalls kaum Grenzen gesetzt. Alles, was der Aufwertung der Homepage dient, wird ins Netz gestellt. Häufig wird dabei auch auf bereits im Internet „vorhandenes Material“ wie Bilder, Texte, Grafiken u. a. zurückgegriffen.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht 2012-02-29 (88 mal gelesen)

Online-Shopping im Internet mit der Kreditkarte: Einfach und bequem von zu Hause aus – rund um die Uhr. Wenn Sie einige wichtige Regeln beachten ist die Einkaufstour per Mausklick nicht nur bequem, sondern auch sicher.

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Kategorie: Anwalt Strafrecht 2017-03-02 (66 mal gelesen)
Strafbarkeit von Fake News, hate post & Co. © TOPOPT

Fake News, Fake Posts und Hate Posts haben durch Social Media Dienste wie Facebook, Twitter und Co. enorm an Bedeutung gewonnen. Blitzschnell verbreitet sich eine Falschnachricht oder ein Hasskommentar unkontrolliert im Internet. An sich sind Fake Posts nicht strafbar. Strafbar werden sie erst, wenn eine Person durch die falsche Nachricht in ihren Rechten verletzt wird. Hate Post hingegen erhalten in aller Regel strafrechtlich relevante Inhalte.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht GKS Rechtsanwälte 2017-01-20 (102 mal gelesen)

Das Urteil des Landgerichts Hamburg (18.11.2016, Az. 310 0 402/16) hat sich im Internet schnell verbreitet und für Unruhe gesorgt: Wer auf seiner eigenen Homepage einen Link setzt, haftet für die Urheberrechtsverletzungen auf der fremden Seite.

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