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Familienzusammenführung: Einführung

Letzte Aktualisierung am 21.11.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Familienzusammenführung ist praktisch eigentlich ein Familiennachzug von Angehörigen oder Lebenspartnern aus dem Ausland. Die in Deutschland bereits lebende Person ist entweder (bereits) deutscher Staatsbürger oder ebenfalls Ausländer mit einem Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis, Visum etc.). Es gibt unterschiedliche Gründe für einen Nachzug, die unter Umständen an andere rechtliche Voraussetzungen geknüpft sind. Zum Einen der Ehegattenzuzug. Beispiel: Ein Deutscher hat im Ausland eine Ausländerin geheiratet, die nun nachkommen soll. Oder: Ein ausländischer Staatsbürger ist in Deutschland durch einen Aufenthaltstitel bleibeberechtigt und möchte nun die Ehefrau oder den Ehemann nachholen. Auch kann es vorkommen, dass die Eltern in Deutschland leben, die Kinder jedoch noch im Heimatland wohnen (müssen). Diese Familienzusammenführung wird Kindernachzug genannt. Auch der Nachzug von sonstigen Angehörigen ist möglich. Und auch wer nicht verwandt bzw. verheiratet ist, kann einen Nachzug, dann für einen Lebenspartner, beantragen. Grundsätzlich sind allen Familienzusammenführungen gemein, dass die in Deutschland bereits lebenden Ausländer ausreichende Deutschkenntnisse und Basiskenntnisse über das Rechtssystem und die Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland nachweisen müssen. Im Anschluss daran kann sich der Anspruch auf Familienzusammenführung ableiten. Wichtigste Voraussetzung ist entweder eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder eine seit mindestens fünf Jahren bestehende befristete Aufenthaltserlaubnis bzw. der Status eines anerkannten Flüchtlings. Weitere Voraussetzungen sind u.a. ausreichender Wohnraum, gesicherter Lebensunterhalt für die gesamte Familie und das Nichtvorliegen einer Ausweisung, sprich: Wer kurz vor der Ausweisung steht, die beispielsweise durch eine Straftat begründet ist, kann natürlich keine Familienmitglieder nachholen - es sei denn, er ist unschuldig. Kindern unter 16 Jahren wird der Zuzug zu ihren Eltern oder Elternteilen normalerweise erleichtert. Eine Familienzusammenführung eines Ausländers und einem Deutschen (per Geburt oder Einbürgerung) ist grundsätzlich mit erleichterten Bedingungen verbunden. In Einzelfällen ergeben sich Probleme mit der Einreisebehörde oder mit den lokalen Ämtern. Nehmen Sie für Ihre Frage oder zu Ihrem Fall bitte Kontakt mit einem Anwalt für Migrationsrecht auf.

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