anwaltssuche

Anwalt Migrationsrecht

Rechtsanwälte für Migrationsrecht. Hier finden Sie schnell & einfach einen persönlichen Anwalt für Ihren Rechtsfall vor Ort. Informationen und Rechtstipps von Anwälten für Migrationsrecht finden Sie auf dieser Seite und in unserem Expertentipp-Bereich.

Filtern nach Ballungsraum
Filtern nach Ort alphabetisch

Schnelle Hilfe vom Anwalt für Migrationsrecht

Letzte Aktualisierung am 2018-01-10 / Lesedauer ca. 3 Minuten
Das Migrationsrecht lässt sich in zwei Bereiche unterteilen, das Asylrecht und das Aufenthaltsrecht. Für Rechtsfragen in beiden Bereichen sind Sie bei einem Anwalt für Migrationsrecht bestens aufgehoben.

Asylrecht. Oder: Wer darf bleiben?

Grundsätzlich können Ausländer, die in ihrem Land politisch verfolgt werden, in Deutschland Asyl beantragen. Um eine (dauerhafte) Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten, sind bestimmte Voraussetzungen erforderlich und es gibt bestimmten Ausschlusskriterien. Wer beispielsweise aus einem EU-Land einreist oder aus einem sicheren Herkunftsland kommt, erhält im Normalfall kein Asyl. Vor der Flüchtlingswelle ab 2015 war der Zuzug von Ausländern vergleichsweise überschaubar und es konnte in den meisten Fällen in der zentralen Anlaufstelle im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das jeweilige Herkunftsland und der zurückgelegte Flüchtlingsweg nachvollzogen werden. Mit den Massen an Flüchtlingen, die von allen Seiten nach Deutschland hereinströmten, hat sich vieles geändert. Mit mehreren Maßnahmenpaketen versucht man, diesen Massen an Menschen Herr zu werden und tatsächlich politisch verfolgte Menschen von wirtschaftlich motivierten Zureisenden oder gar Terroristen zu trennen. Im Asylpaket I beschloss das Bundeskabinett unter anderem die Art und Weise der Verteilung, Verwaltung und Abschiebung von Flüchtlingen. Des weiteren wurden Albanien, Montenegro und der Kosovo als weitere sichere Herkunftsländer eingestuft und die Verpflichtung von Asynanten zu Integrationskursen beschlossen. Weitere Maßnahmenpakete sind notwendig und werden derzeit (Stand: September 2016) diskutiert, sind aber noch nicht verabschiedet. Bei Fragen zu Ihrem Asylverfahren, zu Rechtsfragen und Problemen während des Verfahrens etwa in Bezug auf Leistungen aus dem Sozialsystem, steuerrechtliche oder strafrechtliche Fragen, zu einem abgelehnten Asylverfahren oder zur Zusammenführung von Familien wenden Sie sich bitte an einen Anwalt für Migrationsrecht. Er kennt die aktuelle Rechtslage und kann daraus Ihre derzeitigen Rechte ableiten.

Wer hat in Deutschland Aufenthaltsrecht?

Neben politisch motivierte Asylanten (= Asyl beantragende Menschen) gibt es eine Vielzahl von Personen mit anderen Nationalitäten, die in Deutschland leben möchten. In Abhängigkeit davon, ob diese aus Mitgliedsstaaten der EU oder aus Staaten außerhalb der Europäischen Union kommen, gibt es eine ganze Reihe möglicher rechtlicher Fragen und Problemen. Geht es um den Aufenthalt überschneidet sich das Aufenthaltsrecht mit dem Asylrecht, denn auch Asylanten benötigen einen Aufenthaltstitel, können ausgewiesen oder abgeschoben werden. Das Aufenthaltsrecht im Überblick:
  • Staatsangehörigkeit: Welche Rechte und Pflichten ergeben sich aus Ihrer Staatsangehörigkeit und gilt es beim Vorliegen einer Staatenlosigkeit zu unternehmen?
  • Aufenthaltsgenehmigung: Wie erhalten Sie eine Aufenthaltsgenehmigung, wie wird diese verlängert und was können Sie gegen einen negativen Bescheid unternehmen?
  • Visumspflicht: Benötigen Sie in Ihrem Fall ein Visum und bei welcher behördlichen Stelle können Sie ein solches beantragen?
  • Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten: Welche Rechte, welche Pflichten haben Sie beim Vorliegen oder dem Verdacht einer Straftat?
  • Ausweisung, Abschiebung: Fragen zur Ausweisung (Aufenthaltsrecht wird entzogen, Wiedereinreise ist dauerhaft gesperrt) sowie zur Abschiebung (Aufenthaltsrecht lag nie vor, unrechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland wird durch Ausweisung beendet)
  • Auswanderung: Welche Rechte und Pflichten haben die Deutsche, die auswandern möchte? Welche Vorkehrungen sind sinnvollerweise zu treffen, im Hinblick auf die in Deutschland verbleibende Verwandtschaft, auf erbrechtliche Aspekte oder in Bezug auf eine mögliche Rückwanderung in späteren Jahren?
  • Sonstige rechtliche Fragestellungen in Bezug auf den Aufenthalt fremdländischer Personen

Anwalt für Migrationsrecht

In Deutschland sind viele Dinge gut geregelt. Das trifft auch auf die meisten Bereiche im Migrationsrecht zu. Trotzdem kommt es oft vor, dass Behörden sich bei einem Vorgang uneins sind oder ein falsches Urteil getroffen wird. Spätestens bei negativen Bescheiden sollten Sie in eine umfangreiche Beratung eines spezialisierten Anwalts für Migrationsrecht investieren. Fragen Sie auch nach der Rückerstattung seiner Beratungsleistung durch öffentliche Stelle oder durch eine Rechtsschutzversicherung, falls vorhanden.

Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen zu Migrationsrecht
Was bedeutet Abschiebung? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und welchen Unterschied gibt es zur Ausweisung? Hier erfahren Sie mehr. (vom 18.04.2018) mehr...
Wer in Deutschland leben und arbeiten möchte, muss nur dann Einschränkungen in Kauf nehmen, wenn er aus einem "Drittstaat" kommt, also aus einem Land, das kein Mitgliedstaat der EU ist. Für EU-Bürger, Bürger aus den EWR-Staaten und der Schweiz gilt die so genannte Freizügigkeit. Wer hier arbeiten möchte hat in der Regel freien Zugang zum Arbeitsmarkt. (vom 07.11.2016) mehr...
Das Grundgesetz gewährt ausdrücklich Asyl für Personen, die in ihren Herkunftsländern aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden. Die Väter des Grundgesetzes setzten damit bewusst ein Ausrufezeichen in die Verfassung jenes Landes, das das Leid des 2. Weltkrieges und seine Flüchtlingsströme zu verantworten hatte. (vom 14.09.2018) mehr...
Der Aufenthalt von Nicht-EU-Bürgern in Deutschland regelte früher das Ausländerrecht und als Basis dafür das Ausländergesetz. Mittlerweile ist der Bereich in Aufenthaltsrecht umgetauft worden. Grundlage bildet seit jüngerer Zeit das Aufenthaltsgesetz. (vom 14.11.2016) mehr...
Seit einigen Jahren bezeichnet der Begriff Aufenthaltstitel bestimmte Einreise- und Aufenthaltserlaubnisse für die Bundesrepublik Deutschland. Aufenthaltstitel können je nach Art befristet oder unbefristet sein. Sie gelten für Bürger so genannter Drittstaaten. Für Bürger aus der EU und dem EWR gelten eigene Regelungen. (vom 21.11.2016) mehr...
Für Ausländer, die nach Deutschland einreisen oder sich hier aufhalten (möchten), gelten die gesetzlichen Vorgaben aus dem Aufenthaltsrecht bzw. dem Asylrecht. Welche Rechte ein Ausländer in Deutschland hat, wird durch seine Herkunft entschieden. (vom 21.11.2016) mehr...
Die Ausländerbehörden entscheiden dezentral und individuell darüber, ob Ausländer bleiben oder Deutschland wieder verlassen müssen. Aktuelle politische Entwicklungen stellen bislang funktionierende Regeln auf den Prüfstand, neue Vorschriften müssen sich in der Praxis bewähren. (vom 08.11.2016) mehr...
Nicht jeder Mensch auf dieser Welt kann leben, wo er möchte: Ausländer sind Menschen, die sich in einem Land aufhalten, das nicht ihr eigenes ist. Die große Mehrheit von ihnen hat triftige Gründe, die eigene Heimat zu verlassen; nur die wenigsten tun diesen Schritt ohne Not. (vom 30.06.2015) mehr...
Ausländer werden entweder ausgewiesen aber abgeschoben. Was ist der Unterschied? Welche Verzögerungen gibt es in der Praxis und warum? Und welche Möglichkeiten haben Betroffene, sich dagegen zu wehren? (vom 05.10.2016) mehr...
Das Bleiberecht gilt für geduldete Ausländer, die bereits seit einer längeren Zeit in Deutschland leben. Die Erteilung des Bleiberechts ist an weitere Bedingungen geknüpft. Werden alle Bedingungen erfüllt, kann die Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis erteilen. (vom 13.12.2016) mehr...
Wenn Ausländer "geduldet" werden, befinden sie sich rechtlich in einem Zwischenstadium zwischen legalem und illegalem Aufenthalt. Sie werden (noch) nicht abgeschoben, haben aber auch keine Aufenthaltserlaubnis. Die Abschiebung wird nur vorübergehend ausgesetzt. (vom 06.10.2016) mehr...
Wer in Deutschland leben und arbeiten möchte, benötigt einen Aufenthaltstitel. Wer tatsächlich Deutscher werden möchte, muss die Einbürgerung beantragen. Da die Rechte und Pflichten von geborenen oder erworbenen Deutschen gleich sind, ist eine Einbürgerung mit strengen Auflagen verbunden. (vom 14.11.2016) mehr...
Wer nach Deutschland einwandern möchte, sieht sich einer Vielzahl von Reglungen gegenüber. Die Möglichkeit, hier dauerhaft eine neue Existenz aufzubauen, ist abhängig davon, aus welchem Land man kommt und was der Grund für die Einreise in Deutschland ist. (vom 30.01.2017) mehr...
Familienzusammenführungen werden immer dann beantragt, wenn ein Deutscher oder ein Ausländer mit Bleiberecht seine Familienangehörigen nach Deutschland holen möchte. Grundsätzlich ist es für deutsche Staatsbürger leichter, Ehefrau, Ehegatte oder Kinder aus dem Ausland nachzuholen. (vom 21.11.2016) mehr...
Im Jahr 2015 kamen laut dem vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erarbeiteten Migrationsbericht rund 2,14 Mio. Menschen nach Deutschland. Diese Zahl wirft nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Justiz viele drängende Fragen auf. (vom 05.04.2017) mehr...
Eine Staatsangehörigkeit zu einem Land gibt Menschen viele Vorteile und Sicherheiten. So genießen deutsche Staatsangehörige zum Beispiel Reisefreiheit, Wahlfreiheit oder Berufsfreiheit. Und im Ausland stehen sie unter dem konsularischen Schutz ihres Staats. Fragen im Zusammenhang mit der Staatsangehörigkeit haben daher enormen Einfluss auf die Lebensführung einer Person. (vom 23.05.2017) mehr...
Expertentipps

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Datenschutzerklärung