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PayPal hat ein unglaubliches Wachstum hingelegt

Das Internet ist die neue Einkaufswelt, höchst attraktiv für Kunden, chancenreich für Händler, die dort ihre Ware vertreiben. Ein Faktor hat die unbegrenzten Einkaufsträume allerdings immer getrübt: das Bezahlen. Gäbe es sichere und allseits akzeptierte Bezahlmöglichkeiten, ließe sich auch die Akzeptanz von Käuferschichten gewinnen, die der Internetkauf bis heute abschreckt. Denn hier müssen sie ihre persönlichen Daten angeben, und spätestens bei der Angabe der Bankdaten stockt vielen der Atem. Der Internetriese Ebay erwarb im Jahr 2002 das (noch kleine) Unternehmen Paypal um seinen Kunden und Händlern das Bezahlen zu erleichtern. Heute hat PayPal seine Mutter weit überflügelt und wird selbstständig an der Börse gehandelt. PayPal ist der größte Internet-Bezahldienst der Welt mit einer dreistelligen Millionen-Anzahl von Mitgliedskonten weltweit. Vorteil aus der Sicht vieler Kunden: Über das persönliche PayPal-Konto kann man ohne Angabe der Bankdaten einkaufen - sofern der Händler, bei dem man kauft, am Bezahldienst teilnimmt.

PayPal bietet seinen Kunden viele Vorteile

PayPal ist heute fest als die Zahlungsmethode Nr. 1 im Internet etabliert. Das Unternehmen wirbt offensiv mit den Vorteilen, die es seinen Kunden bietet: Sicherheit bei Bezahlvorgängen, Datenschutz, Umsatzsteigerungen für Händler durch die einfache, akzeptierte Zahlungsmethode, Käuferschutz ("Geld zurück, falls mal was schief geht"), eine Art Einkaufsgarantie für die Fälle, in denen ein Artikel nicht beim Käufer eintrifft, nicht der Beschreibung entspricht oder wenn es Probleme mit der Rückerstattung des Kaufpreises gibt.

Beim Kundendienst scheint es zu hapern ...

Zweifellos ist der Bezahldienst eine feine Sache, die Händlern und Kunden nützt. Doch die Theorie ist bisweilen grau. Internet und einschlägige Foren sind voll von Beschwerden über PayPal, es halte seine vollmundigen Werbeversprechen nicht ein. Subsummiert man die Forenmeinungen, scheint das größte Problem zu sein, dass PayPal, wie andere Internetgiganten auch, nicht besonders viel für Kundenservice übrig hat. Eine bewährte Taktik: Auf Beschwerden wird scheinbar gar nicht oder nur verzögert reagiert, es wird gedroht, der so hoch gelobte Käuferschutz wird mit Hinweisen auf schwammige Formulierungen verweigert, PayPal-Nutzern werden aus unerfindlichen Gründen die Konten eingefroren (was wohl für einige das Aus bedeutet hat), Verschleppung und Verzögerung scheinen an der Tagesordnung. Berater empfehlen Internethändlern inzwischen, lieber einen großen Bogen um PayPal zu machen, sofern sie die Möglichkeit haben. In vielen Bereichen ist der Bezahldienst jedoch derart fest etabliert, dass seine Stellung einem Monopol gleichkommt, zu dem es keine Alternative gibt.

David gewinnt gegen Goliath

Aufgrund zahlreicher Beschwerden verklagte der Bundesverband der Verbraucherzentralen den Internet-Bezahldienst im Jahr 2013 wegen unklarer Vertragsklauseln in seinen AGB. Die Verbraucherzentralen hatten insgesamt 20 Klauseln in den Nutzungsbedingungen beanstandet. Im Jahr 2014 lenkte PayPal ein und gab eine Unterlassungserklärung ab. Fazit: Selbstverständlich ist das Unternehmen an die eigenen AGB gebunden und muss sich danach verhalten. PayPal-Kunden, besonders Händlern, sei daher empfohlen, sich die AGB des Unternehmens aufmerksam anzusehen und im Falle von Zweifeln lieber die Finger davon zu lassen. Ein Anwalt für Internetrecht hilft hier gerne weiter. Er kann die Risiken erkennen, die Sie eingehen, wenn Sie mit diesem Unternehmen eine Geschäftsbeziehung eingehen. Mit Sicherheit wird es schwierig, sein Recht gegenüber PayPal ohne kundige anwaltliche Unterstützung zu vertreten. Bei allen Beschwerden oder Klagen gegen den Giganten, von denen berichtet wird, hat es Geduld und größere Geschütze gebraucht, um Bewegung in die Sache zu bringen. Weiterer Haken: Internetrecht ist eine komplexe Rechtsmaterie; es geht immer auch darum, mehrere Rechtsgebiete zu überblicken. Das kann nur ein entsprechend ausgebildeter Anwalt. Wenn Sie PayPal-Probleme haben, kontaktieren sie auf jeden Fall einen Anwalt für Internetrecht. Bei uns finden Sie einen per Klick!

Letzte Aktualisierung am 2016-05-30

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