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Untermietvertrag? Ja, aber nicht ohne Zustimmung!

Letzte Aktualisierung am 25.07.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Denken Sie bitte nicht über einen Untermietvertrag nach, bevor Sie nicht die wichtigste Voraussetzung überprüft haben: Dürfen Sie als Mieter überhaupt untervermieten? Das ist nämlich nicht selbstverständlich, im Gegenteil. Untervermietung ist prinzipiell unzulässig. Ihr Vermieter muss explizit zustimmen. Tun Sie’s trotzdem ohne Erlaubnis Ihres Vermieters ("Hauptvermieter"), könnte Ihr Untermieter Schadenersatzansprüche gegen Sie geltend machen, wenn ihm Schaden aus dem Vertragsverhältnis mit Ihnen entsteht.

Untermietvertrag - schaffen Sie Klarheit

Sie haben die Zustimmung des Hauptvermieters? Gut! Dann können Sie sich daran machen, das Untermietverhältnis mit Ihrem künftigen Mitbewohner auf solide Beine zu stellen. Denn das sollten Sie unbedingt tun um Ärger und Streit zu vermeiden. Fassen Sie den Vertrag schriftlich. Zu allererst müssen Sie aber wissen: Vor dem Gesetz ist ein Untermietvertrag das gleiche wie ein regulärer Mietvertrag. Sie haben Ihrem Untermieter gegenüber die gleichen Rechte aber auch die gleichen Verpflichtungen wie Ihr Vermieter Ihnen gegenüber. Besser also, wenn Sie wissen, was Sie tun: Kündigungsfristen, Aufteilung der Nebenkosten, Renovierungspflichten, Kaution - alles Themen, die vertraglich zu klären sind. Es gibt zwar vorformulierte Untermietverträge, die Sie an all das erinnern. Aber Vorsicht! Sie müssen sichergehen, dass ein solcher Vertrag die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigt.

Die wesentlichen Aspekte: Die Miete und...

Die Höhe der monatlichen Miete (oder Mietzins genannt) mit Ihrem künftigen Untermieter können Sie frei vereinbaren. Wie Vermieter in normalen Mietverträgen dürfen sie allerdings nicht wuchern: Für normale Vermieter gilt die ortsübliche Vergleichsmiete als Messlatte, Untervermieter müssen den Untermietpreis so gestalten, dass er das Verhältnis der untervermieteten Fläche zur Gesamtfläche der Wohnung "angemessen" abbildet. Ansonsten könnte Mietwucher vorliegen, wogegen Untermieter auch nachträglich vorgehen können.

... die Kündigung

Bei der Kündigung Wohnung kommt es auf mehrere Faktoren an. Ist der untervermietete Wohnraum möbliert oder unmöbliert? Wird eine gesamte Wohnung vermietet (z.B. eine Einliegerwohnung) oder ein einzelner Raum? Mögliche zusätzliche Komplikationen entstehen durch die gegenseitige Abhängigkeit der Mietverträge: Was geschieht mit dem Untermietvertrag, wenn Ihr Vertrag vom Hauptmieter gekündigt wird? Grundsätzlich gilt für den Untermietvertrag: Er kann z.B. aus "berechtigtem Interesse", bei Pflichtverletzungen des Untermieters gekündigt werden bzw. müssen Sie sich gegebenenfalls auch einer Kündigung Eigenbedarf (zu begründen und nachzuweisen) nachgeben. Das Mietrecht sieht aber auch die ordentliche Kündigung vor, bei der der Untermieter zum Ausgleich eine Verlängerung des Kündigungsfrist um 3 Monate zugesprochen bekommt.

Anwalt für Mietrecht kann helfen

Achten Sie also genau darauf, dass Ihr Untermietvertrag sauber formuliert und aktuell ist. Fachliche Unterstützung finden Sie bei einem versierten Rechtsanwalt für Mietrecht. Der steht Ihnen auch mit Rat und tat zur Seite, wenn Sie als Untermieter oder Untervermieter Ihr Recht verteidigen müssen. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt für Mietrecht in Ihrer Nähe!


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