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Anwalt Mietrecht Stuttgart

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Rechtsanwalt Marbod Hans Stuttgart
Rechtsanwalt Marbod Hans
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Rechtsanwalt · Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
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Rechtsanwältin Heidemarie Kuhlmey
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (515 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Fallen im Mietvertrag – lassen Sie einen Fachmann drüberschauen

Der Markt für vermieteten Wohnraum ist mitunter stark umkämpft. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Bei näherer Betrachtung sind Vertragsbestandteile im Nachhinein schlecht. Nehmen Sie sich die Freiheit und die Zeit: Lesen Sie sich genau durch, was Ihnen zur Unterschrift vorgelegt wird. Besser: Unterschreiben Sie nicht sofort (auch wenn Sie gedrängt werden). Holen Sie sich den Rat eines fachlich versierten Anwaltes ein. Dies trifft dann im besonderen Maße zu, wenn es sich um einen Staffelmietvertrag handelt, oder statt einer detaillierten Abrechnung der Nebenkosten ein pauschaler Betrag zur Disposition steht. Sie glauben, dass es schon zu spät ist, weil der Mietvertrag schon unterschrieben ist. Das ist möglich aber nicht zwingend, denn die Rechtslage hat sich in der Vergangenheit für den Mieter zum Besseren verändert. Was sind Ihre Obliegenheiten bei der Mietsache? Dies Frage gilt es zu klären. Mit guten Informationen kann der Mietvertrag gut beginnen. Hier unser Rat an Sie: treffen Sie Ihre Entscheidung auf einer soliden Grundlage. In vielen Situationen ein beratender Anwalt Gold wert.

Wenn es während der Mietzeit Ärger gibt - ein Anwalt für Mietrecht unterstützt Sie!

Klar, nicht immer läuft alles Rund während der Mietdauer. Es können auch mit dem besten Mietvertrag schwierige Situationen eintreten. Eine hohe Lärmbelastung, eine stinkendes oder verdrecktes Treppenhaus oder gar Beleidigungen auf dem Gang führen zu starker Beeinträchtigung. Grillt der Nachbar ständig oder belästigt er durch Zigarettenrauch? Solche vermeintliche Belanglosigkeiten beschäftigt oft die deutschen Gerichte. Ab wann ist eine Mietminderung möglich? Die Gerichte habe sich mit einer Vielzahl von Mietminderungsgründen auseinandergesetzt und zum Beispiel eine 10%-ige Kürzung der Miete zugesprochen wenn die Heizung kontinuierlich Klopfgeräusche von sich gibt. Auch der Vermieter kann die Kündigung aussprechen. Allerdings muss dieser seinen Gründe dafür angeben. Ein Beispiel wäre eine „nicht unerhebliche Verletzung“ der Pflichten durch den Mieter. Ist eine Eigenbedarfskündigung womöglich nicht rechtens? Was ist dabei zu beachten? Zur Klärung dieser Gesichtspunkte ist ein Rechtsanwalt, der sich auf das Mietrecht spezialisiert hat der richtige Ansprechpartner.

Sie glauben, dass Ihnen eine Mietminderung zusteht? Holen Sie sich Rat bei einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin

Viele Gründe können für die Minderung einer Miete sprechen wie z.B. Gestank oder Gaststättenlärm. Ein Rechtsanwalt gibt kompetent Auskunft, ob der Mieter die volle Miete zahlen muss. Ausschlag gebend ist, was bei Mietvertragsabschluss als vertragsgemäß vereinbart wurde. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Wasserschaden oder ein starker Schimmelbefall die Wohnung unbewohnbar macht. Unerhebliche Einschränkungen führen allerdings nicht zu einer Mietminderung. Für den Mieter ist es dann risikobehaftet wenn er irrtümlich die Miete eigenständig mindert. Ein schuldhafter Irrtum führt zum Mietrückstand, der zu einer außerordentlichen Kündigung führend kann (§ 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB). Ein Anwalt weiß wie Mieter bei Mietmängel vorgehen müssen, um später eine Mietminderung zu erzielen. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. „Papier ist geduldig“, mag sich so mancher Vermieter denken - was ist der nächste Schritt? Der Mieter kann die Miete mindern, auf Mängelbeseitigung klagen oder eine sog. Ersatzvornahme durchführen lassen – also den Mangel auf Kosten des Vermieters beseitigen lassen. Lassen Sie sich helfen von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin mit Erfahrung im Mietrecht.

Was bei der Kündigung eines Mietvertrages zu beachten ist

Der Inhalt des zu kündigenden Mietvertrages muss geprüft werden ehe man ein Kündigungsschreiben verfasst. Im Normalfall wird ein unbefristeter Mietvertrag geschlossen worden sein, der durch den Mieter mit einer Frist von drei Monaten oder quartalsweise zu kündigen ist. Soll bei einer Kündigungsfrist der angefangene Monat mitzählen, muss die Kündigung bis zum dritten Werktag des Monats beim Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung eingegangen sein. Einer Begründung für die Kündigung bedarf es nicht. Was viele nicht wissen: Einen Grund für den Auszug muss der Mieter nicht angeben. Nicht vergessen werden darf hingegen die handgeschriebene Unterschrift! Nur wenn alle Mieter, die den Mietvertrag unterschrieben haben auch auf der Kündigung unterschreiben, ist diese gültig. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten! Genauso wichtig wie die inhaltliche Form ist die Art und Weise der Übermittlung: Eine Kündigung per Fax; Mail oder gar SMS ist nicht rechtens. Hier bedarf es unbedingt der Zustellung per Post oder persönlich. Empfohlen wird für den Postweg die „Einschreiben mit Rückschein“ Variante. Ist es dem Mieter möglich das Kündigungsschreiben persönlich abzugeben, so ist das der zuverlässigste Weg. Die Unterschrift des Empfängers für den Erhalt ist auch hier nicht zu vergessen. Ist der Mieter in Zeitnot, so hält er sich am besten genau an diese Vorgaben um ein zügiges Ende des Mietverhältnisses zu erreichen. Ist das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter angespannt, gibt es neben der korrekten Kündigung noch einige andere mögliche Streitgründe. Auch ein gutes Verhältnis zwischen den Vertragsparteien wird kurz vor dem Ende eines Mietverhältnisses schnell angespannt, wenn es um die Abnahme der Mietsache und die Rückzahlung der Kaution geht. Gerade beim Auszug kommt zu Tage, wie unterschiedlich die Meinungen von Mieter und Vermieter tatsächlich sein können. Jede Partei versucht dann seine Druckmittel möglichst effektiv einzusetzen; beispielsweise Billig-Farbe für die Wände zu benutzen oder die Kaution herauszuzögern. Noch ein Tipp für die neue Wohnung: Normalerweise ist der Vermieter verpflichtet, Schönheitsreparaturen wie das Streichen von Wänden, durchzuführen. Finden die Parteien alleine keine friedvolle Lösung, so hilft die Beratung eines Anwalts für Mietrecht. Für seine Beratung bekommt der Anwalt ein Honorar, dieses jedoch ist gut angelegt, denkt man an eventuell aufkommende Prozesskosten, die man sich bei einer friedlichen Lösung spart. Sparen Sie schon jetzt Geld indem sie mit anwaltsuche.de eine unverbindliche Kontaktaufnahme starten.

Dramatische Mietforderungen

Im StGB unter §291 finden sich die relevanten Stellen zum Mietwucher. Beschrieben wird dort, dass jemand der sich in einer Zwangslage befindet oder dem es an einem Mangel an Willensstärke oder Urteilsvermögen fehlt von einem anderen finanziell ausgenutzt, wird. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als Wucher. Übrigens ist hier nicht nur der Mietwucher geregelt, sondern auch Wucher bei der Kreditvergabe oder bei der Bereitstellung von sonstigen Leistungen. Wucher im Kontext Mietrecht bezieht sich überwiegend auf die festgesetzte Miete. Um Mietwucher zu erkennen, zieht man Vergleichsmieten aus dem gleichen Stadtgebiet heran. Ist die festgelegte Miete über 40 % über der durchschnittlichen ortsüblichen Miete, so liegt Mietwucher vor. Um den Tatbestand des Mietwuchers zu erfüllen, ist jedoch nicht nur die überteuerte Miete ausreichend. So muß z.B. nachgewiesen sein, dass die Unerfahrenheit des Mieters ausgenützt wurde. Diesen Beweis zu erbringen ist jedoch nicht leicht. Das Landgericht Hamburg hat in einem mehrere Jahre andauernden Rechtsstreit ein wichtiges Urteil für gerechtere Mieten gefällt. Im vorliegenden Rechtsfall hatte das Jobcenter die Miete für minderwertigen Wohnraum für hilfsbedürftigte Personen bezahlt. Nachdem die Zustände im Herbst 2010 an die Öffentlichkeit kamen, klagte das Amt und bekam vom Amtsgericht und vom Landgericht Recht. Die Miete wurde neu berechnet und der zuviel bezahlte Betrag musste zurückerstattet werden. Er belief sich auf 52.000 Euro zusätzlich der darauf angefallenen Zinsen! Der Vermieter wurde darauf hingewiesen fortan die umgebungsüblichen Mieten anzuwenden. Dies stärkt die Position vieler, auf Hilfe Angewiesener. Menschen in Zwangslagen werden schnell Opfer von rücksichtslosen Profitmachern. Sich aus Scham dieser Situation nicht entgegenzustellen, wäre nun falsch reagiert. Setzen Sie sich zur Wehr! Fechten Sie den Vertrag an! Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Hilfreich: Musterschreiben Widerspruch Nebenkostenabrechnung

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