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Anwalt Zivilrecht

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Im Zivilrecht hat der Gesetzgeber die Rechtsbeziehungen zwischen Personen geregelt

Anwalt Zivilrecht

Drei große Bereiche im deutschen Recht

Das Zivilrecht ist einer der drei großen Rechtsbereiche im deutschen Recht; neben ihm stehen das öffentliche Recht und das Strafrecht.

Grundlagen des Zivilrechts

Zivilrecht / Privatrecht und öffentliches Recht fußen auf unterschiedlichen Grundlagen:
  • Das Zivilrecht geht davon aus, dass jeder Einzelperson im Staat die Ausübung eines freien Willens zusteht. Dieser gestattet es ihr, mit anderen Personen eine Rechtsbeziehung einzugehen (das kann zum Beispiel der Abschluss eines Vertrages / ein Vertragsverhältnis sein). Das Zivilrecht regelt die Beziehungen zwischen rechtlich gleichgestellten Personen oder Parteien - also ihre Rechte und Pflichten.
  • Das öffentliche Recht dagegen regelt die Beziehung zwischen Bürgern und Staat. Beim öffentlichen Recht handelt es sich nicht um ein gleichgestelltes Verhältnis sondern um ein Ober-Unterordnungsverhältnis. Hier steht der Staat über dem Bürger.
Dieses Beispiel grenzt Zivilrecht und öffentliches Recht voneinander ab: Sie haben einem Verwandten einen Privatkredit gewährt. Der Verwandte verweigert die vereinbarte Rückzahlung. Hier findet das Zivilrecht Anwendung, denn es geht um schuldrechtliche Angelegenheiten zwischen Privatpersonen. Das öffentliche Recht findet dagegen Anwendung, wenn es um Geld geht, das dem Staat geschuldet wird, z.B. wenn eine Verwaltungsbehörde oder das Finanzamt Forderungen an eine Privatperson hat (ausstehende Zahlungen für die Müllabfuhr an die Gemeinde, begleichen einer Steuerschuld etc.).

Im Zivilrecht geht es häufig um Verträge und um Geld - aber nicht immer

Die wichtigsten Regelungen des Zivilrechts beherbergt das Bürgerliche Gesetzbuch, das BGB. Zum Zivilrecht zählen (alle) Rechtsbereiche, die das Verhältnis zwischen Privaten (Personen) regeln. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Einzelpersonen oder um Unternehmen handelt.

Vertragsrechtliche Angelegenheiten

Ein großer Bereich sind vertragsrechtliche Angelegenheiten: der Gartenhäcksler, den man gekauft und bezahlt aber nie erhalten hat, Streitigkeiten um den Mietvertrag, die rechtliche Auseinandersetzung mit der Bank, bei der man eine Schrottimmobile gekauft hat. Weitere Beispiele sind das Reiserecht, das Internetrecht, das Handelsrecht, das Arbeitsrecht, das Versicherungsrecht das Grundstücksrecht etc. Es geht allerdings nicht immer um Verträge und ihre Auslegung. Zum Zivilrecht / Privatrecht gehört auch "sensiblere" Materie, so z.B. Rechtsbereiche wie das Familienrecht und das Erbrecht, geregelt im 4. und 5. Teil des BGB.

Anwälte spezialisieren sich häufig innerhalb des Zivilrechts

Die Reichweite zivilrechtlichen Fachwissens ist erheblich. Schon aus diesem Grund spezialisieren sich Anwälte in der Regel innerhalb des Zivilrechts. Wenn Sie einen Anwalt suchen, der Sie in einer zivilrechtlichen Angelegenheit fachlich versiert vertritt, finden Sie ihn gleich hier bei uns.

Letzte Aktualisierung am 2015-12-01

Weiterführende Informationen zu Zivilrecht

AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) dienen der Vereinfachung des Geschäftsverkehrs. Sie enthalten vorformulierte Klauseln und regeln meist in Massengeschäften wichtige Vertragsdetails. Auch wenn es mühsam ist, sollte man das "Kleingedruckte" vor dem Abschluss eines Geschäftes doch besser lesen. (vom 2016-10-20)  mehr ...

Abtretungserklärung
Bei einer Abtretungserklärung wandert eine Forderung von einem Gläubiger zu einem anderen. Muster für Abtretungserklärungen gibt es online viele. Aber Vorsicht: Eine einmal geleiste Unterschrift ist selten rückgängig zu machen. (vom 2016-10-17)  mehr ...

Amtsgericht
Am Amtsgericht werden kleinere Fälle bearbeitet. Das "klein" bezieht entweder auf den Streitwert (unter 5000 Euro) oder auf die erwartete Freiheitsstrafe. Es gibt jedoch Rechtsbereiche, da ist das Amtsgericht immer bzw. (vom 2016-10-17)  mehr ...

Ausgleichszahlung
Über Ausgleichszahlungen lässt sich in den unterschiedlichsten Rechtsgebieten trefflich streiten. Im Kern geht es immer um die Frage, ob überhaupt ein Anspruch besteht und wenn ja in welcher Höhe. Spezialisierte Rechtsanwälte können helfen. (vom 2016-11-07)  mehr ...

Berufung
Die Berufung ist ein Mittel, gegen ein Urteil vorzugehen. Dabei wird dieses Urteil aufgehoben und alles auf Anfang gestellt. Ob eine Berufung das geeignete Rechtsmittel ist, eher eine Revision angestrebt oder das Urteil doch akzeptiert werden sollte, sollte ein Anwalt beurteilen. (vom 2016-10-17)  mehr ...

Gewährleistung
Die Gewährleistung ist gesetzlich geregelt. Kaufen Sie eine Leistung, haben Sie einen Anspruch darauf, dass diese Leistung mangelfrei ist. Viele verwechseln die Gewährleistung mit der Garantie. (vom 2015-12-15)  mehr ...

Glücksspiel
Glückspiel hat bei weitem nichts mit privatem Vergnügen zu tun; zumindest wenn man sich die Rechtsprobleme vor Augen führt, die hier auftreten können. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen. (vom 2016-01-11)  mehr ...

Haustürgeschäft
Zeitschriftenabos oder Staubsauger werden heute kaum noch an der Haustüre ge- bzw. verkauft. Verkäufe finden immer mehr über das Internet statt. (vom 2016-05-31)  mehr ...

Hundebiss
Beim Hundebiss muss der Halter grundsätzlich für die finanziellen Folgen geradestehen. Allerdings kann es gebissenen Personen passieren, dass ihnen eine Mitschuld oder gar die gesamte Schuld gegeben wird. Unter Umständen erhalten sie dann gar kein Geld. (vom 2016-04-13)  mehr ...

Landgericht
Für verschiedene Rechtsbereiche stehen unterschiedliche Gerichte zur Verfügung, etwa Arbeitsgerichte, Sozialgerichte, Finanzgerichte. Was außerdem verhandelt werden muss, landet vor der "ordentlichen Gerichtsbarkeit", zu der auch Landgerichte gehören. (vom 2016-08-03)  mehr ...

Revision
Die Revision ist eine Möglichkeit - ein so genanntes Rechtsmittel - um ein Urteil abzuwenden bzw. abzumildern. Sie kann in Zivilprozessen sowie in strafrechtlichen Prozessen eingesetzt werden. (vom 2015-11-26)  mehr ...

Vollmacht
Vollmachten spielen in vielen Rechtsbereichen eine Rolle. Immer geht es um die Vertretung desjenigen, der eigentlich adressiert wurde. Mit einer allgemeinen Vollmacht kann ein Anwalt in Ihrem Sinne mit der Gegenseite und/oder dem Gericht in Kontakt treten. (vom 2016-12-08)  mehr ...

Zivilprozess
Wo kein Kläger, da kein Richter. Dieser Spruch kennzeichnet die Wesensart des Zivilrechts. Im Zivilprozess müssen Sie also aktiv Ihr Recht einfordern. (vom 2016-04-07)  mehr ...

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Wo?
Expertentipps zu Zivilrecht
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Das "Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens" ist zum 1. September 2007 in Kraft getreten. Die Beschäftigten in Bundesbehörden und die Fahrgäste im öffentlichen Personenverkehr haben damit einen gesetzlichen Anspruch auf den Schutz vor Passivrauchen. Zugleich wird die Altersgrenze für die Abgabe von Tabakwaren an Jugendliche von 16 auf 18 Jahre erhöht.

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Kategorie: Anwalt Strafrecht Ralf Kaiser 2015-01-24 (596 mal gelesen)

Verbreiten von kinderpornographischen Schriften (§ 184 b I Nr. 1 StGB), Öffentliches Zugänglichmachen von kinderpornographischen Schriften (§ 184 b I Nr. 2 StGB), Besitz-Verschaffen von kinderpornographischen Schriften (§ 184 b II StGB)

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Öffentliche Parkplätze sind nicht immer von Schnee und Eis geräumt. Kommt es zum Sturz eines Passanten haftet die Kommune oder das betreffende Unternehmen nicht in jedem Fall!

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Was in Deutschland legitim ist, wird in der Schweiz mit einem Bußgeld geahndet. Tagtäglich wird hierzulande auf Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken gepostet, wo wieder einmal eine Radarkontrolle durchgeführt wird.

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Nach einer EMNID-Umfrage des Deutschen Forum für Erbrecht haben von den über 60-jährigen nahezu 43 Prozent noch kein Testament oder Erbvertrag verfasst. Allerdings haben mehr als ein Viertel der Befragten Streit bei der Abwicklung eines Erbfalls erlebt. Wer nach seinem Ableben die Vermögensfolge abweichend von der gesetzlichen Erbfolge regeln, und damit einen Erbstreit vermeiden will, sollte eine letztwillige Verfügung verfassen. Hier ein paar Tipps zum Thema „Testament“.

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Anbieter eines öffentlichen WLAN-Netzes sollen nicht mehr für das haften müssen, was ihre Nutzer im Internet treiben. Seit Ende Juli 2016 regelt ein reformiertes Telemediengesetz, dass diese Dienstanbieter sich auf das sogenannte Haftungsprivileg berufen können. Jetzt hat sich der Bundesgerichtshof im Zusammenhang mit der Haftung für Urheberrechtsverletzungen mit den Anforderungen an die Sicherung eines Internetanschlusses mit WLAN-Funktion befasst.

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Der Beitrag behandelt die Änderungen im Erbrecht durch die EU-Justizminister im Juni dieses Jahres.

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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht GKS Rechtsanwälte 2015-02-27 (713 mal gelesen)

Wenn ein Vertrag unterschrieben wurde, darf davon ausgegangen werden, dass der Unterschreiber mit seiner Wirksamkeit einverstanden ist - so entschied zumindest das Bundesarbeitsgericht (BAG). Dies gilt auch dann, wenn einer der Vertragspartner der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wie ein Arbeitnehmer leidvoll erfahren musste: Das BAG hielt an der Wirksamkeit eines auf Deutsch verfassten Vertrages fest, den der Arbeitnehmer trotz mangelnder Sprachkenntnisse unterschrieben hatte. Denn durch die Unterschrift sei er verpflichtet, die Konsequenzen des wirksamen Vertrages auf sich zu nehmen (5 AZR 252/12 (B)).

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Kategorie: Anwalt Immobilienrecht 2011-01-19 (318 mal gelesen)

Wer seine eigenen vier Wände baut, sollte auf Nummer sicher gehen. Denn manche Bauträger locken mit der Ersparnis von Vertragsnebenkosten, wenn Grundstück und Haus in zwei getrennten Verträgen erworben werden. So sollen vermeintlich Grunderwerbsteuer und Notarkosten reduziert werden. Doch das sogenannte verdeckte Bauherrenmodell kann den Bauherren am Ende teuer zu stehen kommen. Oft wird der Traum vom Eigenheim dann zum Albtraum.

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Kategorie: Anwalt Wirtschaftsrecht 2013-01-17 (238 mal gelesen)

Verträge mit Fitnessstudios werden in der Regel für einen längeren Zeitraum abgeschlossen. Tritt beim Kunden dann eine Erkrankung auf, die ein weiteres Training nicht mehr möglich macht, hat er ein Interesse aus seinem Vertrag mit dem Fitnessstudio vorzeitig auszusteigen. Wir haben Ihnen Urteile zusammengestellt, die zeigen unter welchen Voraussetzungen eine vorzeitige Kündigung eines Vertrages mit einem Fitnessstudio möglich ist, und bei welchen Erkrankungen der Studiogast an seinen Vertrag gebunden bleibt.

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