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Anwalt Kündigungsschutzrecht

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Anwalt Kündigungsschutzrecht Grundlage für das Kündigungsschutzrecht ist das Kündigungsschutzgesetz. Es gibt zum Beispiel vor, dass ein Arbeitsverhältnis nur gekündigt werden kann, wenn dies sozial gerechtfertigt ist. Darüber hinau gelten noch weitere Einschränkungen, die die Kündigungsfreiheit beschneiden.

Rechtliche Prüfung der Kündigungsgründe

Bei der Definition gerechtfertigter Kündigungsgründe ist das Gesetz einigermaßen präzise: Es kennt betriebsbedingte, personenbedingte und verhaltensbedingte Kündigungsgründe.

Rechtliche Prüfung der Kündigungsart

Betriebsbedingte Kündigungen können vom Arbeitgeber dann ausgesprochen werden, wenn sie betrieblich erforderlich sind: Das Unternehmen schließt einen Standort, die Auftragslage ist eingebrochen, etc. Personenbedingte Kündigungsgründe haben allein mit dem Arbeitnehmer zu tun: Ein Bäcker kann (z.B. wegen einer Mehlallergie) seinen Beruf nicht mehr ausüben; ein Arbeitnehmer ist so häufig krank, so dass er seine Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag nicht mehr erfüllen kann. Eine verhaltensbedingte Kündigung kann der Arbeitgeber dann aussprechen, wenn der Arbeitnehmer gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten (meist fahrlässig oder vorsätzlich) verstößt. Kommt es zu einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht, fragen die Gerichte in aller Regel genau nach, ob eine Kündigung tatsächlich das letzte Mittel ist - ob also alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, das Arbeitsverhältnis zu erhalten: Kann ein Arbeitnehmer an einer anderen Stelle oder in einem anderen Unternehmensteil weiterbeschäftigt werden? Bestehen Weiterbildungs- oder Umschulungsmöglichkeiten (bei betriebsbedingten Kündigungen)? Hintergrund: Arbeitsplätze sollen bestenfalls erhalten und soziale Härtefälle vermieden werden.

Prüfung des besonderen Kündigungsschutzes für bestimmte Personen

Prinzipiell findet das Kündigungsschutzrecht nur dann Anwendung, wenn ein Arbeitsverhältnis bereits mehr als 6 Monate besteht. Und es wird von sozialen Gedanken getragen: Sein besonderer Schutz gilt Personen, die schutzbedürftig sind. Dazu zählen z.B. Azubis, Mitglieder des Betriebsrates, Mitarbeiter im Erziehungsurlaub oder schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Rechtliche Prüfung des Kündigungsschutzes für kleinere Betriebe

Der Schutz nachdem Kündigungsschutzgesetz gilt nicht in allen Betrieben in der beschriebenen Form. Für kleinere Betriebe gelten abweichende Bestimmungen. Hier greift der gesetzliche Kündigungsschutz erst dann, wenn ein Betrieb mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt. Das bedeutet natürlich nicht, dass Mitarbeiter kleinerer Unternehmen, die den Schwellenwert von 10 Beschäftigten nicht erreichen, völlig schutzlos sind. Auch hier gelten Mindestvorschriften für den Arbeitnehmerschutz.

Professionelle Hilfe für das bestmögliche Ergebnis

Die Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses kann einschneidende Folgen für Sie (und Ihre Familie) haben. Nehmen Sie daher auf jeden Fall Ihre Rechte wahr. Professionelle Unterstützung finden Sie bei einem Anwalt. Der sagt Ihnen z.B. auch, ob eine Kündigungsschutzklage Aussicht auf Erfolg hat oder ob Sie eine Abfindung erstreiten können. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Ihrer Nähe!

Beleidigungen in privaten WhatsApp-Chats kein Kündigungsgrund

Das Arbeitsgericht Mainz (Az: 4 Ca 1240/17 bis 1243/17) hat kürzlich über mehrere Kündigungsschutzklagen von Mitarbeitern des Wormser Ordnungsamts entschieden, die sich in einer WhatsApp-Gruppe fremdenfeindlich geäußert haben. Mehr zu diesem Fall hier auf n-tv

Letzte Aktualisierung am 2017-12-19

Weiterführende Informationen zu Kündigungsschutzrecht
"Hire and fire" - also "anheuern und feuern", funktioniert in Deutschland nicht. Nach einer gewissen Betriebszugehörigkeitdarf einem Arbeitnehmer hierzulande nicht einfach so und nicht von jetzt auf gleich gekündigt werden - Ausnahmen bestätigen die Regel. (vom 16.02.2017) mehr...
Eine Kündigungsschutzklage bringt nicht per se den alten Job zurück oder die erhoffte Abfindung. Häufig ist es aber der einzige Weg, sich gegen eine Kündigung zu wehren. Dazu benötigen Sie vor allem professionelle Hilfe. (vom 16.02.2017) mehr...
Weiterführende Informationen zu Arbeitsrecht
Eine Abfindung erhält man in der Regel nur dann, wenn diese vertraglich vereinbart wurde. Ansonsten ist sie eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Chefs setzen diese Extrazahlung jedoch dann gerne ein, wenn es darum geht, einen Mitarbeiter schneller loszuwerden. (vom 26.04.2016) mehr...
Einen Arbeitsvertrag zu kündigen, ist nicht einfach. Die Abmahnung ist ein Mittel des Arbeitgebers, eine Kündigung vorzubereiten; mindestens aber den Arbeitnehmer zu rügen. Was viele nicht wissen: Auch der Arbeitnehmer kann seinen Chef abmahnen. (vom 23.03.2016) mehr...
Wer lange gearbeitet hat, kann sich ein Leben als Rentner nur schwer vorstellen. Die Altersteilzeit soll eine Brücke in den Ruhestand sein und schlimme Folgen im ach so schönen Ruhestand vermeiden helfen. Dazu stehen zwei Modelle zur Verfügung. (vom 24.05.2016) mehr...
Arbeitsbedingungen im gemütlichen Büro unterscheiden sich wesentlich von denen im staubigen Steinbruch. Trotzdem versucht der Gesetzgeber, Regularien zu finden, die in allen Bereichen, in denen gearbeitet wird, gleichermaßen dem Gesundheitsschutz, dem Arbeitsschutz und sozialen Aspekten dienen. Sie sind in unterschiedlichen Gesetzeswerken zu finden. (vom 07.11.2016) mehr...
Arbeitgeber und Arbeitnehmer scheuen ihn in aller Regel: den Gang vor das Arbeitsgericht. Manchmal ist er jedoch unerlässlich. Oftmals wird auch nur zum Schein geklagt. Insbesondere der Arbeitnehmer hat meist etwas ganz anderes im Sinn. (vom 23.03.2016) mehr...
Arbeitnehmer haben die Pflicht, vereinbarte Arbeitsleistungen zu erfüllen. Dazu benötigen sie einen entsprechend ausgestatteten Arbeitsplatz. Die rechtlichen Fragen, die dieser aufwirft, sind viel komplizierter als die korrekte Einstellung der Schreibtisch-Höhe. (vom 23.03.2016) mehr...
In vielen Berufen haben Arbeitnehmer den ganzen Tag einen PC mit Internetverbindung zur Verfügung. Da ist die Versuchung groß, auch private Dinge zu recherchieren. Rechtlich ist etwa das Updaten seiner social media accounts zumindest bedenklich. (vom 24.03.2016) mehr...
Keine Frage: Eine Krankheit bedeutet meist Schmerzen, Schwierigkeiten oder Bangen um die Gesundheit - oder alles zusammen. Und wenn man nicht arbeiten kann, darf man auch zu Hause bleiben - wenn man tatsächlich arbeitsunfähig ist. (vom 24.05.2017) mehr...
Grundlage für ein Arbeitsverhältnis ist der Arbeitsvertrag. Darin sollten alle Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer festgehalten werden. Von Gesetzes wegen gibt es keinen "Standard-Arbeitsvertrag" - Missverständnisse scheinen vorprogrammiert. (vom 24.03.2016) mehr...
Im Arbeitsrecht gibt es kaum ein heikleres und komplexeres Thema als die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses. Die Frage, die dabei immer im Raum steht, lautet: Ist die Kündigung rechtens? Je nachdem kann viel Geld gespart oder verbrannt werden. (vom 16.02.2017) mehr...
Jeder Arbeitsvertrag ist anders. Denn der Gesetzgeber stellt an einen Arbeitsvertrag nur minimale Anforderungen. Oftmals korreliert ein Arbeitsvertrag auch mit den Angaben in Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung - was gilt im Zweifelsfall? (vom 24.03.2016) mehr...
Um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, benötigen Arbeitnehmer ein gutes Zeugnis. Dabei müssen sie besonders darauf achten, dass sie die geheime Notenformel richtig entschlüsseln. Das Brisante: Diese Formel ist vielen Arbeitgebern gar nicht bekannt. (vom 29.03.2016) mehr...
Ein Aufhebungsvertrag ist neben der Kündigung eine weitere Möglichkeit, ein Arbeitsverhältnis zu beenden. In diesem Vertrag vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen bestimmten Termin, an dem das Arbeitsverhältnis endet. (vom 29.03.2016) mehr...
Während ihrer Ausbildung können sich Azubis das Berufsfeld ihres Traumberufes erarbeiten. Firmen haben die Chance, einen wertvollen Mitarbeiter auszubilden, der sich später spezialisiert und in Zukunft im Betrieb einen attraktiven Arbeitsplatz findet. (vom 11.08.2016) mehr...
Ob Oktoberfest, zur Messe- oder Weihnachtszeit: Für viele Unternehmen ist es rentabel, in Spitzenzeiten oder für bestimmte Tätigkeiten Aushilfen einzusetzen. Doch Vorsicht: Rechtlich sind Aushilfen den Arbeitnehmern in wesentlichen Punkten gleichgestellt. (vom 29.03.2016) mehr...
Der Bereitschaftsdienst: Viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber stehen ihm eher zwiespältig gegenüber. Bereitschaftsdienst ist körperlich belastend und oftmals schlecht bezahlt. Denn wie kann ein Bereitschaftdienst gegenüber der normalen Arbeitszeit fair vergütet werden? (vom 12.01.2017) mehr...
Angestellte sind automatisch bei der Berufsgenossenschaft versichert - auch wenn sie dies nicht wissen. Und manchmal wird die Berufsgenossenschaft enorm wichtig. Etwa dann, wenn Sie aufgrund Ihres Berufs krank geworden sind. (vom 30.03.2016) mehr...
Der Betriebsrat ist unverzichtbar für die Wahrung des Arbeitsfriedens. Auch wenn manche Arbeitgeber die Arbeit von Betriebsräten kritisch sehen, sorgen sie doch für mehr Arbeits-Zufriedenheit und den wichtigen Ausgleich der Machtverhältnisse im Unternehmen. (vom 16.01.2017) mehr...
Betriebsvereinbarungen werden zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber geschlossen. Die hier dokumentierten Regeln sind grundsätzlich für alle verbindlich. "Beißen" sich Betriebsvereinbarung und Arbeitsvertrag gilt die Klausel, die für den Arbeitnehmer vorteilhafter ist. (vom 30.03.2016) mehr...
Eltern haben nach der Geburt ihres gemeinsamen Kindes gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit - gemeinsam und/oder nacheinander. Seit Juli 2015 können Eltern zwischen Elterngeld und Elterngeld Plus wählen - und die Elternzeit flexibler gestalten. (vom 31.01.2017) mehr...
Oftmals geht ein Arbeitsverhältnis nicht so zu Ende, wie sich das Arbeitgeber oder Arbeitnehmer gewünscht haben. Dann wird meist die Möglichkeit der Freistellung genutzt. Doch Vorsicht: Eine Freistellung bedeutet nicht Extra-Urlaub! (vom 26.09.2016) mehr...
Am Arbeitsplatz stellt sich oft die Frage, ob und in welchem Umfang Arbeitnehmer ihr Handy für private Zwecke nutzen dürfen. Ist es okay, wenn es alle Arbeitnehmer machen? Und wann und wie kann der Arbeitgeber dem Wischen und Klicken Einhalt gebieten? (vom 11.05.2016) mehr...
Kurzarbeit ist für viele Angestellte der Anfang vom Ende eines Unternehmens. Doch das Gegenteil ist meist gewollt: Mit Hilfe von Kurzarbeit soll die Firma durch wirtschaftlich schlechte Zeiten gelotst werden - ohne Garantie natürlich. (vom 31.03.2016) mehr...
Die Möglichkeit der Kündigung gibt es in vielen Rechtsgebieten, allen voran im Arbeitsrecht und im Mietrecht. Auch im Zivilrecht kommen Kündigungen vor. Die Frage lautet jedoch immer gleich: Ist die Kündigung wirksam? (vom 26.01.2017) mehr...
Sowohl Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber können einen Arbeitsvertrag durch den Ausspruch einer Kündigung beenden. Die Kündigung des Arbeitsvertrages kann unter Einhaltung der Kündigungsfrist (ordentliche Kündigung) oder, wenn ein wichtiger Grund gegeben ist, auch fristlos (außerordentliche Kündigung) erfolgen. (vom 16.03.2017) mehr...
Die Kündigungsfrist ist ein klassisches Beispiel dafür, dass sich eine Regelung zwar wasserdicht anhört, es aber nicht sein muss. Denn ob eine Kündigungsfrist rechtens ist, hängt von mehr Faktoren an, als man zunächst vermuten mag. (vom 12.09.2016) mehr...
Die Lohnpfändung ist ein Mittel im Bereich der Zwangsvollstreckung. Der Schuldner setzt dieses Mittel gerne ein. Denn Lohn (und Gehalt) ist die Quelle des Einkommens. Wer hingegen das Konto pfändet, befindet sich gegenüber dem Lohnpfänder im Nachteil. (vom 18.04.2016) mehr...
Das Mindestlohngesetz sorgt dafür, dass Arbeitnehmer in den am schlechtesten bezahlten Jobs endlich einen halbwegs vernünftigen Lohn für ihre Arbeit bekommen. Es legt eine gesetzliche Untergrenze für Arbeitsentgelte fest, die nicht unterschritten werden darf. (vom 09.08.2017) mehr...
Er hat viele Namen und noch mehr Gesichter: der Minijob. Für ihn gelten jedoch in vielen Bereichen die gleichen Bedingungen wie bei einem "normalen" Arbeitsverhältnis. (vom 05.04.2016) mehr...
Wer Opfer einer Mobbingattacke wird, steht den Attacken meist lange ahnungslos gegenüber. Sind Arbeitgeber nicht daran beteiligt, sind diese meist hilflose Zuschauer. Mobbing ist an sich (noch) nicht strafbar. Was kann man Mobbingangriffen dann entgegensetzen? (vom 15.02.2017) mehr...
Für schwangere Frauen gelten umfassende gesetzliche Schutzvorschriften am Arbeitsplatz. Vor und nach der Geburt besteht Mutterschutz - Schwangere müssen in dieser Zeit nicht arbeiten, bekommen aber ihr volles Gehalt. Auch Kündigungen durch den Arbeitgeber sind während des Mutterschutzes nicht oder nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. (vom 16.11.2017) mehr...
Die Freizeit eines Arbeitnehmers geht den Arbeitgeber nichts an. Wer in seiner Freizeit einen Nebenjob ausüben will, kann das prinzipiell tun. Arbeitsverträge dürfen Nebenjobs nicht generell ausschließen. Es gibt aber auch Gründe, warum ein Arbeitgeber nicht akzeptieren muss, dass sein Arbeitnehmer einen Nebenjob annimmt. (vom 18.01.2017) mehr...
Wie ein Personalgespräch abzulaufen hat, ist gesetzlich nur unzureichend geregelt. Klar ist: Der Arbeitgeber hat ein Recht darauf; der Arbeitnehmer darf ein Personalgespräch nur in besonderen Fällen verweigern, sonst drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen. (vom 21.11.2017) mehr...
Arbeitgeber und Arbeitnehmer können selbst nach mehreren Vorstellungsgesprächen nicht mit Sicherheit sagen, ob sie zueinander passen. Deshalb gibt es die Probezeit. Allerdings ist diese "Testzeit" nicht so unverbindlich wie viele meinen. (vom 05.04.2016) mehr...
Was Selbstständigkeit ist und was nicht, definiert der Gesetzgeber aus gutem Grund: Selbständige sind von der Sozialversicherungspflicht befreit. Wer nicht tatsächlich selbständig sondern nur scheinselbständig ist, spart sich und seinem Auftraggeber diese Beiträge. Für manche eine verlockendes Geschäft. Andere wiederum schlittern aus purer Ahnungslosigkeit in die Scheinselbständigkeits-Falle. (vom 16.11.2017) mehr...
In vielen Betrieben müssen teure Maschinen und Produktionslinien optimal ausgelastet werden, um ökonomisch zu produzieren. Auch zahlreiche Dienstleister und Behörden kommen ohne Wechselschichten nicht aus. Für den Schichtarbeiter bergen wechselnde Arbeitszeiten hohe gesundheitliche Risiken. (vom 12.06.2017) mehr...
Beerdigung oder Hochzeit: Das Leben bietet viele traurige aber auch glückliche Anlässe, um nicht zur Arbeit gehen zu können. Für solche Tage spendiert der Arbeitgeber normalerweise bezahlten Sonderurlaub. Verpflichtet ist er dazu aber nicht. (vom 05.04.2016) mehr...
Der Sozialplan wird zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat ausgehandelt. Er soll im Fall von Betriebsänderungen (Stilllegungen, Schließungen, Personalabbau etc. ) soziale Härten abfedern helfen und einen Ausgleich für die materiellen Nachteile schaffen, die den Mitarbeitern widerfahren. (vom 23.08.2016) mehr...
Wenn vom Tarifrecht die Rede ist, denken viele wahrscheinlich an ein exotisches Rechtsgebiet. Doch das Tarifrecht gehört zum Arbeitsrecht - und wir begegnen ihm häufiger als wir ahnen. Häufige Frage: Gilt der Tarifvertrag oder der Arbeitsvertrag? (vom 11.04.2016) mehr...
Mehr als 80 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland werden auf der Grundlage tarifvertraglicher Regelungen bezahlt. Die herausragende Funktion eines Tarifvertrages ist es, den Arbeitsfrieden zu erhalten. Tarifverträge sind in der Lage, einen Ausgleich zwischen den (natürlicherweise) gegensätzlichen Interessen der Vertragsparteien Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu schaffen. (vom 03.08.2016) mehr...
Teilzeitmodelle sind gefragt; vielen Arbeitnehmern sind andere Aktivitäten neben dem Berufsleben zunehmend wichtig. Zwar besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf eine Teilzeitstelle, der Arbeitgeber muss dem Teilzeitantrag eines Mitarbeiters aber nicht immer zustimmen. (vom 25.08.2016) mehr...
Der Anspruch auf Urlaub ist gesetzlich und im Arbeitsvertrag geregelt. Wie sooft leider nicht eindeutig. Bei Fragen zu Länge und Zeitpunkt des Urlaubs scheiden sich die Geister und ob der Resturlaub ins neue Jahr übertragen werden darf, steht nochmals auf einem ganz anderen Blatt. (vom 11.04.2016) mehr...
Rechtlich geht es beim Vorstellungsgespräch entweder um die Erstattung der Fahrtkosten, die Zulässigkeit von Fragen oder ob und wann Alkohol- und Drogentests durchgeführt werden dürfen. Hier erhalten Sie einen Überblick. (vom 14.04.2016) mehr...
Arbeitsverträge, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen bilden die rechtliche Grundlage für eine Arbeitstätigkeit. Der Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen sich an das halten, was hier konkret fixiert ist. Was dagegen in diesen Rahmenwerken nicht festgelegt ist, also weitere Einzelheiten zu Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung, kann der Arbeitgeber im Rahmen seines Weisungsrechtes / Direktionsrechtes bestimmen. (vom 20.11.2017) mehr...
Eine Weiterbildung dient der weiteren Qualifizierung eines Arbeitsnehmers. Arbeitgeber können, müssen die Kosten dafür nicht übernehmen. Wenn sie diese aber übernehmen, möchte er den Arbeitnehmer natürlich möglichst lange an sich binden. (vom 11.04.2016) mehr...
Die Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer kollidieren, wenn der Arbeitnehmer seinem Chef Konkurrenz macht. Er setzt sein Wissen noch während des Beschäftigungsverhältnisses ein und verdient im Arbeitsfeld und Tätigkeitbereich seines Arbeitgebers Geld. Das (nach)vertragliche Wettbewerbsverbot kann eine solche Konkurrenztätigkeit wirksam verhindern. (vom 08.05.2017) mehr...
Das Konzept der Zeitarbeit könnte eine Win-Win-Situation für alle drei beteiligten Parteien sein. In vielen Fällen ist die das auch. In anderen Fällen ist sie problematisch - leider meist für den Zeitarbeiter, der sich gegen den Missbrauch seiner Rechte zur Wehr setzen muss. (vom 15.11.2017) mehr...
Für Arbeitszeugnisse hat sich eine Art Spezialsprache entwickelt, die hinter dem gesetzlich geforderten Klartext eine weitere Bedeutungsebene einzieht. Auf dieser Ebene werden die eigentlich interessanten Qualitäten eines Bewerbers mitgeteilt. (vom 18.08.2016) mehr...
In Zeiten einer unsicheren Auftragslage greifen viele Arbeitgeber auf die Möglichkeit zurück, befristete Arbeitsverträge zu vereinbaren. Der Vorteil für Arbeitgeber muss für Arbeitnehmer kein Nachteil sein. Einige Eckpunkte sollten Sie dabei beachten. (vom 11.05.2017) mehr...
In vielen Betrieben erhalten Arbeitnehmern gewohnheitsmäßig Leistungen, die nirgendwo schriftlich festgehalten wurden. Erhalten Angestellten solche Leistungen über Jahre, haben sie unter Umständen ein Recht darauf, die Leistung auch künftig zu erhalten. (vom 12.04.2016) mehr...
Niemand kann einem Arbeitgeber vorschreiben, mit wie vielen Mitarbeitern er Geschäfte macht. Obwohl er generell Arbeitsplätze einsparen darf, scheitern viele Chefs daran, betriebsbedingte Kündigungen rechtlich einwandfrei durchzusetzen. (vom 12.04.2016) mehr...
Ein Arbeitgeber kann unter bestimmten Umständen einem Angestellten fristlos kündigen. Voraussetzung: Es muss ein wichtiger Grund vorliegen. Was viele nicht wissen: Auch der Arbeitnehmer kann seinem Chef fristlos die rote Kündigungs-Karte zeigen. (vom 12.04.2016) mehr...
Die Arbeitsrichter legen den Begriff der sexuellen Belästigung sehr weit aus und beziehen auch ausdrücklich Formen wie verbale Äußerungen mit ein. Trotzdem sollte weder vorschnell eine Klage eingereicht, noch dem vermeintlichen Täter überstützt gekündigt werden. (vom 13.04.2016) mehr...
Änderungskündigungen kommen bisweilen, ungeplant, unvermittelt und schnell. Sie können ein gewachsenes Gefüge (z.B. das einer Familie) in seinen Grundfesten erschüttern. Wichtig daher, die Reaktion auf eine Änderungskündigung mit kühlem Kopf und unter Kenntnis der eigenen Möglichkeiten anzugehen. (vom 12.06.2017) mehr...
Manche sind froh, wenn sie Überstunden machen können, weil die ein netter Zuverdienst sind, andere sehen ihre Kinder nur noch per Videokamera aus dem Büro. Überstunden werden erwartet. Wer seine Rechte nicht kennt, kommt möglicherweise schnell unter die Räder. (vom 03.05.2017) mehr...
Expertentipps zu Kündigungsschutzrecht
Kündigung des Arbeitsvertrags wegen Einträgen auf Facebook, WhatsApp & Co © mko - topopt
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 06.12.2017 (752 mal gelesen)

Arbeitnehmer sollten im Umgang mit Social Media Plattformen wie Facebook, WhatsApp & Co aufpassen. Immer wieder erfahren Arbeitgeber von unangemessenen Einträgen, was in einigen Fällen zu fristlosen Kündigungen des Arbeitsverhältnisses führte.

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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht Rechtsanwälte Bender & Ruppel 12.07.2016 (1463 mal gelesen)

Im Arbeitsrecht gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Dieser verbietet es "mit Kanonen auf Spatzen zu schießen". Bevor der Arbeitgeber zu dem denkbar einschneidensten arbeitsrechtlichen Mittel der Kündigung greift, muss er zuvor den Arbeitnehmer erfolglos abgemahnt haben. Doch nicht selten sind die Abmahnungen nicht begründet und der Arbeitnehmer fragt sich nach Erhalt, was er dagegen machen kann.

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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht Rechtsanwälte Bender & Ruppel 23.07.2012 (1018 mal gelesen)

Kündigungen sind immer Ereignisse, bei denen es um existenzielle Fragen geht. Deshalb ist es umso wichtiger, zu wissen, welche Rechte man hat und welche Fristen eingehalten werden müssen.

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Arbeitsvertrag kündigen: Ein Überblick © mko - topopt
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 28.02.2017 (1212 mal gelesen)

Wie alle Verträge lässt sich auch ein Arbeitsvertrag grundsätzlich kündigen. Doch viele Kündigungen entpumpen sich als unwirksam, da etwa die Form nicht eingehalten wurde. Hohe (Gerichts-)Kosten sind die Folge. Das muss nicht sein.

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Kategorie: Anwalt Mietrecht GKS Rechtsanwälte 22.05.2017 (333 mal gelesen)

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine fristlose Kündigung des Mietvertrages auch dann zulässig und begründet sein kann, wenn der Grund für die Kündigung schon länger zurück liegt (BGH VIII ZR 296/15).

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