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Scheidungsfolgenvereinbarung – Vertrauen Sie einem Anwalt für Familienrecht

Letzte Aktualisierung am 2018-11-29 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Was kann in einer Scheidungsfolgenvereinbarung geregelt werden?

In einer Scheidungsfolgenvereinbarung kann neben Sorgerecht und Unterhalt auch etwa das Aufheben eines gemeinsamen Testaments, die Verteilung des Hausrats, der Verbleib in der ehelichen Wohnung, Steuerfragen, der Umgang mit gemeinsamen Schulden und Forderungen, Vermögensübertragungen und der Versorgungsausgleich geregelt werden.

Zoff unterm Weihnachtsbaum – Wie zumindest die Trennung harmonisch verlaufen kann Eine Scheidungsfolgenvereinbarung sollte zwischen den Eheleuten einvernehmlich getroffen werden. Gelingt dies nicht, kann ein Familiengericht auf Antrag eines Ehegatten eine Entscheidung treffen.

Eine Scheidungsfolgenvereinbarung unterliegt grundsätzlich keinem Formerfordernis. Sie muss aber notariell beurkundet werden, wenn Regelungen zu Vermögensübertragungen von Immobilien, nachehelichen Unterhalt, Versorgungs- und Zugewinnausgleich sowie die Aufhebung eines gemeinsamen Testaments getroffen werden. Wird hier auf eine Beurkundung durch einen Notar verzichtet, ist die gesamte Scheidungsfolgenvereinbarung nichtig.

Was kostet eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

Die Anwaltskosten für eine Scheidungsfolgenvereinbarung richten sich nach dem Vermögen der Ehepartner und des zu regelnden Inhalts. Der Streitwert bei einer Vereinbarung zum Unterhalt ist das 12fache des geltend gemachten Unterhalts. Beim Zugewinnausgleich ist die Höhe der geltend gemachten Forderung für den Streitwert maßgeblich.

Ist eine notarielle Beurkundung der Scheidungsfolgenvereinbarung notwendig, kommen noch die Notarkosten hinzu. Diese richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz. Auch hier ist der Geschäftswert, also der Vermögenswert, über den die Entscheidung getroffen werden soll, ausschlaggebend.

Welche Unterstützung leistet ein Anwalt für Familienrecht?

Ein Anwalt für Familienrecht ist in seiner anwaltlichen Praxis täglich mit Scheidungsfolgenvereinbarungen befasst. Er weiß worauf es etwa bei Unterhalts- und Sorgerechtsregelungen zu achten gilt und erkennt unzulässige Klauseln, die Sie später in Ihrem weiteren Leben benachteiligen können. Mit seiner Unterstützung setzen Sie Ihre rechtlichen und wirtschaftlichen Vorstellungen für Ihre Zukunft nach einer gescheiterten Ehe rechtswirksam durch. Die Beratung bei einem Anwalt für Familienrecht verhindert, dass Ihnen Ansprüche verloren gehen, die Ihnen eigentlich zustehen.

 



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