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Medienrecht - Freiheiten und Grenzen für die Medien

Medien sind Kommunikationsmittel. Das Medienrecht regelt die Nutzung und Nutzbarkeit der Inhalte, die über Medien verbreitet werden. Seine Regelungen betreffen das Internet, Radio und Fernsehen, die Presse und den Film. Das Medienrecht definiert die Grenzen medialen Handelns, verteidigt aber auch seine Freiheiten. Es ist kein abgeschlossenes Rechtsgebiet, sondern berührt Rechtsgebiete wie das Internetrecht, das Telemediengesetz, das Rundfunkrecht, das Presse- und Verlagsrecht usw. Auch das Urheberrecht (das die Rechte von Urhebern am eigenen Werk schützt), das Wettbewerbsrecht (UWG-Recht) und datenschutzrechtliche Regelungen kommen im Medienrecht zur Anwendung.

Die häufigsten Rechtsprobleme im Medienrecht

Durch die schnelle technische Entwicklung bei den neuen Medien unterliegt das Medienrecht einem stetigen, teilweise rasanten Wandel. Zeitungen, Radio und Fernsehen verlieren weite Bereiche ihrer traditionellen Inhalte an das Internet. Dort wird jeder zum Medienmacher, der sich dazu berufen fühlt, dort spielt sich der große Teil aller medialen Aktivitäten ab, dort sind Inhalte frei zugänglich, die jeder kopieren kann, aber keiner kopieren darf. Dementsprechend liegen die Schwerpunkte anwaltlicher Tätigkeit und medienrechtlicher Konflikte aktuell immer stärker Internet.
  • Das Urheberrecht findet Anwendung, wenn es beispielsweise um den beim Schutz der eigenen kreativen Arbeit geht: Was der Urheber eines Werkes erdacht oder erarbeitet hat, darf ein Dritter nicht einfach zu eigenen Zwecken nutzen.
  • Das Presserecht gibt vor, was in der Öffentlichkeit über eine Privatperson oder ein Unternehmen sagen oder schreiben darf und schützt die Persönlichkeitsrechte.
  • Das Wettbewerbsrecht legt fest, wie ein fairer Wettbewerb unter Marktteilnehmern auszusehen hat. Es gibt Regeln vor, die allen die gleichen Chancen im Wettbewerb gestatten sollen.
  • Das Telemediengesetz erstellt Rahmenbedingungen für die Telemedien (elektronische Informations- und Kommunikationsdienste, vornehmlich das Internet). Hier ist zum Beispiel geregelt, was sowohl kommerzielle Anbieter aber auch private Betreiber von Webseiten bei ihren (Informations-)Angeboten zu berücksichtigen haben.
  • Das Datenschutzrecht scheibt unter anderem vor, wie geeignete Maßnahmen zum Schutz gespeicherter Kunden- und Mitarbeiterdaten zu treffen sind und regelt die entsprechenden Verantwortlichkeiten.

Ansprüche bei Rechtsverletzungen im Medienrecht

Aus Rechtsverletzungen im Medienrecht können sich für die Geschädigten Ansprüche auf Unterlassung, Abmahnung und evtl. auch Schadenersatz ergeben. Wer durch Unwahrheiten, Beleidigungen oder unwahre Tatsachenbehauptungen geschädigt wird, hat ein Anrecht auf Widerruf, Richtigstellung oder Gegendarstellung. Medienrechtliche Fragestellungen können komplex sein. Hier empfiehlt sich stets eine solide, fachliche Beratung durch einen versierten Anwalt. Bei uns finden Sie einen Rechtsanwalt auch in Ihrer Nähe.

Letzte Aktualisierung am 2017-08-02

Weiterführende Informationen
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