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Anwalt Erbrecht Neuenkirchen

Jörn Steike

Anwalt für Erbrecht
Luisenstraße 9, 17099 Galenbeck
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Schwerpunkte: Kündigungsschutzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Immobilienrecht, Baurecht, Erbrecht

Antjé Abel

Rechtsanwältin für Erbrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
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Schwerpunkte: Arzthaftungsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Medizinrecht

Gudrun Albrecht

Rechtsanwältin für Erbrecht
Tilly-Schanzen-Straße 15, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Baurecht, Bauträgerrecht, Familienrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Arbeitsrecht, Kindschaftsrecht, Kündigungsschutzrecht, Scheidungsrecht

Renate Biermann

Rechtsanwältin für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fritz-Reuter-Straße 2, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht

Detlef Eifler

Anwalt für Erbrecht
Am Pferdemarkt 3, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht, Rentenversicherungsrecht, Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht

Volker Jeske

Anwalt für Erbrecht
Friedrich-Engels-Ring 7, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Jugendstrafrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Scheidungsrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Strafrecht, Vertragsrecht

Enrico Kahl

Anwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Goethestraße 1, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Gebührenrecht der Rechtsanwälte, GmbH-Recht, Mietrecht und Pachtrecht, Internetrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Arbeitsrecht, Sozialhilferecht, Versicherungsrecht

Dietmar Kernchen

Anwalt für Erbrecht
Ziegelbergstraße 40, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Steuerstrafrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht

André Koopmann

Anwalt für Erbrecht
Neutorstraße 16, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht

Jochen Lansky

Anwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Tilly-Schanzen-Straße 15, 17033 Neubrandenburg
in 10.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Kündigungsschutzrecht, Arbeitsrecht

Maja Mai

Rechtsanwältin für Erbrecht
Friedrich-Engels-Ring 52 , 17033 Neubrandenburg
in 10.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Verkehrszivilrecht, Verbraucherinsolvenzrecht

Olaf Petersen

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Goethestraße 8, 17033 Neubrandenburg
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René Salomon

Anwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Südbahnstraße 1, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Steuerrecht, Umwandlungsrecht

Hagen Schäfer

Anwalt für Erbrecht
Fritz-Reuter-Straße 5, 17033 Neubrandenburg
in 10.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Insolvenzrecht, Markenrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Urheberrecht, Soldatenrecht, Wirtschaftsrecht, Inkassorecht

Susanne Stock

Rechtsanwältin für Erbrecht
Feldstraße (Phönixeum) 3, 17033 Neubrandenburg
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Schwerpunkte: Arzthaftungsrecht, Kündigungsschutzrecht, Familienrecht, Erbrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Inkassorecht, Vertragsrecht, Verbraucherinsolvenzrecht

Morten Weise

Anwalt für Erbrecht
Katharinenstraße 59, 17033 Neubrandenburg
in 10.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Immobilienrecht, Recht der ehemaligen DDR, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, Vermögensgesetz, Verwaltungsrecht, Zivilrecht

Uwe Mattis

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Schwerpunkte: Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Kommunales Abgabenrecht, Verwaltungsrecht, Verkehrszivilrecht


Der große Ratgeber zum Erbrecht

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Expertentipp vom 02.04.2019 (286 mal gelesen)

Was gibt es bei einem Testament zu beachten? Was ist ein Berliner Testament? Was steht im Erbschein? Wie berechnet sich ein Pflichtteil? Was gehört zum Nachlass? Aus welchen Gründen kann enterbt werden? Was versteht man unter gesetzlicher Erbfolge? Wie hoch ist die Erbschaftsteuer? Welches Gericht ist für das Erbe zuständig? Wir geben Ihnen kompetente und rechtssichere Antworten auf alle wichtigen Fragen zum Erbrecht.

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Erben und das Erbrecht

Das Erbrecht regelt den Übergang der Rechte und Pflichten des Verstorbenen. Das Grundgesetz hat in Artikel 14 das Erbrecht festgelegt. Viele vertrauen darauf, dass das Gesetz alles Nötige festlegt, was in einigen Fällen auch stimmt. Das Testament bietet die Möglichkeit, komplizierte Sachverhalte schon zu Lebzeiten zu regeln.

Der schriftliche letzte Wille

Sobald man die Gewissheit hat, als gesetzlicher oder testamentarischer Erbe eine Erbschaft gemacht zu haben, gibt es in kurzer Zeit viele Fragen zu klären. Nach dem Tod eines Angehörigen, sollte sichergestellt werden, ob es ein Testament gibt oder nicht, dazu sollte man gerade auch im privaten Umfeld des Verstorbenen suchen. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. Das Amtsgericht in dessen Gebiet der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte ist das zuständige Nachlassgericht. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. Über den Inhalt des Testamentes erfährt man erst bei dieser Testamentseröffnung. Im Rahmen dieser Testamentseröffnung kann das Testament auf Verlangen eingesehen werden, oder es können auch beglaubigte Abschriften des Testaments ausgehändigt werden. Gerne gewährt ein Anwalt für Erbrecht in Neuenkirchen zuverlässigen Rechtsrat.

Wann kann man ein Testament anfechten?

Wer im Testament nicht bedacht wurde, sich aber für einen Erben hält, kann unter bestimmten Voraussetzungen das Testament anfechten. Anfechtbar ist ein Erbe immer dann, wenn man gesetzlicher Erbe ist und nicht berücksichtigt wurde, oder auch wenn man den freien Willen des Erblassers bei der Erstellung des Testamentes anzweifeln muss. Zuständig auch in diesem Fall ist selbstverständlich das Nachlassgericht. Dieses muss schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werden. Nur wenn ein evtl. berechtigter Anspruch auf das Erbe besteht, darf man das Testament anfechten. Erlangt man Kenntnis eines Umstandes, der es nötig werden lässt ein Testament anzufechten, so beginnt ab dem Moment dieser Kenntnisnahme die Frist von einem Jahr in dem das Testament anfechtbar ist. Ohne Testament wird der Nachlass gesetzlich verteilt.

Das Gesetz und die Erbfolge

Gibt es zusätzlich zum Ehegatten noch Verwandte, so erbt der Ehepartner in einer zugewinngemeinschaftlichen Ehe die Hälfte des Nachlasses, die andere Hälfte erhalten die Erben der 1. Ordnung zu gleichen Teilen. Dem Ehegatten stehen sogar drei Viertel des Erbes zu, wenn die Ehe kinderlos blieb. Wenn der Erblasser außer seinem Ehegatten nur noch entfernte Verwandte hat, so erbt der Ehegatte allein. Um ein Erbe möglichst gerecht aufzuteilen, hat sich das Gesetz auf Ordnungen geeinigt. In diese Gruppierungen werden Erben, ihrem Verwandtschaftsgrad zum Erblasser gemäß, eingeteilt und bedacht.

Erbe der 1. Ordnung

Als Erben der ersten Ordnung werden die Kinder des Verstorbenen einschließlich ihrer Kindeskinder genannt. Lebt das Kind des Erblassers im Erbfall noch, erben seine Enkel und Urenkel nichts. Auch nichteheliche Kinder, anerkannt oder nicht, sind zu genau gleichen Teilen erbberechtigt wie anerkannte, eheliche Kinder, wenn sie den Nachweis der Verwandtschaft bringen können. Ist man vor dem 01.07.1949 in den alten Bundesländern unehelich geboren, so kann diese Regel leider nicht angewandt werden. Es gilt jedoch gleiches Erbrecht für Kinder, die vor ihrem 18. Geburtstag adoptiert wurden. Bei der Adoption volljähriger Personen kann der Adoptierte nur von seinen Adoptiveltern erben. Möchte man seine Stiefkinder in sein Erbe mit einschließen, so muss man dies testamentarisch verfügen. Das Gesetz sieht dies nicht vor.

Wer sind die Erben der zweiten Ordnung?

Eltern und Geschwister werden im Erbrecht der 2. Ordnung zugeteilt. Hat der Erblasser keine eigenen Kinder, so rücken die Erben der zweiten Ordnung an deren Stelle. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Ist bereits ein Elternteil gestorben, treten an dessen Stelle die Geschwister oder deren Abkömmlinge.

Das Erbe der 3. Ordnung

Als Erbe der dritten Ordnung beerbt man seinen Enkel. Sind die Großeltern bereits vor dem Enkel verstorben, so erben deren Kinder, also Onkel oder Tante des Erblassers.

Das Erbe der 4. Ordnung

Hier greift man auf Urgroßeltern und noch weitere Voreltern zurück. Es gibt jedoch die Einschränkung, dass nur die Voreltern selbst erben und nicht mehr alle ihre Kinder, nur die direkte Linie zum Erblasser wird hier noch berücksichtigt. Wann hat man ein Recht auf das Pflichtteil Nur die Abkömmlinge des Erblassers, sowie sein Ehegatte und die Eltern des Erblassers haben im Falle der Enterbung ein Recht auf das Pflichtteil.

In seltenen Fällen kann das Pflichtteil nicht eingefordert werden.

Soll ein erbberechtigter Angehöriger von der Erbfolge ausgeschlossen werden, so muss dies per Testament schriftlich festgelegt und begründet werden. Schwere Straftaten, die das BGB im § 2333 benennt, führen dazu dass das Gesetz die Enterbung auch vom Pflichtteil anerkennt. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Erbrecht in Neuenkirchen im Fall einer Verfügung von Todes wegen.

Das Erbe akzeptieren

Damit man kein böses Erwachen erlebt, sollte man vor der Annahme des Erbes erst prüfen was man eigentlich erbt. Nichtannehmen eines Erbes kann den Erben auch vor Schulden bewahren. Schlüssiges Verhalten reicht aus um ein Erbe als akzeptiert und angenommen zu sehen.

Das Erbe ablehnen

Die Frist für die Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft beträgt sechs Wochen ab Kenntnis des Erbfalls. Der Erbe muss sich innerhalb dieser Zeit dem Nachlassgericht gegenüber erklären. Im Normalfall ist die Frist von sechs Wochen aber zu kurz, um sich einen Überblick über den Nachlass zu verschaffen. In solchen Fällen kann man die Erbenhaftung einschränken. Zunächst kann der Erbe die Drei-Monatseinrede erheben. Während dieser Schonfrist hat der Erbe die Möglichkeit, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine vorläufige Haftungsbeschränkung während der ersten drei Monate. So kann man im Falle eines überschuldeten Erbes seine Haftung alleinig auf den Nachlass eingrenzen und weiß sein Privatvermögen geschützt. Hierfür müssen Hinterbliebene bei Gericht die Eröffnung eines Nachlassinsolvenzverfahrens beantragen. Sobald ein Erbe von der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Nachlasses erfahren hat, muss dieser Antrag gestellt werden. Nur so kann man vermeiden, dass man gegenüber den Nachlassgläubigern schadensersatzpflichtig wird. Erst nach dem Insolvenzverfahren des Nachlasses ist ersichtlich was vom Erbe übriggeblieben ist. Das BGB räumt Berechtigten die Möglichkeit ein, die Erbschaftsannahme, die Ausschlagung oder aber gar die Versäumung der Ausschlagungsfrist anzufechten. Mögliche Gründe einer Erbausschlagung können gegeben sein, wenn man das Erbe nur wegen einer Drohung annahm oder einem Irrtum erlag. Es ist eine Anfechtungsfrist von normalerweise sechs Wochen zu beachten.

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