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Anwalt Insolvenzrecht

Rechtsanwälte für Insolvenzrecht. Hier finden Sie schnell & einfach einen persönlichen Anwalt für Ihren Rechtsfall vor Ort. Informationen und Rechtstipps von Anwälten für Insolvenzrecht finden Sie auf dieser Seite und in unserem Expertentipp-Bereich.

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Informationen zum Insolvenzrecht

Letzte Aktualisierung am 2015-11-16 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Anwalt Insolvenzrecht Beim Insolvenzverfahren wird das verfügbare Vermögen des Schuldners verwertet, um aus dem Erlös die berechtigten Ansprüche seiner Gläubiger zu befriedigen. Zum verfügbaren Vermögen eines Schuldners zählen auch Sachwerte; allerdings gibt es hier eindeutige Pfändungsgrenzen. Geregelt sind solche Verfahren im Insolvenzrecht . Ein Insolvenzverfahren kann gegen jede natürliche Person, jede juristische Person oder jede Gesellschaft (jedes Unternehmen) eröffnet werden. Grundvoraussetzung ist die (drohende) Zahlungsunfähigkeit: Der Schuldner kann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Privatinsolvenz und Verbraucherinsolvenz

Für zahlungsunfähige Privatpersonen wurde das Verbraucherinsolvenz-Verfahren geschaffen. Ziel ist die Entschuldung der Privatperson: Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Entschuldung (mit "Restschuldbefreiung", dem Erlass der gesamten Restschulden) innerhalb eines Zeitraum von heute drei bis sechs Jahren möglich. Das Insolvenzrecht gibt allerdings genaue Bedingungen vor: z.B. eine Wohlverhaltensperiode, innerhalb derer sich der Schuldner nachweislich und glaubhaft um den Interessenausgleich mit seinen Gläubigern kümmern, einen Mindest-Anteil seiner Schulden und die Verfahrenskosten aufbringen muss.

Wenn eine Unternehmensinsolvenz droht

Unternehmen müssen sich mit dem Insolvenzrecht befassen um eine drohende Unternehmensinsolvenz möglicherweise abzuwenden, oder sich bei drohender Insolvenz richtig zu verhalten. Ein Unternehmen gilt als insolvent: wenn es zahlungsunfähig ist (z.B. ausstehende Zahlungen wie Rechnungen oder Löhne nicht mehr begleichen kann), wenn Zahlungsunfähigkeit droht, oder wenn es überschuldet ist. Doch selbst unter diesen unguten Bedingungen ist die Liquidation eines Unternehmens nicht die zwangsläufige Folge. Unternehmen können trotz drohender Insolvenz durchaus lebensfähig sein und erst ein geordnetes Insolvenzverfahren eröffnet ihnen die Chance auf einen Neuanfang. Unsere auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwälte beraten Sie in allen wichtigen Fragen rund um das Thema Insolvenz. Insbesondere bei der Entwicklung außergerichtlicher Sanierungskonzepte, Abwehr von Unternehmensinsolvenzen, Insolvenzanmeldung und Insolvenz-Beantragung, Insolvenzverschleppung (bzw. Verdacht darauf), Schuldnerberatung oder außergerichtlichen Schuldenbereinigung. Unsere Rechtsanwälte verfügen auch über entsprechende Kenntnisse aus den Gebieten Steuerrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Gesellschaftsrecht in der Insolvenz.

Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen zu Insolvenzrecht
Wenn nach nüchterner Betrachtung deutlich wird, dass die Reserven aufgebraucht sind, muss ein Schnitt her. Eine übliche Möglichkeit ist die Privat- oder Verbraucherinsolvenz, eine andere die Entschuldung vor der Insolvenz. (vom 02.12.2015) mehr...
Eine Firmeninsolvenz ist eine komplexe Angelegenheit, bei der viel auf dem Spiel steht und die Zeit rennt. Denn: Kann ein Unternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen oder deckt das bestehende Vermögen die Verbindlichkeiten nicht mehr, muss innerhalb von drei Wochen der Insolvenzantrag gestellt werden. (vom 02.12.2015) mehr...
Ein Gläubiger lebt im guten Glauben, dass er Leistungen wieder zurück erhält, die er für einen Schuldner erbracht hat. Begleicht der Schuldner seine Schuld nicht wie vereinbart, kann der Gläubiger Ansprüche geltend machen. Dazu stehen ihm eine ganze Reihe von Rechtsmitteln zur Verfügung. (vom 03.12.2015) mehr...
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es vorkommen, dass Privatpersonen oder Unternehmen ihre Rechnungen nicht begleichen oder ihre Kredite nicht zurückzahlen können. Sind sie anhaltend nicht in der Lage, die Forderungen ihrer Gläubiger zu bedienen, kann es zu einem Insolvenzverfahren kommen. (vom 03.12.2015) mehr...
Bei tatsächlicher oder drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss der verantwortliche Geschäftsführer innerhalb von drei Wochen den Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht stellen. Das Versäumen dieser Verpflichtung kann als Insolvenzverschleppung gewertet werden - ein Straftatbestand. (vom 03.12.2015) mehr...
Ein Insolvenzverwalter hat die Aufgabe, Privat- oder Unternehmensinsolvenzen zu "managen" - er kümmert sich darum, dass die widerstreitenden Interessen in einem Insolvenzverfahren ausgeglichen werden. Er versucht, zu retten was zu retten ist: Unternehmen möglichst zu erhalten und zu sanieren und Privatschuldnern den Weg in eine Schuldenfreiheit zu ebnen. (vom 26.10.2017) mehr...
Die häufigste Form der Zwangsvollstreckung ist die Kontopfändung. Sie ist dann möglich, wenn der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig ist und der oder die Gläubiger dadurch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten darf. (vom 03.12.2015) mehr...
Eine Mahnung nach der anderen landet im Briefkasten des säumigen Kunden, aber er reagiert nicht. Das Unternehmen hat als Gläubiger nun die Möglichkeit mit einem Mahnbescheid seine noch offenen Forderungen einzutreiben. (vom 23.03.2017) mehr...
Das Mahnverfahren ist ein vereinfachtes Gerichtsverfahren ohne mündliche Verhandlung, Klageschrift oder Beweiserhebung, mit dem man in Deutschland Geldforderungen durchsetzen kann. Es hat den Vorteil, dass es preiswerter als eine Klage bei Gericht ist. (vom 23.03.2017) mehr...
Ist ein Schuldner zu einem Offenbarungseid verpflichtet, bleibt er besser bei der Wahrheit, da ansonsten ein Strafverfahren und Freiheitsstrafen drohen. Unrichtige Angaben bergen ein weiteres Risiko: Wird im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung beantragt, kann diese bei unrichtigen Angaben in der eidesstattlichen Versicherung verweigert werden. (vom 02.12.2015) mehr...
Der Vollstreckungsbescheid ist Teil des mehrstufigen Mahnverfahrens; er steht an seinem Ende. Für den Gläubiger bedeutet ein Vollstreckungsbescheid, dass er sofort in das Vermögen des Schuldners vollstrecken kann, für den Schuldner dagegen, dass er den Forderungen seines Gläubigers kaum noch entkommen kann. (vom 02.12.2015) mehr...
Zwangsvollstreckung – ein Wort das säumigen und zur Zahlung verurteilten Schuldner Angst einjagt. Die Zwangsvollstreckung ist für den Gläubiger oft die letzte Möglichkeit an sein Geld zu kommen, wenn sein Schuldner trotz Urteil nicht freiwillig zahlen will. (vom 20.06.2017) mehr...
Immer mehr Menschen sind laut aktuellen Statistiken von Überschuldung und Privatinsolvenzen betroffen, im Rahmen derer sie zur Abgabe von eidesstattlichen Versicherungen – früher als Offenbarungseid bezeichnet – getrieben werden. Voraus geht dem ein erfolgloses Zwangsvollstreckungsverfahren von nicht bezahlten Forderungen. (vom 20.06.2017) mehr...
Die Zahl der überschuldete Verbraucher steigt und damit auch die Zahl der unbeglichenen Rechnungen. Bleiben Zahlungserinnerungen und Mahnungen fruchtlos, bleibt den Gläubigern nur noch der Weg zum Gericht. Mit Hilfe eines gerichtlichen Mahnverfahrens kann er seine noch offenen Zahlungen beitreiben. (vom 20.06.2017) mehr...
Expertentipps

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