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Einen Anwalt für Erbrecht in Bad Bramstedt finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Bad Bramstedt Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Axel Wichmann

Bramstedter Landstraße 21, 24640 Schmalfeld
in 7.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Baurecht, Betreuungsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Zivilrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Holger Duske

Schützenstraße 3, 24568 Kaltenkirchen
in 11.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Unterhaltsrecht, Kaufrecht, Recht der Testamentsvollstreckung, Recht der Testamentsgestaltung, Grundstücksrecht, Pflichtteilsrecht, Kündigungsschutzrecht, Arbeitsrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Susanne Gerken

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Schulstraße 10, 24568 Kaltenkirchen
in 11.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Erbrecht, Immobilienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Carsten Ulrich Völker

Brauerstraße 7, 24568 Kaltenkirchen
in 11.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht, Inkassorecht, Internetrecht, Strafrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hans-Jürgen Witt

Fachanwalt für Agrarrecht
Overndorfer Straße 40 a, 25548 Kellinghusen
in 12.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, GmbH-Recht, Vereinsrecht, Grundstücksrecht, Landpachtrecht, Zivilrecht, Landwirtschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Günter Borcherding

Gartenstraße 7 d, 24558 Henstedt-Ulzburg
in 15.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ulrike Borstel

Bahnhofstraße 5, 24558 Henstedt-Ulzburg
in 15.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dirk Gereke

Hamburger Straße 89 a, 24558 Henstedt-Ulzburg
in 15.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Verkehrsunfallrecht, Arbeitsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Baurecht, Inkassorecht, Kaufrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Steinbach

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Holsatenring 75, 24539 Neumünster
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Mediation, Grundstücksrecht, Erbrecht, GmbH-Recht
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Hans Peter Ufer

Padenstedter Landstraße 47, 24539 Neumünster
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Baurecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Werkvertragsrecht, Haftpflichtversicherungsrecht, Reiserecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Kaufrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Loreena Melchert

Kuhberg 26, 25355 Barmstedt
in 16.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Kirchenrecht, Krankenhausrecht, Landwirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht, Subventionsrecht, Hochschulrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Kirsten Kienast

Fachanwalt für Familienrecht
Am Teich 10-12, 24534 Neumünster
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Kindschaftsrecht, Recht der eingetragenen Lebenspartnerschaft, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Scheidungsrecht, Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, Verkehrsrecht, Wohnungseigentumsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dieter Raabe

Großflecken 37, 24534 Neumünster
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht, EU-Recht
Symbolbild Rechtsanwalt

Holger Schützhoff

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Am Teich 18, 24534 Neumünster
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
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Johann David Wadephul

Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Sozialrecht
Mittelstraße 5, 24534 Neumünster
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Gebührenrecht der Ärzte, Medizinrecht, Krankenhausrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Krankenversicherungsrecht, Pflegeversicherungsrecht, Privates Krankenversicherungsrecht, Rentenversicherungsrecht
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Carsten Wriedt

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Kaiserstraße 10, 24534 Neumünster
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Baurecht, Gesellschaftsrecht
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Kay Bartling

Rendsburger Straße 145, 24537 Neumünster
in 18.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, GmbH-Recht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Kindschaftsrecht, Mediation, Ordnungswidrigkeitenrecht, Inkassorecht
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Karl-Rudolf Merten

Schulstraße 4, 25358 Horst (Holstein)
in 19.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Vertragsrecht, Kaufrecht, Immobilienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Familienrecht, Erbrecht, Inkassorecht, Verkehrsunfallrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Zivilrecht
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Klaus Mohr

Fachanwalt für Familienrecht
Kaltenweide 11, 25335 Elmshorn
in 26.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, GmbH-Recht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Kindschaftsrecht, Vertragsrecht, Scheidungsrecht
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Sabine Neuenfeldt

Fachanwalt für Familienrecht
Kaltenweide 11, 25335 Elmshorn
in 26.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Paul Schweinsberg

Kaltenweide 13, 25335 Elmshorn
in 26.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Betreuungsrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Willy Brüggen

Fachanwalt für Familienrecht
Viktoriastraße 12, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Baurecht, Verkehrsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Versicherungsrecht, Werkvertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karin Dietrich-Olsen

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Viktoriastraße 12, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Kaufrecht, Familienrecht, Werkvertragsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Immobilienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hartmut Grundmann

Hindenburgstraße 51, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Baurecht, Strafrecht, Erbrecht, Handelsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Horst Koch

Breite Straße 40-44, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Günter Pruin

Feldschmiede 67, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialhilferecht, Strafrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Scheidungsrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jörg-Thomas Rickers

Fachanwalt für Erbrecht
Breite Straße 40-44, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Bauträgerrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Alexander Rosenberg Lipinsky

Fachanwalt für Agrarrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Berliner Platz 1, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Jagdrecht, Pferderecht, Öffentliches Baurecht, Wasserrecht, Sachversicherungsrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hermann Rummel

Fachanwalt für Familienrecht
Holzkamp 24, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Mediation im Familienrecht, Unterhaltsrecht, Sorgerecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Klaus Schneider

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Viktoriastraße 7, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kündigungsschutzrecht, Mediation im Arbeitsrecht, Mediation im Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ilias Venizeleas

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Viktoriastraße 7, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Architektenrecht, Bauordnungsrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Öffentliches Baurecht, Werkvertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rudi W. Weißert

Berliner Platz 1, 25524 Itzehoe
in 27.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Agrarrecht, Baurecht, Bauordnungsrecht, Bauträgerrecht, Berufsrecht der Notare, Erbrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Landwirtschaftsrecht, Maklerrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Bad Bramstedt
Erbrecht
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Das Erbrecht im Überblick

Die Hinterlassenschaften im Todesfall zu regeln ist nicht einfach, deshalb gibt es das Erbrecht. Dabei ist das Erbrecht verfassungsrechtlich im Grundgesetz Artikel 14 festgeschrieben. Viele vertrauen darauf, dass das Gesetz alles Nötige festlegt, was in einigen Fällen auch stimmt. Möchte man gewisse Dinge auch nach seinem Tod geregelt wissen, so gibt es zusätzlich zum Erbrecht die Möglichkeit einer schriftlichen Verfügung oder des Testamentes.

Der schriftliche letzte Wille

Als Erbe gibt es viele Dinge über die man gut informiert sein sollte. Nach dem Tod eines Angehörigen, sollte sichergestellt werden, ob es ein Testament gibt oder nicht, dazu sollte man gerade auch im privaten Umfeld des Verstorbenen suchen. Wird man fündig, so ist man verpflichtet, dieses schriftliche Vermächtnis dem Nachlassgericht zu überreichen. Zuständiges Nachlassgericht ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Erblasser zuletzt seinen Wohnsitz hatte. Dieses Gericht lädt dann alle Erben zur Testamentseröffnung ein. Erst zu diesem Termin wird der Inhalt des Testaments verkündet. Da ein Testament oft nicht gleich in allen Einzelheiten verstanden werden kann, gibt es die Möglichkeit eine beglaubigte Kopie zu erhalten. Ein Anwalt für Erbrecht in Bad Bramstedt berät bei einem Erbfall.

Wie fechtet man ein Testament an?

Die Möglichkeit eine testamentarische Verfügung anzufechten macht unter bestimmten Voraussetzungen Sinn. Auf das Pflichtteil muss zum Beispiel auch in einem schriftlich verfügten Nachlass Rücksicht genommen werden. Zuständig ist das Nachlassgericht, bei ihm muss eine Anfechtung eingereicht werden. Nur wenn ein evtl. berechtigter Anspruch auf das Erbe besteht, darf man das Testament anfechten. Erlangt man Kenntnis eines Umstandes, der es nötig werden lässt ein Testament anzufechten, so beginnt ab dem Moment dieser Kenntnisnahme die Frist von einem Jahr in dem das Testament anfechtbar ist. Hat ein Verstorbener weder ein Testament noch einen Erbvertrag hinterlassen, dann kommt die gesetzliche Erbfolge zum Zuge.

Das gesetzliche Erbe

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. Dem Ehegatten stehen sogar drei Viertel des Erbes zu, wenn die Ehe kinderlos blieb. Wenn der Erblasser außer seinem Ehegatten nur noch entfernte Verwandte hat, so erbt der Ehegatte allein. Die gesetzliche Aufteilung des Erbes erfolgt nach einem Ordnungssystem, welches den Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen berücksichtigt.

Erben der ersten Ordnung

Als Erben der ersten Ordnung werden die Kinder des Verstorbenen einschließlich ihrer Kindeskinder genannt. Lebt das Kind des Erblassers im Erbfall noch, erben seine Enkel und Urenkel nichts. Seit 1998 ist es dem Gesetz egal, ob ein Kind ehelich oder nicht ehelich geboren ist. Kann man nachweisen, dass man ein leibliches Kind ist, so erbt man zu gleichen Teilen mit ehelich gezeugten Kindern. Lediglich nichteheliche Kinder, die in den alten Bundesländern vor dem 01.07.1949 geboren wurden haben keinen Erbanspruch. Es gilt jedoch gleiches Erbrecht für Kinder, die vor ihrem 18. Geburtstag adoptiert wurden. Adoptionen, die erst nach dem 18. Lebensjahr erfolgen unterliegen beim Erbrecht einer Einschränkung, ihr Erbrecht erstreckt sich nur auf die Adoptiveltern. Komplett unberücksichtigt werden bei der gesetzlichen Erbfolge Stiefkinder.

Die Erben der zweiten Ordnung

Das sind die Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Geschwister, Neffen/Nichten, etc.). Hat der Erblasser keine eigenen Kinder, so rücken die Erben der zweiten Ordnung an deren Stelle. Die Eltern beerben ihr Kind zu gleichen Teilen. Ist ein Elternteil oder auch beide Elternteile bereits verstorben, so geht ihr Erbanspruch auf die Geschwister des Erblassers über.

Die dritte Ordnung im Erbrecht

Erben der 3. Ordnung sind die Großeltern sowie deren Kinder. Da im Normalfall die Großeltern vor ihren Enkeln versterben, erben dann folgerichtig deren Kinder.

Die 4. Ordnung im Erbrecht und darüber hinaus

Dies wären Urgroßeltern oder evtl. deren Eltern. Hier wird jedoch genau geprüft wer in der Erbfolge dem Verstorbenen am nächsten steht. Es werden also nicht automatisch alle Abkömmlinge dieser Voreltern mitbedacht. Wann hat man ein Recht auf das Pflichtteil Nur die nächsten Angehörigen, also Ehepartner und die Kinder können das Pflichtteil einfordern. Voraussetzung ist der Ausschluss von der Erbfolge durch den Erblasser.

In seltenen Fällen kann das Pflichtteil nicht eingefordert werden.

Es bedarf der schriftlichen Verfügung um eine Person von ihrem Anspruch auf das Pflichtteil zu trennen. Im § 2333 BGB sind die Voraussetzungen dargelegt, die das Recht auf das Pflichtteil verwirken können. Kompetente Unterstützung bei einer letztwilligen Verfügung gibt ein Anwalt für Erbrecht in Bad Bramstedt.

In das Erbe einwilligen

Um entscheiden zu können, ob man eine Erbschaft annimmt oder besser ausschlägt, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Erben kann erhebliche wirtschaftliche Folgen für den Erben haben. Daher ist es ratsam im Erbfall einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Erbrecht zu konsultieren. Zu beachten ist, dass ein Erbe schon als akzeptiert gilt, wenn man Ansprüche bei Versicherungen geltend macht.

Das Erbe nicht annehmen

Sechs Wochen hat man nach dem Tod des Erblassers und der eigenen Kenntnis des Erbes Zeit, das Erbe anzunehmen oder auch abzulehnen. Diese kurze Zeit ist oft nicht ausreichend um sich Klarheit über die finanzielle Situation zu verschaffen. In solchen Fällen kann man die Erbenhaftung einschränken. Bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der Erbschaft kann der Erbe die so genannte Dreimonatseinrede erheben. Während dieser Schonfrist hat der Erbe die Möglichkeit, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine vorläufige Haftungsbeschränkung während der ersten drei Monate. Stellt sich heraus, dass der Nachlass überschuldet ist, gibt es die Möglichkeit die Haftung des Erben auf den Nachlass zu beschränken. Das Nachlassinsolvenzverfahren muss dann bei Gericht beantragt werden. Sobald ein Erbe von der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Nachlasses erfahren hat, muss dieser Antrag gestellt werden. Nur so kann man vermeiden, dass man gegenüber den Nachlassgläubigern schadensersatzpflichtig wird. Erst nach dem Insolvenzverfahren des Nachlasses ist ersichtlich was vom Erbe übriggeblieben ist. Eine übereilte Annahme der Erbschaft kann später nur noch mit der Anfechtung der Annahme zurückgenommen werden. Die Gründe für die Anfechtung der erfolgten Erbenannahme oder -ausschlagung müssen dem zuständigen Nachlassgericht plausibel gemacht werden. Die Anfechtungsfrist beträgt auch hier sechs Wochen ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes.