anwaltssuche

Rechtsanwalt für Erbrecht in Coswig (Anhalt)

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Coswig (Anhalt) Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Dirk Hennwald

Fachanwalt für Familienrecht
Puschkinstraße 4, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Landpachtrecht, Erbrecht, GmbH-Recht, Baurecht, Handelsrecht, Inkassorecht, Scheidungsrecht, Unternehmensnachfolgerecht, Zwangsversteigerungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Torsten Krolopp

Karlstraße 5, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Arbeitsrecht, Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Grundstücksrecht, Recht der jungen Bundesländer, Strafrecht, Zivilrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Alexander Herwig Kühnel

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Am Hauptbahnhof 2, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Baurecht, Erbrecht, Kapitalanlagenrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karl Meinzenbach

Dessauer Straße 230, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht, Berufsrecht der freien Berufe, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Uwe Mertens

Wallstraße 3, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Arztrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Mietrecht und Pachtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Kathrin Neubert

Feldstraße 69a, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Kaufrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Reiserecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Nils Niendorf

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Jüdenstraße 39, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Kündigungsschutzrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dirk Riedeberger

Dessauer Straße 289, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Verkehrsrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Maritta Runde

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Feldstraße 69a, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Recht der betrieblichen Altersversorgung, Erbrecht, Kindschaftsrecht, Kündigungsschutzrecht, Mediation, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Strafrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Holger Scheibner

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Markt 8, 06886 Lutherstadt Wittenberg
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kindschaftsrecht, Unterhaltsrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrsunfallrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Torsten Backes

Fachanwalt für Familienrecht
Mariannenstraße 20, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Medienrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Birgit Hildebrandt

Fachanwalt für Familienrecht
Rabestraße 4, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Erbrecht, Sorgerecht, Seniorenrecht, Betreuungsrecht, Pflegeversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Heimrecht, Schwerbehindertenrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Forderungseinzugsrecht, Inkassorecht, Gaststättenrecht, Reiserecht, Verkehrszivilrecht, Grundstücksrecht, Internetrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Beatrice Mardicke

Stiftstraße 12, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Haftpflichtversicherungsrecht, Arzthaftungsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Erbrecht, Verkehrsstrafrecht, Familienrecht, Maklerrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsvertragsrecht, Mietrecht und Pachtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bettina Schindler

Rabestraße 4, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Tippmann

Mariannenstraße 13, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Joachim Nitschke

Marktstraße 4, 06773 Gräfenhainichen
in 19.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Architektenrecht, Baurecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Michael Schreiber

Parkstraße 24, 06773 Gräfenhainichen
in 19.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Erbrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ina Breternitz

Nordstraße 21, 06862 Dessau-Roßlau
in 20.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ute Siebert

Fachanwalt für Familienrecht
Schifferstraße 24, 06862 Dessau-Roßlau
in 20.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Strafrecht, Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Coswig (Anhalt)
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Das Erbrecht

Das Erbrecht soll Streitigkeiten um den Nachlass Verstorbener so gering wie möglich halten und gleichzeitig für größtmögliche Gerechtigkeit sorgen. Das Erbrecht ist in der Verfassung Artikel 14 geregelt. Die Scheu sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen verhindert oft eine persönliche Vererbung. Die Erbschaft wird dann nach gesetzlichen Regelungen verteilt. Das Testament bietet die Möglichkeit, komplizierte Sachverhalte schon zu Lebzeiten zu regeln.

Vererbung per Testament

Was muss als Erbe bedacht werden, wenn der Erbfall eintritt. Manchmal gibt es die Notwendigkeit als Hinterbliebener die Privaträume des Verstorbenen nach einem oder gar mehreren Testamenten zu durchsuchen. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. In diesem Fall wendet man sich an das örtliche Nachlass- bzw. Amtsgericht in dessen Bezirk der Verstorbene gelebt hat. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. Erst zu diesem Termin wird der Inhalt des Testaments verkündet. Jeder Erbe hat nun das Recht das Testament auch selbst einzusehen oder gar eine Abschrift zu erhalten. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Erbrecht in Coswig (Anhalt).

Wie fechtet man ein Testament an?

Gibt es Zweifel an der gesetzlichen Richtigkeit der Erbverteilung, so kann man diese anfechten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man als Pflichtteilsberechtigter Erbe übergangen wurde. Diese Anfechtung hat schriftlich beim Nachlassgericht eingereicht zu werden. Stattgegeben wird einer Anfechtung nur, wenn sie von einem Erben eingereicht wird, dem ein erfolgreicher Einspruch zum Vorteil gereichen würde. Erst nach Verlesen des Testaments und dann innerhalb eines Jahres ist dieses anfechtbar, es sei denn man erlangt erst später zu einer Erkenntnis, die es anfechtbar macht. In diesem Fall gilt ab diesem Zeitpunkt ein Jahr bis die Anfechtbarkeit erlischt. Gibt es kein Testament, oder ist nicht über das gesamte Erbe verfügt worden, tritt hier die gesetzliche Erbfolge ein.

Das Gesetz und die Erbfolge

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. Ohne Erben der 1. Ordnung bekommt der Ehegatte noch ein Viertel mehr, also dreiviertel des Nachlasses. Alleinerbe ist der überlebende Ehegatte dann, wenn es außer ihm nur noch Erben der 4. Ordnung oder noch fernerer Ordnungen gibt. Laut Gesetzt gibt es Ordnungen in die Verwandte, je nach ihrem Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, eingeteilt werden.

Direkte Nachkommen sind die Erben der 1. Ordnung

Als erstes werden die Kinder des Verstorbenen berücksichtigt. Ist ein erbberechtigtes Kind erster Ordnung bereits verschieden, so treten wiederum seine Kinder das Erbe an. Seit 1998 ist es dem Gesetz egal, ob ein Kind ehelich oder nicht ehelich geboren ist. Kann man nachweisen, dass man ein leibliches Kind ist, so erbt man zu gleichen Teilen mit ehelich gezeugten Kindern. Nicht angewandt wird diese Regelung lediglich in den alten Bundesländern für unehelich geborene Kinder, die vor dem 01.07.1949 auf die Welt kamen. Bei Adoptionen erbt das minderjährige, adoptierte Kind in vollem Umfang wie ein leibliches Kind. Eingeschränkt ist dies bei der Adoption bereits volljähriger Kinder. Hier erstreckt sich das Erbrecht nur auf die Adoptiveltern. Stiefkinder können nur per letztwilliger Verfügung Erben werden.

Wer gehört zu den Erben der zweiten Ordnung?

Als Eltern des Verstorbenen gehört man ebenso wie die Geschwister zu den Erben der zweiten Ordnung. Gibt es keine Erben der ersten Ordnung, so werden die Erben der zweiten Ordnung bedacht. Die Eltern beerben ihr Kind zu gleichen Teilen. Lebt nur noch ein Elternteil, so treten an die Stelle des bereits früher verstorbenen Elternteils die Geschwister des Erblassers oder deren Kinder.

Wer erbt als Erbe der 3. Ordnung?

Als Erbe der dritten Ordnung beerbt man seinen Enkel. Sind die Großeltern bereits vor dem Enkel verstorben, so erben deren Kinder, also Onkel oder Tante des Erblassers.

Die 4. Ordnung im Erbrecht und darüber hinaus

Um die Erben der 4. Ordnung zu bestimmen, muss man noch weiter zurückgreifen. Hier handelt es sich um die Urgroßeltern, bzw. deren Voreltern. Es gibt jedoch die Einschränkung, dass nur die Voreltern selbst erben und nicht mehr alle ihre Kinder, nur die direkte Linie zum Erblasser wird hier noch berücksichtigt. Wer hat ein Recht auf das Pflichtteil Als Ehepartner oder Kind eines Erblassers hat man dann einen Anspruch auf das Pflichtteil, wenn der Verstorbene ihn vom Erbe ausgeschlossen hat.

Kann man das Recht auf den Pflichtteil verlieren?

Per Testament oder Verfügung kann der Anspruch auf das Pflichtteil unter Angabe von Gründen die das Gesetz akzeptiert ausgeschlossen werden. Schwere Straftaten, die das BGB im § 2333 benennt, führen dazu dass das Gesetz die Enterbung auch vom Pflichtteil anerkennt. Kompetente Unterstützung bei einer letztwilligen Verfügung gibt ein Anwalt für Erbrecht in Coswig (Anhalt).

In das Erbe einwilligen

Damit man kein böses Erwachen erlebt, sollte man vor der Annahme des Erbes erst prüfen was man eigentlich erbt. Ist der Nachlass überschuldet, empfiehlt es sich die Erbschaft auszuschlagen, da der Erbe auch für die Schulden des Erblassers mit dem eigenen Vermögen einsteht. Man hat ein Erbe auch durch schlüssiges Verhalten angenommen, z.B. wenn man gegenüber Versicherungen des Erblassers Ansprüche geltend gemacht hat oder wenn man sich einen Erbschein ausstellen lässt.

Kann man das Erbe ausschlagen?

Innerhalb von sechs Wochen muss sich ein Erbe entscheiden, ob er das Erbe antreten will oder nicht. Diese Entscheidung muss er dem Nachlassgericht mitteilen. Die Frist, binnen der ein Erbe die Ausschlagung der Erbschaft erklären kann, ist mit gerade einmal sechs Wochen denkbar kurz bemessen. In solchen Fällen kann man die Erbenhaftung einschränken. Zunächst kann der Erbe die Drei-Monatseinrede erheben. Während dieser Schonfrist hat der Erbe die Möglichkeit, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. Während dieser drei Monate sollte der Erbe unbedingt seine Erbenhaftung geltend machen und somit sein privates Vermögen schützen. Sollte der Nachlass überschuldet sein, können Erben eine Nachlass-verwaltung beim Gericht beantragen. Dann übernimmt ein vom Gericht eingesetzter Nachlassverwalter die Abwicklung der Erbangelegenheiten. Dieser ordnet das Erbe und begleicht Schulden aus dem vorhandenen Erbe. Der Nachlassverwalter ist verpflichtet, unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen. Dies hat unverzüglich und ohne schuldhaftes Zögern zu geschehen. Dadurch kann verhindert werden, dass man von den Nachlassgläubigern auf Schadenersatz verklagt wird. Ist alles bezahlt, endet die Nachlassverwaltung. Was nach der Schuldenbegleichung übrig geblieben ist, erhält der Erbe zurück. Eine übereilte Annahme der Erbschaft kann später nur noch mit der Anfechtung der Annahme zurückgenommen werden. Hier ist zu beachten, dass dies nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen wie bewusster Täuschung oder Drohung möglich ist. Es ist eine Anfechtungsfrist von normalerweise sechs Wochen zu beachten.