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Hier finden Sie kompetente Rechtsanwälte für Erbrecht in Geeste

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Geeste Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Robert Koop

Fachanwalt für Strafrecht
Burgstraße 32, 49808 Lingen (Ems)
in 5.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Betäubungsmittelrecht, Versicherungsrecht, Erbrecht, Revisionsrecht, Sportrecht, Strafrecht, Umweltstrafrecht, Verkehrsstrafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Elmar Pöttering

Fachanwalt für Agrarrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Lookenstraße 23, 49808 Lingen (Ems)
in 5.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Agrarrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ulrich Rattay

Neue Straße 11, 49808 Lingen (Ems)
in 5.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

René Varelmann

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Wilhelmstraße 53, 49808 Lingen (Ems)
in 5.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Baurecht, Haftpflichtversicherungsrecht, Kaufrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karl-Hermann Bauer

Georgstraße 34-38, 49809 Lingen (Ems)
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Strafrecht, Vertragsrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Unternehmensnachfolgerecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Wichard Wabner

Fachanwalt für Steuerrecht
Am Hundesand 12, 49809 Lingen (Ems)
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Steuerstrafrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Agrarrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Ahrens

Bahnhofstraße 13, 49716 Meppen
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Strafrecht, Betäubungsmittelrecht, Verkehrszivilrecht, Jugendstrafrecht, Verkehrsstrafrecht, Haftpflichtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Bartels

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Zum Stadtgraben 16, 49716 Meppen
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Strafrecht, Erbrecht, Steuerrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Theodor Otto Dickebohm

Lingener Straße 71, 49716 Meppen
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Versicherungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Manfred Grabbe

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Dammstraße 20, 49740 Haselünne
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Wolfgang Eule

Lager Straße 28, 49828 Neuenhaus
in 22.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Landwirtschaftsrecht, Internationales Erbrecht, Internationales Privatrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Geeste
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Das Erbrecht regelt den Übergang der Rechte und Pflichten des Verstorbenen. Das Erbrecht ist im Grundgesetz unter Artikel 14 verankert. Die Scheu sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen verhindert oft eine persönliche Vererbung. Die Erbschaft wird dann nach gesetzlichen Regelungen verteilt. Das Testament bietet die Möglichkeit, komplizierte Sachverhalte schon zu Lebzeiten zu regeln.

Erben mit Testament

Sobald man die Gewissheit hat, als gesetzlicher oder testamentarischer Erbe eine Erbschaft gemacht zu haben, gibt es in kurzer Zeit viele Fragen zu klären. Oft weiß man, dass ein Verstorbener ein Testament hinterlassen hat, dieses gilt es im Todesfall zu finden. Wer ein Testament findet und es nicht abgibt, macht sich strafbar und setzt sich möglicherweise Schadensersatzansprüchen der Erben aus. In diesem Fall wendet man sich an das örtliche Nachlass- bzw. Amtsgericht in dessen Bezirk der Verstorbene gelebt hat. Per Brief bekommt jeder Erbe dann ein gerichtliches Schreiben mit der Aufforderung am Termin der Testamentseröffnung zu erscheinen. Der Inhalt des Testamentes wird den Anwesenden während dieses Termins mitgeteilt. Jeder Erbe hat nun das Recht das Testament auch selbst einzusehen oder gar eine Abschrift zu erhalten. Kompetente Unterstützung bei Erbauseinandersetzungen gibt ein Anwalt für Erbrecht in Geeste.

Das Testament kann angefochten werden

Ist man der Meinung, man wäre beim Erbe übergangen worden, so gibt es die Möglichkeit ein Testament anzufechten. Anfechtbar ist ein Erbe immer dann, wenn man gesetzlicher Erbe ist und nicht berücksichtigt wurde, oder auch wenn man den freien Willen des Erblassers bei der Erstellung des Testamentes anzweifeln muss. Diese Anfechtung hat schriftlich beim Nachlassgericht eingereicht zu werden. Stattgegeben wird einer Anfechtung nur, wenn sie von einem Erben eingereicht wird, dem ein erfolgreicher Einspruch zum Vorteil gereichen würde. Hat man einen Grund, oder erfährt man auch erst später von einem Grund das Testament anzufechten,gibt es eine Frist von einem Jahr ab dem Moment, da man von diesem Grund in Kenntnis gesetzt wurde. Ohne Testament geht das Gericht davon aus, dass der Erblasser sein Vermögen den Menschen vererben möchte, die ihm familiär am nächsten stehen: der Ehegatte, die Kinder, die übrigen Verwandten.

Erben nach dem Gesetz

Lebte man mit dem Verstorbenen in einer Ehe des Zugewinns, so beerbt man ihn mit der Hälfte seines Nachlasses. Die zweite Hälfte geht an die direkten Nachkommen. Ohne Erben der 1. Ordnung bekommt der Ehegatte noch ein Viertel mehr, also dreiviertel des Nachlasses. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Erbe der 1. Ordnung

Die Kinder eines Erblassers erben als Erben 1. Ordnung zu gleichen Teilen. Ist ein erbberechtigtes Kind erster Ordnung bereits verschieden, so treten wiederum seine Kinder das Erbe an. Auch nichteheliche Kinder, anerkannt oder nicht, sind zu genau gleichen Teilen erbberechtigt wie anerkannte, eheliche Kinder, wenn sie den Nachweis der Verwandtschaft bringen können. Lediglich nichteheliche Kinder, die in den alten Bundesländern vor dem 01.07.1949 geboren wurden haben keinen Erbanspruch. Es gilt jedoch gleiches Erbrecht für Kinder, die vor ihrem 18. Geburtstag adoptiert wurden. Ein Erwachsener, der adoptiert wird, kann allerdings nur seine Adoptiveltern beerben, alle anderen Familienmitglieder der Adoptivfamilie schließt das Erbrecht in diesem Fall aus. Möchte man seine Stiefkinder in sein Erbe mit einschließen, so muss man dies testamentarisch verfügen. Das Gesetz sieht dies nicht vor.

Wer gehört zu den Erben der zweiten Ordnung?

Eltern und Geschwister werden im Erbrecht der 2. Ordnung zugeteilt. Sie sind die nächsten Angehörigen, wenn es keine eigenen Kinder gibt. Stirbt das Kind vor den Eltern, erben beide Elternteile zu gleichen Teilen. Ist bereits ein Elternteil gestorben, treten an dessen Stelle die Geschwister oder deren Abkömmlinge.

Das Erbe der 3. Ordnung

Als Erbe der dritten Ordnung bezeichnet man die Großeltern des Erblassers, sowie deren Kinder, also Onkel und Tante des Verstorbenen. Auch hier würde das Erbe weitergetragen an die Abkömmlinge, sollte der Erbempfänger bereits verstorben sein.

Das Erbe der 4. Ordnung

Um die Erben der 4. Ordnung zu bestimmen, muss man noch weiter zurückgreifen. Hier handelt es sich um die Urgroßeltern, bzw. deren Voreltern. Im Gegensatz zu den vorhergehenden gesetzlichen Erben, erben diese Voreltern jedoch allein mit Ausnahme der Abkömmlinge die mit dem Erblasser am nächsten verwandt sind. Die Voraussetzung um ein Pflichtteil einzufordern Das Pflichtteil soll den Ehegatten bzw. den Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft, sowie die Erben der ersten Ordnung vor Enterbung per Testament schützen.

Das Recht auf das Pflichtteil kann auch verwirkt werden.

Wenn man einen Pflichtteilsberechtigten gänzlich von seinem Vermögen fern halten möchte, so muss dies per Verfügung explizit erwähnt und begründet werden. Das Gesetz hat im BGB vier Gründe genannt, die anerkannt werden, wenn man einen Pflichtteilsberechtigten gänzlich enterben möchte. Ein Anwalt für Erbrecht in Geeste berät im Falle des Entzuges des Pflichtteils.

Dem Erbe zustimmen

Erfährt man, dass man geerbt hat, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Es könnte sich auch um negative Vermögenswerte, also Schulden, handeln, in diesem Fall ist man gut beraten, das Erbe auszuschlagen. Mit der Beantragung des Erbscheines hat man das Erbe akzeptiert, dieser Sachverhalt muss einem potentiellen Erben klar sein.

Das Erbe nicht annehmen

Sechs Wochen hat man nach dem Tod des Erblassers und der eigenen Kenntnis des Erbes Zeit, das Erbe anzunehmen oder auch abzulehnen. Oft reichen die sechs Wochen aber nicht, um sich ein Bild über den Nachlass zu machen. Eine eingeschränkte Erbenhaftung verzögert die Entscheidung. Der Erbe hat das Recht, eine Berichtigung von Nachlassverbindlichkeiten bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der belasteten Erbschaft, zu verweigern. Diese sorgt zumindest drei Monate lang für eine Verschonung von der Pflicht zur Erfüllung von Nachlassverbindlichkeiten. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine vorläufige Haftungsbeschränkung während der ersten drei Monate. Nicht immer hat eine Erbschaft mehr Geld zur Folge. Auch Schulden gehen auf die Hinterbliebenen über. Dagegen hilft nur, die Erbenhaftung zu begrenzen. Dafür muss der Erbe ein Nachlassinsolvenzverfahren beim Insolvenzgericht beantragen. Dies muss unverzüglich erfolgen. Bei Verletzung dieser Pflicht hat der Erbe bzw. der Nachlassverwalter den Nachlassgläubigern den aus der Pflichtverletzung entstandenen Schaden zu ersetzen. Erst nach dem Insolvenzverfahren des Nachlasses ist ersichtlich was vom Erbe übriggeblieben ist. Die Anfechtung der Annahme des Erbes ist die einzige Möglichkeit sich von einer Erbschaft wieder zu trennen. Hier ist zu beachten, dass dies nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen wie bewusster Täuschung oder Drohung möglich ist. Auch hier gibt es wieder eine Frist von sechs Wochen ab dem Moment, an dem man von diesem Tatbestand Kenntnis genommen hat.