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Anwalt Erbrecht Gera

Anwälte für Erbrecht, die in Gera Mandate annehmen

Antje Böckl

Fachanwalt für Strafrecht
Rittergasse 10, 07545 Gera
Schwerpunkte: Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Betäubungsmittelrecht, Jugendstrafrecht, Sexualstrafrecht, Steuerstrafrecht, Verkehrsstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Revisionsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrsrecht, Führerscheinrecht, Familienrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Kindschaftsrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Vertragsrecht

Gerhard F. Ferling

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Johannisstraße 4, 07545 Gera
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Zivilrecht, Architektenrecht, Verkehrsunfallrecht

Hans Galiläer

Friedrich-Engels-Straße 29, 07545 Gera
Schwerpunkte: Betreuungsrecht, Nachbarrecht, Vereinsrecht, Zivilrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Arbeitsrecht, Scheidungsrecht, Erbrecht, Verkehrsunfallrecht, Familienrecht

Jens Günzerodt

Rudolf-Diener-Straße 9, 07545 Gera
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Verkehrsunfallrecht

Frank Hentschel

Berliner Straße 19, 07545 Gera
Schwerpunkte: Betäubungsmittelrecht, Erbrecht, Baurecht, Waffenrecht, Familienrecht, Strafrecht, Jagdrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Jugendstrafrecht, Arzthaftungsrecht

Reinhard Kamloth

Fachanwalt für Familienrecht
Steinweg 10, 07545 Gera
Schwerpunkte: Verkehrsunfallrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Baurecht

Martina Mandler

Gagarinstraße 1, 07545 Gera
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Medizinrecht, Strafrecht, Umweltrecht, Versicherungsrecht, Zivilrecht

Jeannette Melka

Fachanwalt für Familienrecht
Sorge 8, 07545 Gera
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Baurecht, Zivilrecht, Erbrecht

Sven Merkel

Friedrich-Engels-Straße 18, 07545 Gera
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Haftpflichtrecht, Kaufrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Urheberrecht, Vereinsrecht, Verkehrszivilrecht, Zivilrecht

Thomas Petter

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Dr.-Friedrich-Wolf-Straße 11, 07545 Gera
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Verkehrsstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Versicherungsrecht, Haftpflichtrecht, Verkehrszivilrecht, Werkvertragsrecht

Björn Pfob

Laasener Straße 12, 07545 Gera
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht, Strafrecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht, Eigentümergemeinschaftsrecht

Andreas D. Schulze

Sorge 10, 07545 Gera
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht

Josephine Stöckigt

Talstraße 25, 07545 Gera
Schwerpunkte: Mietrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Zivilrecht, Verkehrsunfallrecht

Steffen Vorsatz

Fachanwalt für Familienrecht
Rudolf-Diener-Straße 22, 07545 Gera
Schwerpunkte: Erbrecht, Unterhaltsrecht, Straßenverkehrsrecht, Familienrecht, Sorgerecht, Vaterschaftsrecht, Scheidungsrecht, Verkehrsunfallrecht, Umgangsrecht


Erbrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 02.04.2019 (509 mal gelesen)

Was gibt es bei einem Testament zu beachten? Was ist ein Berliner Testament? Was steht im Erbschein? Wie berechnet sich ein Pflichtteil? Was gehört zum Nachlass? Aus welchen Gründen kann enterbt werden? Was versteht man unter gesetzlicher Erbfolge? Wie hoch ist die Erbschaftsteuer? Welches Gericht ist für das Erbe zuständig? Wir geben Ihnen kompetente und rechtssichere Antworten auf alle wichtigen Fragen zum Erbrecht.

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Anwalt Erbrecht Gera

Erbrecht

Die Hinterlassenschaften im Todesfall zu regeln ist nicht einfach, deshalb gibt es das Erbrecht. Dabei ist das Erbrecht verfassungsrechtlich im Grundgesetz Artikel 14 festgeschrieben. Oft gibt es weder Testament noch Verfügung, in solchen Fällen wird dann das gesetzliche Erbrecht angewandt. Neben dem Erbrecht gibt es selbstverständlich die Möglichkeit seinen Nachlass gezielt zu vererben.

Der schriftliche letzte Wille

Als Erbe gibt es viele Dinge über die man gut informiert sein sollte. Nach dem Tod eines Angehörigen, sollte sichergestellt werden, ob es ein Testament gibt oder nicht, dazu sollte man gerade auch im privaten Umfeld des Verstorbenen suchen. Wer ein Testament findet und es nicht abgibt, macht sich strafbar und setzt sich möglicherweise Schadensersatzansprüchen der Erben aus. Der letzte Wohnort ist ausschlaggebend für das zuständige Amtsgericht bei dem sich das Nachlassgericht befindet. Dieses Gericht lädt dann alle Erben zur Testamentseröffnung ein. Nun erst wird der letzte Wille allen Erben vorgelesen. Selbstverständlich gibt es für jeden Nachlassempfänger das Recht das Testament einzusehen und auch eine beglaubigte Kopie zu erhalten. Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt für Erbrecht in Gera der sich bei Erbschaften auskennt.

Wann kann man ein Testament anfechten?

Man kann ein Testament auch anfechten lassen, ist man der Meinung man wäre erbberechtigt. Auch wenn man nachweisen kann, dass das Testament nicht aus freien Stücken verfasst wurde, also nicht dem freien Willen des Verfassers entspricht, so kann man Einspruch erheben. Diese Zweifel müssen schriftlich beim zuständigen Nachlassgericht eingereicht werden. Anfechtungsberechtigt ist nur derjenige, der aus der Unwirksamkeit des Testaments einen Vorteil ziehen würde. Erst nach Verlesen des Testaments und dann innerhalb eines Jahres ist dieses anfechtbar, es sei denn man erlangt erst später zu einer Erkenntnis, die es anfechtbar macht. In diesem Fall gilt ab diesem Zeitpunkt ein Jahr bis die Anfechtbarkeit erlischt. Ohne Testament geht das Gericht davon aus, dass der Erblasser sein Vermögen den Menschen vererben möchte, die ihm familiär am nächsten stehen: der Ehegatte, die Kinder, die übrigen Verwandten.

Das gesetzliche Erbe

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. War die Ehe kinderlos, so erhält der verbliebene Gatte, ¾ des Erbes. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Laut Gesetzt gibt es Ordnungen in die Verwandte, je nach ihrem Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, eingeteilt werden.

Direkte Nachkommen sind die Erben der 1. Ordnung

Dies sind die Abkömmlinge des Erblassers, das heißt seine Kinder, Enkel und deren Abkömmlinge. Lebt das Kind des Erblassers im Erbfall noch, erben seine Enkel und Urenkel nichts. Wichtig zu wissen ist, dass es keinen Unterschied macht ob man als Erbe der 1. Ordnung ehelich oder unehelich ist. Erheblich ist lediglich die Blutsverwandtschaft. Nicht angewandt wird diese Regelung lediglich in den alten Bundesländern für unehelich geborene Kinder, die vor dem 01.07.1949 auf die Welt kamen. Es gilt jedoch gleiches Erbrecht für Kinder, die vor ihrem 18. Geburtstag adoptiert wurden. Wird ein bereits volljähriger Mensch adoptiert, so ist das Adoptionsrecht hier deutlich enger eingegrenzt. Es erstreckt sich ausschließlich auf die Erbansprüche der verstorbenen Adoptionseltern. Komplett unberücksichtigt werden bei der gesetzlichen Erbfolge Stiefkinder.

Erben zweiter Ordnung

Eltern und Geschwister werden im Erbrecht der 2. Ordnung zugeteilt. Sie erben dann, wenn keine Erben der ersten Ordnung vorhanden sind. Stirbt das Kind vor den Eltern, erben beide Elternteile zu gleichen Teilen. Geschwister oder deren Kinder erben dann, wenn zum Zeitpunkt des Erbfalles nur noch ein Elternteil lebt.

Erben der dritten Ordnung

Bei ihnen handelt es sich um die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Onkel/Tante, Vetter/Kusine, etc.). Auch hier gilt, wie schon bei den Erben der 2. Ordnung: lebt ein Großelternteil zum Zeitpunkt des Erbes bereits nicht mehr, so treten seine Kinder und Kindeskinder an seine Stelle.

Das Erbe der 4. Ordnung

Urgroßeltern und noch fernere Voreltern des Verstorbenen gehören in diese Ordnung. Die Erbschaft erstreckt sich hier jedoch nur noch auf diese Voreltern sowie deren Kinder die dem Erblasser am nächsten verwandt sind. Wer bekommt ein Pflichtteil? Nur die Abkömmlinge des Erblassers, sowie sein Ehegatte und die Eltern des Erblassers haben im Falle der Enterbung ein Recht auf das Pflichtteil.

Das Recht auf das Pflichtteil kann auch verwirkt werden.

Das Gesetz akzeptiert einen Ausschluss vom Pflichtteil nur, wenn dieser per Verfügung oder Erbvertrag begründet wird. Im § 2333 BGB sind die Voraussetzungen dargelegt, die das Recht auf das Pflichtteil verwirken können. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Erbrecht in Gera, der bei Erbeinsetzung oder Vermächtnis berät.

Annahme des Erbes

Nachdem Sie als Erbe feststehen, sollten Sie schnellstmöglich herausfinden, gegen wen der Erblasser Zahlungsansprüche hat. Nichtannehmen eines Erbes kann den Erben auch vor Schulden bewahren. Zu beachten ist, dass ein Erbe schon als akzeptiert gilt, wenn man Ansprüche bei Versicherungen geltend macht.

Kann man das Erbe ausschlagen?

Wenn ein Erbe die Erbschaft nicht antreten will, muss er eine entsprechende Erklärung innerhalb von sechs Wochen ab Kenntnis des Todesfalls beim zuständigen Nachlassgericht einreichen. Im Normalfall ist die Frist von sechs Wochen aber zu kurz, um sich einen Überblick über den Nachlass zu verschaffen. Hier hilft evtl. die eingeschränkte Erbenhaftung um eine vorschnelle Entscheidung später zu bereuen. Im Rahmen der Dreimonatseinrede hat der Erbe die Möglichkeit, einen Überblick über die Vermögenswerte und Schuldenstände zu erlangen. Der Erbe kann sich durch die Einrede also weitere Luft verschaffen, um - auch nach der Annahme der Erbschaft – einen genauen Überblick über die Erbschaft und die mit ihr verbundenen Haftungsrisiken zu erhalten. Es empfiehlt sich, in einem Gerichtsverfahren seine Erbenhaftung zum Schutz seines Privatvermögens geltend zu machen. So kann man im Falle eines überschuldeten Erbes seine Haftung alleinig auf den Nachlass eingrenzen und weiß sein Privatvermögen geschützt. Zu diesem Zweck stellt man bei Gericht einen Antrag auf Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens. Dieser Antrag muss ohne schuldhaftes Zögern eingereicht werden. Bei Verletzung dieser Pflicht hat der Erbe bzw. der Nachlassverwalter den Nachlassgläubigern den aus der Pflichtverletzung entstandenen Schaden zu ersetzen. Erst nach dem Insolvenzverfahren des Nachlasses ist ersichtlich was vom Erbe übriggeblieben ist. Das BGB räumt Berechtigten die Möglichkeit ein, die Erbschaftsannahme, die Ausschlagung oder aber gar die Versäumung der Ausschlagungsfrist anzufechten. Hier ist zu beachten, dass dies nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen wie bewusster Täuschung oder Drohung möglich ist. Es ist eine Anfechtungsfrist von normalerweise sechs Wochen zu beachten.

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