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Rechtsanwalt für Erbrecht in Glückstadt

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Glückstadt Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Siegfried Liedtke

Breite Straße 16, 25361 Krempe
in 6.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Erbrecht, Mietrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Klaus Mohr

Fachanwalt für Familienrecht
Kaltenweide 11, 25335 Elmshorn
in 9.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, GmbH-Recht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Kindschaftsrecht, Vertragsrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Sabine Neuenfeldt

Fachanwalt für Familienrecht
Kaltenweide 11, 25335 Elmshorn
in 9.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Paul Schweinsberg

Kaltenweide 13, 25335 Elmshorn
in 9.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Betreuungsrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karl-Rudolf Merten

Schulstraße 4, 25358 Horst (Holstein)
in 14.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Vertragsrecht, Kaufrecht, Immobilienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Familienrecht, Erbrecht, Inkassorecht, Verkehrsunfallrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Willy Brüggen

Fachanwalt für Familienrecht
Viktoriastraße 12, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Baurecht, Verkehrsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Versicherungsrecht, Werkvertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karin Dietrich-Olsen

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Viktoriastraße 12, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Kaufrecht, Familienrecht, Werkvertragsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Immobilienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hartmut Grundmann

Hindenburgstraße 51, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Baurecht, Strafrecht, Erbrecht, Handelsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Horst Koch

Breite Straße 40-44, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Günter Pruin

Feldschmiede 67, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialhilferecht, Strafrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Scheidungsrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jörg-Thomas Rickers

Fachanwalt für Erbrecht
Breite Straße 40-44, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Bauträgerrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Alexander Rosenberg Lipinsky

Fachanwalt für Agrarrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Berliner Platz 1, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Jagdrecht, Pferderecht, Öffentliches Baurecht, Wasserrecht, Sachversicherungsrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Zivilrecht
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Hermann Rummel

Fachanwalt für Familienrecht
Holzkamp 24, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Mediation im Familienrecht, Unterhaltsrecht, Sorgerecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Klaus Schneider

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Viktoriastraße 7, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kündigungsschutzrecht, Mediation im Arbeitsrecht, Mediation im Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ilias Venizeleas

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Viktoriastraße 7, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Architektenrecht, Bauordnungsrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Öffentliches Baurecht, Werkvertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rudi W. Weißert

Berliner Platz 1, 25524 Itzehoe
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Agrarrecht, Baurecht, Bauordnungsrecht, Bauträgerrecht, Berufsrecht der Notare, Erbrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Landwirtschaftsrecht, Maklerrecht
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Martin Fehre

Holunderstraße 73, 25337 Elmshorn
in 16.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Verkehrsstrafrecht, Strafrecht, Scheidungsrecht, Verkehrszivilrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Eggert Sühl

Etatsrätin-Doos-Straße 22, 25554 Wilster
in 16.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Landwirtschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht, Familienrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht
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Andreas Uleman

Wiesengrund 5 a, 25436 Uetersen
in 17.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Mediation im Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht
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Loreena Melchert

Kuhberg 26, 25355 Barmstedt
in 22.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Kirchenrecht, Krankenhausrecht, Landwirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht, Subventionsrecht, Hochschulrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Glückstadt
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Das Erbrecht soll Streitigkeiten um den Nachlass Verstorbener so gering wie möglich halten und gleichzeitig für größtmögliche Gerechtigkeit sorgen. Das Erbrecht ist im Grundgesetz unter Artikel 14 verankert. Viele vertrauen darauf, dass das Gesetz alles Nötige festlegt, was in einigen Fällen auch stimmt. Das Testament bietet die Möglichkeit, komplizierte Sachverhalte schon zu Lebzeiten zu regeln.

Testament – der letzte Wille

Wir geben Ihnen Tipps für die ersten Schritte zur Erbschaft. Die Person, die Zugang zur Wohnung des Erblassers hat, sollte diese unverzüglich nach einem oder mehreren Testamenten durchsuchen. Ist ein Testament vorhanden so muss dieses zwingend dem Nachlassgericht übermittelt werden. Das Amtsgericht in dessen Gebiet der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte ist das zuständige Nachlassgericht. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. Erst zu diesem Termin wird der Inhalt des Testaments verkündet. Jeder Erbe hat nun das Recht das Testament auch selbst einzusehen oder gar eine Abschrift zu erhalten. Gerne gewährt ein Anwalt für Erbrecht in Glückstadt zuverlässigen Rechtsrat.

Das Testament kann angefochten werden

Man kann ein Testament auch anfechten lassen, ist man der Meinung man wäre erbberechtigt. Auf das Pflichtteil muss zum Beispiel auch in einem schriftlich verfügten Nachlass Rücksicht genommen werden. Auch dies ist beim Nachlassgericht zu erwirken. Anfechtungsberechtigt ist nur derjenige, der aus der Unwirksamkeit des Testaments einen Vorteil ziehen würde. Als weitere Bedingung für eine Anfechtung ist der Zeitrahmen von einem Jahr nach Kenntnis über den Anfechtungsgrund und selbstverständlich erst nach Ableben des Erblassers. Ist kein schriftlicher letzter Wille zu finden bzw. nicht verfasst worden, so wird das Erbe nach gesetzlichen Regeln verteilt.

Die gesetzliche Erbfolge

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. Ohne eigene Nachkommen erbt der hinterbliebene Ehegatte sogar ¾ des Vermögens. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Die sogenannte erste Ordnung beim Erbe

Wenn man von den Erben der ersten Ordnung spricht, so sind damit die Kinder, Enkelkinder usw. gemeint. Verwandte der höheren Ordnung schließen Erben der niedrigeren Ordnung aus. Auch nichteheliche Kinder, anerkannt oder nicht, sind zu genau gleichen Teilen erbberechtigt wie anerkannte, eheliche Kinder, wenn sie den Nachweis der Verwandtschaft bringen können. Nicht angewandt wird diese Regelung lediglich in den alten Bundesländern für unehelich geborene Kinder, die vor dem 01.07.1949 auf die Welt kamen. Ein minderjähriges, adoptiertes Kind erbt vor dem Gesetz wie ein leibliches Kind. Eingeschränkt ist dies bei der Adoption bereits volljähriger Kinder. Hier erstreckt sich das Erbrecht nur auf die Adoptiveltern. Stiefkinder sind keine gesetzlichen Erben.

Der Erbe 2. Ordnung

Die Erben der 2. Ordnung sind Eltern und Geschwister des Erblassers. Hat der Erblasser keine eigenen Kinder, so rücken die Erben der zweiten Ordnung an deren Stelle. Als Erben der zweiten Ordnung erben die Eltern ihres verstorbenen Kindes gleichberechtigt. Sind auch die Eltern bereits verstorben, so geht das Erbe an deren Kinder, also die Geschwister des Erblassers weiter.

Wer erbt als Erbe der 3. Ordnung?

Hier werden die Großeltern des Verstorbenen und deren Kinder bedacht. Ist ein Großelternteil bereits verstorben, so erben wiederum dessen Kinder.

Das Erbe der 4. Ordnung

Hier greift man auf Urgroßeltern und noch weitere Voreltern zurück. Im Gegensatz zu den vorhergehenden gesetzlichen Erben, erben diese Voreltern jedoch allein mit Ausnahme der Abkömmlinge die mit dem Erblasser am nächsten verwandt sind. Das Pflichtteil und was es damit auf sich hat Nur die nächsten Angehörigen, also Ehepartner und die Kinder können das Pflichtteil einfordern. Voraussetzung ist der Ausschluss von der Erbfolge durch den Erblasser.

Es gibt Gründe, die einem das Recht auf das Pflichtteil nehmen.

Wenn man einen Pflichtteilsberechtigten gänzlich von seinem Vermögen fern halten möchte, so muss dies per Verfügung explizit erwähnt und begründet werden. Kann man die Enterbung mit einer, im § 2333 Bürgerliches Gesetzbuch genannten, Straftat des Erben begründen, so kann der Erblasser die völlige Enterbung durchsetzen. Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt für Erbrecht in Glückstadt.

Das Erbe annehmen

Damit man kein böses Erwachen erlebt, sollte man vor der Annahme des Erbes erst prüfen was man eigentlich erbt. Erben kann erhebliche wirtschaftliche Folgen für den Erben haben. Daher ist es ratsam im Erbfall einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Erbrecht zu konsultieren. Mit der Beantragung des Erbscheins gilt das Erbe bereits als angenommen und kann nicht mehr ausgeschlagen werden.

Wie schlägt man ein Erbe aus?

Wenn ein Erbe die Erbschaft nicht antreten will, muss er eine entsprechende Erklärung innerhalb von sechs Wochen ab Kenntnis des Todesfalls beim zuständigen Nachlassgericht einreichen. Im Normalfall ist die Frist von sechs Wochen aber zu kurz, um sich einen Überblick über den Nachlass zu verschaffen. Eine eingeschränkte Erbenhaftung verzögert die Entscheidung. So kann man innerhalb von drei Monaten nach Eintritt des Erbfalls die Dreimonatseinrede erheben. Während dieser Schonfrist hat der Erbe die Möglichkeit, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. Zu empfehlen ist es, in diesem Zeitraum seine Erbenhaftung zum Schutz des Privatvermögens beim Gericht regeln zu lassen. Entscheidet sich der Hinterbliebene dafür, das überschuldete Erbe auszuschlagen, muss er gegenüber dem Nachlassgericht eine persönliche Erklärung abgeben. Die einzige Möglichkeit dafür besteht in der Beantragung eines Nachlassinsolvenzverfahrens beim zuständigen Gericht. Dies muss unverzüglich erfolgen. Nur so kann man vermeiden, dass man gegenüber den Nachlassgläubigern schadensersatzpflichtig wird. Ist das Insolvenzverfahren beendet stellt sich für den Erben heraus, was er nun tatsächlich noch erbt. Eine übereilte Annahme der Erbschaft kann später nur noch mit der Anfechtung der Annahme zurückgenommen werden. Hier ist zu beachten, dass dies nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen wie bewusster Täuschung oder Drohung möglich ist. Es ist eine Anfechtungsfrist von normalerweise sechs Wochen zu beachten.