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Anwalt für Erbrecht in Hengersberg auf Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Hengersberg Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Christa Heinrich

Königsöd 13, 94486 Osterhofen
in 8.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Baurecht, Grundstücksrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Nachbarrecht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Susanne Heid

Fachanwalt für Familienrecht
Pfleggasse 27, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bettina Jomrich

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Oberer Stadtplatz 4, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Mediation, Mediation im Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Kreilinger

Kieslingstraße 14, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht, GmbH-Recht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Immobiliensteuerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, Stiftungsrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rudolf Kutz

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Leimfeldstraße 9, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Handelsrecht, Kaufrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Nachbarrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rosemarie Lackner

Bahnhofstraße 57, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Kindschaftsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Nachbarrecht, Insolvenzrecht, Unterhaltsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Forderungseinzugsrecht, Scheidungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ulrike Schell-Schreiner

Bahnhofstraße 33, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Grundstücksrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Nachbarrecht, Arzthaftungsrecht, Haftpflichtrecht, Kaufrecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Apollonia Stuhldreier

Güterstraße 7, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Gewerbemietrecht, Immobilienrecht, Reiserecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht, Inkassorecht, Pflichtteilsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Daniela Tkotz

Werkstraße 19, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Kindschaftsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht, Pflichtteilsrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Markus Treml

Fachanwalt für Familienrecht
Land Au 25, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Gerhard Vaitl

Fachanwalt für Strafrecht
Oberer Stadtplatz 4, 94469 Deggendorf
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Strafrecht, Betäubungsmittelrecht, Erbrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht, Jugendstrafrecht, Reiserecht, Wettbewerbsrecht, Steuerstrafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christian Gätzschmann

Ludwigplatz 32, 94447 Plattling
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Verkehrszivilrecht, Erbrecht, Familienrecht, Verkehrsunfallrecht, Medizinrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Barbara Jakob

Bahnhofplatz 3b, 94447 Plattling
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arzthaftungsrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Erbrecht, Internationales Privatrecht, Medizinrecht, Sparkassenrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht, Kapitalmarktrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hildegard Steiger

Deggendorferstraße 32, 94447 Plattling
in 13.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Jugendstrafrecht, Zivilrecht, Inkassorecht, Reiserecht, Verkehrszivilrecht
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Dieter Ammer

Vilsfeldstraße 18, 94474 Vilshofen an der Donau
in 18.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Haftpflichtrecht, Vertragsrecht, Verkehrsrecht
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Andrea Brunner

Gerhardinger Straße 26, 94474 Vilshofen an der Donau
in 18.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Wohnungseigentumsrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Zivilrecht, Inkassorecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bert Högn

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Gustav-Freytag-Weg 6, 94474 Vilshofen an der Donau
in 18.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Arbeitsrecht, Haftpflichtrecht, Schadensersatzrecht, Kaufrecht, Scheidungsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Strafrecht, Versicherungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Hengersberg
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Das Erbrecht soll Streitigkeiten um den Nachlass Verstorbener so gering wie möglich halten und gleichzeitig für größtmögliche Gerechtigkeit sorgen. Der Artikel 14 im Grundgesetz handelt vom Erbrecht. Kommt der Tod plötzlich und unerwartet, ist der Nachlass oft nicht geregelt, hier soll das Gesetz für Klarheit sorgen. Neben dem Erbrecht gibt es selbstverständlich die Möglichkeit seinen Nachlass gezielt zu vererben.

Der schriftliche letzte Wille

Wir geben Ihnen Tipps für die ersten Schritte zur Erbschaft. Weiß man, dass der Erblasser ein Testament erstellt hat, so sollte unverzüglich danach gesucht werden. Falls ein Testament gefunden wird, muss dieses unverzüglich beim zuständigen Nachlassgericht abgegeben werden. Das zuständige Nachlassgericht ist das örtliche Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser gewohnt hat. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. Zu diesem Termin werden dann alle Erben über den Inhalt der Erbschaft informiert. Da ein Testament oft nicht gleich in allen Einzelheiten verstanden werden kann, gibt es die Möglichkeit eine beglaubigte Kopie zu erhalten. Kompetente Unterstützung bei Erbauseinandersetzungen gibt ein Anwalt für Erbrecht in Hengersberg.

Das Testament kann angefochten werden

Man kann ein Testament auch anfechten lassen, ist man der Meinung man wäre erbberechtigt. Gibt es also den Verdacht, dass das Testament nicht freiwillig verfasst wurde oder die Echtheit angezweifelt werden muss, so hat man das Recht es anzufechten, um als Erbe nicht übervorteilt zu werden. Zuständig auch in diesem Fall ist selbstverständlich das Nachlassgericht. Dieses muss schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werden. Stattgegeben wird einer Anfechtung nur, wenn sie von einem Erben eingereicht wird, dem ein erfolgreicher Einspruch zum Vorteil gereichen würde. Als weitere Bedingung für eine Anfechtung ist der Zeitrahmen von einem Jahr nach Kenntnis über den Anfechtungsgrund und selbstverständlich erst nach Ableben des Erblassers. Ohne Testament wird der Nachlass gesetzlich verteilt.

Erben ohne Testament – gesetzliche Erbfolge

Lebte man mit dem Verstorbenen in einer Ehe des Zugewinns, so beerbt man ihn mit der Hälfte seines Nachlasses. Die zweite Hälfte geht an die direkten Nachkommen. Gibt es keine Erben der ersten Ordnung so bekommt der verwitwete Ehepartner dreiviertel des Erbes, die restlichen Erben teilen sich ein Viertel. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Laut Gesetzt gibt es Ordnungen in die Verwandte, je nach ihrem Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, eingeteilt werden.

Kinder, die Erben der 1. Ordnung

Als Erben der ersten Ordnung werden die Kinder des Verstorbenen einschließlich ihrer Kindeskinder genannt. Ist ein erbberechtigtes Kind erster Ordnung bereits verschieden, so treten wiederum seine Kinder das Erbe an. Es wird nicht mehr unterschieden zwischen ehelichen und unehelichen Kindern. Ist der Nachweis über die Blutsverwandtschaft erbracht, so erben alle Kinder in gleichem Umfang. Ist man vor dem 01.07.1949 in den alten Bundesländern unehelich geboren, so kann diese Regel leider nicht angewandt werden. Kinder die als Minderjährige adoptiert werden, sind vor dem Gesetz den leiblichen Kindern gleichgestellt und erben demzufolge im gleichen Umfang. Wird ein bereits volljähriger Mensch adoptiert, so ist das Adoptionsrecht hier deutlich enger eingegrenzt. Es erstreckt sich ausschließlich auf die Erbansprüche der verstorbenen Adoptionseltern. Wieder anders sieht es bei Stiefkindern aus, sie haben keinen gesetzlichen Erbanspruch, möchte man sie im Erbe berücksichtigen, so muss man dies testamentarisch verfügen.

Wer gehört zu den Erben der zweiten Ordnung?

Diese Ordnung berücksichtigt Eltern und Geschwister. Erbberechtigt ist man als Erbe der 2. Ordnung dann, wenn es keine Erben der 1. Ordnung zu berücksichtigen gibt. Stirbt das Kind vor den Eltern, erben beide Elternteile zu gleichen Teilen. Geschwister oder deren Kinder erben dann, wenn zum Zeitpunkt des Erbfalles nur noch ein Elternteil lebt.

Der Erbanspruch beim Erbe der dritten Ordnung

Bei ihnen handelt es sich um die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Onkel/Tante, Vetter/Kusine, etc.). Da im Normalfall die Großeltern vor ihren Enkeln versterben, erben dann folgerichtig deren Kinder.

Die 4. Ordnung im Erbrecht und darüber hinaus

Es gilt hier den Stammbaum zu beachten, da man bei der 4. Ordnung auf Urgroßeltern und noch weiter zurückliegende Generationen zurückgreifen muß. Allerdings werden hier nur noch die Voreltern bedacht und die direkte Linie die mit dem Erblasser verwandt ist. Wer ist pflichtteilsberechtigt? Den Anspruch auf ein Pflichtteil haben nur der Ehepartner, die Kinder und seit 2001 auch der Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, und dies nur dann, wenn der Erblasser sie nicht im Erbe bedacht hat.

Kann man das Recht auf den Pflichtteil verlieren?

Das Gesetz akzeptiert einen Ausschluss vom Pflichtteil nur, wenn dieser per Verfügung oder Erbvertrag begründet wird. Im § 2333 BGB sind die Voraussetzungen dargelegt, die das Recht auf das Pflichtteil verwirken können. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Erbrecht in Hengersberg im Fall einer Verfügung von Todes wegen.

Das Erbe akzeptieren

Erfährt man, dass man geerbt hat, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Daraus ergibt sich dann, ob man die Erbschaft annehmen oder besser ausschlagen sollte. Verhält sich der Erbberechtigte wie ein Erbe, der das Erbe angenommen hat, indem er z.B. den Erbschein beantragt, so gilt das Erbe als akzeptiert.

Ein Erbe ausschlagen

Einem erbberechtigten Hinterbliebenen bleiben sechs Wochen Zeit, dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären, ob man das Erbe antritt oder ausschlägt. Oft reichen die sechs Wochen aber nicht, um sich ein Bild über den Nachlass zu machen. Für diesen Fall bietet das Gesetz jedoch Möglichkeiten zur Einschränkung der Erbenhaftung. Bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der Erbschaft kann der Erbe die so genannte Dreimonatseinrede erheben. Diese Einrede berechtigt den Erben für einen Zeitraum von drei Monaten, die Erfüllung von Ansprüchen, die nachlassbedingt gegen den Erben erhoben werden, zu verweigern. Es empfiehlt sich, in einem Gerichtsverfahren seine Erbenhaftung zum Schutz seines Privatvermögens geltend zu machen. Stellt sich heraus, dass der Nachlass überschuldet ist, gibt es die Möglichkeit die Haftung des Erben auf den Nachlass zu beschränken. Dafür muss der Erbe ein Nachlassinsolvenzverfahren beim Insolvenzgericht beantragen. Dies hat unverzüglich und ohne schuldhaftes Zögern zu geschehen. Dadurch kann verhindert werden, dass man von den Nachlassgläubigern auf Schadenersatz verklagt wird. Für den Erben bleibt übrig was das Nachlassinsolvenzverfahren errechnet hat, nach Begleichung aller Schulden. Eine übereilte Annahme der Erbschaft kann später nur noch mit der Anfechtung der Annahme zurückgenommen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man entweder durch Drohung oder Täuschung zur Annahme gezwungen wurde, oder wenn man bei der Annahme der Erbschaft einem Irrtum unterlegen ist. Auch hier gibt es wieder eine Frist von sechs Wochen ab dem Moment, an dem man von diesem Tatbestand Kenntnis genommen hat.