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Rechtsanwälte für Erbrecht in Heubach auf Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Heubach Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Christina Bellmann

Fachanwalt für Familienrecht
Erhardstraße 8, 73525 Schwäbisch Gmünd
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Ulrike Böckler

Fachanwalt für Familienrecht
Bocksgasse 16, 73525 Schwäbisch Gmünd
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Scheidungsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Stiftungsrecht, Verkehrsunfallrecht
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Frank Dollhopf

Goethestraße 5, 73525 Schwäbisch Gmünd
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Nachbarrecht, Verkehrszivilrecht, Architektenrecht, Baurecht, Vertragsrecht, Werkvertragsrecht, Verkehrsstrafrecht, Erbrecht, Inkassorecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Irene Meixner

Goethestraße 5, 73525 Schwäbisch Gmünd
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Scheidungsrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Gabi Mertens-Rosenthal

Fachanwalt für Familienrecht
Baldungstraße 1, 73525 Schwäbisch Gmünd
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht, Gesellschaftsrecht, Scheidungsrecht, Zivilrecht, Zwangsversteigerungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Steuerrecht
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Franz Paule

Haußmannstraße 26, 73525 Schwäbisch Gmünd
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Strafrecht, Wirtschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Helmut Bezler

Bahnhofstraße 5, 73430 Aalen
in 12.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Zivilrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht, Erbrecht
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Michael Brick

Nördlicher Stadtgraben 11, 73430 Aalen
in 12.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Zivilrecht, Vertragsrecht, Erbrecht
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Klaus-J. Grimbacher

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Bahnhofstraße 21, 73430 Aalen
in 12.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Handelsvertreterrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Kaufrecht, Strafrecht, Scheidungsrecht, Verkehrsunfallrecht
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Andreas Holzinger

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Friedrichstraße 5, 73430 Aalen
in 12.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Nachbarrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Jugendstrafrecht, Verkehrsstrafrecht, Zivilrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, Werkvertragsrecht
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Ernst Meidert

Wilhelm-Zapf-Straße 11, 73430 Aalen
in 12.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Architektenrecht, Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht, Baurecht, Bauträgerrecht, Steuerrecht, Werkvertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht
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Christoph Reichart

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Johann-Gottfried-Pahl-Straße 6, 73430 Aalen
in 12.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Baurecht, Nachbarrecht, Strafrecht, Jugendstrafrecht, Kaufrecht, Reiserecht, Werkvertragsrecht
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Dagmar Graf-Schilk

Mutlanger Berg 3, 73527 Schwäbisch Gmünd
in 13.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Mediation im Erbrecht, Mediation im Familienrecht, Medizinrecht, Scheidungsrecht, Schwerbehindertenrecht, Strafrecht, Zivilrecht
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Herbert Zirkel

Westheimer Straße 11, 73433 Aalen
in 15.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Arbeitnehmererfinderrecht, Lizenzrecht, Handelsvertreterrecht, Produkthaftungsrecht, Stiftungsrecht
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Rainer Spiske

Stiegelwiesenstraße 33, 73079 Süßen
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht, Werkvertragsrecht, Zivilrecht, Inkassorecht, Verkehrsunfallrecht
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Anja Schneider

Ringstraße 23/3, 73084 Salach
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Asylrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Internetrecht, Kaufrecht, Kündigungsschutzrecht, Verkehrsrecht, Scheidungsrecht, Mietrecht
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Ulrich Carle

Brenzstraße 28, 89518 Heidenheim an der Brenz
in 19.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Familienrecht, Erbrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Straßenverkehrsrecht, Zivilrecht
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Gerhard Proksch

Karlstraße 40, 89518 Heidenheim an der Brenz
in 19.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Baurecht, Erbrecht, Architektenrecht, Vertragsrecht, Zwangsversteigerungsrecht, Mietrecht und Pachtrecht
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Christof Simon

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Eugen-Jaekle-Platz 23, 89518 Heidenheim an der Brenz
in 19.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Insolvenzrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht, Vergaberecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Susanne Wahl

Fachanwalt für Familienrecht
Wilhelmstraße 82, 89518 Heidenheim an der Brenz
in 19.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Matthias Wedel

Bahnhofplatz 6, 89518 Heidenheim an der Brenz
in 19.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Architektenrecht, Berufsrecht der freien Berufe, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Öffentliches Baurecht, Verwaltungsrecht, Recht der jungen Bundesländer
Symbolbild Rechtsanwalt

Jens Kocher

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Sozialrecht
Mühlegäßle 2, 73054 Eislingen
in 19.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Werner Nickl

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Ebertstraße 6, 73054 Eislingen/Fils
in 19.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Baurecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Armin Wahlenmaier

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Ulmer Straße 127, 73054 Eislingen
in 19.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Erbrecht, Insolvenzrecht, Kapitalanlagenrecht, Strafrecht, Verbraucherinsolvenzrecht, Verbraucherkreditrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Inkassorecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Heubach
Erbrecht
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Erben und das Erbrecht

Das Erbrecht soll Streitigkeiten um den Nachlass Verstorbener so gering wie möglich halten und gleichzeitig für größtmögliche Gerechtigkeit sorgen. Der Artikel 14 im Grundgesetz handelt vom Erbrecht. Um im Sterbefall nicht gänzlich orientierungslos zu sein, gibt es das Erbrecht. Wer es allerdings genauer bestimmen möchte muss ein Testament machen.

Der testamentarische Erbfall

Sobald man die Gewissheit hat, als gesetzlicher oder testamentarischer Erbe eine Erbschaft gemacht zu haben, gibt es in kurzer Zeit viele Fragen zu klären. Oft weiß man, dass ein Verstorbener ein Testament hinterlassen hat, dieses gilt es im Todesfall zu finden. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. Für den Nachlass ist das Amtsgericht in dessen Bezirk der Verstorbene gelebt hat zuständig. Ist man Erbe, wird man, wie auch alle übrigen Erben, vom Gericht ein Schreiben bekommen in dem man zur Testamentseröffnung eingeladen wird. Der Inhalt des Testamentes wird den Anwesenden während dieses Termins mitgeteilt. Mit Veröffentlichung des letzten Willens kann nun auch jeder Erbe eine Kopie des Testaments erhalten. Ein Anwalt für Erbrecht in Heubach berät bei einem Erbfall.

Testamentsanfechtung

Die Möglichkeit eine testamentarische Verfügung anzufechten macht unter bestimmten Voraussetzungen Sinn. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man als Pflichtteilsberechtigter Erbe übergangen wurde. Diese Anfechtung hat schriftlich beim Nachlassgericht eingereicht zu werden. Nur wenn ein evtl. berechtigter Anspruch auf das Erbe besteht, darf man das Testament anfechten. Als weitere Bedingung für eine Anfechtung ist der Zeitrahmen von einem Jahr nach Kenntnis über den Anfechtungsgrund und selbstverständlich erst nach Ableben des Erblassers. Ohne Testament wird der Nachlass gesetzlich verteilt.

Erben ohne Testament – gesetzliche Erbfolge

Lebte man mit dem Verstorbenen in einer Ehe des Zugewinns, so beerbt man ihn mit der Hälfte seines Nachlasses. Die zweite Hälfte geht an die direkten Nachkommen. Ohne Erben der 1. Ordnung bekommt der Ehegatte noch ein Viertel mehr, also dreiviertel des Nachlasses. Wenn der Erblasser außer seinem Ehegatten nur noch entfernte Verwandte hat, so erbt der Ehegatte allein. Das Gesetz sieht eine Reihenfolge, sogenannte Ordnungen, vor, nach der die Verwandten erbberechtigt sind.

Der Erbe 1. Ordnung

Als Erben der ersten Ordnung werden die Kinder des Verstorbenen einschließlich ihrer Kindeskinder genannt. Ist ein erbberechtigtes Kind erster Ordnung bereits verschieden, so treten wiederum seine Kinder das Erbe an. Seit 1998 ist es dem Gesetz egal, ob ein Kind ehelich oder nicht ehelich geboren ist. Kann man nachweisen, dass man ein leibliches Kind ist, so erbt man zu gleichen Teilen mit ehelich gezeugten Kindern. Nicht angewandt wird diese Regelung lediglich in den alten Bundesländern für unehelich geborene Kinder, die vor dem 01.07.1949 auf die Welt kamen. Kinder die als Minderjährige adoptiert werden, sind vor dem Gesetz den leiblichen Kindern gleichgestellt und erben demzufolge im gleichen Umfang. Adoptionen, die erst nach dem 18. Lebensjahr erfolgen unterliegen beim Erbrecht einer Einschränkung, ihr Erbrecht erstreckt sich nur auf die Adoptiveltern. Stiefkinder sind keine gesetzlichen Erben.

Wer gehört zu den Erben der zweiten Ordnung?

Als Eltern des Verstorbenen gehört man ebenso wie die Geschwister zu den Erben der zweiten Ordnung. Hat der Erblasser keine eigenen Kinder, so rücken die Erben der zweiten Ordnung an deren Stelle. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Ist bereits ein Elternteil gestorben, treten an dessen Stelle die Geschwister oder deren Abkömmlinge.

Das Erbe der 3. Ordnung

Als Erbe der dritten Ordnung bezeichnet man die Großeltern des Erblassers, sowie deren Kinder, also Onkel und Tante des Verstorbenen. Da im Normalfall die Großeltern vor ihren Enkeln versterben, erben dann folgerichtig deren Kinder.

Das Erbe der 4. Ordnung

Hier greift man auf Urgroßeltern und noch weitere Voreltern zurück. Hier wird jedoch genau geprüft wer in der Erbfolge dem Verstorbenen am nächsten steht. Es werden also nicht automatisch alle Abkömmlinge dieser Voreltern mitbedacht. Wer bekommt ein Pflichtteil? Die Voraussetzung für einen Anspruch auf das Pflichtteil ist erst im Falle der Enterbung gegeben und berechtigt die Abkömmlinge oder den Ehepartner des Verstorbenen ihr Pflichtteil einzufordern.

Es gibt Gründe, die einem das Recht auf das Pflichtteil nehmen.

Soll ein erbberechtigter Angehöriger von der Erbfolge ausgeschlossen werden, so muss dies per Testament schriftlich festgelegt und begründet werden. Im § 2333 BGB sind die Voraussetzungen dargelegt, die das Recht auf das Pflichtteil verwirken können. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Erbrecht in Heubach, der bei Erbeinsetzung oder Vermächtnis berät.

Das Erbe annehmen

Erfährt man, dass man geerbt hat, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Ist der Nachlass überschuldet, empfiehlt es sich die Erbschaft auszuschlagen, da der Erbe auch für die Schulden des Erblassers mit dem eigenen Vermögen einsteht. Mit der Beantragung des Erbscheins gilt das Erbe bereits als angenommen und kann nicht mehr ausgeschlagen werden.

Das Erbe ablehnen

Innerhalb von sechs Wochen muss sich ein Erbe entscheiden, ob er das Erbe antreten will oder nicht. Diese Entscheidung muss er dem Nachlassgericht mitteilen. Diese kurze Zeit ist oft nicht ausreichend um sich Klarheit über die finanzielle Situation zu verschaffen. Eine eingeschränkte Erbenhaftung verzögert die Entscheidung. Der Erbe hat das Recht, eine Berichtigung von Nachlassverbindlichkeiten bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der belasteten Erbschaft, zu verweigern. Diese Einrede berechtigt den Erben für einen Zeitraum von drei Monaten, die Erfüllung von Ansprüchen, die nachlassbedingt gegen den Erben erhoben werden, zu verweigern. Es empfiehlt sich, in einem Gerichtsverfahren seine Erbenhaftung zum Schutz seines Privatvermögens geltend zu machen. Ist der Nachlass verschuldet, wird aus dem erhofften Plus schnell ein Minus. Wer das Erbe antritt, haftet ggf. mit seinem ganzen Privatvermögen. Deshalb sollte man unbedingt die Haftung des Erben auf den Nachlass beschränken. Zu diesem Zweck stellt man bei Gericht einen Antrag auf Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens. Dies muss er tun, sobald er Kenntnis von der Überschuldung des Nachlasses erlangt. Unterlässt er dies, haftet er den Gläubigern für den daraus entstandenen Schaden. Für den Erben bleibt übrig was das Nachlassinsolvenzverfahren errechnet hat, nach Begleichung aller Schulden. Eine übereilte Annahme der Erbschaft kann später nur noch mit der Anfechtung der Annahme zurückgenommen werden. Hier ist zu beachten, dass dies nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen wie bewusster Täuschung oder Drohung möglich ist. Ab dem Zeitpunkt der Kenntnis gilt eine Frist von sechs Wochen, in der die irrtümliche Annahme des Erbes gegenüber dem Nachlassgericht zu erklären ist.