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Den Rechtsanwalt für Erbrecht in Hörstel bei Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Hörstel Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Werner Gerdes

Lingener Damm 199, 48429 Rheine
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, GmbH-Recht, Immobilienrecht, Familienrecht, Unternehmensnachfolgerecht, Grundstücksrecht, Vereinsrecht, Verkehrsunfallrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jutta Meyer

Osnabrücker Straße 47, 48429 Rheine
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Haftpflichtrecht, Grundstücksrecht, Arbeitsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jennifer Brune

Fachanwalt für Strafrecht
Oststraße 16, 49477 Ibbenbüren
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Strafrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Schadensersatzrecht, Sexualstrafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Zivilrecht, Straßenverkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Eric Böert

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Oststraße 16, 49477 Ibbenbüren
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Immobilienrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht, Unterhaltsrecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dirk Kreye

An der Aa 13, 49477 Ibbenbüren
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Verkehrsstrafrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrszivilrecht, Erbrecht, Haftpflichtversicherungsrecht, Arbeitsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Paul Lehrter

Oststraße 16, 49477 Ibbenbüren
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Pferderecht, GmbH-Recht, Kaufrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Gesellschaftsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Immobilienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rüdiger Plegge

Widukindstraße 19, 49477 Ibbenbüren
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Gewerblicher Rechtsschutz, Erbrecht, Grundstücksrecht, Urheberrecht, Immobilienrecht, Medienrecht, Internetrecht, Lizenzrecht, Markenrecht, Verlagsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Oliver Scholz

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Bunte Straße 14, 48496 Hopsten
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bernd Gräwer

Fachanwalt für Familienrecht
An der Stadtkirche 8, 48431 Rheine
in 10.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christian Kümpers

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Neuenkirchener Straße 14, 48431 Rheine
in 10.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Handelsrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Erbrecht, Eigentümergemeinschaftsrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Petra Fischer-Scherberich

Fachanwalt für Familienrecht
Wilhelmstraße 35, 48282 Emsdetten
in 14.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht, Internationales Familienrecht, Kindschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Robert Bernhard Nollmann

Kirchstraße 36, 48282 Emsdetten
in 14.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Stephanie Müller-Bromley

Ibbenbürener Straße 34, 49545 Tecklenburg
in 17.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Grundstücksrecht, Erbrecht, Immobilienrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Hörstel
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Überblick über das Erbrecht

Stirbt ein Mensch, sind einige Dinge zu klären. Dies wird mit dem Erbrechtsgesetz erleichtert. Das Erbrecht ist in der Verfassung Artikel 14 geregelt. Oft gibt es weder Testament noch Verfügung, in solchen Fällen wird dann das gesetzliche Erbrecht angewandt. Hat man genaue Vorstellungen von der Verteilung des Erbes, kann man das mit einem schriftlichen letzten Willen jederzeit machen.

Das Testament – das Erbe

Was ist als Erbe im Hinblick auf das Vermögen des Verstorbenen zu tun. Weiß man, dass der Erblasser ein Testament erstellt hat, so sollte unverzüglich danach gesucht werden. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. Das Amtsgericht in dessen Gebiet der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte ist das zuständige Nachlassgericht. Dieses Gericht lädt dann alle Erben zur Testamentseröffnung ein. An diesem Tag wird dann die testamentarische Verfügung verlesen. Da ein Testament oft nicht gleich in allen Einzelheiten verstanden werden kann, gibt es die Möglichkeit eine beglaubigte Kopie zu erhalten. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Erbrecht in Hörstel.

Wer kann ein Testament anfechten?

Ist man der Meinung, man wäre beim Erbe übergangen worden, so gibt es die Möglichkeit ein Testament anzufechten. Auf das Pflichtteil muss zum Beispiel auch in einem schriftlich verfügten Nachlass Rücksicht genommen werden. Zuständig ist das Nachlassgericht, bei ihm muss eine Anfechtung eingereicht werden. Der Antragsteller muss bei Unwirksamkeit des testamentarischen Willens einen Vorteil erlangen. Hat man einen Grund, oder erfährt man auch erst später von einem Grund das Testament anzufechten,gibt es eine Frist von einem Jahr ab dem Moment, da man von diesem Grund in Kenntnis gesetzt wurde. Ohne Testament geht das Gericht davon aus, dass der Erblasser sein Vermögen den Menschen vererben möchte, die ihm familiär am nächsten stehen: der Ehegatte, die Kinder, die übrigen Verwandten.

Erben ohne Testament – gesetzliche Erbfolge

Bei einer Zugewinngemeinschaft in einer Ehe, erbt der überlebende Partner die Hälfte des Erbes seines Ehepartners, der andere Teil geht an die Kinder oder Kindeskinder. Ohne Erben der 1. Ordnung bekommt der Ehegatte noch ein Viertel mehr, also dreiviertel des Nachlasses. Alleinerbe ist der überlebende Ehegatte dann, wenn es außer ihm nur noch Erben der 4. Ordnung oder noch fernerer Ordnungen gibt. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Die sogenannte erste Ordnung beim Erbe

Dies sind die Abkömmlinge des Erblassers, das heißt seine Kinder, Enkel und deren Abkömmlinge. Verwandte der höheren Ordnung schließen Erben der niedrigeren Ordnung aus. Zu berücksichtigen sind hier alle leiblichen Kinder, egal ob ehelich oder unehelich gezeugt! Dieses Recht kann leider nicht für uneheliche Kinder angewandt werden, die vor dem 01.07.1949 in den alten Bundesländern geboren wurden. Bei Adoptionen erbt das minderjährige, adoptierte Kind in vollem Umfang wie ein leibliches Kind. Bei der Adoption volljähriger Personen kann der Adoptierte nur von seinen Adoptiveltern erben. Wieder anders sieht es bei Stiefkindern aus, sie haben keinen gesetzlichen Erbanspruch, möchte man sie im Erbe berücksichtigen, so muss man dies testamentarisch verfügen.

Der Erbe 2. Ordnung

Das sind die Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Geschwister, Neffen/Nichten, etc.). Erbberechtigt ist man als Erbe der 2. Ordnung dann, wenn es keine Erben der 1. Ordnung zu berücksichtigen gibt. Eltern beerben hier ihr verstorbenes Kind. Lebt nur noch ein Elternteil, so treten an die Stelle des bereits früher verstorbenen Elternteils die Geschwister des Erblassers oder deren Kinder.

Erben der dritten Ordnung

Als Erbe der dritten Ordnung beerbt man seinen Enkel. Da im Normalfall die Großeltern vor ihren Enkeln versterben, erben dann folgerichtig deren Kinder.

Erben der vierten Ordnung und fernerer Ordnungen

Damit sind die Urgroßeltern und fernere Voreltern des Erblassers sowie deren Abkömmlinge gemeint. Einschränkend ist hier zu beachten, dass als Erben nur diese Voreltern bedacht werden und nur deren Abkömmlinge, die mit dem Verstorbenen am nächsten verwandt sind. Wann hat man ein Recht auf das Pflichtteil Als Ehepartner oder Kind eines Erblassers hat man dann einen Anspruch auf das Pflichtteil, wenn der Verstorbene ihn vom Erbe ausgeschlossen hat.

Das Recht auf das Pflichtteil kann auch verwirkt werden.

Soll ein erbberechtigter Angehöriger von der Erbfolge ausgeschlossen werden, so muss dies per Testament schriftlich festgelegt und begründet werden. Schwere Straftaten, die das BGB im § 2333 benennt, führen dazu dass das Gesetz die Enterbung auch vom Pflichtteil anerkennt. Ein Anwalt für Erbrecht in Hörstel liefert zuverlässigen Rechtsrat bei Testament und Erbvertrag.

Das Erbe akzeptieren

Um entscheiden zu können, ob man eine Erbschaft annimmt oder besser ausschlägt, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Es könnte sich auch um negative Vermögenswerte, also Schulden, handeln, in diesem Fall ist man gut beraten, das Erbe auszuschlagen. Schlüssiges Verhalten reicht aus um ein Erbe als akzeptiert und angenommen zu sehen.

Wie schlägt man ein Erbe aus?

Einem erbberechtigten Hinterbliebenen bleiben sechs Wochen Zeit, dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären, ob man das Erbe antritt oder ausschlägt. Diese relativ kurze Zeit, ist in Anbetracht der Tragweite meist nicht ausreichend. Hier hilft evtl. die eingeschränkte Erbenhaftung um eine vorschnelle Entscheidung später zu bereuen. Bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der Erbschaft kann der Erbe die so genannte Dreimonatseinrede erheben. Während dieser Schonfrist hat der Erbe die Möglichkeit, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. Zu empfehlen ist es, in diesem Zeitraum seine Erbenhaftung zum Schutz des Privatvermögens beim Gericht regeln zu lassen. Stellt sich heraus, dass der Nachlass überschuldet ist, gibt es die Möglichkeit die Haftung des Erben auf den Nachlass zu beschränken. Das Nachlassinsolvenzverfahren muss dann bei Gericht beantragt werden. Dieser Antrag muss ohne schuldhaftes Zögern eingereicht werden. Bei Verletzung dieser Pflicht hat der Erbe bzw. der Nachlassverwalter den Nachlassgläubigern den aus der Pflichtverletzung entstandenen Schaden zu ersetzen. Ist nach Begleichung der Schulden, bzw. nach Abschluss des Insolvenzverfahrens noch etwas vom Erbe übrig, so geht dies in den Besitz des Erben über. Eine Möglichkeit sich von der Erbschaft nach deren Annahme wieder zu lösen, ist die Anfechtung der Annahmeerklärung der Erbschaft. Mögliche Gründe einer Erbausschlagung können gegeben sein, wenn man das Erbe nur wegen einer Drohung annahm oder einem Irrtum erlag. Die Anfechtungsfrist beträgt auch hier sechs Wochen ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes.