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Anwälte und Kanzleien für Erbrecht in Itzehoe finden

Anwälte für Erbrecht, die in Itzehoe Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Willy Brüggen

Fachanwalt für Familienrecht
Viktoriastraße 12, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Baurecht, Verkehrsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Versicherungsrecht, Werkvertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karin Dietrich-Olsen

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Viktoriastraße 12, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Kaufrecht, Familienrecht, Werkvertragsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Immobilienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hartmut Grundmann

Hindenburgstraße 51, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Familienrecht, Baurecht, Strafrecht, Erbrecht, Handelsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Horst Koch

Breite Straße 40-44, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Günter Pruin

Feldschmiede 67, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialhilferecht, Strafrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Scheidungsrecht, Verkehrsunfallrecht
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Jörg-Thomas Rickers

Fachanwalt für Erbrecht
Breite Straße 40-44, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Bauträgerrecht, Grundstücksrecht
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Alexander Rosenberg Lipinsky

Fachanwalt für Agrarrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Berliner Platz 1, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Erbrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Jagdrecht, Pferderecht, Öffentliches Baurecht, Wasserrecht, Sachversicherungsrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Zivilrecht
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Hermann Rummel

Fachanwalt für Familienrecht
Holzkamp 24, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Erbrecht, Baurecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Mediation im Familienrecht, Unterhaltsrecht, Sorgerecht
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Klaus Schneider

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Viktoriastraße 7, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kündigungsschutzrecht, Mediation im Arbeitsrecht, Mediation im Familienrecht
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Ilias Venizeleas

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Viktoriastraße 7, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Architektenrecht, Bauordnungsrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Öffentliches Baurecht, Werkvertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht
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Rudi W. Weißert

Berliner Platz 1, 25524 Itzehoe
Schwerpunkte: Agrarrecht, Baurecht, Bauordnungsrecht, Bauträgerrecht, Berufsrecht der Notare, Erbrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Landwirtschaftsrecht, Maklerrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Itzehoe
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Das zuständige Nachlassgericht ist das örtliche Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser gewohnt hat. Das Erbrecht ist in der Verfassung Artikel 14 geregelt. Um im Sterbefall nicht gänzlich orientierungslos zu sein, gibt es das Erbrecht. Traut man seinen Erben nicht oder fürchtet man einen Erbenstreit, so kann man diesen durch ein klar formuliertes schriftliches Testament vermeiden.

Der schriftliche letzte Wille

Sobald man die Gewissheit hat, als gesetzlicher oder testamentarischer Erbe eine Erbschaft gemacht zu haben, gibt es in kurzer Zeit viele Fragen zu klären. Stirbt ein Angehöriger oder ein Mensch, der einem nahestand, sollte baldmöglichst überprüft werden ob es ein Testament gibt. Wer ein Testament findet und es nicht abgibt, macht sich strafbar und setzt sich möglicherweise Schadensersatzansprüchen der Erben aus. Das zuständige Nachlassgericht ist das örtliche Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser gewohnt hat. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. An diesem Tag wird dann die testamentarische Verfügung verlesen. Mit Veröffentlichung des letzten Willens kann nun auch jeder Erbe eine Kopie des Testaments erhalten. Kompetente Unterstützung bei Erbauseinandersetzungen gibt ein Anwalt für Erbrecht in Itzehoe.

Wann kann man ein Testament anfechten?

Die Möglichkeit eine testamentarische Verfügung anzufechten macht unter bestimmten Voraussetzungen Sinn. Gibt es also den Verdacht, dass das Testament nicht freiwillig verfasst wurde oder die Echtheit angezweifelt werden muss, so hat man das Recht es anzufechten, um als Erbe nicht übervorteilt zu werden. Auch dies ist beim Nachlassgericht zu erwirken. Der Anfechtung wird stattgegeben, wenn der Antragsteller bei erfolgreichem Einspruch selbst profitieren würde. Die Anfechtungsfrist beträgt ein Jahr ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes, jedoch frühestens nach dem Tod des Erblassers. Wird kein Testament gefunden, oder hat der Erblasser per letztwilliger Verfügung nur über einen Teil seines Nachlasses bestimmt, dann gilt für den übrigen Teil die gesetzliche Erbfolge.

Das Gesetz und die Erbfolge

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. War die Ehe kinderlos, so erhält der verbliebene Gatte, ¾ des Erbes. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Laut Gesetzt gibt es Ordnungen in die Verwandte, je nach ihrem Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, eingeteilt werden.

Der Erbe 1. Ordnung

Die Kinder eines Erblassers erben als Erben 1. Ordnung zu gleichen Teilen. Zu beachten ist jedoch, dass ein lebender Erbe der ersten Ordnung seine eigenen Nachkommen von diesem Erbe ausschließt. Nichteheliche Kinder erben im Erbfall nach dem 31.03.1998 gesetzlich genauso wie eheliche Kinder – vorausgesetzt die Vaterschaft und somit auch das Verwandtschaftsverhältnis wurde festgestellt. Dieses Recht kann leider nicht für uneheliche Kinder angewandt werden, die vor dem 01.07.1949 in den alten Bundesländern geboren wurden. Adoptierte Kinder die noch vor ihrer Volljährigkeit adoptiert wurden, sind in der Erbregelung leiblichen Kindern gleichzusetzen. Der adoptierte Erwachsene hingegen erhält keine gesetzlichen Erbrechte als Verwandter, also zum Beispiel als Geschwister oder Onkel oder Tante, lediglich als Sohn oder Tochter der Adoptiveltern ist er erbberechtigt. Stiefkinder können nur per letztwilliger Verfügung Erben werden.

Wer gehört zu den Erben der zweiten Ordnung?

Eltern und Geschwister werden im Erbrecht der 2. Ordnung zugeteilt. Sie erben dann, wenn keine Erben der ersten Ordnung vorhanden sind. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Sind auch die Eltern bereits verstorben, so geht das Erbe an deren Kinder, also die Geschwister des Erblassers weiter.

Erben der dritten Ordnung

Bei ihnen handelt es sich um die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Onkel/Tante, Vetter/Kusine, etc.). Da im Normalfall die Großeltern vor ihren Enkeln versterben, erben dann folgerichtig deren Kinder.

Die Erben der 4. Ordnung und folgende

Hier greift man auf Urgroßeltern und noch weitere Voreltern zurück. Es gibt jedoch die Einschränkung, dass nur die Voreltern selbst erben und nicht mehr alle ihre Kinder, nur die direkte Linie zum Erblasser wird hier noch berücksichtigt. Wer ist pflichtteilsberechtigt? Die Voraussetzung für einen Anspruch auf das Pflichtteil ist erst im Falle der Enterbung gegeben und berechtigt die Abkömmlinge oder den Ehepartner des Verstorbenen ihr Pflichtteil einzufordern.

Das Recht auf das Pflichtteil kann auch verwirkt werden.

Per Testament oder Verfügung kann der Anspruch auf das Pflichtteil unter Angabe von Gründen die das Gesetz akzeptiert ausgeschlossen werden. Nur wenige aber gewichtige Gründe stehen im § 2333 BGB, die einem das Pflichtteil aberkennen können. Ein Anwalt für Erbrecht in Itzehoe liefert zuverlässigen Rechtsrat bei Testament und Erbvertrag.

In das Erbe einwilligen

Erfährt man, dass man geerbt hat, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Stellt man fest, dass das Erbe hauptsächlich die Übernahme einer Schuldenlast bedeutet, so hat man die Möglichkeit das Erbe abzulehnen. Mit der Beantragung des Erbscheines hat man das Erbe akzeptiert, dieser Sachverhalt muss einem potentiellen Erben klar sein.

Kann man das Erbe ausschlagen?

Im Falle des Erbausschlages muss dies dem zuständigen Nachlassgericht binnen sechs Wochen nach dem Tod des Erblassers und der Kenntnis des Erbfalles mitgeteilt werden. Oft reichen die sechs Wochen aber nicht, um sich ein Bild über den Nachlass zu machen. Eine eingeschränkte Erbenhaftung verzögert die Entscheidung. Der Erbe hat das Recht, eine Berichtigung von Nachlassverbindlichkeiten bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der belasteten Erbschaft, zu verweigern. Während dieser Schonfrist hat der Erbe die Möglichkeit, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. Der Nachlassempfänger sollte diese Zeit unbedingt nutzen um seine Haftung als Erbe zum Schutz seines Privatvermögens vor Gericht zu regeln. So kann man im Falle eines überschuldeten Erbes seine Haftung alleinig auf den Nachlass eingrenzen und weiß sein Privatvermögen geschützt. Hierfür müssen Hinterbliebene bei Gericht die Eröffnung eines Nachlassinsolvenzverfahrens beantragen. Sobald ein Erbe von der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Nachlasses erfahren hat, muss dieser Antrag gestellt werden. Nur so kann man vermeiden, dass man gegenüber den Nachlassgläubigern schadensersatzpflichtig wird. Was nach dem Nachlassinsolvenzverfahren noch übrig bleibt, steht dem Erben zu. Die einzige Möglichkeit, ein bereits angenommenes Erbe wieder aufzuheben ist die Anfechtung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man entweder durch Drohung oder Täuschung zur Annahme gezwungen wurde, oder wenn man bei der Annahme der Erbschaft einem Irrtum unterlegen ist. Auch hier gibt es wieder eine Frist von sechs Wochen ab dem Moment, an dem man von diesem Tatbestand Kenntnis genommen hat.