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Einen Anwalt für Erbrecht in Metten auf Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Metten Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Susanne Heid

Fachanwalt für Familienrecht
Pfleggasse 27, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bettina Jomrich

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Oberer Stadtplatz 4, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Mediation, Mediation im Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Kreilinger

Kieslingstraße 14, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht, GmbH-Recht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Immobiliensteuerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, Stiftungsrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rudolf Kutz

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Leimfeldstraße 9, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Handelsrecht, Kaufrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Nachbarrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rosemarie Lackner

Bahnhofstraße 57, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Kindschaftsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Nachbarrecht, Insolvenzrecht, Unterhaltsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Forderungseinzugsrecht, Scheidungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ulrike Schell-Schreiner

Bahnhofstraße 33, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Grundstücksrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Nachbarrecht, Arzthaftungsrecht, Haftpflichtrecht, Kaufrecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Apollonia Stuhldreier

Güterstraße 7, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Gewerbemietrecht, Immobilienrecht, Reiserecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht, Inkassorecht, Pflichtteilsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Daniela Tkotz

Werkstraße 19, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Kindschaftsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht, Pflichtteilsrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Markus Treml

Fachanwalt für Familienrecht
Land Au 25, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Gerhard Vaitl

Fachanwalt für Strafrecht
Oberer Stadtplatz 4, 94469 Deggendorf
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Strafrecht, Betäubungsmittelrecht, Erbrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht, Jugendstrafrecht, Reiserecht, Wettbewerbsrecht, Steuerstrafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christian Gätzschmann

Ludwigplatz 32, 94447 Plattling
in 9.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Verkehrszivilrecht, Erbrecht, Familienrecht, Verkehrsunfallrecht, Medizinrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Barbara Jakob

Bahnhofplatz 3b, 94447 Plattling
in 9.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arzthaftungsrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Erbrecht, Internationales Privatrecht, Medizinrecht, Sparkassenrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht, Kapitalmarktrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hildegard Steiger

Deggendorferstraße 32, 94447 Plattling
in 9.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Jugendstrafrecht, Zivilrecht, Inkassorecht, Reiserecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karin Roeser-Mueller

Fachanwalt für Familienrecht
Margeritenweg 4, 94342 Straßkirchen
in 11.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Zivilrecht
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Franz Xaver Gilch

Bahnhofstraße 23, 94327 Bogen
in 17.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Verkehrsstrafrecht, Zivilrecht, Familienrecht, Erbrecht, Verkehrszivilrecht
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Markus Mahrer

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Stadtplatz 26, 94327 Bogen
in 17.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Agrarrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht, Erbrecht, Landwirtschaftsrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsvertragsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christa Heinrich

Königsöd 13, 94486 Osterhofen
in 18.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Baurecht, Grundstücksrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Nachbarrecht, Strafrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Metten
älterer Herr mit Smartphone in der Hand
älterer Herr mit Smartphone in der Hand ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Das Erbrecht regelt den Übergang der Rechte und Pflichten des Verstorbenen. Der Artikel 14 im Grundgesetz handelt vom Erbrecht. Die Scheu sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen verhindert oft eine persönliche Vererbung. Die Erbschaft wird dann nach gesetzlichen Regelungen verteilt. Hat man genaue Vorstellungen von der Verteilung des Erbes, kann man das mit einem schriftlichen letzten Willen jederzeit machen.

Der schriftliche letzte Wille

Als Erbe gibt es viele Dinge über die man gut informiert sein sollte. Die Person, die Zugang zur Wohnung des Erblassers hat, sollte diese unverzüglich nach einem oder mehreren Testamenten durchsuchen. Wird man fündig, so ist man verpflichtet, dieses schriftliche Vermächtnis dem Nachlassgericht zu überreichen. Für den Nachlass ist das Amtsgericht in dessen Bezirk der Verstorbene gelebt hat zuständig. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. An diesem Tag wird dann die testamentarische Verfügung verlesen. Da ein Testament oft nicht gleich in allen Einzelheiten verstanden werden kann, gibt es die Möglichkeit eine beglaubigte Kopie zu erhalten. Kompetente Unterstützung bei Erbauseinandersetzungen gibt ein Anwalt für Erbrecht in Metten.

Die Anfechtung des Testaments

Gibt es Zweifel an der gesetzlichen Richtigkeit der Erbverteilung, so kann man diese anfechten. Auf das Pflichtteil muss zum Beispiel auch in einem schriftlich verfügten Nachlass Rücksicht genommen werden. Auch dies ist beim Nachlassgericht zu erwirken. Der Antragsteller muss bei Unwirksamkeit des testamentarischen Willens einen Vorteil erlangen. Als weitere Bedingung für eine Anfechtung ist der Zeitrahmen von einem Jahr nach Kenntnis über den Anfechtungsgrund und selbstverständlich erst nach Ableben des Erblassers. Ohne Testament geht das Gericht davon aus, dass der Erblasser sein Vermögen den Menschen vererben möchte, die ihm familiär am nächsten stehen: der Ehegatte, die Kinder, die übrigen Verwandten.

Das Gesetz und die Erbfolge

In einer zugewinngemeinschaftlichen Ehe beerben sich die Eheleute gegenseitig mit der Hälfte des Erbes. Die andere Hälfte geht an die leiblichen Kinder oder Kindeskinder. War die Ehe kinderlos, so erhält der verbliebene Gatte, ¾ des Erbes. Vollständig beerbt der Ehegatte seinen Partner, wenn es weder Erben der 1. 2. oder 3. Ordnung gibt. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Erben der ersten Ordnung

Die Kinder eines Erblassers erben als Erben 1. Ordnung zu gleichen Teilen. Kindeskinder erben erst, wenn ihre Eltern, also das Kind erster Ordnung zum Erblasser, bereits selbst verstorben ist. Es wird nicht mehr unterschieden zwischen ehelichen und unehelichen Kindern. Ist der Nachweis über die Blutsverwandtschaft erbracht, so erben alle Kinder in gleichem Umfang. Ist man vor dem 01.07.1949 in den alten Bundesländern unehelich geboren, so kann diese Regel leider nicht angewandt werden. Bei Adoptionen erbt das minderjährige, adoptierte Kind in vollem Umfang wie ein leibliches Kind. Der adoptierte Erwachsene hingegen erhält keine gesetzlichen Erbrechte als Verwandter, also zum Beispiel als Geschwister oder Onkel oder Tante, lediglich als Sohn oder Tochter der Adoptiveltern ist er erbberechtigt. Möchte man seine Stiefkinder in sein Erbe mit einschließen, so muss man dies testamentarisch verfügen. Das Gesetz sieht dies nicht vor.

Die Erben der zweiten Ordnung

Unter die Erben der zweiten Ordnung fallen die Eltern und Geschwister des Verstorbenen. Sie sind die nächsten Angehörigen, wenn es keine eigenen Kinder gibt. Stirbt das Kind vor den Eltern, erben beide Elternteile zu gleichen Teilen. Sind auch die Eltern bereits verstorben, so geht das Erbe an deren Kinder, also die Geschwister des Erblassers weiter.

Wer erbt als Erbe der 3. Ordnung?

Bei ihnen handelt es sich um die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Onkel/Tante, Vetter/Kusine, etc.). Auch hier gilt, wie schon bei den Erben der 2. Ordnung: lebt ein Großelternteil zum Zeitpunkt des Erbes bereits nicht mehr, so treten seine Kinder und Kindeskinder an seine Stelle.

Die 4. Ordnung im Erbrecht und darüber hinaus

Um die Erben der 4. Ordnung zu bestimmen, muss man noch weiter zurückgreifen. Hier handelt es sich um die Urgroßeltern, bzw. deren Voreltern. Hier wird jedoch genau geprüft wer in der Erbfolge dem Verstorbenen am nächsten steht. Es werden also nicht automatisch alle Abkömmlinge dieser Voreltern mitbedacht. Die Voraussetzung um ein Pflichtteil einzufordern Als Ehepartner oder Kind eines Erblassers hat man dann einen Anspruch auf das Pflichtteil, wenn der Verstorbene ihn vom Erbe ausgeschlossen hat.

Der Entzug des Pflichtteils

Das Gesetz akzeptiert einen Ausschluss vom Pflichtteil nur, wenn dieser per Verfügung oder Erbvertrag begründet wird. Der § 2333 Bürgerliches Gesetzbuch schildert die Voraussetzungen die zum Ausschluss des Pflichtteiles führen. Ein Anwalt für Erbrecht in Metten liefert zuverlässigen Rechtsrat bei Testament und Erbvertrag.

Die Annahme seines Erbteils

Achten und prüfen Sie den Inhalt des Nachlasses. Ist der Nachlass überschuldet, empfiehlt es sich die Erbschaft auszuschlagen, da der Erbe auch für die Schulden des Erblassers mit dem eigenen Vermögen einsteht. Mit der Beantragung des Erbscheins gilt das Erbe bereits als angenommen und kann nicht mehr ausgeschlagen werden.

Ein Erbe ausschlagen

Einem erbberechtigten Hinterbliebenen bleiben sechs Wochen Zeit, dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären, ob man das Erbe antritt oder ausschlägt. Je umfangreicher das Erbe ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass diese relativ kurze Frist ausreichend ist um sich über Annahme oder Ablehnung klar zu werden. Diverse gesetzliche Bestimmungen sorgen dafür, dass ein Erbe auch nach Annahme der Erbschaft nicht komplett rechtlos gestellt ist. Im Rahmen der Dreimonatseinrede hat der Erbe die Möglichkeit, einen Überblick über die Vermögenswerte und Schuldenstände zu erlangen. Der Erbe kann sich durch die Einrede also weitere Luft verschaffen, um - auch nach der Annahme der Erbschaft – einen genauen Überblick über die Erbschaft und die mit ihr verbundenen Haftungsrisiken zu erhalten. Es empfiehlt sich, in einem Gerichtsverfahren seine Erbenhaftung zum Schutz seines Privatvermögens geltend zu machen. Ist der Nachlass verschuldet, wird aus dem erhofften Plus schnell ein Minus. Wer das Erbe antritt, haftet ggf. mit seinem ganzen Privatvermögen. Deshalb sollte man unbedingt die Haftung des Erben auf den Nachlass beschränken. Das Nachlassinsolvenzverfahren muss dann bei Gericht beantragt werden. Dies hat unverzüglich und ohne schuldhaftes Zögern zu geschehen. Bei Verletzung dieser Pflicht hat der Erbe bzw. der Nachlassverwalter den Nachlassgläubigern den aus der Pflichtverletzung entstandenen Schaden zu ersetzen. Ist alles bezahlt, endet die Nachlassverwaltung. Was nach der Schuldenbegleichung übrig geblieben ist, erhält der Erbe zurück. Hat man das Erbe vorschnell oder in Unkenntnis der vollständigen Sachlage angenommen, so gibt es nur noch einen Weg zurück, man muss die Annahme anfechten. Hier ist zu beachten, dass dies nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen wie bewusster Täuschung oder Drohung möglich ist. Zu beachten ist hierbei allerdings die jeweils gültige Anfechtungsfrist. Im Normalfall beträgt sie sechs Wochen.