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Anwälte für Erbrecht in Moormerland für Ihr Rechtsproblem auf Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Moormerland Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Folkert Adler

Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Heisfelder Straße 171, 26789 Leer (Ostfriesland)
in 9.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Wilfried Boelsen

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Hafenstraße 6 c, 26789 Leer (Ostfriesland)
in 9.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Vertragsrecht, Verwaltungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jürgen Narr

Wörde 6, 26789 Leer (Ostfriesland)
in 9.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Grundstücksrecht, Erbrecht, Kaufrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hermann Drieling

Kirchstraße 36, 26835 Hesel
in 10.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht, Mietrecht und Pachtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Engelhard Grensemann

Bentinksweg 16, 26721 Emden
in 15.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Insolvenzrecht, Erbrecht, Mietrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Sozialhilferecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Edzard Buß

Müllers Kamp 1, 26629 Großefehn
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Erbrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jürgen Post

Fachanwalt für Familienrecht
Hörnweg 15, 26629 Großefehn
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Öffentliches Baurecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Volker Schönherr

Norderstraße 59, 26826 Weener
in 17.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht, Nachbarrecht, Schadensersatzrecht, Scheidungsrecht, Strafrecht, Straßenverkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Helga Albers

Fachanwalt für Familienrecht
Julianenburger Straße 6, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Landwirtschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karl Heinz Evers

Leerer Landstraße 3, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ingo Nikolaus Frerichs

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Emder Straße 2, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Mediation, Bauplanungsrecht, Arbeitsrecht, Umweltrecht, Bauordnungsrecht, Energierecht, Erbrecht, Immissionsschutzrecht, Grundstücksrecht, Medizinrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Martina Kähler

Julianenburger Straße 6, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Verkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Josef Rainer Schneider

Julianenburger Strasse 6, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Gebührenrecht der Ärzte, Inkassorecht, Arbeitsrecht, Gebührenrecht der Rechtsanwälte, Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht, Versicherungsrecht
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Wilhelm Steinbömer

Kirchdorfer Straße 12, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Grundstücksrecht, Kaufrecht, Nachbarrecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Kerstin Strüber

Fachanwalt für Familienrecht
Julianenburger Straße 31, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Thomas Weßels

Fachanwalt für Steuerrecht
Straße des Handwerks 22a, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Steuerrecht, Zivilrecht
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Johannes-Albert Wiens

Fachanwalt für Familienrecht
Hoheberger Weg 8, 26603 Aurich
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht
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Jutta Modersitzki-Pastoor

Fachanwalt für Familienrecht
Bahnhofstraße 7, 26810 Westoverledingen
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Baurecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Kindschaftsrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Recht der Testamentsgestaltung, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ernst Stricker

Bahnhofstraße 7, 26810 Westoverledingen
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Vertragsrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christine Weisheit

Papenburger Straße 122, 26810 Westoverledingen
in 18.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Internationales Recht, Strafrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Moormerland
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Das zuständige Nachlassgericht ist das örtliche Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser gewohnt hat. Der Artikel 14 im Grundgesetz handelt vom Erbrecht. Um im Sterbefall nicht gänzlich orientierungslos zu sein, gibt es das Erbrecht. Hat man genaue Vorstellungen von der Verteilung des Erbes, kann man das mit einem schriftlichen letzten Willen jederzeit machen.

Das Testament – das Erbe

Sobald man die Gewissheit hat, als gesetzlicher oder testamentarischer Erbe eine Erbschaft gemacht zu haben, gibt es in kurzer Zeit viele Fragen zu klären. Nach dem Tod eines Angehörigen, sollte sichergestellt werden, ob es ein Testament gibt oder nicht, dazu sollte man gerade auch im privaten Umfeld des Verstorbenen suchen. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. Das zuständige Nachlassgericht ist das örtliche Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser gewohnt hat. Per Brief bekommt jeder Erbe dann ein gerichtliches Schreiben mit der Aufforderung am Termin der Testamentseröffnung zu erscheinen. Nun erst wird der letzte Wille allen Erben vorgelesen. Mit Veröffentlichung des letzten Willens kann nun auch jeder Erbe eine Kopie des Testaments erhalten. Kompetente Unterstützung bei Erbauseinandersetzungen gibt ein Anwalt für Erbrecht in Moormerland.

Wie fechtet man ein Testament an?

Die Möglichkeit eine testamentarische Verfügung anzufechten macht unter bestimmten Voraussetzungen Sinn. Anfechtbar ist ein Erbe immer dann, wenn man gesetzlicher Erbe ist und nicht berücksichtigt wurde, oder auch wenn man den freien Willen des Erblassers bei der Erstellung des Testamentes anzweifeln muss. Zuständig auch in diesem Fall ist selbstverständlich das Nachlassgericht. Dieses muss schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werden. Der Antragsteller muss bei Unwirksamkeit des testamentarischen Willens einen Vorteil erlangen. Hat man einen Grund, oder erfährt man auch erst später von einem Grund das Testament anzufechten,gibt es eine Frist von einem Jahr ab dem Moment, da man von diesem Grund in Kenntnis gesetzt wurde. Wird kein Testament gefunden, oder hat der Erblasser per letztwilliger Verfügung nur über einen Teil seines Nachlasses bestimmt, dann gilt für den übrigen Teil die gesetzliche Erbfolge.

Erben ohne Testament – gesetzliche Erbfolge

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. Ohne Erben der 1. Ordnung bekommt der Ehegatte noch ein Viertel mehr, also dreiviertel des Nachlasses. Gibt es keine Erben der ersten drei Ordnungen, so ist der überlebende Ehegatte der alleinige Erbe. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Erbe der 1. Ordnung

Dies sind die Abkömmlinge des Erblassers, das heißt seine Kinder, Enkel und deren Abkömmlinge. Kindeskinder erben erst, wenn ihre Eltern, also das Kind erster Ordnung zum Erblasser, bereits selbst verstorben ist. Zu berücksichtigen sind hier alle leiblichen Kinder, egal ob ehelich oder unehelich gezeugt! Lediglich nichteheliche Kinder, die in den alten Bundesländern vor dem 01.07.1949 geboren wurden haben keinen Erbanspruch. Adoptierte Kinder die noch vor ihrer Volljährigkeit adoptiert wurden, sind in der Erbregelung leiblichen Kindern gleichzusetzen. Bei der Adoption volljähriger Personen kann der Adoptierte nur von seinen Adoptiveltern erben. Wieder anders sieht es bei Stiefkindern aus, sie haben keinen gesetzlichen Erbanspruch, möchte man sie im Erbe berücksichtigen, so muss man dies testamentarisch verfügen.

Erben zweiter Ordnung

Unter die Erben der zweiten Ordnung fallen die Eltern und Geschwister des Verstorbenen. Sie sind die nächsten Angehörigen, wenn es keine eigenen Kinder gibt. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Sind auch die Eltern bereits verstorben, so geht das Erbe an deren Kinder, also die Geschwister des Erblassers weiter.

Wer ist Erbe der dritten Ordnung?

Als Erbe der dritten Ordnung bezeichnet man die Großeltern des Erblassers, sowie deren Kinder, also Onkel und Tante des Verstorbenen. Auch hier würde das Erbe weitergetragen an die Abkömmlinge, sollte der Erbempfänger bereits verstorben sein.

Die Erben der 4. Ordnung und folgende

Urgroßeltern und noch fernere Voreltern des Verstorbenen gehören in diese Ordnung. Es gibt jedoch die Einschränkung, dass nur die Voreltern selbst erben und nicht mehr alle ihre Kinder, nur die direkte Linie zum Erblasser wird hier noch berücksichtigt. Wer ist pflichtteilsberechtigt? Den Anspruch auf ein Pflichtteil haben nur der Ehepartner, die Kinder und seit 2001 auch der Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, und dies nur dann, wenn der Erblasser sie nicht im Erbe bedacht hat.

Das Recht auf das Pflichtteil kann auch verwirkt werden.

Wenn man einen Pflichtteilsberechtigten gänzlich von seinem Vermögen fern halten möchte, so muss dies per Verfügung explizit erwähnt und begründet werden. Schwere Straftaten, die das BGB im § 2333 benennt, führen dazu dass das Gesetz die Enterbung auch vom Pflichtteil anerkennt. Ein Anwalt für Erbrecht in Moormerland berät im Falle des Entzuges des Pflichtteils.

Die Annahme seines Erbteils

Nachdem Sie als Erbe feststehen, sollten Sie schnellstmöglich herausfinden, gegen wen der Erblasser Zahlungsansprüche hat. Stellt man fest, dass das Erbe hauptsächlich die Übernahme einer Schuldenlast bedeutet, so hat man die Möglichkeit das Erbe abzulehnen. Zu beachten ist, dass ein Erbe schon als akzeptiert gilt, wenn man Ansprüche bei Versicherungen geltend macht.

Das Erbe ablehnen

Einem erbberechtigten Hinterbliebenen bleiben sechs Wochen Zeit, dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären, ob man das Erbe antritt oder ausschlägt. Diese kurze Zeit ist oft nicht ausreichend um sich Klarheit über die finanzielle Situation zu verschaffen. In solchen Fällen kann man die Erbenhaftung einschränken. So kann man innerhalb von drei Monaten nach Eintritt des Erbfalls die Dreimonatseinrede erheben. Während dieser Schonfrist hat der Erbe die Möglichkeit, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. Es empfiehlt sich, in einem Gerichtsverfahren seine Erbenhaftung zum Schutz seines Privatvermögens geltend zu machen. Ist der Nachlass verschuldet, wird aus dem erhofften Plus schnell ein Minus. Wer das Erbe antritt, haftet ggf. mit seinem ganzen Privatvermögen. Deshalb sollte man unbedingt die Haftung des Erben auf den Nachlass beschränken. Der Nachlassverwalter ist verpflichtet, unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen. Sofort mit Kenntnisnahme der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ist dies zu beantragen. Anderenfalls macht er sich gegenüber den Nachlassgläubigern schadensersatzpflichtig. Ist das Insolvenzverfahren beendet stellt sich für den Erben heraus, was er nun tatsächlich noch erbt. Das BGB räumt Berechtigten die Möglichkeit ein, die Erbschaftsannahme, die Ausschlagung oder aber gar die Versäumung der Ausschlagungsfrist anzufechten. Allerdings ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen von Tatbeständen wie die der Täuschung oder gar Drohung möglich. Die Anfechtungsfrist beträgt auch hier sechs Wochen ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes.