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Anwalt für Erbrecht in Münster Mitte auf Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Münster Mitte Mandate annehmen

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Julia Adler

Fachanwalt für Erbrecht
Verspoel 12, 48143 Münster
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Kaufrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Zivilrecht, Verkehrsunfallrecht
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Oliver Arend

Fachanwalt für Insolvenzrecht
Mauritzstraße 8, 48143 Münster
Schwerpunkte: Insolvenzrecht, Erbrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht
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Peter Becker

Fachanwalt für Familienrecht
Schorlemerstraße 11, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Steuerrecht, Familienrecht, Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Medizinrecht, Mietrecht und Pachtrecht
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Andrea Bockey

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Sozialrecht
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Servatiiplatz 9, 48143 Münster
Schwerpunkte: Grundstücksrecht, Erbrecht, Baurecht, Medizinrecht
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Holger Bußkamp

Verspoel 12, 48143 Münster
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Handelsrecht, Grundstücksrecht, Insolvenzrecht
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Ralf Böcker

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Prinzipalmarkt 20, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Arzthaftungsrecht, Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Gewerbemietrecht, Gewerbepachtrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsunfallrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht, Wettbewerbsrecht
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Hans-Joachim David

Fachanwalt für Steuerrecht
Königsstraße 51-53, 48143 Münster
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, Erbrecht, Zivilrecht, Kommunales Abgabenrecht, Steuerrecht
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Gerhard G. Düntzer

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Schlossplatz 48, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsunfallrecht
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Nicola Effelsberg

Alter Steinweg 46, 48143 Münster
Schwerpunkte: Jugendstrafrecht, Mietrecht, Betäubungsmittelrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrsunfallrecht, Erbrecht, Strafrecht, Verkehrszivilrecht, Kaufrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Werkvertragsrecht, Zivilrecht, Schadensersatzrecht, Vertragsrecht, Sozialrecht, Wohnungseigentumsrecht
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Jochen Esser

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Neubrückenstraße 50-52, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht
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Hubertus Ewers

Arztkarrengasse 12, 48143 Münster
Schwerpunkte: Architektenrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Erbrecht, Franchiserecht, Gesellschaftsrecht, GmbH-Recht, Mietrecht und Pachtrecht, Strafrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Inkassorecht
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Jens Glaß

Fachanwalt für Steuerrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Verspoel 12, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Strafrecht, Steuerrecht, Haftungsrecht, Steuerstrafrecht
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Christoph Goez

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Verspoel 12, 48143 Münster
Schwerpunkte: Berufsrecht der freien Berufe, Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht, Gebührenrecht der Steuerberater, Haftungsrecht der Steuerberater, Steuerstrafrecht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, Unternehmenssteuerrecht
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Konrad Gödde

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Salzstraße 20, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht
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Lutz Halbach

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Frauenstraße 31, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht
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Christiane Haversath

Prinzipalmarkt 29, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Kindschaftsrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Inkassorecht, Scheidungsrecht
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Markus Hengelbrock

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Neubrückenstraße 50-52, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Architektenrecht, Handwerksrecht, Kaufrecht, Maklerrecht, Zivilrecht, Inkassorecht, Verkehrsunfallrecht
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Stephan Herlitzius

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Drubbel 1-2, 48143 Münster
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Baurecht, Immobilienrecht
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Dorit Högemann

Bült 13, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, GmbH-Recht, Insolvenzrecht, Steuerrecht, Umwandlungsrecht, Unternehmenssteuerrecht
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Franz Hülsmann

Hörsterstraße 37, 48143 Münster
Schwerpunkte: Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Erbrecht, Kreditrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verbraucherinsolvenzrecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zwangsversteigerungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Inkassorecht
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Bernd Krollzig

Verspoel 12, 48143 Münster
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Unternehmensnachfolgerecht, Insolvenzrecht, Unternehmensrecht, Wirtschaftsrecht
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Thomas Leuer

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Universitätsstraße 30, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Versicherungsrecht, Handelsrecht, Steuerstrafrecht
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Daniel Miguel Lück

Fachanwalt für Strafrecht
Alter Fischmarkt 21, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Betäubungsmittelrecht, Erbrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Handelsrecht, Internetrecht, Jugendstrafrecht
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Thomas Meurer

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Bergstraße 10, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Unternehmensnachfolgerecht, Wirtschaftsrecht
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Nils Michel

Rosenplatz 4, 48143 Münster
Schwerpunkte: Energierecht, Erbrecht, Flurbereinigungsrecht, Forstrecht, Gewerbemietrecht, Jagdrecht, Agrarrecht, Mietrecht, Gewerbepachtrecht, Jagdpachtrecht
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Ludger Muermans

Prinzipalmarkt 29, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Grundstücksrecht, Kindschaftsrecht, Leasingrecht, Strafrecht, Unternehmenskaufrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hans Jörg Mühlenbrock

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Frauenstraße 31, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Vertragsrecht
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Peter Nogossek

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Münzstraße 36, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht
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Karin Piene

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Achtermannstraße 10, 48143 Münster
Schwerpunkte: Familienrecht, Sozialhilferecht, Scheidungsrecht, Kindschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht
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Ursula Renneke

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Ludgeristraße 68, 48143 Münster
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Bauträgerrecht, Architektenrecht, Haftungsrecht der Rechtsanwälte, Haftungsrecht der Steuerberater, Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer, Mietrecht, Pachtrecht, Immobilienrecht
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Anja Ruschinzik

Fachanwalt für Familienrecht
Arztkarrengasse 12, 48143 Münster
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht
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Andreas Schemann

Aegidiistraße 54, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, GmbH-Recht, Handelsrecht, Wettbewerbsrecht, Wirtschaftsrecht, Internationales Recht
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Patricia Schöninger

Spiekerhof 31, 48143 Münster
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Internationales Privatrecht
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Michael Seiters

Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Verspoel 10, 48143 Münster
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Apothekenrecht, Berufsrecht der Ärzte, Erbrecht, Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Arztrecht, Steuerstrafrecht
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Dierk Straeter

Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz
Spiekerhof 31, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Maklerrecht, Urheberrecht, Familienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, GmbH-Recht, Handelsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Kerstin Ullerich

Fachanwalt für Erbrecht
An der Apostelkirche 4, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht
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André Weber

Am Stadtgraben 43, 48143 Münster
Schwerpunkte: Erbrecht, Gebührenrecht der Rechtsanwälte, Haftungsrecht der Rechtsanwälte, Jugendstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Polizeirecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Vertragsrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Katharina Kroll

Coerdeplatz 12, 48147 Münster
in 2.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Zivilrecht, Erbrecht
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Andrea Krafft

Enschedeweg 40, 48149 Münster
in 2.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Baurecht, Gesellschaftsrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Unternehmenskaufrecht, Wettbewerbsrecht
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Thomas Waldapfel

Dieckstraße 79, 48145 Münster
in 2.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Münster Mitte
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht

Das zuständige Nachlassgericht ist das örtliche Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser gewohnt hat. Das Erbrecht ist in der Verfassung Artikel 14 geregelt. Viele vertrauen darauf, dass das Gesetz alles Nötige festlegt, was in einigen Fällen auch stimmt. Hat man genaue Vorstellungen von der Verteilung des Erbes, kann man das mit einem schriftlichen letzten Willen jederzeit machen.

Vererbung per Testament

Wir geben Ihnen Tipps für die ersten Schritte zur Erbschaft. Oft weiß man, dass ein Verstorbener ein Testament hinterlassen hat, dieses gilt es im Todesfall zu finden. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. Für den Nachlass ist das Amtsgericht in dessen Bezirk der Verstorbene gelebt hat zuständig. Ist man Erbe, wird man, wie auch alle übrigen Erben, vom Gericht ein Schreiben bekommen in dem man zur Testamentseröffnung eingeladen wird. Zu diesem Termin werden dann alle Erben über den Inhalt der Erbschaft informiert. Im Rahmen dieser Testamentseröffnung kann das Testament auf Verlangen eingesehen werden, oder es können auch beglaubigte Abschriften des Testaments ausgehändigt werden. Gerne gewährt ein Anwalt für Erbrecht in Münster Mitte zuverlässigen Rechtsrat.

Wer kann ein Testament anfechten?

Gibt es Zweifel an der gesetzlichen Richtigkeit der Erbverteilung, so kann man diese anfechten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man als Pflichtteilsberechtigter Erbe übergangen wurde. Zuständig auch in diesem Fall ist selbstverständlich das Nachlassgericht. Dieses muss schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werden. Der Anfechtung wird stattgegeben, wenn der Antragsteller bei erfolgreichem Einspruch selbst profitieren würde. Angefochten darf ein Testament frühestens mit dem Tod des Erblassers. Außerdem gilt eine ein Jahres Frist nach Kenntnisnahme des Anfechtungsgrundes. Ohne Testament geht das Gericht davon aus, dass der Erblasser sein Vermögen den Menschen vererben möchte, die ihm familiär am nächsten stehen: der Ehegatte, die Kinder, die übrigen Verwandten.

Die gesetzliche Erbfolge

Stirbt ein Partner in einer Ehe mit vereinbarter Zugewinngemeinschaft, so erbt sein Ehepartner die Hälfte seines Nachlasses. Die Erben der sogenannten 1. Ordnung erben dann zu gleichen Teilen die zweite Hälfte. Ohne Erben der 1. Ordnung bekommt der Ehegatte noch ein Viertel mehr, also dreiviertel des Nachlasses. Wenn der Erblasser außer seinem Ehegatten nur noch entfernte Verwandte hat, so erbt der Ehegatte allein. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Die sogenannte erste Ordnung beim Erbe

Als erstes werden die Kinder des Verstorbenen berücksichtigt. Jedes erbende Kind schließt seine eigenen Abkömmlinge von der gesetzlichen Erbfolge aus. Es wird nicht mehr unterschieden zwischen ehelichen und unehelichen Kindern. Ist der Nachweis über die Blutsverwandtschaft erbracht, so erben alle Kinder in gleichem Umfang. Nicht angewandt wird diese Regelung lediglich in den alten Bundesländern für unehelich geborene Kinder, die vor dem 01.07.1949 auf die Welt kamen. Ein minderjähriges, adoptiertes Kind erbt vor dem Gesetz wie ein leibliches Kind. Bei der Adoption volljähriger Personen kann der Adoptierte nur von seinen Adoptiveltern erben. Stiefkinder können nur per letztwilliger Verfügung Erben werden.

Der Erbe 2. Ordnung

Unter die Erben der zweiten Ordnung fallen die Eltern und Geschwister des Verstorbenen. Als Erbe der zweiten Ordnung ist man dann erbberechtigt, wenn der Verstorbene keine eigenen Nachkommen hat. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Sind auch die Eltern bereits verstorben, so geht das Erbe an deren Kinder, also die Geschwister des Erblassers weiter.

Die dritte Ordnung im Erbrecht

Als Erbe der dritten Ordnung bezeichnet man die Großeltern des Erblassers, sowie deren Kinder, also Onkel und Tante des Verstorbenen. Ist ein Großelternteil bereits verstorben, so erben wiederum dessen Kinder.

Die 4. Ordnung im Erbrecht und darüber hinaus

Damit sind die Urgroßeltern und fernere Voreltern des Erblassers sowie deren Abkömmlinge gemeint. Einschränkend ist hier zu beachten, dass als Erben nur diese Voreltern bedacht werden und nur deren Abkömmlinge, die mit dem Verstorbenen am nächsten verwandt sind. Wer hat ein Recht auf das Pflichtteil Das Pflichtteil soll den Ehegatten bzw. den Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft, sowie die Erben der ersten Ordnung vor Enterbung per Testament schützen.

Kann man das Recht auf den Pflichtteil verlieren?

Möchte man einem Erben sein Pflichtteil entziehen, so hat dies schriftlich zu erfolgen und bedarf einer ausführlichen Begründung. Nur wenige aber gewichtige Gründe stehen im § 2333 BGB, die einem das Pflichtteil aberkennen können. Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt für Erbrecht in Münster Mitte.

In das Erbe einwilligen

Erfährt man, dass man geerbt hat, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Daraus ergibt sich dann, ob man die Erbschaft annehmen oder besser ausschlagen sollte. Mit der Beantragung des Erbscheines hat man das Erbe akzeptiert, dieser Sachverhalt muss einem potentiellen Erben klar sein.

Wie schlägt man ein Erbe aus?

Innerhalb von sechs Wochen muss sich ein Erbe entscheiden, ob er das Erbe antreten will oder nicht. Diese Entscheidung muss er dem Nachlassgericht mitteilen. Im Normalfall ist die Frist von sechs Wochen aber zu kurz, um sich einen Überblick über den Nachlass zu verschaffen. In solchen Fällen kann man die Erbenhaftung einschränken. Zunächst kann der Erbe die Drei-Monatseinrede erheben. Der Erbe kann so die Begleichung von Nachlassverbindlichkeiten erst mal drei Monate zurückstellen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine vorläufige Haftungsbeschränkung während der ersten drei Monate. Stellt sich heraus, dass der Nachlass überschuldet ist, gibt es die Möglichkeit die Haftung des Erben auf den Nachlass zu beschränken. Die einzige Möglichkeit dafür besteht in der Beantragung eines Nachlassinsolvenzverfahrens beim zuständigen Gericht. Dieser Antrag muss ohne schuldhaftes Zögern eingereicht werden. Nachlässiges Verzögern dieser Information macht den Erben, seinen Nachlassgläubigern gegenüber schadenersatzpflichtig! Für den Erben bleibt übrig was das Nachlassinsolvenzverfahren errechnet hat, nach Begleichung aller Schulden. Hat man das Erbe vorschnell oder in Unkenntnis der vollständigen Sachlage angenommen, so gibt es nur noch einen Weg zurück, man muss die Annahme anfechten. Mögliche Gründe einer Erbausschlagung können gegeben sein, wenn man das Erbe nur wegen einer Drohung annahm oder einem Irrtum erlag. Ab dem Zeitpunkt der Kenntnis gilt eine Frist von sechs Wochen, in der die irrtümliche Annahme des Erbes gegenüber dem Nachlassgericht zu erklären ist.