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Rechtsanwälte für Erbrecht in Norderstedt auf Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Norderstedt Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Silke Hilgeroth-Schlenker

Am Ochsenzoll 135, 22851 Norderstedt
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Harald Dülsen

Mesterbrooksweg 20 a, 22397 Hamburg
in 6.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jan Eggers

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Bahnhofstraße 63, 25451 Quickborn
in 6.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Günter Borcherding

Gartenstraße 7 d, 24558 Henstedt-Ulzburg
in 7.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ulrike Borstel

Bahnhofstraße 5, 24558 Henstedt-Ulzburg
in 7.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dirk Gereke

Hamburger Straße 89 a, 24558 Henstedt-Ulzburg
in 7.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Anja Freier

Fachanwalt für Familienrecht|7214
Poppenbüttler Hauptstraße 56 a, 22399 Hamburg
in 7.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Amélie Gutknecht-Horne

Maike-Harder-Weg 74, 22399 Hamburg
in 7.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Dietmar Doss

Rugenbarg 65-67, 22848 Norderstedt
in 7.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bernd Herbst

Ohechaussee 10, 22848 Norderstedt
in 7.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Klaus-Thomas Krüger

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Ohechaussee 9, 22848 Norderstedt
in 7.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Klaus Soth

Fachanwalt für Erbrecht
Ochsenzoller Straße 179, 22848 Norderstedt
in 7.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Kathrin Schiemann-Knauf

Fachanwalt für Steuerrecht|6538
Heegbarg 113, 22395 Hamburg
in 9.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Nicole Groß

König-Heinrich-Weg 148, 22455 Hamburg
in 10.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Irene Behr

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Kritenbarg 18, 22391 Hamburg
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Ingo Becker

Frohmestraße 45 b, 22457 Hamburg
in 10.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Vera Veigl

Saseler Markt 12, 22393 Hamburg
in 11.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Karsten Wehncke

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Frahmredder 20, 22393 Hamburg
in 11.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Holger Duske

Schützenstraße 3, 24568 Kaltenkirchen
in 12.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Gerold Bischoff

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Tibarg 44, 22459 Hamburg
in 12.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Marc Möller

New York Ring 6, 22297 Hamburg
in 13.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Claudia Riesner

Fachanwalt für Erbrecht|6538
New-York-Ring 6, 22297 Hamburg
in 13.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Antje Duwe

Fachanwalt für Steuerrecht
Am Reisenbrook 8 d, 22359 Hamburg
in 13.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Dirk Ewald

Bramfelder Chaussee 226, 22177 Hamburg
in 14.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Wiebke Hofmann-Jacobsen

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Bramfelder Chaussee 214, 22177 Hamburg
in 14.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Ute Walter

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Alte Elbgaustraße 8 b, 22523 Hamburg
in 14.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Klaus Jürgen Dreyer

Fachanwalt für Familienrecht|6538
Hermann-Balk-Straße 131, 22147 Hamburg
in 15.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Klaus Middelhauve

Eppendorfer Landstraße 91, 20249 Hamburg
in 15.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Andreas Schott

Süderfeldstraße 62, 22529 Hamburg
in 15.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Camilla Joyce Thiele

Hinter der Lieth 15, 22529 Hamburg
in 15.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rudolf Dorsch

Rathausplatz 9, 22926 Ahrensburg
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Janne Seelig

Fachanwalt für Erbrecht
Manhagener Allee 43, 22926 Ahrensburg
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Annette Triebe

Manhagener Allee 43, 22926 Ahrensburg
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Henrik Bülow

Scheffelstraße 7, 22301 Hamburg
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Otto Nietsch

Osterbekstraße 90c, 22083 Hamburg
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Jürgen Zeising

Hamburger Straße 146, 22083 Hamburg
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bernd-Hinrich Brahms

Lindenstraße 19-21, 25421 Pinneberg
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Rüdiger Golchert

Osterholder Allee 2, 25421 Pinneberg
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Christiane Lembke

Lindenstraße 29, 25421 Pinneberg
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Gabriele Renken-Roehrs

Fahltskamp 31A, 25421 Pinneberg
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Norderstedt
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Die Hinterlassenschaften im Todesfall zu regeln ist nicht einfach, deshalb gibt es das Erbrecht. Das Grundgesetz hat in Artikel 14 das Erbrecht festgelegt. Um im Sterbefall nicht gänzlich orientierungslos zu sein, gibt es das Erbrecht. Das Testament bietet die Möglichkeit, komplizierte Sachverhalte schon zu Lebzeiten zu regeln.

Testament – der letzte Wille

Was ist als Erbe im Hinblick auf das Vermögen des Verstorbenen zu tun. Oft weiß man, dass ein Verstorbener ein Testament hinterlassen hat, dieses gilt es im Todesfall zu finden. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. Das zuständige Nachlassgericht ist das örtliche Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser gewohnt hat. Ist man Erbe, wird man, wie auch alle übrigen Erben, vom Gericht ein Schreiben bekommen in dem man zur Testamentseröffnung eingeladen wird. An diesem Tag wird dann die testamentarische Verfügung verlesen. Nun ist es für jeden Erben auch möglich, Einsicht in das Testament zu bekommen sowie den Erhalt einer beglaubigten Kopie. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Erbrecht in Norderstedt.

Das Testament kann angefochten werden

Angefochten kann das Testament werden, wenn man sich als Erbe nicht oder nicht ausreichend bedacht sieht. Anfechtbar ist ein Erbe immer dann, wenn man gesetzlicher Erbe ist und nicht berücksichtigt wurde, oder auch wenn man den freien Willen des Erblassers bei der Erstellung des Testamentes anzweifeln muss. Zuständig ist das Nachlassgericht, bei ihm muss eine Anfechtung eingereicht werden. Berechtigt zur Anfechtung ist allerdings nur ein Erbe, der bei Überprüfung des Testaments einen Vorteil zu erwarten hat. Die Anfechtungsfrist beträgt ein Jahr ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes, jedoch frühestens nach dem Tod des Erblassers. Ohne Testament geht das Gericht davon aus, dass der Erblasser sein Vermögen den Menschen vererben möchte, die ihm familiär am nächsten stehen: der Ehegatte, die Kinder, die übrigen Verwandten.

Erben nach dem Gesetz

Gibt es zusätzlich zum Ehegatten noch Verwandte, so erbt der Ehepartner in einer zugewinngemeinschaftlichen Ehe die Hälfte des Nachlasses, die andere Hälfte erhalten die Erben der 1. Ordnung zu gleichen Teilen. Ohne Erben der 1. Ordnung bekommt der Ehegatte noch ein Viertel mehr, also dreiviertel des Nachlasses. Gibt es keine Erben der ersten drei Ordnungen, so ist der überlebende Ehegatte der alleinige Erbe. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Die sogenannte erste Ordnung beim Erbe

Die Kinder eines Erblassers erben als Erben 1. Ordnung zu gleichen Teilen. Kindeskinder erben erst, wenn ihre Eltern, also das Kind erster Ordnung zum Erblasser, bereits selbst verstorben ist. Es wird nicht mehr unterschieden zwischen ehelichen und unehelichen Kindern. Ist der Nachweis über die Blutsverwandtschaft erbracht, so erben alle Kinder in gleichem Umfang. Leider erstreckt sich diese Regelung nicht auf uneheliche Kinder der alten Bundesländer, die vor dem 01.07.1949 geboren wurden. Ein minderjähriges, adoptiertes Kind erbt vor dem Gesetz wie ein leibliches Kind. Bei der Adoption volljähriger Personen kann der Adoptierte nur von seinen Adoptiveltern erben. Stiefkinder können nur per letztwilliger Verfügung Erben werden.

Wer sind die Erben der zweiten Ordnung?

Unter die Erben der zweiten Ordnung fallen die Eltern und Geschwister des Verstorbenen. Als Erbe der zweiten Ordnung ist man dann erbberechtigt, wenn der Verstorbene keine eigenen Nachkommen hat. Stirbt das Kind vor den Eltern, erben beide Elternteile zu gleichen Teilen. Sind nur noch Geschwister da, so geht der Erbanspruch der Eltern ebenfalls auf sie über.

Wer ist Erbe der dritten Ordnung?

Als Erbe der dritten Ordnung beerbt man seinen Enkel. Lebt ein Großelternteil nicht mehr, treten auch an dessen Stelle seine Abkömmlinge.

Erben der vierten Ordnung und fernerer Ordnungen

Urgroßeltern und noch fernere Voreltern des Verstorbenen gehören in diese Ordnung. Die Erbschaft erstreckt sich hier jedoch nur noch auf diese Voreltern sowie deren Kinder die dem Erblasser am nächsten verwandt sind. Wann hat man ein Recht auf das Pflichtteil Den Anspruch auf ein Pflichtteil haben nur der Ehepartner, die Kinder und seit 2001 auch der Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, und dies nur dann, wenn der Erblasser sie nicht im Erbe bedacht hat.

Das Recht auf das Pflichtteil kann auch verwirkt werden.

Möchte man einem Erben sein Pflichtteil entziehen, so hat dies schriftlich zu erfolgen und bedarf einer ausführlichen Begründung. Im § 2333 BGB sind die Voraussetzungen dargelegt, die das Recht auf das Pflichtteil verwirken können. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Erbrecht in Norderstedt im Fall einer Verfügung von Todes wegen.

Das Erbe akzeptieren

Die Entscheidung der Erbannahme sollte nicht übereilt getroffen werden. Ist der Nachlass überschuldet, empfiehlt es sich die Erbschaft auszuschlagen, da der Erbe auch für die Schulden des Erblassers mit dem eigenen Vermögen einsteht. Mit der Beantragung des Erbscheines hat man das Erbe akzeptiert, dieser Sachverhalt muss einem potentiellen Erben klar sein.

Das Erbe ablehnen

Wenn ein Erbe die Erbschaft nicht antreten will, muss er eine entsprechende Erklärung innerhalb von sechs Wochen ab Kenntnis des Todesfalls beim zuständigen Nachlassgericht einreichen. Diese kurze Zeit ist oft nicht ausreichend um sich Klarheit über die finanzielle Situation zu verschaffen. In solchen Fällen kann man die Erbenhaftung einschränken. Bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der Erbschaft kann der Erbe die so genannte Dreimonatseinrede erheben. Diese sorgt zumindest drei Monate lang für eine Verschonung von der Pflicht zur Erfüllung von Nachlassverbindlichkeiten. Der Nachlassempfänger sollte diese Zeit unbedingt nutzen um seine Haftung als Erbe zum Schutz seines Privatvermögens vor Gericht zu regeln. Ist der Nachlass verschuldet, wird aus dem erhofften Plus schnell ein Minus. Wer das Erbe antritt, haftet ggf. mit seinem ganzen Privatvermögen. Deshalb sollte man unbedingt die Haftung des Erben auf den Nachlass beschränken. Dafür muss der Erbe ein Nachlassinsolvenzverfahren beim Insolvenzgericht beantragen. Dieser Antrag muss ohne schuldhaftes Zögern eingereicht werden. Unterlässt er dies, haftet er den Gläubigern für den daraus entstandenen Schaden. Ist alles bezahlt, endet die Nachlassverwaltung. Was nach der Schuldenbegleichung übrig geblieben ist, erhält der Erbe zurück. Die einzige Möglichkeit, ein bereits angenommenes Erbe wieder aufzuheben ist die Anfechtung. Allerdings ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen von Tatbeständen wie die der Täuschung oder gar Drohung möglich. Es ist eine Anfechtungsfrist von normalerweise sechs Wochen zu beachten.