anwaltssuche

Den Rechtsanwalt für Erbrecht in Nordhorn bei Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Nordhorn Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Wolfgang Eule

Lager Straße 28, 49828 Neuenhaus
in 9.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Landwirtschaftsrecht, Internationales Erbrecht, Internationales Privatrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Kerstin Ackeren

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Jahnstraße 2, 48529 Nordhorn
in 9.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Zivilrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Henri Beber

Fachanwalt für Steuerrecht
Bentheimer Straße 120, 48529 Nordhorn
in 9.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Unternehmensnachfolgerecht, Gesellschaftsrecht, GmbH-Recht, Personengesellschaften, Unternehmenskaufrecht, Steuerrecht, Erbschaftsteuerrecht, Steuerstrafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Andrea Hempen

Kokenmühlenstraße 16, 48529 Nordhorn
in 9.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Zivilrecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Armin Unke

Kokenmühlenstraße 22, 48529 Nordhorn
in 9.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Architektenrecht, Baurecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Immobilienrecht, Schadensersatzrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ralf-Peter Mücke

Hessenweg 13, 48465 Schüttorf
in 13.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Sozialhilferecht, Erbrecht, Familienrecht, Kündigungsschutzrecht, Schadensersatzrecht, Zivilrecht, Pflichtteilsrecht, Straßenverkehrsrecht, Recht der Testamentsgestaltung
Symbolbild Rechtsanwalt

Hans-Christian Eberhardt

Itterbecker Straße 16, 49843 Uelsen
in 14.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Vertragsrecht, Schadensersatzrecht, Baurecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Robert Koop

Fachanwalt für Strafrecht
Burgstraße 32, 49808 Lingen (Ems)
in 18.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Betäubungsmittelrecht, Versicherungsrecht, Erbrecht, Revisionsrecht, Sportrecht, Strafrecht, Umweltstrafrecht, Verkehrsstrafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Elmar Pöttering

Fachanwalt für Agrarrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Lookenstraße 23, 49808 Lingen (Ems)
in 18.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Agrarrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ulrich Rattay

Neue Straße 11, 49808 Lingen (Ems)
in 18.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

René Varelmann

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Wilhelmstraße 53, 49808 Lingen (Ems)
in 18.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Baurecht, Haftpflichtversicherungsrecht, Kaufrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karl-Hermann Bauer

Georgstraße 34-38, 49809 Lingen (Ems)
in 19.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Strafrecht, Vertragsrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Unternehmensnachfolgerecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Wichard Wabner

Fachanwalt für Steuerrecht
Am Hundesand 12, 49809 Lingen (Ems)
in 19.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Steuerstrafrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Agrarrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Nordhorn
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Das Erbrecht

Das Erbrecht regelt den Übergang der Rechte und Pflichten des Verstorbenen. Das Erbrecht ist in der Verfassung Artikel 14 geregelt. Das Erbrecht bietet Orientierung aus einer oft sehr undurchsichtigen Situation. Neben dem Erbrecht gibt es selbstverständlich die Möglichkeit seinen Nachlass gezielt zu vererben.

Das Testament – das Erbe

Wir geben Ihnen Tipps für die ersten Schritte zur Erbschaft. Nach dem Tod eines Angehörigen, sollte sichergestellt werden, ob es ein Testament gibt oder nicht, dazu sollte man gerade auch im privaten Umfeld des Verstorbenen suchen. Wer ein Testament findet und es nicht abgibt, macht sich strafbar und setzt sich möglicherweise Schadensersatzansprüchen der Erben aus. Das Amtsgericht in dessen Gebiet der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte ist das zuständige Nachlassgericht. Dieses Nachlassgericht wird dann einen Termin festsetzen, zu welchem alle gesetzlichen und testamentarisch verfügten Erben eingeladen werden. Erst zu diesem Termin wird der Inhalt des Testaments verkündet. Im Rahmen dieser Testamentseröffnung kann das Testament auf Verlangen eingesehen werden, oder es können auch beglaubigte Abschriften des Testaments ausgehändigt werden. Gerne gewährt ein Anwalt für Erbrecht in Nordhorn zuverlässigen Rechtsrat.

Wie fechtet man ein Testament an?

Man kann ein Testament auch anfechten lassen, ist man der Meinung man wäre erbberechtigt. Gibt es also den Verdacht, dass das Testament nicht freiwillig verfasst wurde oder die Echtheit angezweifelt werden muss, so hat man das Recht es anzufechten, um als Erbe nicht übervorteilt zu werden. Diese Anfechtung hat schriftlich beim Nachlassgericht eingereicht zu werden. Anfechtungsberechtigt ist nur derjenige, der aus der Unwirksamkeit des Testaments einen Vorteil ziehen würde. Die Anfechtungsfrist beträgt ein Jahr ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes, jedoch frühestens nach dem Tod des Erblassers. Ist kein schriftlicher letzter Wille zu finden bzw. nicht verfasst worden, so wird das Erbe nach gesetzlichen Regeln verteilt.

Erben ohne Testament – gesetzliche Erbfolge

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. War die Ehe kinderlos, so erhält der verbliebene Gatte, ¾ des Erbes. Alleinerbe ist der überlebende Ehegatte dann, wenn es außer ihm nur noch Erben der 4. Ordnung oder noch fernerer Ordnungen gibt. Laut Gesetzt gibt es Ordnungen in die Verwandte, je nach ihrem Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, eingeteilt werden.

Die sogenannte erste Ordnung beim Erbe

Wenn man von den Erben der ersten Ordnung spricht, so sind damit die Kinder, Enkelkinder usw. gemeint. Verwandte der höheren Ordnung schließen Erben der niedrigeren Ordnung aus. Nichteheliche Kinder erben im Erbfall nach dem 31.03.1998 gesetzlich genauso wie eheliche Kinder – vorausgesetzt die Vaterschaft und somit auch das Verwandtschaftsverhältnis wurde festgestellt. Ist man vor dem 01.07.1949 in den alten Bundesländern unehelich geboren, so kann diese Regel leider nicht angewandt werden. Kinder die als Minderjährige adoptiert werden, sind vor dem Gesetz den leiblichen Kindern gleichgestellt und erben demzufolge im gleichen Umfang. Wird ein bereits volljähriger Mensch adoptiert, so ist das Adoptionsrecht hier deutlich enger eingegrenzt. Es erstreckt sich ausschließlich auf die Erbansprüche der verstorbenen Adoptionseltern. Möchte man seine Stiefkinder in sein Erbe mit einschließen, so muss man dies testamentarisch verfügen. Das Gesetz sieht dies nicht vor.

Erben als Erbe der sogenannten 2. Ordnung

Als Eltern des Verstorbenen gehört man ebenso wie die Geschwister zu den Erben der zweiten Ordnung. Sie sind die nächsten Angehörigen, wenn es keine eigenen Kinder gibt. Leben im Erbfall noch beide Elternteile, so erben diese zu gleichen Teilen. Ist ein Elternteil oder auch beide Elternteile bereits verstorben, so geht ihr Erbanspruch auf die Geschwister des Erblassers über.

Wer ist Erbe der dritten Ordnung?

Bei ihnen handelt es sich um die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Onkel/Tante, Vetter/Kusine, etc.). Da im Normalfall die Großeltern vor ihren Enkeln versterben, erben dann folgerichtig deren Kinder.

Das Erbe der 4. Ordnung

Dies wären Urgroßeltern oder evtl. deren Eltern. Im Gegensatz zu den vorhergehenden gesetzlichen Erben, erben diese Voreltern jedoch allein mit Ausnahme der Abkömmlinge die mit dem Erblasser am nächsten verwandt sind. Wann hat man ein Recht auf das Pflichtteil Das Pflichtteil soll den Ehegatten bzw. den Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft, sowie die Erben der ersten Ordnung vor Enterbung per Testament schützen.

Das Recht auf das Pflichtteil kann auch verwirkt werden.

Per Testament oder Verfügung kann der Anspruch auf das Pflichtteil unter Angabe von Gründen die das Gesetz akzeptiert ausgeschlossen werden. Nur wenige aber gewichtige Gründe stehen im § 2333 BGB, die einem das Pflichtteil aberkennen können. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Erbrecht in Nordhorn im Fall einer Verfügung von Todes wegen.

Das Erbe annehmen

Um entscheiden zu können, ob man eine Erbschaft annimmt oder besser ausschlägt, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Erben kann erhebliche wirtschaftliche Folgen für den Erben haben. Daher ist es ratsam im Erbfall einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Erbrecht zu konsultieren. Mit der Beantragung des Erbscheines hat man das Erbe akzeptiert, dieser Sachverhalt muss einem potentiellen Erben klar sein.

Ein Erbe ausschlagen

Wenn ein Erbe die Erbschaft nicht antreten will, muss er eine entsprechende Erklärung innerhalb von sechs Wochen ab Kenntnis des Todesfalls beim zuständigen Nachlassgericht einreichen. Im Normalfall ist die Frist von sechs Wochen aber zu kurz, um sich einen Überblick über den Nachlass zu verschaffen. Eine eingeschränkte Erbenhaftung verzögert die Entscheidung. Zunächst kann der Erbe die Drei-Monatseinrede erheben. Während dieser Zeit können Erben die Erfüllung der geerbten Verbindlichkeiten verweigern. Das bedeutet auch, dass Forderungen in dieser Zeit zwar angemeldet, aber nicht vollstreckt werden dürfen. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine vorläufige Haftungsbeschränkung während der ersten drei Monate. So kann man im Falle eines überschuldeten Erbes seine Haftung alleinig auf den Nachlass eingrenzen und weiß sein Privatvermögen geschützt. Der Nachlassverwalter ist verpflichtet, unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen. Dies muss er tun, sobald er Kenntnis von der Überschuldung des Nachlasses erlangt. Unterlässt er dies, haftet er den Gläubigern für den daraus entstandenen Schaden. Ist nach Begleichung der Schulden, bzw. nach Abschluss des Insolvenzverfahrens noch etwas vom Erbe übrig, so geht dies in den Besitz des Erben über. Die einzige Möglichkeit, ein bereits angenommenes Erbe wieder aufzuheben ist die Anfechtung. Die Gründe für die Anfechtung der erfolgten Erbenannahme oder -ausschlagung müssen dem zuständigen Nachlassgericht plausibel gemacht werden. Die Anfechtungsfrist beträgt auch hier sechs Wochen ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes.