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Hier finden Sie kompetente Rechtsanwälte für Erbrecht in Rhauderfehn

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Rhauderfehn Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Jutta Modersitzki-Pastoor

Fachanwalt für Familienrecht
Bahnhofstraße 7, 26810 Westoverledingen
in 8.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Baurecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Kindschaftsrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Recht der Testamentsgestaltung, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ernst Stricker

Bahnhofstraße 7, 26810 Westoverledingen
in 8.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christine Weisheit

Papenburger Straße 122, 26810 Westoverledingen
in 8.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Internationales Recht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rolf-André Sauerwein

Kurzer Kamp 1, 26676 Barßel
in 13.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Gebührenrecht der Rechtsanwälte, Erbrecht, Familienrecht, GmbH-Recht, Landwirtschaftsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht, Inkassorecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Folkert Adler

Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Heisfelder Straße 171, 26789 Leer (Ostfriesland)
in 13.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Wilfried Boelsen

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Hafenstraße 6 c, 26789 Leer (Ostfriesland)
in 13.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Vertragsrecht, Verwaltungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jürgen Narr

Wörde 6, 26789 Leer (Ostfriesland)
in 13.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Grundstücksrecht, Kaufrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Volker Schönherr

Norderstraße 59, 26826 Weener
in 14.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht, Nachbarrecht, Schadensersatzrecht, Scheidungsrecht, Strafrecht, Straßenverkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hermann Drieling

Kirchstraße 36, 26835 Hesel
in 15.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Grundstücksrecht, Mietrecht und Pachtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Werner Kessing

Hauptstraße 517, 26683 Saterland
in 16.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Landpachtrecht, Handelsrecht, Unternehmensnachfolgerecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Reinhard Hebbelmann

Hauptkanal links 59, 26871 Papenburg
in 17.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Strafrecht, IT-Recht, Erbrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrsunfallrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Michael Keimer

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Umländerwiek links 2, 26871 Papenburg
in 17.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Strafrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, GmbH-Recht, Handelsrecht, Insolvenzrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Grietje Oldigs-Nannen

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Hauptkanal rechts 32, 26871 Papenburg
in 17.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Wohnungseigentumsrecht, Kindschaftsrecht, Mediation, Erbrecht, Sorgerecht, Scheidungsrecht, Familienrecht, Eigentümergemeinschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Rhauderfehn
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht kurzgefasst

Das Erbrecht sorgt für Klarheit, wenn kein schriftlicher letzter Wille existiert und es soll Ungerechtigkeiten in Testamenten oder Verfügungen vorbeugen. Regelungen zum Nachlass schreibt das Grundgesetz in Artikel 14 vor. Um im Sterbefall nicht gänzlich orientierungslos zu sein, gibt es das Erbrecht. Traut man seinen Erben nicht oder fürchtet man einen Erbenstreit, so kann man diesen durch ein klar formuliertes schriftliches Testament vermeiden.

Vererbung per Testament

Ist man in einem Testament als Erbe erwähnt, gibt es einiges zu klären. Stirbt ein Angehöriger oder ein Mensch, der einem nahestand, sollte baldmöglichst überprüft werden ob es ein Testament gibt. Ist ein letzter schriftlicher Wille aufgetaucht, so ist dieser dem Nachlassgericht auszuhändigen. Der letzte Wohnort ist ausschlaggebend für das zuständige Amtsgericht bei dem sich das Nachlassgericht befindet. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. Nun erst wird der letzte Wille allen Erben vorgelesen. Nun ist es für jeden Erben auch möglich, Einsicht in das Testament zu bekommen sowie den Erhalt einer beglaubigten Kopie. Ein Anwalt für Erbrecht in Rhauderfehn berät bei einem Erbfall.

Das Testament kann angefochten werden

Man kann ein Testament auch anfechten lassen, ist man der Meinung man wäre erbberechtigt. Auf das Pflichtteil muss zum Beispiel auch in einem schriftlich verfügten Nachlass Rücksicht genommen werden. Zuständig ist das Nachlassgericht, bei ihm muss eine Anfechtung eingereicht werden. Nur wenn ein evtl. berechtigter Anspruch auf das Erbe besteht, darf man das Testament anfechten. Erlangt man Kenntnis eines Umstandes, der es nötig werden lässt ein Testament anzufechten, so beginnt ab dem Moment dieser Kenntnisnahme die Frist von einem Jahr in dem das Testament anfechtbar ist. Hat ein Verstorbener weder ein Testament noch einen Erbvertrag hinterlassen, dann kommt die gesetzliche Erbfolge zum Zuge.

Der gesetzliche Erbfall

Bei einer Zugewinngemeinschaft in einer Ehe, erbt der überlebende Partner die Hälfte des Erbes seines Ehepartners, der andere Teil geht an die Kinder oder Kindeskinder. Gibt es nur Erben der 2. oder 3. Ordnung, bekommt der Ehegatte ¾ des Nachlasses und die Erben ¼ zu gleichen Teilen. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Die erbenden Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt.

Kinder, die Erben der 1. Ordnung

Die Kinder des Verstorbenen, sowie deren Kinder und Kindeskinder sind sogenannte Erben der ersten Ordnung. Jedes erbende Kind schließt seine eigenen Abkömmlinge von der gesetzlichen Erbfolge aus. Wichtig zu wissen ist, dass es keinen Unterschied macht ob man als Erbe der 1. Ordnung ehelich oder unehelich ist. Erheblich ist lediglich die Blutsverwandtschaft. Dieses Recht kann leider nicht für uneheliche Kinder angewandt werden, die vor dem 01.07.1949 in den alten Bundesländern geboren wurden. Es gilt jedoch gleiches Erbrecht für Kinder, die vor ihrem 18. Geburtstag adoptiert wurden. Wird ein bereits volljähriger Mensch adoptiert, so ist das Adoptionsrecht hier deutlich enger eingegrenzt. Es erstreckt sich ausschließlich auf die Erbansprüche der verstorbenen Adoptionseltern. Stiefkinder können nur per letztwilliger Verfügung Erben werden.

Der Erbe 2. Ordnung

Das sind die Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Geschwister, Neffen/Nichten, etc.). Sie erben dann, wenn keine Erben der ersten Ordnung vorhanden sind. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Sind nur noch Geschwister da, so geht der Erbanspruch der Eltern ebenfalls auf sie über.

Erben der dritten Ordnung

Als Erbe der dritten Ordnung bezeichnet man die Großeltern des Erblassers, sowie deren Kinder, also Onkel und Tante des Verstorbenen. Lebt ein Großelternteil nicht mehr, treten auch an dessen Stelle seine Abkömmlinge.

Erben der vierten Ordnung und fernerer Ordnungen

Es gilt hier den Stammbaum zu beachten, da man bei der 4. Ordnung auf Urgroßeltern und noch weiter zurückliegende Generationen zurückgreifen muß. Es gibt jedoch die Einschränkung, dass nur die Voreltern selbst erben und nicht mehr alle ihre Kinder, nur die direkte Linie zum Erblasser wird hier noch berücksichtigt. Wer hat ein Recht auf das Pflichtteil Nur die nächsten Angehörigen, also Ehepartner und die Kinder können das Pflichtteil einfordern. Voraussetzung ist der Ausschluss von der Erbfolge durch den Erblasser.

Es gibt Gründe, die einem das Recht auf das Pflichtteil nehmen.

Per Testament oder Verfügung kann der Anspruch auf das Pflichtteil unter Angabe von Gründen die das Gesetz akzeptiert ausgeschlossen werden. Schwere Straftaten, die das BGB im § 2333 benennt, führen dazu dass das Gesetz die Enterbung auch vom Pflichtteil anerkennt. Ein Anwalt für Erbrecht in Rhauderfehn berät im Falle des Entzuges des Pflichtteils.

Das Erbe akzeptieren

Achten und prüfen Sie den Inhalt des Nachlasses. Erben kann erhebliche wirtschaftliche Folgen für den Erben haben. Daher ist es ratsam im Erbfall einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Erbrecht zu konsultieren. Zu beachten ist, dass ein Erbe schon als akzeptiert gilt, wenn man Ansprüche bei Versicherungen geltend macht.

Wie schlägt man ein Erbe aus?

Im Falle des Erbausschlages muss dies dem zuständigen Nachlassgericht binnen sechs Wochen nach dem Tod des Erblassers und der Kenntnis des Erbfalles mitgeteilt werden. Diese relativ kurze Zeit, ist in Anbetracht der Tragweite meist nicht ausreichend. Diverse gesetzliche Bestimmungen sorgen dafür, dass ein Erbe auch nach Annahme der Erbschaft nicht komplett rechtlos gestellt ist. Bis zum Ablauf der ersten drei Monate nach Annahme der Erbschaft kann der Erbe die so genannte Dreimonatseinrede erheben. Diese sorgt zumindest drei Monate lang für eine Verschonung von der Pflicht zur Erfüllung von Nachlassverbindlichkeiten. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine vorläufige Haftungsbeschränkung während der ersten drei Monate. Sollte der Nachlass überschuldet sein, können Erben eine Nachlass-verwaltung beim Gericht beantragen. Dann übernimmt ein vom Gericht eingesetzter Nachlassverwalter die Abwicklung der Erbangelegenheiten. Dieser ordnet das Erbe und begleicht Schulden aus dem vorhandenen Erbe. Hierfür müssen Hinterbliebene bei Gericht die Eröffnung eines Nachlassinsolvenzverfahrens beantragen. Dies muss er tun, sobald er Kenntnis von der Überschuldung des Nachlasses erlangt. Nur so kann man vermeiden, dass man gegenüber den Nachlassgläubigern schadensersatzpflichtig wird. Was nach dem Nachlassinsolvenzverfahren noch übrig bleibt, steht dem Erben zu. Hat man das Erbe vorschnell oder in Unkenntnis der vollständigen Sachlage angenommen, so gibt es nur noch einen Weg zurück, man muss die Annahme anfechten. Dies ist jedoch nur in besonderen Fällen wie Täuschung oder Irrtum als Grundlage des Erbantritts möglich. Es ist eine Anfechtungsfrist von normalerweise sechs Wochen zu beachten.