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Einen Anwalt für Erbrecht in Schortens finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Schortens Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Heinz Albertus Behrends

Fachanwalt für Erbrecht
Prinzenallee 2, 26441 Jever
in 4.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Grundstücksrecht, Landwirtschaftsrecht, Unternehmensnachfolgerecht, Betreuungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Michael Jendroßek

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Schlosserstraße 40, 26441 Jever
in 4.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Zivilrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrszivilrecht, Insolvenzrecht, Arbeitsrecht, Architektenrecht, Immobilienrecht, Baurecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christiane Elisabeth Schimunek-Morick

Wangerländische Straße 32, 26441 Jever
in 4.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Schadensersatzrecht, Inkassorecht, Verkehrsrecht, Scheidungsrecht, Umgangsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Joachim Rüling

Hauptstraße 84, 26452 Sande
in 6.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Isabelle Kemphen-Folkerts

Albert-Schweitzer-Straße 1, 26389 Wilhelmshaven
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Internetrecht, Medizinrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Pferderecht, Scheidungsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Hartwig Karasch

Freiligrathstraße 269, 26386 Wilhelmshaven
in 11.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Internetrecht, Kaufrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialhilferecht, Verkehrszivilrecht, Inkassorecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Horst-Werner Krause

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Virchowstraße 21, 26382 Wilhelmshaven
in 11.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arbeitsschutzrecht, Familienrecht, Pflichtteilsrecht, Scheidungsrecht, Kündigungsschutzrecht, Erbrecht, Kaufrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht
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Lars Kruck

Börsenstraße 31, 26382 Wilhelmshaven
in 11.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Verkehrsrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Arbeitsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Kündigungsschutzrecht, Tarifvertragsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Vertragsrecht, Mietrecht, Pachtrecht, Werkvertragsrecht, Schadensersatzrecht, Forderungseinzugsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
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Wolfgang Lach

Virchowstraße 15, 26382 Wilhelmshaven
in 11.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Grundstücksrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrsrecht, Verkehrszivilrecht, Straßenverkehrsrecht, Luftverkehrsrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Betreuungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ernst Schröder

Fachanwalt für Sozialrecht
Montsstraße 12, 26382 Wilhelmshaven
in 11.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Versicherungsrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Architektenrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Insolvenzrecht, Kaufrecht
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Christine Wessolleck

Fachanwalt für Steuerrecht
Mozartstraße 16, 26382 Wilhelmshaven
in 11.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Haftungsrecht der Steuerberater, Mediation im Familienrecht, Arzthaftungsrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Steuerrecht, Steuerstrafrecht, Umsatzsteuerrecht
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Gero Johann Grünjes

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Friedeburger Hauptstraße 93, 26446 Friedeburg
in 11.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Landwirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Bankrecht, Scheidungsrecht, Grundstücksrecht, Verkehrsunfallrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rudolf Peters

Fachanwalt für Steuerrecht
Buschkämpe 4, 26446 Friedeburg
in 11.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkehrszivilrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Agrarrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Adrian Albrecht

Osterstraße 20, 26409 Wittmund
in 12.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arzthaftungsrecht, Immobilienrecht, Landwirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Versicherungsrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Zivilrecht, Baurecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christian Hanken

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Wallstraße 3, 26409 Wittmund
in 12.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Uwe Biester

Fachanwalt für Familienrecht
Kaakstraße 3, 26384 Wilhelmshaven
in 13.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht
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Hans-Dieter Meyer

Humboldtring 9, 26384 Wilhelmshaven
in 13.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht
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Cora Zierenberg

Fachanwalt für Familienrecht
Hauptstraße 156, 26639 Wiesmoor
in 19.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Kindschaftsrecht, Kündigungsschutzrecht, Scheidungsrecht, Kaufrecht, Verkehrsunfallrecht, Familienrecht, Verkehrszivilrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Joachim Nitschke

Marktstraße 4, 06773 Gräfenhainichen
in 368.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Architektenrecht, Baurecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Michael Schreiber

Parkstraße 24, 06773 Gräfenhainichen
in 368.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Erbrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Schortens
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Überblick über das Erbrecht

Stirbt ein Mensch, sind einige Dinge zu klären. Dies wird mit dem Erbrechtsgesetz erleichtert. Das Erbrecht ist im Grundgesetz unter Artikel 14 verankert. Viele vertrauen darauf, dass das Gesetz alles Nötige festlegt, was in einigen Fällen auch stimmt. Möchte man gewisse Dinge auch nach seinem Tod geregelt wissen, so gibt es zusätzlich zum Erbrecht die Möglichkeit einer schriftlichen Verfügung oder des Testamentes.

Erben mit Testament

Was muss als Erbe bedacht werden, wenn der Erbfall eintritt. Stirbt ein Angehöriger oder ein Mensch, der einem nahestand, sollte baldmöglichst überprüft werden ob es ein Testament gibt. Abzugeben ist ein aufgefundenes Testament immer bei Gericht. Für den Nachlass ist das Amtsgericht in dessen Bezirk der Verstorbene gelebt hat zuständig. Ein vom Gericht festgesetzter Termin wird dann schriftlich an alle Erben, gesetzlich sowie testamentarisch verfügt, versendet. Erst zu diesem Termin wird der Inhalt des Testaments verkündet. Jeder Erbe hat nun das Recht das Testament auch selbst einzusehen oder gar eine Abschrift zu erhalten. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Erbrecht in Schortens, der sich in Erbangelegenheiten auskennt.

Das Testament kann angefochten werden

Die Möglichkeit eine testamentarische Verfügung anzufechten macht unter bestimmten Voraussetzungen Sinn. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man als Pflichtteilsberechtigter Erbe übergangen wurde. Diese Zweifel müssen schriftlich beim zuständigen Nachlassgericht eingereicht werden. Der Antragsteller muss bei Unwirksamkeit des testamentarischen Willens einen Vorteil erlangen. Erlangt man Kenntnis eines Umstandes, der es nötig werden lässt ein Testament anzufechten, so beginnt ab dem Moment dieser Kenntnisnahme die Frist von einem Jahr in dem das Testament anfechtbar ist. Ohne Testament wird der Nachlass gesetzlich verteilt.

Erben nach dem Gesetz

Gibt es zusätzlich zum Ehegatten noch Verwandte, so erbt der Ehepartner in einer zugewinngemeinschaftlichen Ehe die Hälfte des Nachlasses, die andere Hälfte erhalten die Erben der 1. Ordnung zu gleichen Teilen. Ohne eigene Nachkommen erbt der hinterbliebene Ehegatte sogar ¾ des Vermögens. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Laut Gesetzt gibt es Ordnungen in die Verwandte, je nach ihrem Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen, eingeteilt werden.

Kinder, die Erben der 1. Ordnung

Wenn man von den Erben der ersten Ordnung spricht, so sind damit die Kinder, Enkelkinder usw. gemeint. Lebt das Kind des Erblassers im Erbfall noch, erben seine Enkel und Urenkel nichts. Wichtig zu wissen ist, dass es keinen Unterschied macht ob man als Erbe der 1. Ordnung ehelich oder unehelich ist. Erheblich ist lediglich die Blutsverwandtschaft. Leider erstreckt sich diese Regelung nicht auf uneheliche Kinder der alten Bundesländer, die vor dem 01.07.1949 geboren wurden. Adoptierte Kinder die noch vor ihrer Volljährigkeit adoptiert wurden, sind in der Erbregelung leiblichen Kindern gleichzusetzen. Wird ein bereits volljähriger Mensch adoptiert, so ist das Adoptionsrecht hier deutlich enger eingegrenzt. Es erstreckt sich ausschließlich auf die Erbansprüche der verstorbenen Adoptionseltern. Möchte man seine Stiefkinder in sein Erbe mit einschließen, so muss man dies testamentarisch verfügen. Das Gesetz sieht dies nicht vor.

Erben als Erbe der sogenannten 2. Ordnung

Unter die Erben der zweiten Ordnung fallen die Eltern und Geschwister des Verstorbenen. Sie erben dann, wenn keine Erben der ersten Ordnung vorhanden sind. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Lebt nur noch ein Elternteil, so treten an die Stelle des bereits früher verstorbenen Elternteils die Geschwister des Erblassers oder deren Kinder.

Das Erbe der 3. Ordnung

Bei ihnen handelt es sich um die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Onkel/Tante, Vetter/Kusine, etc.). Lebt ein Großelternteil nicht mehr, treten auch an dessen Stelle seine Abkömmlinge.

Die Erben der 4. Ordnung und folgende

Um die Erben der 4. Ordnung zu bestimmen, muss man noch weiter zurückgreifen. Hier handelt es sich um die Urgroßeltern, bzw. deren Voreltern. Es gibt jedoch die Einschränkung, dass nur die Voreltern selbst erben und nicht mehr alle ihre Kinder, nur die direkte Linie zum Erblasser wird hier noch berücksichtigt. Wer ist pflichtteilsberechtigt? Nur die nächsten Angehörigen, also Ehepartner und die Kinder können das Pflichtteil einfordern. Voraussetzung ist der Ausschluss von der Erbfolge durch den Erblasser.

Gründe warum einem das Recht auf den Pflichtteil genommen wird

Per Testament oder Verfügung kann der Anspruch auf das Pflichtteil unter Angabe von Gründen die das Gesetz akzeptiert ausgeschlossen werden. Schwere Straftaten, die das BGB im § 2333 benennt, führen dazu dass das Gesetz die Enterbung auch vom Pflichtteil anerkennt. Kompetente Unterstützung bei einer letztwilligen Verfügung gibt ein Anwalt für Erbrecht in Schortens.

Die Annahme seines Erbteils

Um entscheiden zu können, ob man eine Erbschaft annimmt oder besser ausschlägt, sollte man sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Erblassers verschaffen. Es könnte sich auch um negative Vermögenswerte, also Schulden, handeln, in diesem Fall ist man gut beraten, das Erbe auszuschlagen. Mit der Beantragung des Erbscheins gilt das Erbe bereits als angenommen und kann nicht mehr ausgeschlagen werden.

Kann man das Erbe ausschlagen?

Einem erbberechtigten Hinterbliebenen bleiben sechs Wochen Zeit, dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären, ob man das Erbe antritt oder ausschlägt. Oft reichen die sechs Wochen aber nicht, um sich ein Bild über den Nachlass zu machen. Hier hilft evtl. die eingeschränkte Erbenhaftung um eine vorschnelle Entscheidung später zu bereuen. Im Rahmen der Dreimonatseinrede hat der Erbe die Möglichkeit, einen Überblick über die Vermögenswerte und Schuldenstände zu erlangen. Der Erbe kann so die Begleichung von Nachlassverbindlichkeiten erst mal drei Monate zurückstellen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Es empfiehlt sich, in einem Gerichtsverfahren seine Erbenhaftung zum Schutz seines Privatvermögens geltend zu machen. Entscheidet sich der Hinterbliebene dafür, das überschuldete Erbe auszuschlagen, muss er gegenüber dem Nachlassgericht eine persönliche Erklärung abgeben. Zu diesem Zweck stellt man bei Gericht einen Antrag auf Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens. Sobald ein Erbe von der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Nachlasses erfahren hat, muss dieser Antrag gestellt werden. Dadurch kann verhindert werden, dass man von den Nachlassgläubigern auf Schadenersatz verklagt wird. Für den Erben bleibt übrig was das Nachlassinsolvenzverfahren errechnet hat, nach Begleichung aller Schulden. Eine Möglichkeit sich von der Erbschaft nach deren Annahme wieder zu lösen, ist die Anfechtung der Annahmeerklärung der Erbschaft. Allerdings ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen von Tatbeständen wie die der Täuschung oder gar Drohung möglich. Auch hier gibt es wieder eine Frist von sechs Wochen ab dem Moment, an dem man von diesem Tatbestand Kenntnis genommen hat.