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Rechtsanwälte und Kanzleien für Erbrecht in Wehrheim finden

Anwälte für Erbrecht, die im Umkreis von Wehrheim Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Birgit Haubold

Fachanwalt für Familienrecht|6538
Obergasse 3, 61250 Usingen
in 5.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ulrich Kley

Obergasse 3, 61250 Usingen
in 5.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Sabine Maria Tilse

Marktplatz 25, 61250 Usingen
in 5.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Max Schumacher

Saarstraße 2d, 61350 Bad Homburg
in 6.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Anne-Marie Skuqi

Fachanwalt für Familienrecht
Rohrwiesenstraße 4, 61381 Friedrichsdorf
in 6.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Britta Johannsen

Homburger Straße 15, 61191 Rosbach
in 7.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Eva-Maria Backmeister

Louisenstraße 53-57, 61348 Bad Homburg
in 8.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Gerret Höher

Hessenring 120, 61348 Bad Homburg
in 8.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Friederike Keil

Fachanwalt für Familienrecht|6538
Louisenstraße 84, 61348 Bad Homburg
in 8.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Cornelia Küchen

Louisenstraße 53-57, 61348 Bad Homburg
in 8.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Birgit Meissner

Fachanwalt für Erbrecht|3456
Kisseleffstraße 3, 61348 Bad Homburg
in 8.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Timo Schweighöfer

Haingasse 22, 61348 Bad Homburg
in 8.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Hans-Jochem Kuhn

Seedammweg 16, 61352 Bad Homburg
in 10.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Christiane C. Rey

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Zeppelinstraße 8, 61440 Oberursel (Taunus)
in 11.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Erich König

Mainzer Tor Anlage 43, 61169 Friedberg (Hessen)
in 12.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Simone Sostmann

Kaiserstraße 126, 61169 Friedberg (Hessen)
in 12.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Bettina Dörner

Dunkerstraße 4, 61231 Bad Nauheim
in 12.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Fabienne Metz

Goethestraße 2, 61231 Bad Nauheim
in 12.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Joachim Meyer

Fachanwalt für Erbrecht|204
Bahnhofsallee 2, 61231 Bad Nauheim
in 12.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Regine Brinkmann

Ernst-Moritz-Arndt-Straße 20, 61476 Kronberg im Taunus
in 14.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Alexandros Kakridas

Westerbachstraße 23f, 61476 Kronberg im Taunus
in 14.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Heiko Hildebrandt

Rossertstraße 127, 61449 Steinbach (Taunus)
in 15.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Hans-Peter Becker

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht|204
Bahnhofsplatz 2, 35510 Butzbach
in 15.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Christian Müller

Färbgasse 6, 35510 Butzbach
in 15.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Georg Grüttner

Theresenstraße 11, 61462 Königstein im Taunus
in 16.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Thomas Huth

Kloster Straße 11, 61462 Königstein im Taunus
in 16.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Nino Fabian Huth

Kloster Straße 11, 61462 Königstein im Taunus
in 16.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Jerome Langensiepen

Altkönigstraße 3a, 61462 Königstein im Taunus
in 16.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Silke Schmidt

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Körberstraße 5, 60433 Frankfurt am Main
in 16.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Johannes Günther Steyer

Körberstraße 5, 60433 Frankfurt am Main
in 16.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Enrique Tortell

Lurgiallee 14, 60439 Frankfurt am Main
in 16.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Theresa Absalon-Weissenberger

Windecker Straße 23, 61118 Bad Vilbel
in 17.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Nicole Wagner

Frankfurter Straße 58, 61118 Bad Vilbel
in 17.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jörg Herzog

Kurzröderstraße 9, 60435 Frankfurt am Main
in 18.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Henry Naporra

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Heinzstraße 5, 60431 Frankfurt am Main
in 18.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Anita Buchner

Schulstraße 14, 65812 Bad Soden am Taunus
in 18.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Annegret Josten

Eifelstraße 20, 65812 Bad Soden am Taunus
in 18.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht
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Marion Schuster

Otto-Volger-Straße 5, 65843 Sulzbach (Taunus)
in 19.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Wehrheim
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erben und das Erbrecht

Stirbt ein Mensch, sind einige Dinge zu klären. Dies wird mit dem Erbrechtsgesetz erleichtert. Dabei ist das Erbrecht verfassungsrechtlich im Grundgesetz Artikel 14 festgeschrieben. Viele vertrauen darauf, dass das Gesetz alles Nötige festlegt, was in einigen Fällen auch stimmt. Neben dem Erbrecht gibt es selbstverständlich die Möglichkeit seinen Nachlass gezielt zu vererben.

Testament – der letzte Wille

Als Erbe gibt es viele Dinge über die man gut informiert sein sollte. Die Person, die Zugang zur Wohnung des Erblassers hat, sollte diese unverzüglich nach einem oder mehreren Testamenten durchsuchen. Wer ein Testament findet und es nicht abgibt, macht sich strafbar und setzt sich möglicherweise Schadensersatzansprüchen der Erben aus. Zuständiges Nachlassgericht ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Erblasser zuletzt seinen Wohnsitz hatte. Beim Nachlassgericht wird dann ein Termin zur Testamentseröffnung bestimmt, zu dem alle mutmaßlichen, gesetzlichen Erben eingeladen werden. Erst zu diesem Termin wird der Inhalt des Testaments verkündet. Nun ist es für jeden Erben auch möglich, Einsicht in das Testament zu bekommen sowie den Erhalt einer beglaubigten Kopie. Gerne gewährt ein Anwalt für Erbrecht in Wehrheim zuverlässigen Rechtsrat.

Wie fechtet man ein Testament an?

Die Möglichkeit eine testamentarische Verfügung anzufechten macht unter bestimmten Voraussetzungen Sinn. Gibt es also den Verdacht, dass das Testament nicht freiwillig verfasst wurde oder die Echtheit angezweifelt werden muss, so hat man das Recht es anzufechten, um als Erbe nicht übervorteilt zu werden. Auch dies ist beim Nachlassgericht zu erwirken. Berechtigt zur Anfechtung ist allerdings nur ein Erbe, der bei Überprüfung des Testaments einen Vorteil zu erwarten hat. Angefochten darf ein Testament frühestens mit dem Tod des Erblassers. Außerdem gilt eine ein Jahres Frist nach Kenntnisnahme des Anfechtungsgrundes. Wird kein Testament gefunden, oder hat der Erblasser per letztwilliger Verfügung nur über einen Teil seines Nachlasses bestimmt, dann gilt für den übrigen Teil die gesetzliche Erbfolge.

Erben nach dem Gesetz

In einer Ehe mit Zugewinn erbt der Ehegatte die Hälfte des Nachlasses seines verstorbenen Ehegatten, wenn es außer ihm noch erbberechtigte Verwandte gibt. Ohne eigene Nachkommen erbt der hinterbliebene Ehegatte sogar ¾ des Vermögens. Wenn der Erblasser außer seinem Ehegatten nur noch entfernte Verwandte hat, so erbt der Ehegatte allein. Um ein Erbe möglichst gerecht aufzuteilen, hat sich das Gesetz auf Ordnungen geeinigt. In diese Gruppierungen werden Erben, ihrem Verwandtschaftsgrad zum Erblasser gemäß, eingeteilt und bedacht.

Erben der ersten Ordnung

Dies sind die Abkömmlinge des Erblassers, das heißt seine Kinder, Enkel und deren Abkömmlinge. Verwandte der höheren Ordnung schließen Erben der niedrigeren Ordnung aus. Wichtig zu wissen ist, dass es keinen Unterschied macht ob man als Erbe der 1. Ordnung ehelich oder unehelich ist. Erheblich ist lediglich die Blutsverwandtschaft. Eine Ausnahme ist leider zu berücksichtigen: alle Geburten in den alten Bundesländern vor Juli 1949 fallen nicht in diese Gesetzesregelung. Adoptierte Kinder die noch vor ihrer Volljährigkeit adoptiert wurden, sind in der Erbregelung leiblichen Kindern gleichzusetzen. Der adoptierte Erwachsene hingegen erhält keine gesetzlichen Erbrechte als Verwandter, also zum Beispiel als Geschwister oder Onkel oder Tante, lediglich als Sohn oder Tochter der Adoptiveltern ist er erbberechtigt. Stiefkinder sind keine gesetzlichen Erben.

Erben als Erbe der sogenannten 2. Ordnung

Die Erben der 2. Ordnung sind Eltern und Geschwister des Erblassers. Sie erben dann, wenn keine Erben der ersten Ordnung vorhanden sind. Wenn beide Elternteile noch leben, so beerben sie ihr Kind zu gleichen Teilen. Ist bereits ein Elternteil gestorben, treten an dessen Stelle die Geschwister oder deren Abkömmlinge.

Das Erbe der 3. Ordnung

Als Erbe der dritten Ordnung beerbt man seinen Enkel. Ist ein Großelternteil bereits verstorben, so erben wiederum dessen Kinder.

Wer ist Erbe der vierten Ordnung?

Dies wären Urgroßeltern oder evtl. deren Eltern. Im Gegensatz zu den vorhergehenden gesetzlichen Erben, erben diese Voreltern jedoch allein mit Ausnahme der Abkömmlinge die mit dem Erblasser am nächsten verwandt sind. Die Voraussetzung um ein Pflichtteil einzufordern Nur die nächsten Angehörigen, also Ehepartner und die Kinder können das Pflichtteil einfordern. Voraussetzung ist der Ausschluss von der Erbfolge durch den Erblasser.

In seltenen Fällen kann das Pflichtteil nicht eingefordert werden.

Soll ein erbberechtigter Angehöriger von der Erbfolge ausgeschlossen werden, so muss dies per Testament schriftlich festgelegt und begründet werden. Kann man die Enterbung mit einer, im § 2333 Bürgerliches Gesetzbuch genannten, Straftat des Erben begründen, so kann der Erblasser die völlige Enterbung durchsetzen. Ein Anwalt für Erbrecht in Wehrheim berät im Falle des Entzuges des Pflichtteils.

Das Erbe akzeptieren

Achten und prüfen Sie den Inhalt des Nachlasses. Nichtannehmen eines Erbes kann den Erben auch vor Schulden bewahren. Zu beachten ist, dass ein Erbe schon als akzeptiert gilt, wenn man Ansprüche bei Versicherungen geltend macht.

Das Erbe ausschlagen

Einem erbberechtigten Hinterbliebenen bleiben sechs Wochen Zeit, dem Nachlassgericht gegenüber zu erklären, ob man das Erbe antritt oder ausschlägt. Die Frist, binnen der ein Erbe die Ausschlagung der Erbschaft erklären kann, ist mit gerade einmal sechs Wochen denkbar kurz bemessen. Diverse gesetzliche Bestimmungen sorgen dafür, dass ein Erbe auch nach Annahme der Erbschaft nicht komplett rechtlos gestellt ist. Zunächst kann der Erbe die Drei-Monatseinrede erheben. Der Erbe kann sich durch die Einrede also weitere Luft verschaffen, um - auch nach der Annahme der Erbschaft – einen genauen Überblick über die Erbschaft und die mit ihr verbundenen Haftungsrisiken zu erhalten. In dieser Zeitspanne sollte man als Erbe unbedingt seine Erbenhaftung in einem Gerichtsverfahren geltend machen, um so sein privates Vermögen zu schützen. Ist der Nachlass verschuldet, wird aus dem erhofften Plus schnell ein Minus. Wer das Erbe antritt, haftet ggf. mit seinem ganzen Privatvermögen. Deshalb sollte man unbedingt die Haftung des Erben auf den Nachlass beschränken. Der Nachlassverwalter ist verpflichtet, unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen. Dies hat unverzüglich und ohne schuldhaftes Zögern zu geschehen. Nachlässiges Verzögern dieser Information macht den Erben, seinen Nachlassgläubigern gegenüber schadenersatzpflichtig! Ist das Insolvenzverfahren beendet stellt sich für den Erben heraus, was er nun tatsächlich noch erbt. Die einzige Möglichkeit, ein bereits angenommenes Erbe wieder aufzuheben ist die Anfechtung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man entweder durch Drohung oder Täuschung zur Annahme gezwungen wurde, oder wenn man bei der Annahme der Erbschaft einem Irrtum unterlegen ist. Ab dem Zeitpunkt der Kenntnis gilt eine Frist von sechs Wochen, in der die irrtümliche Annahme des Erbes gegenüber dem Nachlassgericht zu erklären ist.