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Den Rechtsanwalt für Erbrecht in Zwickau bei Anwaltssuche finden

Anwälte für Erbrecht, die in Zwickau Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Pierre Donath-Franke

Alter Steinweg 5, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Insolvenzrecht, Baurecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Arzthaftungsrecht, Versicherungsrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Erbrecht, Verkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Agnes Gerlach

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Schumannstraße 12, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Erbrecht, Beamtenrecht, Familienrecht, Steuerrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Betriebsverfassungsrecht, Schulrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Andreas Konieczny

Gewandhausstraße 8, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karen Krieglsteiner

Schedewitzer Straße 13, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Erbrecht, Familienrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Zivilrecht, Betreuungsrecht, Versicherungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Matthias Lechleitner

Fachanwalt für Insolvenzrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Äußere Plauensche Straße 7, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Insolvenzrecht, Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht, Steuerrecht, Unternehmensnachfolgerecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Mark-Cornel Maurer

Brunnenstraße 21, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, GmbH-Recht, Zivilrecht, Familienrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Norbert Meyer

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Poetenweg 24, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Verkehrsrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrsstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Führerscheinrecht, Versicherungsrecht, Haftpflichtversicherungsrecht, Lebensversicherungsrecht, Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht, Krankenversicherungsrecht, Unfallversicherungsrecht, Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Vertragsrecht, Verbraucherkreditrecht, Kaufrecht, Werkvertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christian Mück

Lothar-Streit-Straße 19, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht
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Thomas Nahr

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Hauptmarkt 3, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Erbrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht und Pachtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Katja Scheibe

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Äußere Plauensche Straße 18, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verkehrsunfallrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Patrick Schäfer

Hauptmarkt 7, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Architektenrecht, Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Detlef Zietan

Bahnhofstraße 46-46 a, 08056 Zwickau
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Unternehmensnachfolgerecht, Steuerrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht

Infos zu Anwälte Erbrecht in Zwickau
Erbrecht
Erbrecht ©freepik - mko

Erbrecht

Das Erbrecht regelt den Übergang der Rechte und Pflichten des Verstorbenen. Regelungen zum Nachlass schreibt das Grundgesetz in Artikel 14 vor. Die Scheu sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen verhindert oft eine persönliche Vererbung. Die Erbschaft wird dann nach gesetzlichen Regelungen verteilt. Hat man genaue Vorstellungen von der Verteilung des Erbes, kann man das mit einem schriftlichen letzten Willen jederzeit machen.

Der schriftliche letzte Wille

Wir geben Ihnen Tipps für die ersten Schritte zur Erbschaft. Nach dem Tod eines Angehörigen, sollte sichergestellt werden, ob es ein Testament gibt oder nicht, dazu sollte man gerade auch im privaten Umfeld des Verstorbenen suchen. Ist ein Testament vorhanden so muss dieses zwingend dem Nachlassgericht übermittelt werden. Das Amtsgericht in dessen Gebiet der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte ist das zuständige Nachlassgericht. Dieses Gericht lädt dann alle Erben zur Testamentseröffnung ein. An diesem Tag wird dann die testamentarische Verfügung verlesen. Nun ist es für jeden Erben auch möglich, Einsicht in das Testament zu bekommen sowie den Erhalt einer beglaubigten Kopie. Kompetente Unterstützung bei Erbauseinandersetzungen gibt ein Anwalt für Erbrecht in Zwickau.

Wer kann ein Testament anfechten?

Die Möglichkeit eine testamentarische Verfügung anzufechten macht unter bestimmten Voraussetzungen Sinn. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man als Pflichtteilsberechtigter Erbe übergangen wurde. Auch dies ist beim Nachlassgericht zu erwirken. Nur wenn ein evtl. berechtigter Anspruch auf das Erbe besteht, darf man das Testament anfechten. Erlangt man Kenntnis eines Umstandes, der es nötig werden lässt ein Testament anzufechten, so beginnt ab dem Moment dieser Kenntnisnahme die Frist von einem Jahr in dem das Testament anfechtbar ist. Wird kein Testament gefunden, oder hat der Erblasser per letztwilliger Verfügung nur über einen Teil seines Nachlasses bestimmt, dann gilt für den übrigen Teil die gesetzliche Erbfolge.

Der gesetzliche Erbfall

Bei einer Zugewinngemeinschaft in einer Ehe, erbt der überlebende Partner die Hälfte des Erbes seines Ehepartners, der andere Teil geht an die Kinder oder Kindeskinder. Gibt es nur Erben der 2. oder 3. Ordnung, bekommt der Ehegatte ¾ des Nachlasses und die Erben ¼ zu gleichen Teilen. Ohne Erben der 1., 2. oder 3. Ordnung beerbt der Ehegatte seinen verstorbenen Partner vollständig. Die gesetzliche Aufteilung des Erbes erfolgt nach einem Ordnungssystem, welches den Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen berücksichtigt.

Direkte Nachkommen sind die Erben der 1. Ordnung

Wenn man von den Erben der ersten Ordnung spricht, so sind damit die Kinder, Enkelkinder usw. gemeint. Kindeskinder erben erst, wenn ihre Eltern, also das Kind erster Ordnung zum Erblasser, bereits selbst verstorben ist. Auch nichteheliche Kinder, anerkannt oder nicht, sind zu genau gleichen Teilen erbberechtigt wie anerkannte, eheliche Kinder, wenn sie den Nachweis der Verwandtschaft bringen können. Leider erstreckt sich diese Regelung nicht auf uneheliche Kinder der alten Bundesländer, die vor dem 01.07.1949 geboren wurden. Adoptierte Kinder die noch vor ihrer Volljährigkeit adoptiert wurden, sind in der Erbregelung leiblichen Kindern gleichzusetzen. Ein Erwachsener, der adoptiert wird, kann allerdings nur seine Adoptiveltern beerben, alle anderen Familienmitglieder der Adoptivfamilie schließt das Erbrecht in diesem Fall aus. Stiefkinder können nur per letztwilliger Verfügung Erben werden.

Erben als Erbe der sogenannten 2. Ordnung

Unter die Erben der zweiten Ordnung fallen die Eltern und Geschwister des Verstorbenen. Erbberechtigt ist man als Erbe der 2. Ordnung dann, wenn es keine Erben der 1. Ordnung zu berücksichtigen gibt. Eltern beerben hier ihr verstorbenes Kind. Ist bereits ein Elternteil gestorben, treten an dessen Stelle die Geschwister oder deren Abkömmlinge.

Wer erbt als Erbe der 3. Ordnung?

Als Erbe der dritten Ordnung bezeichnet man die Großeltern des Erblassers, sowie deren Kinder, also Onkel und Tante des Verstorbenen. Da im Normalfall die Großeltern vor ihren Enkeln versterben, erben dann folgerichtig deren Kinder.

Die 4. Ordnung im Erbrecht und darüber hinaus

Damit sind die Urgroßeltern und fernere Voreltern des Erblassers sowie deren Abkömmlinge gemeint. Die Erbschaft erstreckt sich hier jedoch nur noch auf diese Voreltern sowie deren Kinder die dem Erblasser am nächsten verwandt sind. Wer ist pflichtteilsberechtigt? Nur die Abkömmlinge des Erblassers, sowie sein Ehegatte und die Eltern des Erblassers haben im Falle der Enterbung ein Recht auf das Pflichtteil.

Gründe warum einem das Recht auf den Pflichtteil genommen wird

Soll ein erbberechtigter Angehöriger von der Erbfolge ausgeschlossen werden, so muss dies per Testament schriftlich festgelegt und begründet werden. Das Gesetz hat im BGB vier Gründe genannt, die anerkannt werden, wenn man einen Pflichtteilsberechtigten gänzlich enterben möchte. Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt für Erbrecht in Zwickau.

Das Erbe annehmen

Die Entscheidung der Erbannahme sollte nicht übereilt getroffen werden. Ist der Nachlass überschuldet, empfiehlt es sich die Erbschaft auszuschlagen, da der Erbe auch für die Schulden des Erblassers mit dem eigenen Vermögen einsteht. Man hat ein Erbe auch durch schlüssiges Verhalten angenommen, z.B. wenn man gegenüber Versicherungen des Erblassers Ansprüche geltend gemacht hat oder wenn man sich einen Erbschein ausstellen lässt.

Kann man das Erbe ausschlagen?

Die Frist für die Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft beträgt sechs Wochen ab Kenntnis des Erbfalls. Der Erbe muss sich innerhalb dieser Zeit dem Nachlassgericht gegenüber erklären. Diese kurze Zeit ist oft nicht ausreichend um sich Klarheit über die finanzielle Situation zu verschaffen. Diverse gesetzliche Bestimmungen sorgen dafür, dass ein Erbe auch nach Annahme der Erbschaft nicht komplett rechtlos gestellt ist. Zunächst kann der Erbe die Drei-Monatseinrede erheben. Der Erbe kann so die Begleichung von Nachlassverbindlichkeiten erst mal drei Monate zurückstellen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Der Nachlassempfänger sollte diese Zeit unbedingt nutzen um seine Haftung als Erbe zum Schutz seines Privatvermögens vor Gericht zu regeln. Entscheidet sich der Hinterbliebene dafür, das überschuldete Erbe auszuschlagen, muss er gegenüber dem Nachlassgericht eine persönliche Erklärung abgeben. Das Nachlassinsolvenzverfahren muss dann bei Gericht beantragt werden. Sofort mit Kenntnisnahme der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ist dies zu beantragen. Bei Verletzung dieser Pflicht hat der Erbe bzw. der Nachlassverwalter den Nachlassgläubigern den aus der Pflichtverletzung entstandenen Schaden zu ersetzen. Ist nach Begleichung der Schulden, bzw. nach Abschluss des Insolvenzverfahrens noch etwas vom Erbe übrig, so geht dies in den Besitz des Erben über. Das BGB räumt Berechtigten die Möglichkeit ein, die Erbschaftsannahme, die Ausschlagung oder aber gar die Versäumung der Ausschlagungsfrist anzufechten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man entweder durch Drohung oder Täuschung zur Annahme gezwungen wurde, oder wenn man bei der Annahme der Erbschaft einem Irrtum unterlegen ist. Die Anfechtungsfrist beträgt auch hier sechs Wochen ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes.