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Anwalt Insolvenzrecht

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Informationen zum Insolvenzrecht

Anwalt Insolvenzrecht Beim Insolvenzverfahren wird das verfügbare Vermögen des Schuldners verwertet, um aus dem Erlös die berechtigten Ansprüche seiner Gläubiger zu befriedigen. Zum verfügbaren Vermögen eines Schuldners zählen auch Sachwerte; allerdings gibt es hier eindeutige Pfändungsgrenzen. Geregelt sind solche Verfahren im Insolvenzrecht . Ein Insolvenzverfahren kann gegen jede natürliche Person, jede juristische Person oder jede Gesellschaft (jedes Unternehmen) eröffnet werden. Grundvoraussetzung ist die (drohende) Zahlungsunfähigkeit: Der Schuldner kann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Privatinsolvenz und Verbraucherinsolvenz

Für zahlungsunfähige Privatpersonen wurde das Verbraucherinsolvenz-Verfahren geschaffen. Ziel ist die Entschuldung der Privatperson: Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Entschuldung (mit "Restschuldbefreiung", dem Erlass der gesamten Restschulden) innerhalb eines Zeitraum von heute drei bis sechs Jahren möglich. Das Insolvenzrecht gibt allerdings genaue Bedingungen vor: z.B. eine Wohlverhaltensperiode, innerhalb derer sich der Schuldner nachweislich und glaubhaft um den Interessenausgleich mit seinen Gläubigern kümmern, einen Mindest-Anteil seiner Schulden und die Verfahrenskosten aufbringen muss.

Wenn eine Unternehmensinsolvenz droht

Unternehmen müssen sich mit dem Insolvenzrecht befassen um eine drohende Unternehmensinsolvenz möglicherweise abzuwenden, oder sich bei drohender Insolvenz richtig zu verhalten. Ein Unternehmen gilt als insolvent: wenn es zahlungsunfähig ist (z.B. ausstehende Zahlungen wie Rechnungen oder Löhne nicht mehr begleichen kann), wenn Zahlungsunfähigkeit droht, oder wenn es überschuldet ist. Doch selbst unter diesen unguten Bedingungen ist die Liquidation eines Unternehmens nicht die zwangsläufige Folge. Unternehmen können trotz drohender Insolvenz durchaus lebensfähig sein und erst ein geordnetes Insolvenzverfahren eröffnet ihnen die Chance auf einen Neuanfang. Unsere auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwälte beraten Sie in allen wichtigen Fragen rund um das Thema Insolvenz. Insbesondere bei der Entwicklung außergerichtlicher Sanierungskonzepte, Abwehr von Unternehmensinsolvenzen, Insolvenzanmeldung und Insolvenz-Beantragung, Insolvenzverschleppung (bzw. Verdacht darauf), Schuldnerberatung oder außergerichtlichen Schuldenbereinigung. Unsere Rechtsanwälte verfügen auch über entsprechende Kenntnisse aus den Gebieten Steuerrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Gesellschaftsrecht in der Insolvenz.

Letzte Aktualisierung am 2015-11-16

Weiterführende Informationen zu Insolvenzrecht

Entschuldung
Wenn nach nüchterner Betrachtung deutlich wird, dass die Reserven aufgebraucht sind, muss ein Schnitt her. Eine übliche Möglichkeit ist die Privat- oder Verbraucherinsolvenz, eine andere die Entschuldung vor der Insolvenz. (vom 2015-12-02)  mehr ...

Firmeninsolvenz
Eine Firmeninsolvenz ist eine komplexe Angelegenheit, bei der viel auf dem Spiel steht und die Zeit rennt. Denn: Kann ein Unternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen oder deckt das bestehende Vermögen die Verbindlichkeiten nicht mehr, muss innerhalb von drei Wochen der Insolvenzantrag gestellt werden. (vom 2015-12-02)  mehr ...

Gläubiger
Ein Gläubiger lebt im guten Glauben, dass er Leistungen wieder zurück erhält, die er für einen Schuldner erbracht hat. Begleicht der Schuldner seine Schuld nicht wie vereinbart, kann der Gläubiger Ansprüche geltend machen. Dazu stehen ihm eine ganze Reihe von Rechtsmitteln zur Verfügung. (vom 2015-12-03)  mehr ...

Insolvenzverfahren
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es vorkommen, dass Privatpersonen oder Unternehmen ihre Rechnungen nicht begleichen oder ihre Kredite nicht zurückzahlen können. Sind sie anhaltend nicht in der Lage, die Forderungen ihrer Gläubiger zu bedienen, kann es zu einem Insolvenzverfahren kommen. (vom 2015-12-03)  mehr ...

Insolvenzverschleppung
Bei tatsächlicher oder drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss der verantwortliche Geschäftsführer innerhalb von drei Wochen den Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht stellen. Das Versäumen dieser Verpflichtung kann als Insolvenzverschleppung gewertet werden - ein Straftatbestand. (vom 2015-12-03)  mehr ...

Kontopfändung
Die häufigste Form der Zwangsvollstreckung ist die Kontopfändung. Sie ist dann möglich, wenn der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig ist und der oder die Gläubiger dadurch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten darf. (vom 2015-12-03)  mehr ...

Mahnbescheid
Eine Mahnung nach der anderen landet im Briefkasten des säumigen Kunden, aber er reagiert nicht. Das Unternehmen hat als Gläubiger nun die Möglichkeit mit einem Mahnbescheid seine noch offenen Forderungen einzutreiben. (vom 2017-03-23)  mehr ...

Mahnverfahren
Das Mahnverfahren ist ein vereinfachtes Gerichtsverfahren ohne mündliche Verhandlung, Klageschrift oder Beweiserhebung, mit dem man in Deutschland Geldforderungen durchsetzen kann. Es hat den Vorteil, dass es preiswerter als eine Klage bei Gericht ist. (vom 2017-03-23)  mehr ...

Offenbarungseid
Ist ein Schuldner zu einem Offenbarungseid verpflichtet, bleibt er besser bei der Wahrheit, da ansonsten ein Strafverfahren und Freiheitsstrafen drohen. Unrichtige Angaben bergen ein weiteres Risiko: Wird im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung beantragt, kann diese bei unrichtigen Angaben in der eidesstattlichen Versicherung verweigert werden. (vom 2015-12-02)  mehr ...

Vollstreckungsbescheid
Der Vollstreckungsbescheid ist Teil des mehrstufigen Mahnverfahrens; er steht an seinem Ende. Für den Gläubiger bedeutet ein Vollstreckungsbescheid, dass er sofort in das Vermögen des Schuldners vollstrecken kann, für den Schuldner dagegen, dass er den Forderungen seines Gläubigers kaum noch entkommen kann. (vom 2015-12-02)  mehr ...

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Expertentipps zu Insolvenzrecht
Kategorie: Anwalt Steuerrecht GKS Rechtsanwälte 2016-06-27 (675 mal gelesen)

Insbesondere auf Initiative des Mittelstandes und verschiedener Verbände ist die Reform des Insolvenzanfechtungsrechts, das von Betroffenen nicht selten als „scharfes Schwert“ empfunden wird, in aller Munde. Verlangt ein Insolvenzverwalter im Wege der insolvenzrechtlichen Anfechtung (§§129 ff. InsO) geleistete Zahlungen zurück, stellt sich die Frage nach der Berechtigung frei nach den Worten Shakespeares:

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Kategorie: Anwalt Wirtschaftsrecht GKS Rechtsanwälte 2013-05-27 (785 mal gelesen)

Bereits am 16.05.2013 hat der Bundestag eine Reform des Insolvenzrechts beschlossen: Ab dem Juli 2014 soll es möglich werden, die Restschuldbefreiungsphase eines Privatinsolvenzverfahrens von sechs auf drei Jahre zu verkürzen. Diese Neuerung bedeutet für Insolvenzschuldner einen großen Schritt und die Möglichkeit, schneller schuldenfrei in ein neues Leben zu starten!

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Kategorie: Anwalt Steuerrecht GKS Rechtsanwälte 2014-05-05 (991 mal gelesen)

Die Neuregelungen zur Privatinsolvenz treten bald in Kraft. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, sollte überprüfen lassen, ob eine Privatinsolvenz nach "neuem Recht" oder eine Privatinsolvenz nach "altem Recht" besser für ihn ist. Beide Varianten haben entscheidende Vor- und Nachteile!

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Kategorie: Anwalt Steuerrecht GKS Rechtsanwälte 2009-10-09 (734 mal gelesen)

Verbraucherinsolvenzen – im Volksmund auch „Privatinsolvenzen“ genannt – werden tagtäglich beantragt. Allein im Jahr 2008 verzeichnete das statistische Bundesamt rund 98000 Verbraucherinsolvenzen. Dabei können nur wenige Menschen absolut sicher sein, vor einem solchen Schicksal bewahrt zu bleiben – eine Überschuldung kann unverhofft jedermann treffen.

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Online-Auktionen: Was tun bei Ärger mit ebay & co.? © sma - topopt
Kategorie: Anwalt Internetrecht 2010-07-22 (1570 mal gelesen)

Versteigerungen im Internet sind nach wie vor beliebt. Bei ebay oder unzähligen anderen Auktionsplattformen wird vom Auto über die Examensarbeiten bis zum angelutschten Promi-Kaugummi auf alles geboten, was sich versteigern lässt. Welche Rechte und Pflichten sind bei der Online-Auktion zu beachten?

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Kategorie: Anwalt Erbrecht 2009-02-26 (800 mal gelesen)

Nach Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn steht jährlich in über 70.000 Familienunternehmen eine Unternehmensnachfolge an. Auch wenn die Nachfolge in der Mehrzahl der Fälle planmäßig aus Altersgründen geschieht, muss immerhin mehr als ein Viertel aller Unternehmen aus unvorhergesehenen Gründen, wie z.B. Krankheit, Unfall oder Tod, übertragen werden.

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Kategorie: Anwalt Erbrecht 2010-06-01 (601 mal gelesen)

Hat ein Unternehmer die geeignete Nachfolger-Persönlichkeit gefunden, beginnt in der Regel die eigentliche Arbeit, um das Nachfolgeprojekt zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Kernproblem ist dabei häufig, dass der Nachfolger zwar der „Beste" ist, um das Unternehmen zu übernehmen und in die Zukunft zu führen, dass er aber häufig nicht über die Mittel verfügt, um die Übernahme des Unternehmens zu bewerkstelligen.

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Kategorie: Anwalt Internetrecht GKS Rechtsanwälte 2016-03-25 (994 mal gelesen)

Wer ein Unternehmen im B2C-Bereich führt, kommt heutzutage kaum um die Nutzung von Facebook und anderen sozialen Medien herum - kaum ein Weg ist einfacher, um in direkten Kontakt mit den Kunden zu treten und gleichzeitig effektiv in der richtigen Zielgruppe für das eigene Unternehmen zu werben. Das Landgericht Düsseldorf (LG) hat in einer aktuellen Entscheidung nun allerdings eine Hürde errichtet, die Unternehmer bei der Nutzung von Facebook unbedingt beachten müssen: Die Richter erachteten den so genannten „Like-Button“, mit dem ein Internetnutzer auf Facebook die Unternehmens-Facebookseite oder aber einen anderen Webinhalt des Unternehmers „liken“ kann („Gefällt mir – Funktion“), für rechtswidrig (Az. 12 O 151/15). Unternehmer müssen nun reagieren, wenn sie sich vor kostenintensiven Abmahnungen und Unterlassungserklärungen durch Wettbewerber schützen wollen.

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Kategorie: Anwalt Zivilrecht GKS Rechtsanwälte 2011-07-26 (2489 mal gelesen)

Gewährleistungsausschluss bei Verkauf eines Firmenwagens an Privatperson?

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Kategorie: Anwalt Mietrecht GKS Rechtsanwälte 2013-04-25 (278 mal gelesen)

Achtung: Ist die Kaution - vertragswidrig - nicht auf separatem Konto angelegt, kann sie bei Insolvenz des Vermieters verloren gehen!

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