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Fachanwalt Handelsrecht/Gesellschaftsrecht

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Die Rechtsgebiete Handelsrecht und Gesellschaftsrecht sind eng verbunden; in beiden muss der Fachanwalt für Handelsrecht/Gesellschaftsrecht profunde Kenntnisse nachweisen. Die Anwaltskammer verleiht den Fachanwaltstitel ausschließlich Anwälten, die über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in einem Spezialgebiet verfügen. Diese Kenntnisse müssen nachgewiesen (in der Regel durch eine besondere Fortbildung samt Prüfungen) und regelmäßig erneuert werden. Wer also speziellen Fragen und Problemstellungen im Handelsrecht/Gesellschaftsrecht begegnet, ist bei einem Fachanwalt für diese Fachgebiete bestens aufgehoben.

Handelsrecht - das Privat- oder Sonderrecht der Kaufleute

Das Handelsrecht ("Privat- oder Sonderrecht der Kaufleute") gibt vor, wie Kaufleute und andere am Wirtschaftsgeschehen Beteiligte sich im Geschäftsverkehr zu verhalten haben. Es regelt also im Wesentlichen die Rechtsbeziehungen zwischen Kaufleuten und deren Geschäftspartnern. Das Gesetz geht davon aus, dass Kaufleute in den Gepflogenheiten des Handels besonders bewandert sind und billigt ihnen daher bestimmte Rechte zu, erlegt ihnen aber auch besondere Pflichten auf, zum Beispiel: Kaufleute unterliegen in der Regel der Buchführungspflicht, müssen sich ins Handelsregister eintragen, dürfen eine Firma als Name führen usw. Grundlage der Kaufmannsrechte- und Pflichten ist das Handelsgesetzbuch, das HGB. Außerdem umfasst das Handelsrecht zahlreiche besondere Rechtsbereiche / Teilgebiete, die der Fachanwalt für Handelsrecht/Gesellschaftsrecht beherrschen muss.

Gesellschaftsrecht - eine Gesellschaft gründen

Wirtschaftlich tätige Unternehmen organisieren sich in der Form, die am besten zu ihrem Geschäftszweck passt. Das Gesellschaftsrecht sieht dafür vielfältige Möglichkeiten vor, bekanntere und weniger bekannte. Die bekannteren unter den Personengesellschaften sind die GbR, die OHG und die KG, bei den Kapitalgesellschaften die AG, die GmbH und die KGaA. Ein Fachanwalt für Handelsrecht/Gesellschaftsrecht berät ein Unternehmen, welche Gesellschaftsform die beste ist und unterstützt es bereits in der Gründungsphase bei der Ausgestaltung seiner Rechtsposition. Er erarbeitet Gesellschaftsverträge und Satzungen, berät in Haftungsfragen, kennt Gesetze und Formvorschriften.

Gesellschaftsrecht - der rechtliche Rahmen für die Führung einer Gesellschaft

Unterschiedliche Gesellschaftsformen, unterschiedliche Leitungen: Eine GmbH wird von einem Geschäftsführer geführt, eine AG vom Vorstand. Ebenso unterschiedlich sind die Rechte und Pflichten der Unternehmensleiter und deren Risiken, wenn das Unternehmen schlecht läuft oder gar scheitert. Ein Unternehmen will gewinnbringend geführt werden, finanzielle Risiken sind zu berücksichtigen, Arbeitsschutz und Compliance-Regeln müssen eingehalten werden - diese Liste der Verantwortlichkeiten könnte man beliebig fortsetzen. Die Leitung einer Gesellschaft ist eine höchst verantwortungsvolle Aufgabe, die nahezu alle ihre Bereiche des wirtschaftlichen Handelns umfasst. Für Leitende ist es unabdingbar, Fehler zu vermeiden und persönliche Risiken möglichst auszuschalten. Eine fundierte Kenntnis der Rechtsmaterie und ein fachlich versierter Anwalt unterstützen dabei.

Gesellschaftsrecht - Unternehmenszusammenschluss und Unternehmenserwerb

Das Gesellschaftsrecht regelt auch den hoch komplexen Bereich von Unternehmenszusammenschluss und Unternehmenserwerb. Hinter beiden stehen meist handfeste wirtschaftliche Motive: verbesserte Bedingungen im Wettbewerb, Gewinnoptimierung, Marktstellung. Ob Fusion oder Übernahme: Stets tauchen juristische Fragen auf, z.B. nach der Rechtsform des (neuen) Unternehmens, den Gesellschaftsverträgen, nach kartellrechtlichen Aspekten, Gesellschafteransprüchen, Unternehmenswert, Kaufpreis, Finanzierung. Es wird Beratungen und Verhandlungen mit Kapitalgebern und Betriebsräten geben, die ohne juristische Unterstützung nicht zu führen sind. In solchen kniffeligen Fragen des Gesellschaftsrechts ist fachlich versierte Begleitung ein Muss. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Fachanwalt für Handelsrecht / Gesellschaftsrecht in Ihrer Nähe!

Weiterführende Informationen zu Fachanwalt Handelsrecht/Gesellschaftsrecht
Expertentipps
Deutscher ESC-Beitrag geklaut? Das passiert bei einem Plagiatsvorwurf © CC0 - Daniel Nanescu - splitshire.com
Kategorie: Wettbewerb & Urheberrecht 12.05.2017 (114 mal gelesen)

Am Samstag findet der 62. Eurovision Song Contest in Kiew statt. Bereits im Vorfeld gab es Plagiatsvorwürfe um den deutschen ECS-Beitrag der Sängerin Levina. Er soll ein Plagiat vom Musiktitel „Titanium“ von David Guetta und Sia sein und dem Titelsong zum Film „Young and Wild“ von Regisseur Felix Maxim Eller stark ähneln. Im Zusammenhang mit Plagiatsvorwürfen stellt sich immer wieder die Frage, wann rechtlich ein Plagiat vorliegt und wie Künstler dagegen vorgehen können.

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Kategorie: Computer & Internet 11.08.2015 (301 mal gelesen)

Im Internet- Zeitalter müssen sich Hinterbliebene nach dem Tod eines nahestehenden Menschen nicht nur um seinen realen Nachlass, sondern auch um seinen digitalen Nachlass wie etwa Facebook-Profile, Emails, Websites oder Onlineshopping-Accounts kümmern. Und das gestaltet sich für die Erben oft schwierig.

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Kategorie: Gesundheit & Arzthaftung 26.09.2016 (716 mal gelesen)

Besenreiser sind kleine erweiterte Venen, die auf der Haut sichtbar sind. Dabei stellen sie in der Regel für den Betroffenen kein medizinisches Problem dar, sondern ein ästhetisches. Ihre Behandlung ist mit Komplikationen verbunden, für die ein Hausarzt allerdings nicht haftet, wenn er den Patienten vor dem Eingriff umfassend aufgeklärt hat.

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Die Erteilung von sogenannten Vorsorgevollmachten hat sich in der Bevölkerung mehr und mehr als Teil der eigenen Altersvorsorge durchgesetzt. Die Hintergründe hierfür sind bekannt: Die Lebenserwartung ist stetig gestiegen, und die medizinische Entwicklung schreitet immer weiter voran.

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Kategorie: Erben & Vererben GKS Rechtsanwälte 09.12.2015 (311 mal gelesen)

Eine Entscheidung des Arbeitsgerichtes Berlin (AG) macht stutzig: Eigentlich rechnet niemand damit, dass noch bestehender Urlaub eines Verstorbenen weiterhin Wirkung entfaltet. Doch genau das entschied das AG: Erben können sich die noch bestehenden Urlaubstage des Toten auszahlen lassen. Im konkreten Fall (Az.: 56 Ca 10968/15) klagten die Erben einer Frau, die zum Zeitpunkt ihres Todes noch 33 offene Urlaubstage hatte.

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