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Fachanwalt Insolvenzrecht

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Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht kann oft Schlimmeres verhindern

Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht besitzt ein gerüttelt Maß an Erfahrung. Und er kennt alle verfügbaren Möglichkeiten, drohenden Verlust klein zu halten. Schließlich darf er seinen Fachanwaltstitel nur dann führen, wenn er im Fachgebiet Insolvenzrecht (und den dazugehörenden Teilgebieten) besondere Kenntnisse und Erfahrungen besitzt und nachweisen kann. Er muss sich außerdem zu laufender Fortbildung verpflichten. Bei drohender Insolvenz ist er in der Lage, mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern oder die Insolvenz sogar zu verhindern.

Darum geht es im Insolvenzrecht

Bei einer Insolvenz geht es im Wesentlichen um einen fairen Interessenausgleich zwischen Gläubigern und Schuldnern - gleichgültig, ob es sich um eine Privatinsolvenz oder eine Unternehmensinsolvenz handelt. Das Insolvenzrecht sorgt dafür, dass dieser Vorgang in geregelten Bahnen abläuft und dass dem geltenden Recht Genüge getan wird. Ein Insolvenzverfahren muss nicht zwingend mit dem sozialen Abstieg eines insolventen Bürgers oder mit der Zerschlagung eines insolventen Unternehmens enden. Das Insolvenzrecht kennt durchaus Möglichkeiten, eine drohende Insolvenz noch abzuwenden. Das wichtigste ist daher, sich möglichst frühzeitig (also bereits bei drohender Zahlungsunfähigkeit) einen versierten Berater zu suchen.

Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Eine steigende Zahl von Unternehmenskonkursen und Überschuldungen privater Haushalte oder Einzelpersonen sorgen dafür, dass Insolvenzverfahren weiter zunehmen. Ein Insolvenzverfahren kann gegen natürliche und gegen juristische Personen eröffnet werden, also gegen Privatleute, Unternehmen, Gesellschaften usw. Den Antrag auf Privatinsolvenz / Verbraucherinsolvenz beim Insolvenzgericht kann eine Privatperson kann nur dann stellen, wenn drohende Zahlungsunfähigkeit, Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gegeben sind. Bei Unternehmen genügen Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Für den Insolvenzantrag gibt es keinen Formzwang.

Im Insolvenzverfahren werden die Ansprüchen der Gläubiger befriedigt

In aller Regel wird während des Insolvenzverfahrens das verfügbare Vermögen des Schuldners verwertet. Daraus sollen die Ansprüche der Gläubiger befriedigt werden. Bei Privatpersonen gehört dazu das gesamte pfändbare Vermögen (inkl. Sachwerte); es gelten allerdings Pfändungsgrenzen. Bei Unternehmen ist sind alle Aktiva betroffen. Hier wird häufig ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der zunächst feststellt, ob genügend Werte zur Deckung der Verfahrenskosten vorhanden sind. Erst dann kann das Verfahren eröffnet werden.

Bei der Privatinsolvenz / Verbraucherinsolvenz gelten eigenen Regeln

Bei einer Privatinsolvenz besteht die Verpflichtung zu einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern. Dieser so genannte Schuldenbereinigungsversuch ist nachzuweisen. Erst dann kann ein Insolvenzverfahren eröffnet werden. Die Verbraucherinsolvenz für zahlungsunfähige Privatpersonen hat die umfassende Entschuldung zum Ziel. Erfüllt der Schuldner die gesetzten Bedingungen, ist eine Entschuldung samt "Restschuldbefreiung", also dem kompletten Erlass der Restschulden, innerhalb von drei bis sechs Jahren möglich. Die Bedingungen sind u.a. eine "Wohlverhaltensperiode". In dieser Zeit muss sich der Schuldner (sichtbar) um den Interessenausgleich mit seinen Gläubigern bemühen und zwar dergestalt, dass man ihm seine Ernsthaftigkeit abnimmt. Er muss außerdem für einen Mindest-Schuldenanteil und die Kosten des Verfahrens geradestehen.

Wenn eine Unternehmensinsolvenz droht

Für Unternehmen ist eine Grundkenntnis des Insolvenzrechts empfehlenswert, damit sie sich bei drohender Insolvenz richtig verhalten bzw. eine Insolvenz durch die richtigen Maßnahmen bereits im Vorfeld abwenden können, z.B. rechtzeitige Verhandlungen mit Banken und Gläubigern. Auch für Unternehmen sind außergerichtliche Sanierungen möglich. Unter den Bedingungen der Regelinsolvenz (so heißt das Insolvenzverfahren für Unternehmen, Freiberufler und Selbständige) sollte stets ein Unternehmenserhalt das Ziel sein. Arbeitsplätze sind in Gefahr, Sozialversicherungsbeiträge können nicht mehr gezahlt werden, die Verarmung von ganzen Regionen droht. Hier ist Fachkenntnis und Weitblick gefragt; bei vielen Unternehmen konnte die drohende Insolvenz erfolgreich abgewendet werden, so dass sie heute wieder lebensfähig sind, neue Arbeitsplätze bieten und florieren. Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht verfügt über umfassende Kenntnisse in seinem Spezialgebiet. Bei uns finden Sie einen Fachanwalt in Ihrer Region, der Sie in Ihrer schwierigen Lage unterstützt. Unsere auf Insolvenzrecht spezialisierten Fachanwälte beraten Sie in allen wichtigen Fragen rund um das Thema Insolvenz. Insbesondere bei der Entwicklung außergerichtlicher Sanierungskonzepte, Abwehr von Unternehmensinsolvenzen, Insolvenzanmeldung und Insolvenz-Beantragung, Insolvenzverschleppung (bzw. Verdacht darauf), Schuldnerberatung oder außergerichtlichen Schuldenbereinigung.

Unsere Fachanwälte für Insolvenzrecht verfügen auch über entsprechende Kenntnisse aus den Rechtsbereichen Steuerrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Gesellschaftsrecht in der Insolvenz.

Weiterführende Informationen zu Fachanwalt Insolvenzrecht
Wenn nach nüchterner Betrachtung deutlich wird, dass die Reserven aufgebraucht sind, muss ein Schnitt her. Eine übliche Möglichkeit ist die Privat- oder Verbraucherinsolvenz, eine andere die Entschuldung vor der Insolvenz. (vom 02.12.2015) mehr...
Eine Firmeninsolvenz ist eine komplexe Angelegenheit, bei der viel auf dem Spiel steht und die Zeit rennt. Denn: Kann ein Unternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen oder deckt das bestehende Vermögen die Verbindlichkeiten nicht mehr, muss innerhalb von drei Wochen der Insolvenzantrag gestellt werden. (vom 02.12.2015) mehr...
Ein Gläubiger lebt im guten Glauben, dass er Leistungen wieder zurück erhält, die er für einen Schuldner erbracht hat. Begleicht der Schuldner seine Schuld nicht wie vereinbart, kann der Gläubiger Ansprüche geltend machen. Dazu stehen ihm eine ganze Reihe von Rechtsmitteln zur Verfügung. (vom 03.12.2015) mehr...
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es vorkommen, dass Privatpersonen oder Unternehmen ihre Rechnungen nicht begleichen oder ihre Kredite nicht zurückzahlen können. Sind sie anhaltend nicht in der Lage, die Forderungen ihrer Gläubiger zu bedienen, kann es zu einem Insolvenzverfahren kommen. (vom 03.12.2015) mehr...
Bei tatsächlicher oder drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss der verantwortliche Geschäftsführer innerhalb von drei Wochen den Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht stellen. Das Versäumen dieser Verpflichtung kann als Insolvenzverschleppung gewertet werden - ein Straftatbestand. (vom 03.12.2015) mehr...
Ein Insolvenzverwalter hat die Aufgabe, Privat- oder Unternehmensinsolvenzen zu "managen" - er kümmert sich darum, dass die widerstreitenden Interessen in einem Insolvenzverfahren ausgeglichen werden. Er versucht, zu retten was zu retten ist: Unternehmen möglichst zu erhalten und zu sanieren und Privatschuldnern den Weg in eine Schuldenfreiheit zu ebnen. (vom 26.10.2017) mehr...
Die häufigste Form der Zwangsvollstreckung ist die Kontopfändung. Sie ist dann möglich, wenn der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig ist und der oder die Gläubiger dadurch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten darf. (vom 03.12.2015) mehr...
Eine Mahnung nach der anderen landet im Briefkasten des säumigen Kunden, aber er reagiert nicht. Das Unternehmen hat als Gläubiger nun die Möglichkeit mit einem Mahnbescheid seine noch offenen Forderungen einzutreiben. (vom 23.03.2017) mehr...
Das Mahnverfahren ist ein vereinfachtes Gerichtsverfahren ohne mündliche Verhandlung, Klageschrift oder Beweiserhebung, mit dem man in Deutschland Geldforderungen durchsetzen kann. Es hat den Vorteil, dass es preiswerter als eine Klage bei Gericht ist. (vom 23.03.2017) mehr...
Ist ein Schuldner zu einem Offenbarungseid verpflichtet, bleibt er besser bei der Wahrheit, da ansonsten ein Strafverfahren und Freiheitsstrafen drohen. Unrichtige Angaben bergen ein weiteres Risiko: Wird im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung beantragt, kann diese bei unrichtigen Angaben in der eidesstattlichen Versicherung verweigert werden. (vom 02.12.2015) mehr...
Der Vollstreckungsbescheid ist Teil des mehrstufigen Mahnverfahrens; er steht an seinem Ende. Für den Gläubiger bedeutet ein Vollstreckungsbescheid, dass er sofort in das Vermögen des Schuldners vollstrecken kann, für den Schuldner dagegen, dass er den Forderungen seines Gläubigers kaum noch entkommen kann. (vom 02.12.2015) mehr...
Zwangsvollstreckung – ein Wort das säumigen und zur Zahlung verurteilten Schuldner Angst einjagt. Die Zwangsvollstreckung ist für den Gläubiger oft die letzte Möglichkeit an sein Geld zu kommen, wenn sein Schuldner trotz Urteil nicht freiwillig zahlen will. (vom 20.06.2017) mehr...
Immer mehr Menschen sind laut aktuellen Statistiken von Überschuldung und Privatinsolvenzen betroffen, im Rahmen derer sie zur Abgabe von eidesstattlichen Versicherungen – früher als Offenbarungseid bezeichnet – getrieben werden. Voraus geht dem ein erfolgloses Zwangsvollstreckungsverfahren von nicht bezahlten Forderungen. (vom 20.06.2017) mehr...
Die Zahl der überschuldete Verbraucher steigt und damit auch die Zahl der unbeglichenen Rechnungen. Bleiben Zahlungserinnerungen und Mahnungen fruchtlos, bleibt den Gläubigern nur noch der Weg zum Gericht. Mit Hilfe eines gerichtlichen Mahnverfahrens kann er seine noch offenen Zahlungen beitreiben. (vom 20.06.2017) mehr...
Expertentipps zu Insolvenzrecht
Kategorie: Steuern & Finanzen GKS Rechtsanwälte 29.06.2016 (767 mal gelesen)

Insbesondere auf Initiative des Mittelstandes und verschiedener Verbände ist die Reform des Insolvenzanfechtungsrechts, das von Betroffenen nicht selten als „scharfes Schwert“ empfunden wird, in aller Munde. Verlangt ein Insolvenzverwalter im Wege der insolvenzrechtlichen Anfechtung (§§129 ff. InsO) geleistete Zahlungen zurück, stellt sich die Frage nach der Berechtigung frei nach den Worten Shakespeares:

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere GKS Rechtsanwälte 27.05.2013 (946 mal gelesen)

Bereits am 16.05.2013 hat der Bundestag eine Reform des Insolvenzrechts beschlossen: Ab dem Juli 2014 soll es möglich werden, die Restschuldbefreiungsphase eines Privatinsolvenzverfahrens von sechs auf drei Jahre zu verkürzen. Diese Neuerung bedeutet für Insolvenzschuldner einen großen Schritt und die Möglichkeit, schneller schuldenfrei in ein neues Leben zu starten!

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Kategorie: Steuern & Finanzen GKS Rechtsanwälte 05.05.2014 (1085 mal gelesen)

Die Neuregelungen zur Privatinsolvenz treten bald in Kraft. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, sollte überprüfen lassen, ob eine Privatinsolvenz nach "neuem Recht" oder eine Privatinsolvenz nach "altem Recht" besser für ihn ist. Beide Varianten haben entscheidende Vor- und Nachteile!

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Kategorie: Steuern & Finanzen GKS Rechtsanwälte 09.10.2009 (836 mal gelesen)

Verbraucherinsolvenzen – im Volksmund auch „Privatinsolvenzen“ genannt – werden tagtäglich beantragt. Allein im Jahr 2008 verzeichnete das statistische Bundesamt rund 98000 Verbraucherinsolvenzen. Dabei können nur wenige Menschen absolut sicher sein, vor einem solchen Schicksal bewahrt zu bleiben – eine Überschuldung kann unverhofft jedermann treffen.

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Online-Auktionen: Was tun bei Ärger mit ebay & co.? © sma - topopt
Kategorie: Computer & Internet 18.04.2017 (1762 mal gelesen)

Versteigerungen im Internet sind nach wie vor beliebt. Bei ebay oder unzähligen anderen Auktionsplattformen wird vom Auto über die Examensarbeiten bis zum angelutschten Promi-Kaugummi auf alles geboten, was sich versteigern lässt. Welche Rechte und Pflichten sind bei der Online-Auktion zu beachten?

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