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Kategorie: Anwalt Immobilienrecht , 05.08.2016 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Rechtstipps für den Immobilienkauf bei unverheirateten Paaren

Der Erwerb einer gemeinsamen Immobilie birgt für Paare ohne Trauschein einige rechtliche Risiken. Die zeigen sich oft erst, wenn das Paar sich trennen möchte. Wir sagen Ihnen auf was Sie beim gemeinsamen Immobilienkauf in jedem Fall achten sollten.

Wer ist Eigentümer der Immobilie?


Eigentümer einer Immobilie ist der, der im Grundbuch als solcher eingetragen ist. Erwerben zwei Personen eine Immobilie können die Eigentumsverhältnisse in mehreren Kombinationsmöglichkeiten geregelt werden. Beide Partner können etwa je zu gleichen Teilen Eigentum an der Immobilie erwerben. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass ein Partner mit einem größeren Eigentumsanteil an der Immobilie im Grundbuch eingetragen wird, etwa wenn er einen größeren Finanzierungsanteil trägt. Natürlich kann auch nur ein Partner Eigentümer an der Immobilie werden. Es gilt für alle Fälle: Was im Grundbuch eintragen ist, gilt- unabhängig von irgendwelchen anderen Abreden.

Vor dem Immobilienkauf: Vertrag über Vermogensauseinandersetzung


Zunächst muss daraufhingewiesen werden, dass da Gesetz für Paare ohne Trauschein keine Regelungen für die Vermögensauseinandersetzung im Fall der Trennung vorsieht. Das ist bei verheirateten Paaren anders! Unverheirateten Paaren ist daher der Abschluss eines Vertrages anzuraten, der den Fall der Vermögensauseinandersetzung regelt. Hier kann auch bestimmt werden, in wieweit persönliche Arbeitsleistungen ausgeglichen werden sollen, oder ob Nutzungsrechte an der Immobilie bestehen.

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